Wasserstoff-Basics: Ist Wasserstoff schädlich?

Wasserstoff-Basics: Ist Wasserstoff schädlich?

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Eine allumfassende Analyse dieses Gases erscheint heute mehr als je angebracht. Immerhin gilt es als Hoffnungsträger für die Zukunft, verlangt ein Umdenken von jedermann und hohe Innovationsbereitschaft von Staaten und der Wirtschaft. Die Industrie muss Geld in die Hand nehmen und wir bekommen das Produkt im Alltag immer öfter serviert: Wasserstoff. Ein als Kraftstoff für Raketen verwendetes Gas. Es ist nur natürlich, dass man diesen Stoff näher kennenlernen und verstehen möchte. Die öffentlichen Diskussionen beschränken sich dabei jedoch vor allem auf physikalische, wirtschaftliche und maximal CO2-relevante Informationen. Kein guter Anfang für eine Neuheit, die gekauft werden soll. Widmen wir uns also dem Gas an sich und beleuchten wir die ganzheitlichen Auswirkungen.

Was hat Wasserstoff in Bezug auf menschliche und tierische Gesundheit in sich? Wie sieht es mit der gesamten Umwelt aus und nicht nur betreffend CO2-Emissionen? Kaufen wir, möglicherweise einmal mehr, die „Katze im Sack“?

Ist Wasserstoff schädlich? – Eine Betrachtung

Fangen wir rein wissenschaftlich an. Die Firma Lenntech aus den Niederlanden hat dabei eine gewisse Pionierarbeit beschritten und nennt uns alle „hard facts“ rund um das Gemisch. Dieses Unternehmen wurde von Studenten der Technischen Universität in Delffs, Niederlande, gegründet und arbeitet an umweltfreundlichen Wasseraufbereitungs- und Luftreinigungsanlagen für die Industrie. Hängen wir uns also an dessen Wissenstand an. Gesundheitsbezogene Aspekte wurden im oben genannten Link in penibler Genauigkeit herausgearbeitet und im Resümee bedeutet das folgende Risiken, welche vorwiegend aus menschlicher Sicht heraus erstellt wurden.

Risiken bei der Inhalation von Wasserstoff

Auf diesem Weg gelangt alles in den Körper, was durch unsere Atmungsorgane passt. So auch Wasserstoff. Eine hohe Konzentration verdrängt Luft. Auch diese Eigenschaft trifft auf alles zu, was unsere Nase, Bronchien und Lunge theoretisch zugemutet werden könnte. Logischerweise würde das die Atmung verhindern. Allerdings erst ab einem gewissen Ausmaß – und dieses ist kaum erreichbar. Zumindest gibt es abertausende Stoffe, die realistischer Weise in diesem enormen Ausmaß Luft verdrängen könnten, allen voran geschlossene Räume. Der Hintergrund liegt in der Tatsache, dass Wasserstoff viel zu leicht ist um sich nicht ganz rasch zu verflüchtigen.

Die Gefahr, an Wasserstoff zu ersticken, müsste schon in einer bewussten Inhalation liegen, also eher dem Szenario aus einem Drehbuch von „Saw2020“ entspringen. Außerdem erhielten wir lange vor Eintritt eines Erstickungstods einmal mit Schwindel, Übelkeit oder Ohrensausen und vielem mehr einen Denkanstoß dahingehend, was wir gerade einatmen. Aber eine spezifischere Gefahr als durch die Verdrängung von Sauerstoff wäre bei Wasserstoff ebenso wenig zu erwarten wie bei einer Inhalation mit flüssiger Schokolade. Ein dahin begründbares „Risiko“ wäre nicht minder an den Haaren herbeigezogen als bei Wasserstoff.

Entzündlichkeit von Wasserstoff

Die Entzündlichkeit von Wasserstoff ist tatsächlich extrem hoch. Eben weil es so viel leichter als Luft ist, konkret 14 Mal. Eine Aufheizung kann Brände verursachen – so wie Benzin, Diesel oder überhaupt alle Materialien.

Ein tatsächlicher Nachteil dabei liegt dem Umstand geschuldet, Wasserstoff nicht sehen, riechen oder fühlen zu können. Bei einem Vergleich mit Benzin könnten wir das Risiko freien Auges erkennen: Der Benzin-Kanister sollte nicht angezündet werden – bei Wasserstoff kann diese Quelle so nicht lokalisiert werden. Beim Betrieb eines Wasserstoff-Autos aber ist das gar nicht nötig – wir wissen das. Im Gegensatz zu anderen Stoffen kann man aber Wasserstoff hingegen auch nicht riechen. Hingegen wäre der Austritt desselben hörbar, weil ein Pfeifton entstünde. Diesen Unterschied sollte man wirklich wissen.

Maßnahmen im Notfall – Unterschiede?

