Ladeinfrastruktur in Wohnhäusern: BEM kritisiert Schwerfälligkeit der Behörden

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Die für Elektroauto-Fahrer erfreuliche Nachricht vom endlich reformierten Wohnungseigentumsgesetz hat der Bundesverband E-Mobilität (BEM) begrüßt und mit dem Verweis auf die langjährigen und schwerfälligen Auseinandersetzungen kritisch kommentiert: „Die Elektromobilität in Deutschland könnte weit besser dastehen, wenn Veränderungen von den Behörden und zwischen den Ressorts nicht so verschleppt werden wie bei diesem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz“, sagt BEM-Präsident Kurt Sigl über den  langen Weg bis zum Beschluss der Bundesregierung.

Seit Jahren“ habe der Verband „auf den Umstand verwiesen, dass Elektroautos zu 80 Prozent Zuhause oder beim Arbeitgeber geladen werden. Miet- und Einzelparteien in Mehrfamilienhäusern benötigen deshalb eine gesicherte Handhabe für den Einbau von Lademöglichkeiten“, wenn sie ihr neues E-Auto auch zuverlässig und bequem laden wollen. „Doch anstatt hier zügig zu reformieren und dem Endkunden Sicherheit zu vermitteln, versickerte das Thema zwischen den Zuständigkeiten von Verkehrs-, Wirtschafts- und Justizministerium“, schildert Sigl das umständliche und zeitraubende Verfahren — „und das, während die Strafzahlungen für Pkw-Hersteller auf CO2-Werte bereits niedergeschrieben waren“.

BEM legt praxisnahe Ausgestaltung der neuen Vorgaben nahe

Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung wirbt der Verband für eine praxisnahe Ausgestaltung der neuen Vorgaben, welche auch die Energieversorger und das regulatorische Umfeld wie etwa Bauämter mit einbeziehen. Hierbei sollten Verwaltungshandlungen im Geiste des Klimapaketes und unter Bevorzugung der Einführung regenerativer Energien erfolgen.

Weiterhin sollte die EU-Gebäudeenergie-Effizienzrichtlinie aus dem Jahr 2018 umgesetzt und die darin enthaltenen Quoten für Ladepunkte realisiert werden. „Sobald dieses Land nach Corona wieder arbeiten darf, braucht es einen klaren Kurs. Die Bundesregierung sollte sich hier für den Fokus auf die Elektromobilität entscheiden und der Branche den notwendigen politischen Rückhalt anbieten“, so Sigl.

Quelle: BEM — Pressemitteilung vom 24.03.2020

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28 Antworten

  1. Für künftige Bauvorhaben ja nicht problematisch. Bestehende Tiefgaragenplätze eichgerecht mit Starkstrom nachrüsten lassen, geht schnell in fünfstellige Summen, pro Ladeplatz ! Weder Eigentümer, noch Mieter, werden das zahlen. Manche Eigentümergemeinschaften werden vielleicht nachrüsten, dann aber jeden Stellplatz – kommt insgesamt etwas günstiger. Spätestens beim nächsten Mieterwechsel gibts dann entsprechende Mieterhöhung, womit die gesamte Anlage nur noch für manche Mieter mit einem E-Auto interessant sein dürfte. Für manche, weil für die meisten BEV laden an öffenlichen CCS-Lader weit günstiger ist und PlugIn-Fahrer ihr Ladekabel ohnehin nicht benutzen. Bei vermieteten Bestandimmobilien ist Streit zwischen Eigentümergemeinschaft, Eigentümer und Mieter das Einzige, was zu gewinnen ist, vollkommen egal wie Richtlinien definiert werden.

    1. Komisch: ich lade meinen Plugin und da reicht über Nacht SchuKo ohne Problem. Der i3 meiner Frau hat eine echte Laderstation, aber als Zweitwagen würde SchuKo über Nacht auch problemlos reichen. Und so billig ist diekWh sonst nirgends, es sei denn bei Aldi/Ikea geschenkt.
      Da der Mieter oder Bewohner im Zweifelsfall zahlen muss ist das aber eh ein unsinniges Argument.

