Test- und Fahrbericht des KIA XCeed 1.6 GDI PHEV DCT

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Das Ziel ist durchaus ambitioniert: KIA will weltweit einer der führenden Anbieter umweltfreundlicher Fahrzeuge werden. Und zwar auf breiter Front. Mit Strom, mit Wasserstoff – aber auch mit Verbesserungen am Verbrennungsmotor. Auch das „Beste aus beiden Welten“ – der Plug-In-Hybrid-Antrieb kommt bei KIA zum Einsatz. Nach dem wir bereits den KIA e-Niro und e-Soul als reine Stromer zu Besuch hatten, zuvor schon der Optima Sportswagon 2.0 GDi Plug-In-Hybrid als auch der Niro 1.6 GDI Hybrid Spirit, zu Gast waren schaute Ende Juni 2020 der KIA XCeed 1.6 GDI PHEV DCT als Teilzeitstromer für 14 Tage bei uns vorbei. 

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Zwei Wochen Zeit um den Plug-In-Hybrid kennen zulernen, aus meiner persönlichen, subjektiven Perspektive, um diese im Anschluss mit dir zu teilen. Sprich, es gibt zwar Fakten, technische Details, usw… zum PHEV, aber stets mit meiner eigenen Meinung angereichert. Denn nur so bekommt man meiner Meinung nach, einen Eindruck, ob der Plug-In-Hybrid von KIA zu überzeugen weiß.

Inhaltsverzeichnis

Sollten von deiner Seite noch Fragen offenstehen, einfach melden und ich versuche diese zu beantworten. Deine persönlichen Erfahrungen mit dem Plug-In-Hybriden von KIA kannst du mir gerne zukommen lassen, damit wir diese mit den anderen Lesern teilen. Über PHEV im Allgemeinen kannst du dich auf dieser Seite informieren.

KIA XCeed 1.6 GDI PHEV DCT: Sportlicher Crossover als Teilzeitstromer

Der KIA XCeed verbindet die praktischen Vorzüge eines SUVs mit dem sportlichen Auftreten und dem dynamischen Handling eines Schrägheckmodells. Bei diesem handelt es sich mittlerweile um die vierte Modellvariante des Ceed. Dabei hebt sich dieser durch seine sportliche-dynamische Form und das großzügige, stilvolle Interieur deutlich von anderen Crossover-Modellen ab. Auf Antriebsseite weiß das Hybridsystem zu überzeugen, welches nahtlos zwischen Benzin- und E-Antrieb wechselt, wie du im Rahmen des Testberichts erfahren wirst.

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Den Ceed SW PHEV von KIA konnte unser Autor Wolfgang Plank bereits ein wenig näher betrachten und gab damals schon zu verstehen: „Ceed nach Zukunft aus…“, ob dies auch beim XCeed der Fall ist galt es in Erfahrung zu bringen. Und so viel sei bereits verraten. Es sieht in „Ceed in der Tat nach Zukunft aus…“, um das Wortspiel von Wolfgang erneut zu bemühen. Vorstellig wurde der Teilzeitstromer in der Farbe Deluxe White und der Ausstattung Platinum.

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Des Weiteren präsentiert sich der Plug-In-Hybrid von KIA mit einem 1.6 Plug-In-Hybrid-Motor sowie einem Doppelkupplungsgetriebe. Der E-Motor bringt eine Leistung von 44,5 kW/ 60,5 PS mit ein. Der Verbrenner steuert seinerseits 77,2 kW/ 105 PS bei, welche gemeinsam zu einer Systemleistung von 104 kW/ 141 PS führen bei einem maximalen Drehmoment von 265 Nm. Die rein elektrische Reichweite beträgt laut technischem Datenblatt 58 km mit 16-Zoll-Felgen, mit den bei unserem Testwagen vorhanden 18-Zoll-Felgen sind rein theoretisch um die 54 km nach NEFZ möglich. Realistisch gesehen sind wir bei um die 39- 42 km gelandet. Je nachdem wie „Stromsparend“ der XCeed gefahren wurde. Doch dazu in einem der nachfolgenden Abschnitte gleich mehr.

