IWR: Wandel hin zur Elektromobilität ist unumkehrbar

Wandel zur E-Mobilität nicht aufzuhalten

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Nach Einschätzungen des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) beruht der aktuelle Wandel weg vom Verbrenner, hin zur E-Mobilität auf drei Faktoren. Jeder dieser Faktoren für sich genommen hätte keine Veränderung herbeigeführt. Gemeinsam allerdings schon. Das IWR führt hierbei Chinas Elektromobilitäts-Politik in Verbindung mit dem hohen chinesischen Marktvolumen, gefolgt von Teslas nicht erwartetem Markterfolg sowie dem Dieselskandal. Aufzuhalten sei der Wandel nicht mehr.

“Jeder einzelne dieser drei Faktoren für sich betrachtet hätte kaum ausgereicht, den Transformationsprozess hin zur Elektromobilität so schnell einzuleiten, die kumulative Wirkung schon.” – Dr. Norbert Allnoch, IWR-Direktor

Festhalten lässt sich, dass seit dem Diesel- bzw. Abgasskandal 2015 das Vertrauen in die Automobilindustrie tiefgreifend erschüttert ist. Allnoch gibt zu verstehen, dass “der Abgasskandal in der Automobilbranche in der Folge nur die Fassade eingerissen (habe), hinter der sich die Branche wie in einer selbstgebauten Blase eingerichtet hatte.”  Der IWR-Direktor gibt ebenfalls zu verstehen, dass die Milliarden schweren Investments in die E-Mobilität auch dazu dienen die eigene technische Stärke auf neuem Feld zu beweisen, Sicherheit in das Marktumfeld zurückzubringen sowie die eigene Position zu sichern.

Des Weiteren werden die Hersteller durch drohende milliardenschwere Strafen der EU getrieben, welche auf diese warten, wenn sie nicht etwas ändern. Zudem trage auch der stetig wachsende Anteil von Ökostrom und die Verfügbarkeit neuer, kostengünstiger Speicherlösungen dazu bei, dass sich die Rahmenbedingungen im Verkehrssektor grundlegend ändern. Ein Wandel hin zur E-Mobilität wird hierdurch möglich.

Weiterhin seien „Elektroautos mit Batterien eindeutig beste Lösung für Klimaschutz“, wie verschiedene Experten bereits zu verstehen gaben. Prof. Ferdinand Dudenhöffer vom Duisburger CAR-Center Automotive Research ist einer der bekanntesten Automobilexperten und gibt ebenfalls zu verstehen, dass das E-Auto wohl nicht mehr aufzuhalten sei. Finanzminister Scholz äußerte sich ebenfalls und gab zu verstehen: „Energie- und Mobilitätswende zentrales Thema in den kommenden Jahren“.

Quelle: IWR.de – IWR: Trend zur Elektromobilität ist unumkehrbar

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29 Antworten

  1. Ganz genau so ist es. Nicht die Elektromobilität ist eine Blase sondern der Verbrenner. Wenn man die Qualität der Verbrenner sieht und tiefer in die Technik schaut würde schon lange ein Netz aus Verschleiß und teuren Reparaturen geflochten. Wer es sich leisten kann stößt das Fahrzeug nach einem oder zwei Jahren ab und holt sich ein neues. So lässt sich gut leben.
    Dazu passt natürlich ein Auto das mehrere hunderttausend. Kilometer hält nicht. Es passt auch nicht in das sorgsam errichtete Energienetzwerk das bis tief in den arabischen Raum reicht.
    Tesla und die Chinesen haben in die Suppe gespuckt. Und das ist gut so! Für uns alle!

    1. Was glaubst, was erst bei den Elektroautos an Reparaturkosten auf einen zu kommen? Gerade elektronische Bauteile wie Sensoren aller Art. Wer weiß schon, was der Austausch des Akkus kostet, wenn man keine Quarantie hat. Elektronische Bauteile sind nunmal sehr empfindlich. Und oft bei den Verbrennern war es doch so, wenn ein elektronisches Problem aufgetaucht ist, wurde der Fehler nicht gefunden. Meiner Meinung nach wãre eine bessere Alternative, dass man das Konzept des Verbrennungsmotor beibehält, und lediglich einen anderen Treibstoff verwendet. Ich bin kein Fan der Elektromobilität, da man neben dem normalen Unterhalt auch noch Miete für die Batterie bezahlen soll. Das heißt schon mal mehr Kosten. Ganz zu Schweigen vom Anschaffungspreis. Und solange man an Reichweite und Aufladungszeit nicht hinkommt, so wie es bei den Verbrennern ist, werde ich mir auch keines kaufen.