      1. Tja selbst Schuko gibts eben nicht in den Tiefgaragen der derzeitigen Wohnanlagen – 2, 3 Dosen die auf den “Allgemeinzähler” laufen. Auch mir reicht vorhandene Schuko zuhause zum gelegentlichen Balancieren, aber das ist ja nicht das Thema.

    2. Nix Streit!

      Das sind keine Richtlinien!

      Das ist ein gesetzlicher Anspruch. Wer als Eigentümer nicht kann, kann auch verkaufen.

      Und umlegen auf Miete geht auch nur noch in geringerem Umfang. Auch da greift ein neues, weiteres Gesetz.

      In bestimmten Fällen sogar gar nichts umlagefähig. Gesetzlich vorgeschriebene Eigenschaften einer Mietsache gehören zur ortsüblichen Durchschnittsmiete.

  2. PS: Wenn man bedenkt, dass der Ausbau von öffentlichen Schnellladesäulen in Deutschland, fernab der Autobahnen, durch schwachsinnige Ladesäulenverordnung samt Eichrechtvorschrift praktisch nicht mehr finanzierbar ist, Discounter, die Strom verschenken wollen, keinen Cent gefördert werden (weil Säule nicht 24 Stunden nutzbar), wird jede weitere staatliche Vorschrift in Deutschland Elektromobilität mehr behindern als fördern.

  3. @Kasch : Zeigen Sie mir nur 1 CCS Lader < 20 cents mit 100% aus regenerativem Strom.
    Zu Hause laden wird immer günstiger sein und das gilt für alle PHEV und BEV und sie können die Nachhaltigkeit selber bestimmen. Und in fast 6000 Hotels in Europa.
    Kosten meiner Tesla WallBox 11kW im Hochlohnland Schweiz inkl. Anmeldung, Installation und Abnahme = EUR 1100. Nichts von 5 Stelliger Summe. Ich bin in einer Eigentumswohnung und ich habe meine Ladestation in einer bestehenden Tiefgarage gebaut.
    Sagen sie niemals "Es geht nicht", der Wille muss vorhanden sein und dann geht Alles.
    Die Attraktivität einer Eigentumswohnung mit Ladestation wird steigen, da immer mehr Leute ein Elektroauto besitzen werden.
    Für mich wäre eine Wohnung oder Eigentumswohnung ohne Ladestion ein absolutes No-Go.

    1. Als Maingaukunde zahle ich 25 Cent an öffentlichen Schnellladern – zuhause 30 Cent bei ca 15% Ladeverlust. Strom zuhause bekomme ich denselben wie mein Nachbar vom Grundversorger – an die Luftnummer 100% Ökostrom kann man glauben, wie ans Christkind.

      1. Mein Stromlieferant bezieht nur Strom aus Wasserkraftwerken und das ist Fact. Andere nur aus Sonnenergie und das ist auch Fact. Wieder Andere haben eine PV Anlage.
        Mir ist schon bewusst, dass es manchmal Dickköpfe bei Wohneigentümern gibt, die einfach aus Prinzip sich nicht bewegen wollen.
        Aber die Heimladestation, beim Arbeitgeber, bei den Hotels, bei IKEA etc. ist genau der grosse Vorteil ( wie ein Heimvorteil ), den Verbrenner FCEV’s nicht haben und niemals haben werden.

        Den MÜSSEN und KÖNNEN sich die PHEV’s und BEV’s erschliessen.

        So eben, jedes Hause ist eine potezielle Ladestation jedoch keine potenzielle Tankstelle ( ob Benzin/Diesel oder Wasserstoff ). Und glauben Sie mir solche potenziellen Ladestionen wird es auch in Zukunft millionenfach mehr geben als solche Tankstellen, wo ich neben dem Auto warten muss.

