Jaguar setzt weiterhin verstärkt auf „Race to Road“-Transfer

Jaguar setzt weiterhin verstärkt auf "Race to Road"-Transfer

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | Ivan Kurmyshov / Shutterstock.com

Jaguar-Experten aus den Bereichen Rennsport und E-Technik präsentierten am gestrigen Donnerstag, in einem interaktiven Webinar, aktuelle technische Innovationen des Unternehmens. Im Mittelpunkt stand hierbei ganz klar die „Race to Road“-Transfer und der damit verbundene Wissenstransfer von der Formel E, der Jaguar I-PACE eTROPHY als auch dem Zusammenspiel zwischen elektrischen Sportwagen und alltäglichen E-Autos. 

Andre Oosthuizen, Jaguar Kommunikationsdirektor gab zu Beginn einen Überblick zur Marke. Jaguar Motorsportdirektor James Barclay schloss sich daran an mit Einblicken in das “Race To Innovate”– Programm und stellt die Ergebnisse dar. Unterstützt durch Steve Boulter, Leitender Ingenieur Jaguar I-PACE, der insbesondere auf die Errungenschaften im Bereich des “Race to Road”- Transfers einging. Einen Ausblick auf kommende Fahrzeuge der Briten gab es auch; doch dazu nächste Woche mehr.

Festhalten ließ sich, dass alle kommenden E-Autos von Jaguar vom „Race to Road“-Transfer der Marke profitieren werden. Oosthuizen gab zu verstehen, dass insbesondere die neunte Generation des Jaguar XJ von den Entwicklungen und Know-How-Gewinn aus dem Rennsport profitieren wird. Der Kommunikationsdirektor von Jaguar gab allerdings auch zu verstehen, dass der XJ seiner Linie treu bleibt. Sowohl in Bezug auf sein Design, die Perfomance und das luxuriöse Auftreten, welches man mit dem Flaggschiff des Unternehmens verbindet. Künftig dann eben nicht nur mehr nur als Verbrenner, sondern auch als E-Auto.

Barclay seinerseits vertiefte den Ansatz des Wissenstransfers. Wie bereits in seinem Exklusiv-Interview mit Elektroauto-News.net erwähnt ging er hierbei insbesondere auf die Bedeutung der gesammelten Daten aus der Formel E als der Jaguar I-PACE eTROPHY-Serie ein. Diese werden genutzt, um direkt in die Software für Jaguars Elektro-Straßenfahrzeuge einzufließen und helfen bei der Entwicklung dieser Software. Eine der jüngsten Entwicklungen und ein gutes Beispiel dafür, wie der Rennsport zur Entwicklung unserer Straßenfahrzeuge beiträgt, war ein Software-Update, das eine erweiterte Reichweite von 20 Kilometer für den I-PACE ermöglichte.

Neben der Reichweite konnte man positive Erkenntnisse für das Batteriemanagement, Thermomanagement und die optimale Einstellung relevanter Einstellungsparameter aus den Rennserien für die eigenen E-Fahrzeuge ziehen. Dabei gab Steve Boulter zu verstehen, dass Jaguar nicht zu sehr auf Perfomance-Gewinn aus dem Know-How-Transfer setzt, sondern viel mehr auf einen Effizienz-Gewinn für die eigenen Modelle. Boulter zeigt sich dabei ganz klar davon überzeugt, dass die Software den Unterschied machen kann und wird bei E-Autos. Daher wird man auch in Zukunft verstärkt auf einen entsprechenden Austausch zwischen Renn- und Serienfahrzeuge setzen.

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