Unabhängig von Verbrauchswerten und Ladezeiten weiß der Plug-In-Hybrid in puncto Design zu überzeugen. Dabei ist es gänzlich egal, ob wir das Interieur oder Exterieur des Wagens genauer unter die Lupe nehmen. Von außen weiß er durchaus mit einem sportlichen, kraftvollen Auftreten zu überzeugen. Welches sich bereits beim Kühlergrill zeigt, der von markanten LED-Scheinwerfer gerahmt wird. Im Zusammenspiel mit dem großen unteren Lufteinlass wird das markante Auftreten des PHEV gekonnt unterstrichen.

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Noch ansehnlicher ist der XCeed aus meiner persönlichen Sicht von der Seite. Denn hier spielt er gekonnt die Kombination aus Coupé-Profil und SUV-Genen aus, wie es KIA gekonnt zu beschreiben weiß. Schwarz verkleidete Radläufe und Seitenschweller lassen im Zusammenspiel mit der großen Bodenfreiheit den SUV-Einfluss erahnen. Die sportliche flach wirkende Rückenansicht mit schlanker Beleuchtung sowie Doppelendrohr und Diffusor unterstellen dem XCeed nur beim Anblick sportliche Leistung.

Das Interieur steht den Eindrücken des äußern in nichts nach. So präsentiert sich das Cockpit des Teilzeitstromers ebenso zukunftsorientiert. Dabei stehen Qualität, Komfort, Technologie und Konnektivität im Mittelpunkt des Fahrzeugs. Egal ob Digitales Cockpit mit Display, Navigationssystem, beheizte und belüftete Vordersitze, induktive Ladestation für das eigene Smartphone oder JBL-Premium-Soundsystem – es scheint an nichts zu fehlen. Von den wachsamen Assistenten und intelligenten Co-Piloten ganz zu schweigen.

Reichweite und Verbrauch des XCeed von KIA

Der Plug-In-Hybrid von KIA soll 58 km mit 16-Zoll-Felgen, beziehungsweise 54 km mit 18-Zoll-Felgen rein elektrisch zurücklegen können. Nach NEFZ wohlgemerkt und nicht dem alltagsnahen WLTP-Zyklus. Bevor wir uns allerdings der alltäglichen Reichweite beziehungsweise Verbrauch widmen zunächst ein paar Fakten übersichtlich zusammengefasst.

Von reinen Stadtfahrten, über Überland- bis hin zu Autobahnfahrten war alles mit dabei. Somit hatten wir die Möglichkeit einen ganz guten Querschnitt durch die Strecken abzubilden, welche der KIA XCeed wohl auch unter “normalen Begebenheiten” meistern müsste. Dabei haben wir stets darauf geachtet, dass das Fahrzeug selbst entschieden hat, wann nun E-Motor und wann Verbrenner zum Einsatz kommt. Wahlweise kann man als Fahrer über einen entsprechenden Taster neben dem Schalthebel auch eingreifen.

Wie bereits erwähnt konnten wir uns an die NEFZ-Werte von 55 km bei 18-Zoll-Felgengröße im Alltag nicht annähern. Realistisch gesehen sind wir bei um die 39- 42 km gelandet. Je nachdem wie „Stromsparend“ der XCeed gefahren wurde. Jedoch müssen wir anmerken, je nachdem welche Strecken man zurücklegt und wie die Ladesituation vor Ort beziehungsweise auf Arbeit ist, kann diese alltägliche Reichweite ausreichen. Denn wie bereits schon einige Male erwähnt ist es bei PHEV immens wichtig regelmäßig zu laden, da ansonsten nur das Mehrgewicht des Akkus – in diesem Fall 117 kg – durch die Gegend gefahren wird.

Achtet man dann noch darauf mit Sinn und Verstand zu beschleunigen, beziehungsweise die Rekuperation des KIA XCeed zu nutzen, sind Verbrauchswerte von 1,3 bis 1,2 Liter auf 100 km durchaus drin. Der Stromverbrauch kombiniert wird auf 100 km mit 11 bis 10,7 kWh angegeben. Die CO2-Emissionen bewegen sich laut technischem Datenblatt im Bereich von 31- 29 g/km.