        Nochmals, mit Willen geht Alles, das beweisst Elon Musk seit über einem Jahrzehnt Tag für Tag. Wir Elektroautofahrer können das auch.

        1. Dein “Stromlieferant” stellt dir die Stromrechnung, sonst nix – manche “Stromanbieter” haben nicht mal eine echte Postanschrift – wechsle noch ein paar mal und mach deine eigenen Erfahrungen (können aber schmerzlich werden).

          1. @Kasch :
            Wie wollen Sie wissen wer mein Stromlieferant in der Schweiz ist und was er einkauft, wenn Sie nicht einmal seine Konditionen gesehen haben ? Was für eine unglaubliche Selbstüberchätzung, Anmassung !
            Und ja klar, jeder ist ein “Maingaukunde”.

        2. Du kriegst definitiv nur Strom aus Wasserkraftwerken? …der ist bestimmt Kristall klar und blau.. ..Oh, mein Gott….
          und in Castingshows wird gecastet … Dieser Wissenstand sagt doch sehr viel aus….

          1. Ich bin halt leider Schweizer und verstehe die Bedingungen meines Stromproviders zu 100%, ist halt nicht Deutschland.
            Die Schweiz ist so das ganz kleine Land im Süden von Deutschland, falls das Ihren geographischen Wissenstand schon überfordern sollte.

            Ich bin auch schon mal mit meinem Tesla Roadster vor 5 Jahren südlich von Wiesbaden von einer Klicke von Halbstarken fotographiert worden, die dann trotz meinem “CH” am Heck wild gestikuliert haben müssen von wo dieses Auto wohl kommen kommen mag, da es ja “zum Glück” kein EU Zeichen aufgewiesen hat. Man meinte es könnte ja ein Vorführwagen von Tesla Motors sein. Vielleicht Ihre Denkkategorie.
            Castingshows sind etwas für Minderbemittelte und fördern die geistige Struktuerlosigkeit, ob Sie dazu gehören, müssen Sie mit sich selber ausmachen.

  4. CCS Lader kosten viel Geld, sind jedoch an einen privaten Stellplatz nicht nötig.
    1. Das Auto steht hier im der Regel min 10 Stunden oder noch länger.
    2. Nur CCS laden ist nicht gut für den Akku und reduziert die Lebensdauer erheblich.
    3. Die nötigen Anschlußleistungen für CCS stehen lange noch zu Verfügung.
    4. Wer nicht mehr als 150km am Tag fährt, kann problemlos über eine Haushaltssteckdose laden. Biller als eine solche Steckdose geht es nicht. Diese wird für ca 80% der Fahrzeuge reichen. Mann muss nur jeden Tag anstecken.
    5. Wer mehr fahren muss, braucht eine Wallbox. Da die Anschlußleistungen pro Haus/TG begrenzt sind, müssen diese per LAN verbunden sein. Eine Masterwallbox wird regeln welche wann und wer mit welcher Leistung laden kann. Es kann also sein, dass man damit nicht schneller laden kann, als an der Steckdose. Warum also alle Stellplätze so ausrüsten?
    6. Es können alle Stellplätze mit Haushaltssteckdosen ausgerüstet werden. Ich würde Leitungsquerschnitte für 11kW verlegen und evtl ein Netzwerkkabel.

    Wir können froh sein, dass wir endlich ein Recht auf eine Lademöglichkeit. Leider eine 220V Steckdose, als gar keine. Für ca. 80% wird damit der Akku immer voll genug sein.

    1. 6 x Schwachsinn ! Nur mal Punkt 6: 11kW sind nur über drei Phasen möglich – dazu benötigt man eine Wallbox und einen 3-Phasenlader im Fahrzeug. Zu Punkt 2: Aktuell wird von einem Model 3 (ohne Wärmepumpe !) berichtet, das 210 000 km nahezu ausschließlich mit Gleichstrom geladen wurde, aber nur im Bereich 30-70 % – nur darauf kommts an (Flüssigkreislauf natürlich vorausgesetzt). Ergebnis: SOH 98% ! Wer seine Zellen durch Dentritbildung infolge täglichem Vollladen mit anschließender Rekuperationslast zerstören will, kann das natürtlich tun. In Wohnanlagen gehts natürlich nur um Wechselstrom – öffentliche Wechselstromlader werden samt PlugIn-Hybriden bis in 10 Jahren verwunden sein – Gott sei Dank !