      1. Elektronik ist auch zu hauf im Verbrenner. Durch die veraltete Struktur sind dort Sensoren oft doppelt oder dreifach verbaut. Getriebe, Motor, Komfort, Entertainment, Licht, Assistenten, alle haben ihre eigenen Steuergeräte, Kunstoffe und Dichtungen werden durch Betriebsmittel, Vibrationen und Hitze brüchig, nach 10-15 Jahren ist man hier ständig am erneuern.
        Akkus kosten immer weniger, ein 90er Tesla Akku aktuell etwa 14.000€, in 5 Jahren dann wohl nur mehr 10.500€. Wenn es mehr Fahrzeuge zum Schlachten gibt, könnte der Preis weiter fallen. 1000 Zyklen, 8 Jahre halten diese durchaus, bei Miete ohnehin egal. Akku einfach auszulesen und verschafft Klarheit, so wie es bei Verbrennern nicht der Fall ist.
        E-Motor ist teilweise recht günstig zum Instandsetzen, ansonsten vergleichbar mit Verbrennermotoren beim Kauf.
        Reichweite und Ladezeiten ist für die Mehrheit gleich oder sogar besser als beim Verbrenner, die Infrastruktur müsste nur weiter ausgebaut und möglich gemacht werden.

        1. Schließe mich Ihnen an und ergänze um eine Verbrenner-Erfahrung: Defektes Steuergerät einer Opel-Einspritzung musste getauscht werden, kostete 1800 DM um die 2000er Jahre, weil von Opel aus Kostengründen nicht mehr wie zuerst von Bosch bezogen, sondern aus Malaysia.
          Ford Focus in 2010: Kofferraumklappe sprang während der Fahrt auf, eine korrodierte elektronische Schalttafel musste deswegen für 950 Euro getauscht werden. Zum Glück war ein Jahr später nur ein Zündkerzenstecker korrodiert, die Ford-Werkstatt schloss zuerst einen Defekt des elektronischen Zündverteilers nicht aus, hätte nochmal einen halben Tausender verschlungen. Soweit zur angeblichen Störungsfreiheit der Verbrenner-Elektronik.
          Mal googeln: “Auch Verbrenner fahren mit Strom”. Die Ölpipelines, Tankerterminals, Raffinerien zählen zu den größten Stromfressern, und ohne die elektrischen Kraftstoffpumpen an der Tanke kommt auch aus den Zapfsäulen nichts.
          Ob dieser Argumentationsaufwand gegenüber Verbrenner-Flachweltlern sich überhaupt lohnt?

          1. @jomei, man kann über alles Diskutieren, anderer Meinung sein. Davon lebt eine Community, aber man sollte stets dem anderen gegenüber Respekt und Anstand zollen!!!

          2. nur mal so, auch BEV brauchen Raffinerien, oder wo werden die Grundstoffe für den Kunststoff und die Schmierstoffe für BEV gewonnen?Auf der grünen Wiese bestimmt nicht:))

          3. @Michel O.: Sprecherziehung erteilt man mir gerne dann, wenn die Argumente erschöpft sind… aber egal, im Ernst: Aus Erdöl Kunst- und Schmierstoffe zu erzeugen, dürfte nur einen Bruchteil von dem ausmachen, was bislang verfeuert wird. Um das verfeuerte Erdöl werden Kriege geführt, weniger um das für dauerhafte Produkte verarbeitete.

          4. …und was den Respekt betrifft:
            Natürlich darf man jede Meinung vetreten, auch die, welche ein Resultat von Desinformation oder Informationsdefiziten ist (das tut z.B. EIKE, das tut z.B. die AfD). Aber eines darf man auf keinen Fall: Kritik an und Ironie über informationsdefizitäre Meinungen verbieten, denn dieses Verbot ist die Meinungsfeindlichkeit der Daswirdmandochwohlsagendürfer.