Laden des KIA XCeed Plug-In-Hybride im Alltag

Die für das elektrische Fahren notwendige Energie speichert der XCeed von KIA in einer 8,9 kWh großen Lithium-Ion-Polymer-Batterie. Deren Leistungsabgabe wird mit 59 kW angegeben. Das Gewicht mit 117 kg, welches bei einem Gesamtgewicht des Fahrzeugs von 1.519/ 1.596 kg mindestens um die 7,7 Prozent Anteil an diesem hat. Es lässt sich somit ganz gut nachvollziehen, dass man möglichst oft Laden sollte, um mit vollem Akku unterwegs zu sein und vom Doppelherz-Antrieb zu profitieren.

KIA gibt zudem an, dass der XCeed an einer Haushaltssteckdose geladen werden kann, ein entsprechendes Ladekabel lag unserem Testwagen auch bei. Leider war es uns nicht möglich diesen testweise dort zu laden. Hinsichtlich der Ladezeiten wäre jedoch nach Auskunft anderer XCeed-Fahrer kaum Unterschiede spürbar gewesen. Schade eigentlich. Daher wäre es sinnvoll – je nach Strecke – den Teilzeitstromer über Nacht oder auf Arbeit zu laden. Denn dort fallen die 165 Minuten Ladezeit nicht ins Gewicht, da man in der Regel eh länger als 2,5 Stunden über Nacht daheim oder tagsüber im Geschäft ist.

Exterieur und Interieur des KIA XCeed 1.6 GDI PHEV DCT

Erste Erfahrungen, beschriebene Eindrücke und eingebundene Fotos haben dir hoffentlich einen Eindruck des KIA XCeed 1.6 GDI PHEV DCT vermitteln können. Nun tauchen wir gemeinsam noch ein wenig mehr ein und betrachten das Exterieur und Interieur des Plug-In-Hybriden von KIA etwas genauer.

Exterieur: Crossover mit dem gewissen Etwas

Man sollte nicht nur auf die äußeren Werte achten. Auch nicht bei einem Auto. Und dennoch sind es eben diese, welche direkt ins Auge springen, wenn man ein Fahrzeug wie den KIA XCeed erstmalig sieht. Dabei präsentiert sich dieser mit einer Höhe von 1.495 mm (18-Zoll-Felgen), einer Breite (ohne Außenspiegel) von 1.826 mm sowie einer Fahrzeuglänge von 4.395 mm. Der Radstand wird mit 2.650 mm angegeben. Wie eingangs erwähnt erscheint der PHEV als Verschmelzung von Sportlichkeit und Stil mit den Genen eines SUV, welches ihn schlußendlich zu einem Crossover mit dem gewissen Etwas macht.ss

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Ebenso wie das Design verschmelzen auch beim Antrieb zwei Welten miteinander, welche den Teilzeitstromer nach vorne bewegen, doch dazu hatten wir bereits in einem der vorherigen Abschnitte entsprechende Worte verloren. Gerade am europäischen Markt dürfte dieses Modell Gefallen finden. Nicht verwunderlich hat KIA mit dem Bayern Peter Schreyer einer der aktuell weltbesten Autodesigner im Dienst, der sein eigenes Gespür für den hiesigen Markt mitbringt. Nicht nur das Design präsentiert sich europäisch angehaucht, auch in puncto Verarbeitungsqualität und Auswahl der Materialien ist KIA auf einem hohen Niveau angelangt.

Von außen weiß er durchaus mit einem sportlichen, kraftvollen Auftreten zu überzeugen. Welches sich bereits beim Kühlergrill zeigt, der von markanten LED-Scheinwerfer gerahmt wird. Im Zusammenspiel mit dem großen unteren Lufteinlass wird das markante Auftreten des PHEV gekonnt unterstrichen. Die Seitenflanke des Teilzeit-SUV präsentiert sich eine Spur markanter, dennoch sportlich und zum Start bereit. Trotz einer gewissen Höhe profitiert der Crossover durch seinen niedrigen Schwerpunkt, welcher sich gerade beim Fahren positiv präsentiert.