      1. @Kasch :
        Sehen Sie, diese 6 Punkte sind eben genau NICHT Schwachsinn. Ich selber bin seit 14 Monten Tesla Model 3 Fahrer und kann Ihre Theorie vom Schnelladen überhaupt nicht bestätigen, im Gegenteil. Ich habe noch keinen Kapazitätsverlust und lade zu 99.5% nur AC und vermeide jede DC Ladung.

        Im Gegenteil, ich kenne den Deutschen Tesla Model S Fahrer der über 1 Mio Km mit seinem Auto gefahren ist höchst persönlich, und ich weiss genau welche Ladungen er bevorzugt und wieso.

  5. Warum sind, gerade in den Städten, die Straßenparker bei all diesen Diskussionen immer außen vor? Es gibt so viele Häuser ohne Garagen und ohne Parkmöglichkeiten auf den Grundstück. Wäre die Bürokratie nicht so schwerfällig, ließen sich der öffentliche und der private Raum im Sinne einer deutlichen Ausweitung der allgemeinen Lade-Infrastruktur doch sehr effizient kombinieren. Es ist so widersinnig, wenn ich als Hauseigentümer mit PV auf den Dach aber ohne Parkmöglichkeit auf den Grundstück (sondern nur auf der Straße davor) regelmäßig mit dem Elektroauto zum Laden erst etliche Kilometer zur nächsten öffentlichen Säule fahren muss. Klar, das Ladekabel über den Fußweg zu legen ist nicht erlaubt, aber es muss sich doch eine intelligente Lösung für die vielen Hauseigentümer und Mieter finden lassen, die ihr Elektroauto nur auf der Straße vorm Haus parken können. Bin ich der einzige, der sich das fragt?

    1. Es gibt für alles Lösungen. Nur muss in Deutschland alles 200%ig sein und doppelt definiert bevor etwas im öffentlichen Raum gemacht wird, weil es immer wieder Menschen gibt, die zwar zu doof zum gehen sind, den Weg zum Anwalt aber problemlos schaffen.

  6. Ich lade seit 2Jahren auss. öffentlich da die eigentümergemeinschaft nicht zu bewegen war mir eine eigenfinanzierte zu genehmigen. Das gesetz ist längst überfällig. Ausserdem ist zu bemerken das ca. 95% aller öffentl. Ladestationen mit 22Kw AC ausgestattet sind. Die CCS DC Stationen sind fast aussch. an Autobahnen zu finden. Somit für die mehrheit spec. in den Städten nicht zu nutzen. Die Fahrzeughersteller haben es immer noch nicht geschnallt dass die Fahrzeuge mit 22Kw AC lader auszustatten sind damit die Ladezeuten und da speziell in den Städten zu verkürzen sind

  7. Jeder mittelmäßìge Campingplatz bietet heute heute Stromanschluss für jeden Stellplatz..Und da soll es nicht möglich sein, in den Städten die öffentlichen Parkplätze oder Strassenlaternen mit Schukosteckern auszurüsten ?

    1. Genau, Campingplätze eigenen sich sehr gut dafür. Das habe ich auch auf meiner Nordamerikatour mit meinem Tesla Roadster schätzen dürfen.

      Allerdings werden die Städte immer mehr autofrei. In den Städten wollen sehr viele Leute auch kein Auto mehr besitzen und dieser Trend setzt sich fort. Da wird sehr viel mehr Kreativität gefordert sein als ausserhalb der Städte. Aber auch in Städten gibt es immer mehr Parkhäuser. Und diese sind sicher prädestiert für Lademäglichkeiten, da die meisten Leute ja 1, 2 oder sogar 3-4 Stunden z.B. einkaufen gehen oder Kinos/Theater besuchen etc. Auch in dieser Hinsicht passiert noch viel zu wenig.

