KIACharge lässt an 98% aller deutschen Ladestationen zu transparenten Preisen laden

Copyright Abbildung(en): KIA

Mit KIACharge will KIA künftig mit dem Zugangs- und Abrechnungs-Wirrwarr bei Ladestationen für Elektroautos und Plug-in-Hybride aufräumen. Fortan soll es möglich sein an 98 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Deutschland bequem und verlässlich Strom laden zu können. Hierzu benötigt man als E-Autofahrer nur noch einen einzigen Account. Landesweit gelten Festpreise mit einer transparenten monatlichen Abrechnung, in der alle Ladevorgänge übersichtlich aufgelistet sind.

Für den neuen Service hat sich der Automobilhersteller mit dem Unternehmen Digital Charging Solutions (DCS) zusammengetan. Dadurch können mit der KIACharge-App oder der zugehörigen RFID-Chipkarte europaweit über 148.000 öffentliche Ladepunkte genutzt werden. Für zu Hause bringt KIA gemeinsam mit NewMotion eine entsprechende Wallbox an den Start, welche für die staatliche Förderung privater Ladestationen in Höhe von bis zu 900 Euro profitiert. Auch die Installation der Box kann über NewMotion beauftragt werden.

„Wir geben uns bei der Weiterentwicklung der E-Mobilität nicht mit der Produktion attraktiver und technologisch wegweisender Modelle zufrieden, sondern treiben ganzheitliche Lösungsansätze voran. Ein zentrales Ziel unserer Strategie ist, den Kia-Kunden in jeder Situation optimale Lademöglichkeiten zu bieten, sowohl bei längeren Autobahnfahrten als auch bei der Nutzung öffentlicher Ladepunkte im Alltag und beim Laden an der heimischen Wallbox.“ – Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland

Cost führt aus, dass mit KIACharge für deren Kunden eine neue Ära beginnt, „in der das Stromtanken einfacher wird als herkömmliches Tanken. Und im privaten Bereich, wo der Großteil der Ladevorgänge erfolgt, erweitern wir mit der neuen Wallbox unser Angebot an komfortablen, serviceorientierten Lösungen“, so der Geschäftsführer von KIA Motors Deutschland weiter.

Deutschlandweit zahlt man als Nutzer von KIACharge an Wechselstromstationen 28 Cent pro Kilowattstunde und an Gleichstromstationen 46 Cent, die Grundgebühr beträgt 4,86 Euro pro Monat (inkl. 16% MwSt., ab 01.01.2021: 0,29 / 0,47 / 4,99 Euro inkl. 19% MwSt.). Anmelden kann man sich auf der Website ww.kiacharge.com unter Angabe der Fahrzeugidentifizierungsnummer (VIN). Wer einen neuen Kia mit Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb kauft, bekommt die Grundgebühr für das erste Jahr geschenkt. Sparen können KiaCharge-Kunden übrigens auch bei Parkgebühren: Sie dürfen während des Ladevorgangs bis zu zwei Stunden (bei Gleichstrom-Ladepunkten bis 90 Minuten) kostenlos an der öffentlichen Ladesäule parken, was besonders in Innenstädten vorteilhaft sein kann.

Neben den günstigeren Tarifen profitieren Nutzer der App davon, dass diese auch bei der Suche nach Stromtankstellen hilft: Alle verfügbaren Ladepunkte deutschlandweit werden in einer Kartenansicht angezeigt. Außerdem sind weitere Informationen zum Beispiel zu den Ladeanschlüssen und Ladeleistungen pro Ladepunkt abrufbar. Keine Gedanken müssen sich KIACharge-Kunden über mögliche Anschlussprobleme machen, denn auch die Kabelfrage ist einheitlich geregelt: Im Fahrzeug mitgeführt werden muss nur ein Typ-2-Ladekabel (dreiphasig, optional erhältlich), das bei allen Wechselstromstationen zum Einsatz kommt. Bei Gleichstromanlagen befindet sich das passende Kabel jeweils an der Station.

Quelle: KIA – Pressemitteilung vom 18. Dezember 2020

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Sind also 7 – 9€ pro 100km bei Gleichstrom. Schon teuer.

Als ADAC Mitglied zahl ich in der EnBW- App 0,38€ für DC und 0,28€ für AC

das ist wirklich akzeptabel weil ich eh meistens zu Hause tanke und die Kosten wirklich nur im Urlaub anfallen.

aber diese 0,46€ oder gar 0,76€ bei den anderen kann ich aus Kundensicht nicht verstehen.

will man da „auf Biegen und Brechen“ den Fortschritt ausbremsen?

Was aber in diesem Bericht nicht steht, dass man bei IONITY 77 Cent pro Kilowattstunde (ab 01.01. 79 Cent) bezahlen muss. Von daher ist dieses Angebot (auch wegen der Grundgebühr) nicht sehr attraktiv.

Nein KIA, dieses Kundenmodell ist Kundenveräppelung.
Fast all Eure Fahrzeuge sind mit absoluten Schnarchladern ausgestattet und müssen an AC Stationen sehr lange laden, damit eine einigermaßen akzeptable Ladung erreicht wird. Nun soll bereits nach zwei Stunden Strafgebühr bezahlt werden.
Bei DC Ladung und Ionity werden höhere Gebühren als bei einigen anderen Anbietern aufgerufen.
In punkto Ladekarte ist dies wahrhaftig ein schlechter Versuch, zumal auch noch Monatsgebühren erhoben werden.
Bitte Hausaufgaben machen und nachbessern!

Wie kann es sein das Ionity die Geräte (Ladestation) teils vom Staat fördern lässt um später dann mit 0,79 Cent pro KW die Kunden abzockt?? Wieso gibt ein kein Klausel vom Staat bei der Förderung das sowas nicht geht?? Erst von Steuergelder die anlagen fördern lassen um dann später diese Steuerzahler nochmals abzuzocken….. Läuft in Deutschland!!!

Nun denn, keine besonders gute ‚Leistung‘. EnBw/ADAC Karte, 28,269 Cent pro kWh an AC Ladesäule und zehn Cent mehr an DC.

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