Am Heck angelangt weiß man gar nicht wo man zuerst hinschauen soll. Der Blick wird aber auch hier durch eine entsprechend markante, auffällige Linienführung gelenkt, welche sich um die sportlich, flache Rückenansicht legt. Wie an der Front setzt auch hier der XCeed auf fortschrittliche LED-Beleuchtung. Trotz der dynamischen Karosserieform bietet der Crossover genügend Stauraum (426 Liter), um alle Erledigungen des Alltags zu meistern. Die dreigeteilte Rücksitzbank (Verhältnis 40:20:40) lässt sich zudem äußerst variabel anpassen. Sollte man doch Mal mehr Platz benötigen. Öffnen kann man den Kofferraum (je nach Ausstattungslinie) bequem über Sensorsteuerung, der Schlüssel kann somit in der Tasche bleiben, wenn die Hände voll sind.

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Außer acht sollten wir in diesem Zusammenhang auch nicht das zulässige Gesamtgewicht von 2.030 Kilogramm, sowie die maximale Zuladung von 511 kg lassen. Auch hierdurch ist der XCeed PHEV in der Lage einiges zu bewegen. Das EG-Leergewicht min/max wird mit 1.519/1.596 Kilogramm angegeben. Des Weiteren verfügt der PHEV-Crossover über eine Anhängerkupplung, welche aber eher für den Transport eines Radanhängers, als eines Anhängers gedacht ist, bei einer zulässigen Stützlast von 75 Kilogramm.

Interieur: Modern, Funktional, auf den Punkt gebracht

Was sich Außen bereits abgezeichnet hat, setzt sich im Inneren des Fahrzeugs fort. Der XCeed präsentiert sich mit einem modernen, durchdachten Auftreten, welches sich vor allem in Form kleiner Details zeigt, die man so auf den ersten Blick nicht vermutet. Dass modernste Assistenten sowie intelligente Co-Piloten verbaut sind, gehört schon fast zum guten Ton – Überblick nachfolgend. Aber gerade Dinge, wie eine sich ins Umfeld einfügende Ladeanzeige, die in die Lautsprecherabdeckung oben auf dem Armaturbrett integriert ist, lenkt die Blicke des Betrachters und zeigt auf, dass KIA sich etwas beim Design gedacht hat.

Auffälliger als die Co-Piloten und Assistenten, welche stets im Verborgenen agieren, ist sicherlich das Digitale Cockpit mit HD-Display, welches Tachometer und Drehzahlmesser anzeigt, aber auch Informationen zu Navigation, Audiosystem und Assistenzsystemen ins Blickfeld des Fahrers rückt. Komfortabler ist da nur noch der Blick aufs Navigationssystem in der Mittelkonsole, welches sich durch einen Split-Screen-Ansatz in bis zu drei Bereiche teilen lässt. Beim Teilzeitstromer von KIA kann man sich dort auch Informationen zum Hybridsystem anzeigen lassen, wie beispielsweise den Energiefluss oder den aktuellen Ladezustand der Batterie.

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Kompatible Smartphones (Android/ Apple) lassen sich mit dem Infotainmentsystem des Fahrzeugs verbinden, als auch über die induktive Ladestation in der Mittelkonsole aufladen. Geplante Routen lassen sich zudem direkt vom Smartphone, per UVO-App, aufs Navi im Fahrzeug senden. Das Telefonieren, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen, erscheint dagegen schon als selbstverständlich.

Bei der von uns gefahrenen Platinum Edition des Plug-In-Hybriden kommt der XCeed mit Sitzbezügen in Leder und hochwertiger Ledernachbildung daher. Ebenso verfügt er über Sitzheizung und Sitzventilation auf Fahrer- und Beifahrerseite. Auf der Rückbank (äußere Sitze) darf man sich zumindest über eine Sitzheizung freuen. Aus unserer Sicht die kleinen, aber feinen Alltagshelfer, welche auf der Fahrt zur Entspannung beitragen können.

Ein Blick auf die technischen Daten des KIA XCeed 1.6 GDI PHEV DCT

Bevor wir im Detail die technischen Daten des KIA XCeed betrachten, sei gesagt, dass diese auf dem technischen Datenblatt Stand 07/2020 beruhen und mit unserem Testfahrzeug übereinstimmen. Des Weiteren findest du weitere technische Details/Daten über den gesamten Testbericht verteilt.