  2. Klingt alles schlüssig. Die Autoindustrie konnte die EU Regularien für CO2 (hat nichts mit Abgasnorm für NOx zu tun) nur mit dem Diesel erfüllen. Den haben sie aber mit dem Dieselskandal selbst beerdigt und die Politik hat ihr übriges dazu getan, dass der noch effizienteste Verbennungsantrieb nicht mehr erwünscht ist. Erdgas wurde nie ernsthaft gefördert als alternative obwohl besser als Diesel bei NOx und CO2.

    Das E-Auto ist ja nun schon da. Dieselskandal und Tesla Erfolg (trotz andauernder Verluste) hängen sicher auch zusammen. Herr Musk ist halt ein Genie in Sachen Marketing und vor allem Geld beschaffen. Ohne ihn hätte Tesla nicht überlebt. Aber die nächsten Jahre werden hart werden, wenn viele etablierte Hersteller, allen voran ironischerweise VW, Ernst machen und qualitiv hochwertige Autos (da habe ich wenig Zweifel hinsichtlich Verarbeitung) in hoher Stückzahl fertigen. Tesla hat noch Vorsprung klar, aber eine sehr eigenes Design das nicht jeder mag (man könnte es vielleicht mit Apple im PC Bereich vergleichen), aber die Entwicklung im Bereich E-Mobilität geht rasend schnell voran. Der Verbrenner ist fertig entwickelt. Da ist nicht mehr viel zu holen. Man muss sich ja nur die Verbräuche über die letzten Jahre ansehen. Da ist real nicht mehr viel passiert.
    Man muss auch nicht immer auf der Umweltschiene rum reiten. Das E-Auto wird, wenn die Preise sich den Verbrenner in allen Klassen angleichen, gewinnen weil der Unterhalt viel günstiger ist. Schon heute rechnet es sich für viele Modelle über die Jahre.

  3. Die Elektromobilität soll es jetzt richten.?
    Klar ist das ein Umdenken ein muß ist.. seit Jahren haben sich besonders die deutschen Autobauer in die falsche Richtung entwickelt..immer größer und immer mehr PS musste es sein anstatt mit neuen Konzepten…
    Jetzt soll mit der Brechstange alles umgekrempelt werden..
    Uns Verbraucher wurde Energiesparen an Herz gelegt damit Ressourcen gespart werden.
    Jetzt sollen Elektroautos alles richten deren Rohstoffe fragwürdig abgebaut werden… Andere Antriebsarten werden unter den Tisch gekehrt anstatt Vielfältigkeit groß zu schreiben…
    Egal ob Gas, Brennstoffzelle,bzw Wasserstoff oder Alternative Kraftstoffe, alles wird madig geredet bloß um Elektroautos voran zu treiben.
    Keiner weiß bisher genau was mit den Batterien passiert die in ca zehn Jahren zu Huntertausende recycelt werden sollen, und wie lange die Rohstoffe dafür reichen.
    Wir denken in zu kurzen Dimensionen..damit eine Lobby die an der Elektromobilität festhält noch reicher wird, auf Kosten derer die darunter leiden müssen… Die Zukunft wird nicht einfach aber nur elektrisch zu denken ist mir zu wenig…

    1. @Marco Meyer: Wenn wir ökologisch erzeugte Energie haben wollen, ist eben Wasserstoff oder alternativer Kraftstoff keine Option, da der Gesamtwirkungsgrad immens schlecht ist. Warum soll man für eine Brennstoffzelle 3x oder für alternative Kraftstoffe 7x soviel Energie pro gefahrenen km aufwenden, wenn es Akkus gibt? Nebenbei bemerkt: 3x soviel benötigter Strom pro km bedeutet auch in etwa 3x so hohe Kosten.

      Und zum Recycling von Akkus: Es gibt bereits heute Testanlagen, welche Li-Ionen-Akkus zu 95% recyclen. Da die Rohstoffe in einem Akku tausende von Euro wert sind, wird sich sehr schnell eine effiziente Recyling-Industrie bilden. Hiermit ist immens Geld zu verdienen. Und jedes kg Lithium, Kobald usw. aus dem Recycling verringert den Abbau-Bedarf. Hätten wir heute schon einen gesättigten E-Auto-Markt (wie es bei den Verbrennern europaweit der Fall ist) käme der allergrößte Teil der für neue Akkus benötigten Rohstoffe aus dem Recycling.

