Klimaschutz-Initiative SBTI: Klimaaktionsplan von Volvo in Einklang mit Pariser Abkommen

Volvo Klimaschutz

Copyright Abbildung(en): Volvo

Auf dem Weg zu einem klimaneutralen Unternehmen im Jahr 2040 bekommt Volvo Cars nun Unterstützung von unabhängiger Seite: Die „Science Based Targets“-Initiative (SBTI) hat die Ziele des schwedischen Premium-Automobilherstellers wissenschaftlich überprüft und bestätigt. Der gemeinnützigen Organisation zufolge steht der Klimaaktionsplan von Volvo, der auch kurzfristige Ziele für 2025 enthält, in Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen und hilft bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Die SBTI – eine Zusammenarbeit zwischen dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem Global Compact der Vereinten Nationen (UN), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) – hilft Unternehmen bei der Unterstützung der Pariser Klimaziele, mit denen die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden soll. In einem Validierungsprozess legt die SBTI fest, wie stark und wie schnell die einzelnen Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen reduzieren müssen, um die festgelegten Ambitionen zu erreichen.

„Als Mobilitätsanbieter sind wir Teil des Problems Klimawandel, aber wir können auch Teil der Lösung sein. Wir haben die Verantwortung zu handeln. Deshalb hat die CO2-Reduzierung in unserem Unternehmen höchste Priorität. Die Validierung unserer Klimaambitionen durch die SBTI gibt uns die wertvolle Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ – Hanna Fager, Leiterin Corporate Functions bei Volvo Cars

Der im vergangenen Jahr eingeführte umfassende Klimaplan von Volvo Cars befasst sich mit den CO2-Emissionen im gesamten Geschäftsbetrieb – inklusive der Betriebsstätten und Produkte –, um das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 zu erreichen. Dabei beschränkt sich Volvo nicht allein auf die Fahrzeugemissionen, die durch Elektrifizierung verringert bzw. eliminiert werden. Das Unternehmen nimmt auch den CO2-Ausstoß in seinem Produktionsnetzwerk, weiteren Betrieben sowie in der Lieferkette in Angriff. Auch Recycling und Wiederverwendung von Materialien spielen eine wichtige Rolle.

Als ersten wichtigen Schritt will Volvo den CO2-Fußabdruck pro Auto über den gesamten Lebenszyklus hinweg bis 2025 um 40 Prozent senken. Zur 50-prozentigen Reduzierung der direkten Fahrzeugemissionen kommen eine 25-prozentige Verringerung der betrieblichen CO2-Emissionen pro Auto, einschließlich der Emissionen aus Herstellung und Logistik, sowie eine 25-prozentige Verringerung der CO2-Emissionen in der Lieferkette.

Ab 2025 nur noch Elektro- und Hybridautos

Volvo Cars hat sich umfassend zur Elektrifizierung verpflichtet und bietet in jeder Kernbaureihe mindestens ein Plug-in-Hybridmodell an. Im weiteren Jahresverlauf rollt mit dem Volvo XC40 Recharge P8 AWD das erste rein elektrische Fahrzeug auf den Markt, dem in den kommenden Jahren weitere Stromer folgen sollen.

Im ersten Halbjahr 2020 entfiel europaweit bereits fast ein Viertel aller Verkäufe auf die Plug-in-Hybridfahrzeuge. Bis zum Jahr 2025 soll die Hälfte des weltweiten Absatzes mit vollelektrischen Fahrzeugen bestritten werden, der Rest mit Hybridmodellen.

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 22.09.2020

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Das Erreichen der CO2-Neutralität in Betrieb und Herstellung mit eMobilität ist eine wichtige Erkenntnis. Mit Kraftstoffen auf fossiler Basis kann dieses Ziel nicht erreicht werden. Dazu müssen wir aber nicht warten bis das letzte Kohlekraftwerk geschlossen hat. Schon jetzt sind Elektroautos deutlich klimafreundlicher als Benzin- oder Dieselantriebe. Auch BEV im Bestand sparen mit dem weiteren Ausbau Erneuerbarer Energieen mehr CO2 ein. Durch die weitere Zunahme der eMobilität werden alleine in Deutschland, gegenüber einer Umstellung erst nach einem Kohleaussieg, viele 100 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Dieser Aspekt wird immer wieder falsch dargestellt.

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