Technische Daten des Motor (Verbrenner/ E-Motor) 
Anzahl Zylinder, Anordnung4 in Reihe
Verdichtungsverhältnis13,0 : 1
Anzahl der Ventile pro Zylinder4
Bohrung x Hub in mm72 x 97 mm
Hubraum in cm³1.580 cm³
Verbrenner – Max. Leistung in kW/PS77,2 kW / 105 PS bei 5.700 min
Verbrenner – Max. Drehmoment in Nm147 Nm bei 4.000
VentilsteuerungDOHC mit Dual CVVT
KraftstoffartSuper (95 Oktan)
Tankvolumen (Füllmenge in Liter)37 Liter
EinspritzungDirekteinspritzung
AnlassermotorHybrid Starter Motor / Generator
Abgasreinigunggeregelter 3-Wege-Katalysator + Ottopartikelfilter (OPF)
SchadstoffklasseEuro 6d-TEMP
E-Motor-TypPermanentmagnet Synchronmaschine
E-Motor – Max. Leistung in kW/PS44,5 kW / 60,5 PS bei 1.798- 2.500
E-Motor – Max. Drehmoment in Nm170 / 0- 1.798
BatterietypLithium-Ion-Polymer
Batteriespannung/ -kapazität360 Volt / 24,7 Ah
Leistungsabgabe in kW59 kW
Batterieenergiegehalt in kWh8,9 kWh
Batteriegewicht in Kilogramm117 Kilogramm
Hybridsystem – Max. Leistung in kW/PS104 kW / 141 PS bei 5.700
Hybridsystem – Max. Drehmoment in Nm265 Nm bei 1.000- 2.400
technische DatenFahrwerk, Karosserie, Gewichte, Anhängelast, …
Fahrwerk VornMacPherson-Federbeine mit Gasdruckstoßdämpfern
Fahrwerk HintenMehrlenkhinterachse mit Stabilisatoren
Länge, Breite (ohne Außenspiegel), Höhe4.395 x 1.826 x 1.483 (16-Zoll-Felgen) / 1.495 (18-Zoll-Felgen) mm
Radstand2.650 mm
Spurweite vorn/hinten16-Zoll-Felgen: 1.585 / 1.583 mm
18-Zoll-Felgen: 1.575 / 1.573 mm
EG-Leergewicht min/max1.519 / 1.596 kg
Optionsabhängiges Zusatzgewicht77 kg
Zulässiges Gesamtgewicht2.030 kg
Zuladung maximal511 kg
Zulässige Anhängelast gebremst1.300 kg
Zulässige Anhängelast ungebremst600 kg
Zulässige Stützlast75 kg
Dachlast80 kg
Laderaumvolumen Minimum/Maximum 291 / 1.243 Liter
Höchstgeschwindigkeit (PHEV)160- 193 km/h mit 16-Zoll-Felgen / 155- 188 km/h mit 18-Zoll-Felgen
Beschleunigung 0 auf 100 km/h11,0 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit (rein elektrisch)120 km/h
Elektrische Reichweite kombiniert nach NEFZ58 km mit 16-Zoll-Felgen / 54 km mit 18-Zoll-Felgen
Kraftstoffverbrauch kombiniert1,3- 1,2 Liter pro 100 km
Stromverbrauch kombiniert11- 10,7 kWh pro 100 km
CO2-Emissionen / Effizienzklasse31- 29 g/km / A+

KIA XCeed 1.6 GDI PHEV DCT: Preise & Förderung durch Umweltbonus

Sollten dich die bisherigen Eindrücke des Teilzeitstromers von KIA überzeugt haben, dann ist es nun wohl an der Zeit einen Blick auf die Preise zu werfen. Auch ob die Förderung durch den Umweltbonus für den PHEV von KIA eine Option ist wollen wir nicht unbeachtet lassen.

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Seit Februar 2020 gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro werden nun vom Kaufpreis erstattet. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es künftig 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Elektroautos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro wird der Zuschuss für reine E-Autos künftig bei 5.000 Euro liegen, für Plug-in-Hybride bei 4.000 Euro. Bisher werden Elektroautos nur bis zu einem Netto-Listenpreis von 60.000 Euro gefördert. Diese Deckelung wird künftig bei 65.000 Euro stattfinden. Des Weiteren ist durch das jüngste Konjunkturpaket eine Förderung reiner E-Autos in Höhe von maximal 9.000 Euro möglich; wenn der Netto-Listenpreis unter 40.000 Euro liegt. Auch Plug-In-Hybride profitieren davon.