      1. Ist schon Mal jemand aufgefallen, dass das Thema Akkus = fragwürdige Rohstoffgewinnung, seltene Erden, Recycling usw. erst mit der Elektromobilität hochgekommen ist? Dabei werden in jeder Taschenlampe, in jedem Handy ein Akku/Batterie eingebaut, die seit Jahren aus genau diesen Materialien bestehen. Und was das Recycling dieser kleinen Batterien betrifft, ist Deutschland kein Vorbild. Jeder sollte sich dahingehend selbst prüfen.

        1. Das lustige daran ist aber, dass für die Akkus überhaupt keine seltenen Erden benötigt werden. Allein daran erkennt man die Null-Kompetenz der BEV-Autogegner.
          Aber Iridiumzündkerzen sind gut, lol.

          Oder dass sie Kobalt kritisieren ohne zu wissen, dass kein Verbrenner ohne Kobalt auskommt, seit Jahrzehnten.

          Jede Menge Eigentore, echt lustig.

          Mit Wasserstoff ist es genauso. Etwas Chemie- und Physikwissen würde schon ausreichen um dies als Blödsinn zu entlarven, aber das ist offensichtlich zuviel verlangt.

  4. Der ganze obige Kommentar besteht nur aus Vermutungen. Nach einem Text sollen die Akkus nur 6-8 Jahre halten. Da wäre ein wirtschaftlicher Totalschaden. Wirklich kostengünstiger als ein Verbrennen??

    1. Auf welchen Verbrenner-Motor bekommen Sie eine Hersteller-Garantie von 160.000km, wie es derzeit bei den Akkus üblich ist? Glauben sie wirklich, dass Sie diese Garantie bekämen, wenn das Risiko eines Ausfalls in dieser Zeit groß wäre? Kein Hersteller würde das Risiko eingehen.

      Übrigens: Unter https://futurezone.at/produkte/neuer-tesla-akku-soll-lebensdauer-verdreifachen/400474747 steht ein interessanter Artikel. Dort heißt es über Tesla: “Der Akku im Model 3 halte üblicherweise zwischen 300.000 bis 500.000 Meilen (482.000 bis 804.000 Kilometer)”. Versuchen Sie das einmal mit einem Verbrenner.

    2. Wenn Sie extrem viel fahren, so 50tkm im Jahr, dann wird der Akku in etwa 6-8 Jahren durch sein mit etwa 75% Restkapazität. Dann nochmals ~10 Jahre etwa als Hausspeicher oder zur Netzstabilisierung. Sollten nur einzelne Module schlecht sein, kann man diese durch gute gebrauchte ersetzen.
      TOC ist jetzt schon niedriger als beim Verbrenner und Verbrenner werden weiter teurer, BEV günstiger.

  5. Ihr seid so schlau ,für den ökologischen Fussabdruck ist das E -Auto eine Farce vergesst bitte nicht wo die seltenen Erden herkommen und das die Kapazität nachlässt und wir dann Sondermüll ( die Batterien ) entsorgen und zu guter Letzt reicht nicht einmal die Kapazität des Netzes, spätestens bei einer Mill Elektroautos ging das Licht bis Spanien aus !

    1. Quatsch. In Lithium-Ionen-Akkus gibt es keine seltenen Erden. Je nach Bauweise werden für Elektromotoren möglicherweise seltene Erden (die übrigens gar nicht selten sind) benötigt, nicht aber für Akkus. Und “verbrauchte” Akkus sind kein Sondermüll, sondern Rohstoffe mit einem Wert von mehreren Tausend Euro. Glauben sie wirklich, dass sich die Industrie die gigantischen Gewinne beim Akku-Recycling durch die Lappen gehen lässt, wenn erst einmal genügend Akkus zum Recycling anstehen?

      Und zur Thema “Licht ausgehen”: Würden alle 48Mio PKW’s in Deutschland elektrisch betrieben (mit Akkus, nicht H2 oder “alternative” Kraftstoffe), würde das unseren Strombedarf um ca. 30% erhöhen (und den Bedarf an Erdöl massiv senken). Mit bidirektionalen Wallboxen hätten wir dann eine Regelenergie (siehe https://www.next-kraftwerke.de/wissen/regelenergie) im mehrstelligen Terrawatt-Bereich zur Verfügung, welche unsere Netze stabilisieren würde. Produktionsspitzen würden in den PKW-Akkus gespeichert und Verbrauchsspitzen aus genau diesen Akkus bedient.

