Köln errichtet bis Mitte 2021 weitere 400 Elektroauto-Ladepunkte

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Man könnte meinen Köln wird zur Elektroauto-Ladestationen-Hochburg Deutschlands. Nach dem Ford angekündigt hat, auf seinem Kölner Werkgeländen in Niehl und Merkenich insgesamt 750 Ladesäulen zu installieren, zieht die Stadt Köln, der Stadtwerke Köln Konzern (SWK) und die RheinEnergie nach. Geplant sei bis Mitte 2021 weitere 400 öffentliche Ladepunkte in Betrieb zu nehmen.

Den Klimawandel und seine weitreichenden Folgen vor Augen steigt in der Stadtgesellschaft der Wunsch nach umweltschonender Mobilität“, wie Oberbürgermeisterin Henriette Reker zu verstehen gibt. Aus diesem Grund komme der E-Mobilität eine besondere Rolle zu , da diese deutlich dazu beitragen könne, den verkehrsbedingten Ausstoß von CO2 sowie die Belastung in der Stadt mit Feinstaub und Stickoxiden zu reduzieren.

„Mit dem Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur machen wir den Bürgerinnen und Bürgern in Köln den Umstieg auf die Elektromobilität nun noch leichter. Die Frage nach der Notwendigkeit der Verkehrswende stellt sich nicht mehr. Sie ist für jede europäische Metropole eine Notwendigkeit und Basis für ein lebenswertes Zusammenleben. Ganz ohne Individualverkehr wird es nicht gehen. Individualverkehr geht aber auch schadstofffrei!“ – Henriette Reker, Oberbürgermeisterin Stadt Köln

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur sei zudem ein wichtiger Baustein der Klimaschutz-Roadmap, mit dem die RheinEnergie die Energieversorgung in Köln sukzessive klimaneutral stelle, so Dr. Dieter Steinkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWK und Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. Den Aufbau der 400 Ladestationen wurde den Stadtwerke Köln Konzern zugesprochen, welche bis Mitte 2021 die letzten Ladesäulen an den Start bringen wollen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und Verkehr fördert das Projekt.

Die 400 Kölner LIS-Ladepunkte werden Teil des deutschlandweit zurzeit rund 1.000 Ladepunkte umfassenden TankE-Netzwerks. Sämtliche Ladesäulen des Netzwerks sind über einen interaktiven Plan auf der TankE-Webseite und in der TankE-App auffindbar. Auch der Ladevorgang lässt sich bequem über die App abwickeln.

Quelle: RheinEnergie – 400 zusätzliche Ladepunkte – Elektromobilität nimmt in Köln weiter Fahrt auf

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Lächerlich .. wie üblich.
Muss man tatsächlich extra eine App installieren und konfigurieren um in Köln laden zu können?
SO geht es tatsächlich nicht!

Vermutlich weitere AC-Lader mit zwei Funktionen: Werbetafel für Stromanbieter und reservierte, kostenlose Parkplätze für E-Fahrzeuge. Ziele: Fette Fördergelder für die Anbieter und zu Recht verärgerte Verbrennerfahrer auf Parkplatzsuche. DC-Lader wurden vom Eichamt und sonstigen Behörden ja bereits erfolgreich nahezu eliminiert. Grenzenlose Dummheit oder Kalkül, was denkt ihr ?

Als ich das Wort „TankE“ gelesen habe sind bei mir Erinnerungen an Verbrennerzeiten hochgekommen. Auf der Webseite habe ich dann „Laden ist das neue TankEn“ gelesen. Hmmmm, dieses sog. Ladenetz scheint mir etwas suspekt. Laden mit einer App die man zuerst auf sein Mobile laden muss und dann erst noch nach einer Bestätigung freigeschaltet werden kann, so nachts um 22 Uhr ? Würde ich da als Schweizer nach Köln fahren wollen und öffentlich laden ?

Statt massenweise langweilige AC-Lader aufzustellen: Einfach ein paar mobile Schnelllader von uns (bis 320 kW). Das rettet auch viele Parkplätze. Prototyp in Kürze.

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