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Für Plug-in-Hybride sind es bis zu 6.750 Euro Förderung. Profitieren können von der höheren Kaufprämie nach Angaben des Ministeriums nicht nur Käufer von Neuwagen, sondern auch von relativ neuen Gebrauchtwagen, deren Erstzulassung nach dem 4. November 2019 und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt. Betrachten wir nachfolgend die Listenpreise – Stand 07/2020 – bevor wir uns unseren Testwagen und die Auswirkung des Umweltbonus / Innovationsprämie darauf betrachten.

Für unseren Testwagen – ohne Sonderausstattung in der Platinum Edition – wären somit 42.890,00 Euro Listenpreis fällig geworden. Durch die Erhöhung des Bundesanteils – in Form der Innovationsprämie – profitieren PHEV bis 40.000 Euro Nettolistenpreis von einer maximalen Förderung von 7.500,00 Euro.

Dies bedeutet, dass die 7.500 Euro in Abzug gebracht werden, da der Nettolistenpreis bei 36.042,02 Euro liegt. Somit landet man, ausgehend vom Nettolistenpreis, bei 28.542,02 Euro. Zuzüglich der anfallenden, derzeit reduzierten Mehrwertsteuer, werden schlussendlich 33.108,74 Euro für den KIA XCeed in der Platinum Edition fällig.

XCeed 1.6 GDI PHEV DCT: Ein Fazit nach zwei Wochen mit dem KIA Crossover

Wieder einmal wurde mir nach zwei Wochen bewusst, wie schnell diese doch herumgehen können. Der KIA XCeed 1.6 GDI PHEV DCT war eben genau diese Zeit bei mir zu Gast und verstand es aufzuzeigen, dass Plug-In-Hybride durchaus ihre Berechtigung besitzen. Vorausgesetzt man lädt diese regelmäßig, dann lassen sich auch Verbrauchswerte erzielen, welche sich wahrlich nicht zu verstecken brauchen. Lädt man allerdings Mal nicht, steigen diese natürlich aber auch entsprechend an.

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Dennoch lässt sich festhalten, dass KIA dem XCeed alles mit auf den Weg gibt, um ein voller Erfolg zu sein und den Fahrer des Teilzeitstromers zufrieden zu stellen. Begonnen beim markanten, sportlichen Design mit SUV-Genen, über die intelligenten Co-Piloten und Assistenzsystem bis hin zum angenehmen Gleiten im rein elektrischen Modus im Stadtverkehr. Selbst die Ladezeiten kann man vernachlässigen, wenn man die Ladezeiten in die Zeiten legt, in denen das Fahrzeug eh nichts anderes macht als herumzustehen.

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Bedingt durch den erhöhten Umweltbonus, gepaart mit der kürzlich ausgerufenen Innovationsprämie, wird der Plug-In-Hybrid von KIA auch preislich interessant. Insbesondere, wenn man diesen noch gewerblich zum Einsatz bringen kann und hierdurch noch steuerlich profitiert. Aber auch privat ergibt er vollkommen Sinn, vor allem da die Grundausstattung des Fahrzeugs schon relativ umfassend daherkommt.

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Wenn du mehr erfahren möchtest, kommentiere einfach unter diesem Artikel oder schreibe uns eine Mail. Ansonsten hoffe ich natürlich, dass dir mein Test- und Fahrbericht gefallen hat.

Disclaimer

Der Kia XCeed 1.6 GDI PHEV DCT wurde mir für diesen Testbericht kostenfrei, für den Zeitraum von zwei Wochen, von Kia zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

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Ich habe einen Spirit bestellt. Wie sind denn die LED Scheinwerfer? Kommen diese an Xenon ran?
Wie hoch ist der Spritverbrauch wenn die elektrische Reichweite aufgebraucht ist?

3,5 – 4 Liter ist für einen Benziner ja ein sehr guter wert trotz des zusätzlichen Gewichts der Batterie.
In anderen Tests hab ich gelesen, dass mit 18 Zoll Felgen auch 50km rein elektrische Reichweite erreicht wurden. Kommt wahrscheinlich auf die Gegebenheiten an und ob man auch so sparsam fährt wie nur möglich.