    2. So Nicht sagt, Google doch mal wieviele seltene Erden ein Verbrenner hat, z.b. der Katalysator. Lass dich doch nicht vom Mainstream manipulieren sondern lese Fachartikel.

    3. Ja wo kommen die seltenen erden denn her?
      Das kobalt kommt jedenfalls vom kobold. Der verhext nämlich das metall^^ das es blau wird :O

      Nein im ernst. Wissen Sie denn wirklich was seltene erden sind und wo sie herkommen?

      Davon abgesehen, dass man die nicht wirklich braucht. Für was denn? Man braucht sie noch weniger als kobald

      Und selbst wenn, in nem windrad sind teilweise eine tonne magnete verbaut

  6. Ich finde noch einen Faktor, der hier erwähnt werden müsste. Gerade speziell in Deutschland, haben die regierungskonformen Medien ihren Teil dazu beigetragen, dass unsere Automobilindustrie erst einmal in ihrem Dornröschenschlaf verharrte und der Rest der Welt in Sachen Elektromobilität fleißig investierten. Sodass jetzt hektisch in den deutschen Werken an Lösungen gebastelt wird, obwohl man keine Ahnung davon hat. Und wer keine Ahnung hat, muss heftig investieren. Das wirft unsere Industrie erst einmal heftig zurück. Schade drum, waren es doch die deutschen Denker, die die Elektromobilität erfunden haben. Aber dann einen anderen Weg einschlugen.

  7. Der E.-Automarkt hätte gleichzeitig oder besser zuerst von unten mit kleinen Leichtbaufahrzeugen wie die twizzy aufgerollt werden muessen, doch die ist vergleichsweise teuer.Auch werden diese Fahrzeuge nicht subventioniert. Warum eigentlich nicht? Die waeren ökologisch und ökonomisch doch viel sinnvoller und es gibt immer einen Parkplatz!

    1. Das Problem ist, kaum wer will Komfort opfern und mit solchen grünen Gurken herumeiern.
      Deshalb wurden diese Fahrzeuge nur belächelt und als Spielzeug angesehen. Genau deshalb konnte Tesla auch so durchstarten, da es Fahrspass mit besserer Ökologie vereinbart und das mit erfreulichem TCO.

  8. Weltweit sind 1400 Kohlekraftwerke in Bau oder Planung. Da muss man sich hier nicht über den Wirkungsgrad der einzelnen Antriebsarten streiten. Jede noch so kleine Einsparung hilft CO2 zu reduzieren. Der Mix macht es, zu jeder Anwendung das passende Produkt.
    Oder geht es hier einigen gar nicht um Umweltschutz?
    Eben habe ich noch den Artikel über Echion gelesen. Wenn es Serien und Marktreif, dann ist das ein großer Schritt der vieles Einfacher macht.
    Zum Recycling von Akkus soviel, zur Zeit steckt das in den Kinderschuhen. Wirklich funktionsfähige Anlagen fehlen, da jeder Hersteller andere Akkus, andere Elektrolyte verwendet. Außerdem ist es kostenintensiv und rechnet sich nicht.

    1. Ja natürlich ist es wieder teuer, und ja bis jetzt landet alles auf dem Müll. Das stimmt schon.

      Das ist aber genau wieder ein politisches thema, wie im artikel eigentlich auch. Man tut nur so viel wies sich lohnt oder man muss.
      (Und sry, aber was bitte is echion? Jeder erzählt hier neues zeug, das kein mensch versteht. Bitte mal verlinken)

      Das eigentliche problem beim recycling ist, man muss die akkus vorher entladen, damit sie beim schreddern nicht explodieren. Lohnt sich bei laptopzellen natürlich erstmal nich wirklich der aufwand.
      Deshalb wohl die gängigen prognosen das das erst ende des jahrzehnts kommt, wenn das volumen da ist.
      Die chemischen sind ja schon vorhanden, glaub nciht das das irgendwie problematisch ist.