Die Maßnahmen im Notfall unterscheiden sich nicht von Notfällen anderer Gefahrenquellen. Brände sollte man möglichst aus einer sicheren Entfernung löschen und die Brennstoffversorgungen unterbrechen, um einer möglichen Explosion nicht im Wege zu stehen. Es ist an Frischluftzufuhr zu denken und bei betroffenen Personen ist die Verständigung eines Arztes mit zu denken. An dieser Stelle können wir bereits feststellen, dass kein erhöhtes Gefahrenpotenzial mit der Verwendung von Wasserstoff einhergeht, welches das Risiko der anderen uns bekannten Treibstoffe übersteigen würde.

Auswirkungen auf die Tierwelt?

Kommen wir zurück zur tierischen Gesundheit. Hier gilt es natürlich zu bedenken, dass ihr Organismus meistens kleiner ist als der menschliche. Und damit eine geringere Menge an einwirkenden Stoffen als beim Menschen zu schlimmen Konsequenzen führen kann. Ein Insekt würde natürlich von einer Verdrängung der Umgebungsluft rascher betroffen sein als ein Elefant. Dabei würde Wasserstoff aber wohl eher schneller nach oben verschwinden als selbst ein Insekt daran ersticken könnte. Zusammenfassend kann auch bei diesem Thema keine besondere Eigenheit festgestellt werden, welche die These von Schädlichkeit von Wasserstoff bekräftigen könnte.

Wasserstoff und Umwelt

Der richtige Einstiegssatz in diesem Kapitel wäre: „Wasserstoff ist Umwelt“. Es ist ein Gas aus rein natürlichen Bestandteilen. Es kommt in der gesamten Atmosphäre vor. Bei einer guten Belüftung verflüchtigt es sich ganz schnell, falls zufällig eine höhere Konzentration in eine Umgebung gelangt. Nachteilige Effekte auf unsere Flora können ganz genau wie bei Mensch und Tier nur mit einer Verdrängung von Luft und Sauerstoff begründet werden. Träte betreffend Pflanzen ein „worst case“ ein, würde dies maximal als Frostschaden enden, weil das Gas abkühlen würde.

Als unbekannter Faktor gelten für die niederländischen Techniker jedoch die Auswirkungen auf das Leben im Meer oder in anderen Gewässern. Auch für Interessenten an diesem Thema bergen unsere Wissenschaftler interessante Projekte, welche ihre Lektüre und Beobachtung jedenfalls wert wäre: So widmeten sich dem Zusammenspiel von Ozeanen und Wasserstoff die Studenten der Technischen Universität in Berlin. Diese allerdings hegen keine Zweifel an einer lokalen Kompatibilität und erforschten zwischen 2013 und 2016 Katalysatorsysteme für die Wasserstoff-Elektrolyse im Meerwasser. Details zum bereits abgelaufenen Projekt lassen also auch bei diesem Zusammenhang keine Bedenken zurück, demnach dort Wasserstoff an sich schädliche Auswirkungen zukämen.

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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H2 ist absolut tödlich, weil die Lagerung, Transport und Verarbeitung nur unter hohem Druck mit Spezial-apparaturen möglich ist, dazu hochexplosiv bleibt. Besonders in Fahrzeugen und an Tankstellen sind Katastrophen mit tödlichem Ausgang wahrscheinlich, weil der Mensch Fehler macht. Die aufwändige Herstellung (Elektrolyse) in Spezialfabriken ist extrem Umweltbelastend, deswegen tödlich für die Natur.

Vielleicht sollten sie weniger Actionfilme schauen. Wasserstoff ist nicht gefährlicher als Erdgas oder sonstige konventionelle Treibstoffe. Im Gegenteil weil sich Wasserstoff viel schneller verflüchtigt.

Bei den schier unvorstellbaren Zahlen an Wasserstofftankstellen verschwinden solche Unfälle natürlich im Hintergrundrauschen:
https://electrek.co/2019/06/11/hydrogen-station-explodes-toyota-halts-sales-fuel-cell-cars/

Sie wissen aber schon, dass es nur einen Konstruktions- bzw. Montagefehler gab (nichts Generelles). Und das Thema wurde gleich aufgebauscht. Das kennt man ja von der übertrieben Berichterstattung bei Bränden von Teslas.

