Lucid Air wartet mit viel Stauraum, Komfort und 113-kWh-Akku auf

Lucid Air wartet mit viel Stauraum, Komfort und 113-kWh-Akku auf

Copyright Abbildung(en): Lucid Motors

Im September 2020 soll das Serienfahrzeug der Elektro-Limousine Lucid Air auf die Straße kommen. Zuvor haben wir jedoch einen Blick auf das Camouflage-Tarnkleid des Stromers geworfen und konnten Ende Juni erfahren, dass der Lucid Air das aerodynamischste Luxusauto der Welt ist. Nachdem man nun eigener Aussage in puncto Reichweite Maßstäbe setzt, will man auch beim Laden entsprechend punkten. Zudem weiß man mit einem massiven 113-kWh-Akku auf aufzuwarten.

Die rein elektrische Limousine Lucid Air wird nach Aussage des Automobilherstellers durch ein einzigartiges und effizientes Design des Fahrzeuginnenraums mehr Platz bieten als vergleichbare Modelle. Des Weiteren ist seit einigen Wochen bekannt, dass der Air – nach der in den USA gängige EPA-Reichweite, die als durchaus realistisch gilt – eine Reichweite von 517 Meilen, was 832 Kilometern entspricht, vorweisen kann. Die dafür notwendige Energie bezieht der Stromer aus einem leistungsstarken und kompakten 113-kWh-Akku, wie wir nun erfahren konnten.

In Kombination mit dem durchdachten Fahrzeuginnenraum-Konzept schafft das Unternehmen mit dem Lucid Air größtmöglichen Komfort für Kunden und sorgt für überraschend viel Stauraum. So verfügt der Lucid Air über den größten je für ein Elektroauto angebotenen „Frunk“, auch bekannt als Front Trunk. Mit dem sogenannten „Lucid Space Concept“ werden der verkleinerte EV-Antriebsstrang und das Akku-Paket optimal ausgenutzt, um den Innenraum des Lucid Air angesichts der relativ kompakten Außenmaße zu optimieren. Den leistungsstarken, effizienten und verkleinerten Antriebsstrang hat Lucid Motors selbst entwickelt.

„Es ist relativ einfach, bei Elektrofahrzeugen eine größere Reichweite zu erzielen, indem nach und nach mehr Akkus hinzugefügt werden. Das ist aber keine gute Lösung, da so das Gewicht des Fahrzeugs und die Kosten steigen und der Platz im Innenraum schrumpft. Wir verfolgen den Ansatz der ,intelligenten Reichweite‘. Das bedeutet, Lucid Motors kann einerseits den Lucid Air mit einer einzigartigen absoluten Reichweite anbieten und außerdem bei zukünftigen Modellen eine wettbewerbsfähige Reichweite mit proportional kleineren Akkupaketen erreichen – eine deutliche Einsparung von Kosten, Gewicht und Platz.“ – Peter Rawlinson, CEO und CTO von Lucid Motors

Damit bleibt Lucid Motors seiner Philosophie der Hypereffizienz treu, die in jeder Facette des Lucid Air umgesetzt wird – von der Energieeffizienz bis hin zur effizienten Nutzung des Fahrzeuginnenraums. Lucid Motors gab ebenfalls zu verstehen, dass von Beginn der Entwicklungsarbeit das „Lucid Space Concept“ konsequent umgesetzt wurde. Hierdurch ist es möglich, ein E-Fahrzeug auf die Straße zu bringen, welches mit Fokus auf die optimale Nutzung des Fahrzeuginnenraums konzipiert wurde.

Der Lucid Air weiß mit seinem „Frunk“ durchaus zu glänzen. Bringt dieser es auf ein Fassungsvermögen von mehr als 280 Litern und ist somit um 89 Prozent größer als beim derzeitigen Marktführer in der Fahrzeugklasse des Lucid Air. Zudem sei dieser um 40 Prozent größer als beim aktuellen Elektrofahrzeug-Marktführer in der SUV-Klasse. Zusammen mit dem Kofferraum bietet der Lucid Air somit insgesamt 739 Liter Stauraum.

Erst kürzlich betonte Lucid-CEO Peter Rawlinson, dass man mit dem ersten Elektroauto, der Oberklasse-E-Limousine Air, eher auf Kundschaft der Mercedes S-Klasse und weniger auf das Model S von Tesla abziele. Eine Betitelung als Tesla-Killer sollte man daher eher unterlassen, wie er findet. Kann man mittlerweile nachvollziehen, wenn man sieht, wie viel weiter Lucid Motors den Air denkt. Die Produktionsprototypen des Air sollen bis Ende 2020 produziert sein, die endgültigen Kundenautos sollen Anfang 2021 folgen. Anfang September wird Lucid Motors zudem erste Details zur Preisgestaltung, als auch Spezifikationen des E-Autos bekannt gegeben.

Quelle: Lucid Motors – Pressemitteilung vom 26. August 2020

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8 Antworten

  1. Augenwischerei !

    Ein Corsa e mit 50 kW Akku (Fahrzeuggewicht 1,8t) soll nach WLTP 330 km schaffen, diese Luxuslimosine also mit 113 kW, einem Mehrgewicht durch größeren Akku von geschätzt 400 kg, über 800 km ?
    Das glaubt doch nur einer, der sich die Buchse mit der Kombizange zumacht !

    Leute, gebt bitte immer den gleichen Reichweiten Check nach WLTP an, wer kennt denn „EPA“ ? Ihr setzt euch des Verdachts aus Fake-News zu unterstützen !

    Meine Meinung ist hier klar, wenn nicht gerade ein E-Gewerbemobil, dann gibt es keinen Grund Fahrzeuge mit mehr als 2t Reichweite auf die Straße zu bringen …

    1. Hier wird von EPA Reichweite geredet, nicht von WLTP. Das ist nochmal ein Unterschied. Kurze Google Recherche sagt für den Corsa-e nur 240km nach EPA. Ich vermute Lucid hat noch keine WLTP Reichweite bekannt gegeben.
      Gewicht ist ja erstmal nicht so extrem wichtig beim E-Auto, aber großer Akku bringt halt auch mehr Gewicht mit (das wird auch so bleiben, solange nicht andere Akku Typen kommen). Der Lucid Air wird sicherlich auch um die 2,5t liegen. Gewicht zählt hauptsächlich bei der Beschleunigung, aber wenn man mehr Masse beschleunigt, kriegt man auch mehr Energie beim Rekuperieren zurück. Aerodynamik ist dann wieder sehr wichtig. Letztlich ist es entscheidend was die Kiste auf der Autobahn bringt. Nur da zählt die Reichweite. Deshalb sind ja die ganzen WLTP/NEFZ/EPA Reichweiten gerade für E-Autos eigentlich immer Käse. Ich frage mich heute noch: Beim Verbrenner wurde früher Verbrauch in Stadt/Land/Autobahn einzeln angegeben. Warum macht man das eigentlich nicht auch mit den E-Auto Reichweiten?

    2. Warum nicht mehr als 2 Tonnen Gewicht? Schon mal ein größeres E-Auto gefahren? Das Gewicht merkst du überhaupt nicht.
      Und der Verbrauch ist dermaßen gering im Vergleich zu einem Verbrenner – bei einem Tesla Model S umgerechnet weniger als 2 Liter Diesel / 100 km!

  2. Gute Idee, genormte Reichweiten getrennt nach Stadt/Land/Autobahn anzugeben! Alles Andere ist wenig aussagekräftig. V. A. da jeder Nutzer ein anderes Streckenprofil hat

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