      Vielleicht denkt der autor auch so, dass es eben auch schwierig ist mit der demokratie: die mehrheit der menschen wollte halt immer mobil sein, bevorzugt mit diesel, weil wirs halt so können. Also hat die politik jahrelang beide augen zugedrückt.
      Und falls unsere wirtschaft doch mal den bach runtergeht, man weis ja na, spätestens dann muss sich jeder einzelne Bürger fragen.
      Ja was will ich jetzt denn eigentlich? – ich für meinen teil will eigentlich garnicht so mobil sein udn ständig die welt bereisen. Am besten irgendwo wohnen wo man arbeitet.
      Und ich glaub viele jüngere leute, die generation 2000 wird auch wieder konservativer werden. Ich frag mich wie die die welt sehn. Die kennen es ja nicht anders mit den verstopften autobahnen.

      Und falls die es nicht sehen, müssen wirs halt sagen. Ja früher war es besser. :Wie immer halt. Aber warum? – wir habens selbst gewählt, action spass, konsum. Wir wollten den ganzen Müll. Und die aufstrebenden nationen wollen ihn jetzt auch. – man darf aber auch die ausenwirkung deutschlands wirklich nicht unterschätzen. So wie wir immer neidisch auf die nordischen Länder schauen. (Vll wäre ja die dänin im eu parlament wirklich nicht so schlecht gewesen)
      Also fragen wir doch mal die jungen leute, wie stellt ihr euch die welt und eure zukunft vor

  9. In jedem Fall sollte man sich auf der ganzen Welt Gedanken über den Wirkungsgrad machen. Weniger Verbrauch bedeutet in fast allen Fällen weniger CO2 in der Luft. Echion Start-Up (Vapoware?) Ich würde mich natürlich freuen wenn es nicht so ist.

  10. Wieviele Wallboxen wir wohl bräuchten um diese Schwankungen abzu fangen?? Zumal müssten dann die BEV an gerade an der Ladesäule stehen. Dieses Jahr wurde durch Überangebot soviel Strom wie noch nie Regelrecht verschenkt da er nicht gespeichert werden konnte.
    Die Idee als alten Akkus von BEV Stromspeicher zu machen stammt aus der Idee noch irgend eine Verwendung für die Anfallenden Mengen zu finden.
    Dabei gibt es Umweltfreundlichere Möglichkeiten.
    So zb. Goliath. Eine deutsche Erfindung , ein Speichermittel das ohne Chemische Elemente aus kommt.
    Nur Schade das wir hier nicht in der Lage sind uns neuen Innovationen gegenüber offen zu zeigen.
    Die Erfinder sind somit in den Vereinten Arabischen Emiraten um Potenzielle Investoren zu finden.

  11. Ich wusste nicht das es zwei Sorten Rohöl gibt. Das schlechte um das Kriege geführt wird ist für Verbrenner und das gute wird für gute Produkte verwendet.. So So, das ist der größte Blödsinn den ich gehört habe.
    Natürlich darf man ironisch sein. Aber “Flachweltler” ist eher abwerten. Auch ist mein Allgemeinwissen nicht so schlecht das ich Informationen lücken habe. Auch den Vergleich zu einer Partei verbitte ich mir.Auf so ein Niveau möchte ich mich nicht begeben.

  12. Als Eigentümer und Fahrer von den verschiedensten E Autos die letzten 8 Jahre würde ich nicht wieder zum Verbrenner zurückkehren.Dass solche Diskussionen jedoch immer hitzig verlaufen ist völlig normal. Aber bitte die Fassung nicht verlieren. Schliesslich fahren immer noch ca 80% mit Erdöl.
    Der überregionale mondiale Einkauf übers Internet hat riesige Spuren von Luftverschmutzung beim Transport verursacht. Landwirtschaft, Industrie und Raumplanung stehen auf der Anklagebank. Schlussendlich entscheidet aber der Bürger fast allein wie er sich verhalten muss um den Planeten
    wieder zu verwalten und nicht nur bewirtschaften. Achtet auf den Kauf von regional erzeugter Ware , heizt mit vor Ort erzeugter Energie,und meidet Plastik. Wer dies alles tut braucht bestimmt künftig nicht auf ein Auto zu verzichten. Je nach Fahrprofil kann man sich getrost langsam an die E Mobilität herantasten auch über die Hybrids. Es ist ein Trugschluss E Autos seien nur für Reiche ! Preise kommen runter und ich habe mit meinen Forderungen betr. besserer Garantie für die Akkus kürzlich einiges erreicht.

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