Sebastian, wenn Du hauptsächlich nur im E Bereich mit geladenem Akku gefahren bist, hast Du nur Kurzstrecken gemacht. So kann niemand in der Praxis fahren. Sobald der leer ist braucht auch dieses Auto rund 6 Liter auf 100 Km. Da ist mir der neue der neue GLE von MB lieber mit einem Akku von 32 KWh. Sobald als möglich solltest Du den testen.

Wieso bringt man jetzt noch ein Fahrzeug mit gerade mal 40 km elektrischer Sommer-Reichweite auf die Strasse? Wer die Sache ernst nimmt, wird
im Winter dieses SUV alle 30 km an eine Steckdose anzuschließen müssen und mit seiner Schnarchladung die Ladesäulen für vollelektrische Fahrzeuge an Ladesäulen blockieren.

Ihr habt das JBL Soundsystem erwähnt. Das ist allerdings nicht für den PHEV erhältlich, auch nicht in der Platinum Ausstattung!

rekamp , Du liegst vollkommen richtig. Das ist doch der Beschiss mit diesen kleinen Akkus bei PHEV. Alle 30 Km auswärts aufladen macht kein Mensch in der Praxis. Aber alle 150 schon eher . Dafür sind PHEV s gedacht um die Ladesäulen zu schonen die für reine „ E s„ frei zu halten. Auch Mieter sollen solche kaufen, bis sie ein eigenes Haus mit PVanlage auf dem Dach haben. Also gibt mal endlich ehrliche Verbrauchsdaten an! Und zu allem Elend braucht dieser noch Superbenzin……. anstatt günstigeres Normalbenzin.

Wo gibt es denn noch Normalbenzin in Deutschland???

Ein 15kWh-Akku für ca. 100km elektrische Reichweite müsste es schon sein – sonst ist es kein Fahrzeug für mich. Ich will nicht täglich/nach fast jeder Stadtfahrt laden müssen (z.B. bei Regen das Ladekabel an-/abstecken müssen), sondern da flexibler sein. Wer einen festen Parkplatz mit Lademöglichkeit hat, ist vielleicht mit weniger zufrieden.
Dafür könnte der Verbrenner auch eine Nummer kleiner sein z.B. 1400cm³ und „nur“ 90 PS / 66kW würden mich auch überall hinbringen. Fahre derzeit mit 75 PS.

Ihr habt einen kleinen Rechenfehler in der Bruttopreisberechnung des Fahrzeugs in der Platinum Ausstattung. Es werden nicht 7.500€, sondern 6.750€ Prämie in Abzug gebracht und nur der Herstelleranteil ist ein Rabatt auf den Nettopreis. Der Staatsanteil wird vom Bruttopreis abgezogen.
(42.890 €/1,19 – 2250 €)*1,16 – 4500 € = 34698,74 € ist der Endpreis der höchsten Ausstattung und nicht 33.108,74 €.

Hallo Zusammen, ich habe den Niro PlugIn, dass neue Model 2020 (keine analogen Anzeigen mehr usw.), mit den 16 Zöllnern schaffe ich problemlos die versprochenen 58km, auch schon 65 geschafft aber viel mit den Schaltwippen gearbeitet (Stufe 1 bis 3 der Rekuperation), im Frühling oder Herbst wenn nicht zu kalt, habe ich die Heizung/Klima auf „off“ dadurch springt der Verbrenner nicht an wenn er heizen möchte, Klima ist via Strom. Ich habe das Glück bei der Arbeit und Zuhause jeweils eine Ladestation zu haben und lade defacto immer. Von den 16000km die ich bis jetzt gemacht habe, sind ca. 7000km rein elektrisch, dann noch ca. 4000km mit Durchschnitt 1.5 Liter und die restlichen 5000km auf langer Reise im Balkan ohne Lademöglichkeit ca. 5.5 Liter bei durchschnittlichen 130 kmh. Vor allem das Doppelkupplungsgetriebe liebe ich, vorher beim Prius war es immer ein Gehäule. Der Niro PlugIn 2020 hat die selbe Motorisierung und Elektroantrieb, wie auch Getriebe, wie der neue XCeed PlugIn. Achtung vor einem Berg, genügend Strom in der Batterie haben. Gruss aus der Schweiz

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