      Es ist fast immer nur eine Frage des Willens. Da die Autoindustrie aber immer noch zu einem grossen Teil Verbrenner herstellt, hegen sich zu viele Leute auf der bequemen Seite, weiter so wie bisher. So nach dem Motto “irgendwann wird sich dieser grässliche Spuk der Elektromobilität wieder legen”. Und diese Leute werden sich natürlich mit Händen und Füssen gegen jeden Paradigmenwechsel wehren. Und da diese bei Eigentümerversammlungen immer noch in einer Mehrheit sind, können sie jeden Vorstoss nach PV Anlegen und Lademöglichkeiten verhindern. Da nützen leider alle Reformationen der Wohneigentumsgesetze nichts. Da helfen wirklich nur klare Massnahmen von Wohnbaubestimmungen. So wie jede Wohnung z.B. eine Waschmaschine haben muss, gibt es dann auch eine Vorschrift, dass eine gewisse Anzahl von Ladepunkten vorhanden sein muss, ohne dass dies in der Kompetenz der Eigentümerversammlungen und/oder Vermieter wäre.

      Wichtig sind die Aglomerationen, Kleinstädte und Dörfer. Dort wird auch die grosse Masse der Bevölkerung leben, die in Zukunft noch ein Auto brauchen wird. Dörfer und Kleinstädte hätten es in der Hand nahezu eine Stromunabhängigkeit herbeizuführen. Solche Leuchttürme gibt es aber noch viel zu wenige.

      Langstreckenfahrten > 600km werden hoffentlich auch bald aussterben. Da bin ich grosser Hoffnung. Da neue Generationen heranwachsen werden die zur Mobilität und vor Allem zum Auto eine Affinität haben werden als “ein Auto zu besitzen ist ein Menschenrecht”. Wenn Leasingverträge fast zum Nulltarif nicht mehr zugelassen würden, würde sich der gesamte Autoverkehr schon drastisch reduzieren.

  8. Erst mal fahr ich einen Kona Elektro 64, besitze seit 2012 Teslaaktien, war 30 Jahre in der Automobilentwicklung tätig, …
    Zu Ihrem pensionierten Landwirt mit dem Model S: Motor und Batterie wurden mehrfach getauscht. Die Batterie an seinem ersten Tesla, dem Roadster war nach durchaus beachtlicher Laufleistung vor Garantieablauf absolut am Ende – von Tesla bekam er eine Neue auf Garantie.
    Die Batterie meines Elektrofahrrades muss ich leider vollladen, wenn ich realistische Restlaufwerte bekommen und balancieren will – dennoch hab ich mit dem ersten 288Wh-Akku über 50.000 km zurückgelegt.
    Infolge Speicherpuffer oben und unten zeigt inzwischen jedes E-Auto in den ersten Jahren 100% SOH an, egal wie es misshandelt wurde.
    Der Ladevorschlag war nur ein Tip von mir – mir ist doch vollkommen schnurz, wie Sie, oder sonst wer sein E-Fz behandelt.

      1. @Kasch :
        Also ich kenne die Geschichte von seinem Tesla Roadster haargenau und nicht nur aus der negativ Presse, da wir uns oft treffen und gute Freunde sind. Ich habe auch seine genauen Akkudaten seines Model S schriftlich vor mir und die stimmen leider mit Ihren Angaben nicht überein. Ich war bei der Zermonie seines 1 Mio Kilometers höchst persönlich mit meinem Tesla Roadster, mit dem ich 2016 die Welt in 80 Tagen umrundet habe anwesend. Der Akku war exakt der 2. mit dem er heute noch fährt.
        Das mit dem Speicherpuffer stimmt eben auch nicht. Das habe ich schon mit meinem Tesla Roadster erfahren und nicht egal wie man die Batterie misshandelt. Ich habe im laufe der letzten 10 Jahre mit emeinem Roadster und meinem Model 3 so einiges glernt.