Dieser „Unfall“ war weltbekannt gemacht worden und heute braucht man ein frisch geschliffenen Spaten um solche Berichte auszugraben. Ich denke, Sie wissen selbst was damals los war oder nicht? Hatürlich handelt es sich beim Thema H2 NICHT alleine um ein reines GLOBALES Automobilprojekt. Somit ist die Zahl der H2-Tankstellen die rein für Autos bereit gestellt werden eher noch unerheblich. Der benötigte Wasserstoff wird für andere Zwecke gebraucht. Für den Ersatz von Kohlenstoff bei vielfältigte Anwendungen. Von der Stahlproduktion, zum Stromenergiespeichern, für die Haustechnik, für Züge und LKWs, für maritime Anwendungen ……. Je mehr industrieller Bedarf umso billiger wird Wasserstoff und es steigt die Zahl der Tankmöglichkeiten. Dann steigt aber auch das Risko, dass eine Dichtung falsch montiert wird, den nur wer NICHT arbeitet macht keine Fehler. Haben Sie noch nie einen Fehler gemacht?

Habt Ihr nicht die Bilder im Auge, als der mit Wasserstoff gefüllte Zeppelin Hindenburg in Flammen aufgegangen ist? Wasserstoff ist hochexplosiv. Allerdings entschwindet er schnell nach oben und richtet nicht unbedingt Schaden an, wenn Wasserstofftanks bei Fahrzeugen auf dem Dach angebracht werden wo sie bei bisherigen Testfahrzeugen im LKW- und Busbereich auch sind.
Das funktioniert so lange sich das Fahrzeug nicht in einem Tunnel oder einer Garage befindet. Unfälle in Tunneln und Garagen können also fatale Folgen haben.

Übrigens: Wo sind die angesprochenen Elektrolyseanlagen, die mit regenerativem Strom betrieben und nicht umweltbelastend wären? Bisher wird Wasserstoff aus Erdgas gemacht, das ist zwar einfach aber das geht auf fossile Energie zurück und bringt dem Klima nichts als Co2.

Ich zitiere: Ursächlich war aber nicht der Wasserstoff. Die Katastrophe wäre mit einer unbrennbaren Heliumfüllung nicht viel anders abgelaufen. Ursächlich war vielmehr der Anstrich der Außenhaut. Mit den in diesem Anstrich enthaltenen Komponenten, baut man heute Feststoffraketen. Kein Wunder, dass die Außenhaut wie Zunder gebrannt hat. Eine Explosion hat nicht stattgefunden. Von den 97 Passagieren sind 35 umkekommen, die meisten durch brennendes Dieselöl, das von den Motoren genutzt wurde. Da ein deutsches High-Tech-Produkt zu dieser Zeit aber keinen Konstruktionsfehler haben durfte, haben die Nazis kurzerhand den Amerikanern die Schuld gegeben, weil diese kein Helium liefern wollten. Eine Nazilüge dominiert seitdem unser Gefühl in Bezug auf Wasserstoff

Ich zitiere: Der unsachgemäße Umgang mit Energieträgern ist gefährlich, und Wasserstoff ist keine Ausnahme von dieser Regel. Experimente und Studien zeigen aber immer wieder, dass diese Gefahren keineswegs größer sind als die mit Öl, Erdgas oder Kohle verbundenen, nur eventuell ein wenig anders. Die Aufbewahrung von Wasserstoff in mechanisch robusten Druckbehältern trägt eher zur größeren Sicherheit bei. Zudem ist Wasserstoff weder explosiv noch giftig, radioaktiv oder ätzend, und seine Verbrennung hinterlässt klares Wasser.

Ja wenn, wenn dieser HINDENBURG nicht lackiert gewesen wäre, dann hätte der Zeppelin gar nicht gebrannt. Schon gar nicht ohne Sauerstoff und der Wasserstoff wäre in den Himmel gekommen.

Ja, dieser Wasserstoff hat es wirklich in sich. In Verbindung mit Sauerstoff, also H2O dürfte er zu den gefährlichen Mokelülen des Planeten gehören. UNZÄHLIGE Menschen sind darin ums Laben gekommen. Sie sind ertrunken. Bekanntes Beispiel. Die TITANIC ist in H2O und etwas NaCl abgesoffen. Deshalb sollte der Mensch darauf IMMER achten KEIN Wasser zu trinken, sonder NUR Wein und Bier. An besten FREIBIER! Da jeder Mensch Fehler macht, würde ich das Autofahren ganz verbieten und Pferden das Denken überlassen. Sogar an Benzin-und Dieseltankstellen, an Gastankstellen soll es sogar schon zu Explosionen gekommen sein wird gemunkelt. Nur Akku sollen immun sein, wenn sie voll entladen sind. Fazit, der Wasserstoff ist gefährlich, aber nur wen O2 beteiligt ist. FAZIT: Sauerstoff raus aus der Natur! Sonst stirbt die Menscheit aus… Da aber auch Langeweile tödlich sein könnte, schaue ich diesen Umweltfilm an: https://youtu.be/X_4aTFTctnE

Wenn man den Wasserstoff der Industrie überlässt, dann kann man sich den Artikel schenken.