        Noch etwas zu den Aktien. Ich bin kein Spekulant und besitze Aktien von Tesla. Ich kaufe die Autos von Tesla, weil im überzeugt bin, dass sich die Vision von Tesla auf die Länge durchsetzen wird und dazu ist ein Autokauf viel wichtiger als sich nur einen Gewinn einzustreichen.

  9. Dieses Gesetz hätte man schon vor 5 Jahren gebraucht. Peinlich, peinlich. Und wer behauptet, es würde Unsummen kosten, an jedem Stellplatz eine Lademöglichkeit anzubringen, der sollte mal nachzählen, wie viele Stromkreise in einem Haus typischerweise installiert werden. Da redet niemand davon. Und wer eine Schnellladesäule nicht von einer 500 EUR Wallbox unterscheiden kann oder das sogar absichtlich vermischt, mhhh.

    Übrigens ist es natürlich maximal aufwendig, wenn jeder Wohnungsbesitzer seine Wallbox auf eigene Faust und Kosten installieren lässt. Eine gemeinsame Aktion einer Hausgemeinschaft wäre da am sinnvollsten, wenigstens eine Koalition der Konstruktiven…

    1. In der Schweiz habe ich als Besitzer einer Eigentumswohnung vielleicht etwas weniger gestzliche Hürden.
      Aber ich gebe Ihnen vollkommen recht, eine “Koalition der Konstruktiven” wäre sehr wohl das Beste. Wir sind 8 Parteien und ich war leider der einzige der eine PV Anlage installieren wollte und bin auch heute noch der Einzige der mit Stoltz ein Elektroauto fährt und sich dann halt selber um eine Ladestation gekümmert hat. Beim örtlichen Stromprovider habe ich eine Anmeldung gemacht, die Wallbox 11kW installieren lassen und auch die Abnahme vollziehen lassen damit auch der regionale Strominspekteur kein Problem hat.

      Leider bin ich aber immer noch der Einzige, der die Klimaerwärmung so sieht wie sie ist. Keinem ist der anderen 7 geht sie ans Lebige. Und so wird auch keiner sich bequemen. So steht es 7=”Koalition der Unwilligen”, nach dem Motto “Ich weiss nichts, ich kann nicht –> Ich WILL nicht” gegen 1=”Koalition der Konstruktiven.

      Ich brauche nicht zu erwähnen, dass die 7 anderen alle hochtourige Trubo Verbrenner fahren.
      Solange die Einsicht nicht vorhanden ist, können Sie in einer Demokratie nur mit konkreten Erlassen die Dinge in eine andere Richtung leiten. Leider !

    2. Min. 20 000 bis 30 000 Euro. So hoch beziffert unsere Hausverwaltung die Kosten für die 20 Stellplätze in der Tiefgarage (Bj. 2018) in einer gemeinsamen Aktion. Daran möchte sich niemand beteiligen. Es bleiben zwei Interessenten, die sich hohe Anfangskosten teilen müssten. 4 Wanddurchbrüche und viele Meter zu verlegendes Kabel, Zähler um vom Gemeinschaftsstrom zu trennen und die Wallboxen natürlich auch. Angesichts dieser Kosten stehe ich mittlerweile ganz alleine da.

      1. Bei vielen Stadtwerken ist es möglich, einen günstigen Tarif für Autostrom mit extra Zähleranschluss, den sie eh schon bezahlen müssen, zu bekommen. Wenn sie viel fahren, kann sich das schnell rechnen. Bei 7 Cent und 20 kWh am Tag sind das bei 300 Tagen schon 420 €. Der Anschluss einer Wallbox gehört für mich zum Anschaffungspreis eines E-Autos dazu. Für Sie bleiben die Wanddurchbrüche, die sie alleine bezahlen müssen, als Extrakosten bestehen.

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