Wie überhaupt das Thema Wasserstoff eine ziemlich Zeitverschwendung ist, aber die Wasserstoff-Lobby lässt nicht locker. Deshalb müssen sich auch die Freunde rein elektrischer Auto notgedrungen damit befassen, um deren immer und immer wieder vorgebrachten Behauptungen erneut zu widerlegen.

Warum fabulieren Sie immer über die Wasserstoff-Lobby? Die Kohlestrom-Lobby schreibt immer über die böse Windstrom-Lobby, usw..
Und warum müssen BEV-Freunde (bin auch einer) sich gegen FCEV-Freunde (bin ich auch) stellen, statt sich auf den eigentlichen Gegner nämlich Verbrenner-Freunde zu konzentrieren? Sind die derzeit so stark gefördert und machen den BEV das Leben schwer? Wohl kaum. Momentan fließt das meiste Fördergeld in BEV. Lassen Sie es doch den Markt regeln.

Markt regeln lassen? – schön wäre es, aber die Interessen der Industrie gehen selten in Richtung Umweltschutz. Im Gegenteil, die Industrie verschmutzt so viel sie kann, um noch mehr Rendite zu erwirtschaften – die Folgen soll dann am Ende der Bürger tragen, die GmbH&Co.KG geht notfalls in die Insolvenz.

Die Lobbyisten tragen die Anliegen der Unternehmen in die Politik. Wenn jetzt die Politk die BEV unterstützt, dann wohl auf Druck der EU, die wiederum die Unternehmen veranlassen via Lobby bei den Politikern vorstellig zu werden – weniger aus Umweltschutz, auch wenn es jetzt so verkauft wird.

Die Aufteilung:

Grüner Wasserstoff aus Ökostrom als Ersatz für Kohle und andere fossile Energieträger in der Industrie.

Direkte Nutzung des Ökostroms in Haushalt, Industrie und e-Autos (ohne Umweg über Wasserstoff).

Eigentlich ganz einfach – Wasserstoff aus Ökostrom nur da wo es Sinn macht und das ist dort wo der Wasserstoff direkt genutzt werden kann, ohne verlustreiche Umwandlung wieder zurück in Strom.

Richtig ist, dass die direkte Nutzung von EE-Strom zu bevorzugen ist, wenn das ohne Speichern geht. Wenn Sie sich mit der Energiewirtschaft ersthaft und intensiv beschäftigen, dann werden Sie erkennen, dass man in einem 100%-EE-System extrem große Mengen (mehrere 100 TWh in Deutschland) speichern muss, um das System nicht unnötig überdimensionieren und häufig abregeln zu müssen. Das geht derzeit nur mit Wasserstoff. Verluste sind gering, wenn man Sektorenkopplung betreibt und dadurch intensive Wärmenutzung vorsieht.
Ich rede nicht von Heute, sondern von der angestrebten CO2-freien Zukunft.

Wer da negativ geklickt hat, bitte ich mal sich schlau zu machen über die geplante und notwendige Leistung von PV und Windkraftwerken im Endausbau. Wir reden da über die mehrfache Kraftwerksleistung von Heute. Da wird es sehr oft, sehr viel Überschuss geben, den man Speichern kann und damit wieder in den Nutzung bringen kann und aus energetischer und Kostensicht auch muss.

Schon mal was von Akku Speichern gehört …
Ja ich weiß auch hier hängt Deutschland hinterher deswegen nutzen wir es auch nicht…
Das Problem, alle anderen Länder in der Welt schon…

Haben Sie nicht gelesen? Mehrere hundert TWh nur in Deutschland! Da vergessen Sie mal Ihre BEV-Akkus. BEV sind ein überwiegender Teil der Automobile der Zukunft. Und Sie wissen es gibt auf der Welt 1 Milliarde PKW. Da haben wir genug zu tun alle mit kleinen (FCEV) und großen (BEV) Akkus zu versorgen. Außerdem gibt es da noch den großen Bedarf für die Heimspeicher bei PV-Anlagen.

‚die Freunde rein elektrischer Auto‘. Was denn rein? Mit Oberleitung und Stromabnehmer?
Batterien speichern den Strom genauso elektrochemisch wie Brennstoffzellen mit Wasserstoff.

Wenn man z.B. diesen Wasserstoff nicht der Stahlindustrie überlässt, fahren diese E-Autos nur mit Kohle-Stahl und Kohle-Strom zusätzlich. Um zu De-Kohlen kann man Wasserstoff nehem und damit den gaamten Planeten vlt. noch retten, was aber unwahrscheinlich sein dürfte. Wast sagt uns das denn? Diese Welt wird durch UNFALLFREIES Autofahren gerettet….

Wer baut irgendwann Ihr E-Auto, wenn es OHNE Wasserstoff keinen Stahl mehr geben sollte? Wieland der Schmied mit einem Rennofen? Da wird das E-Mobil aber teuer, weil einmalig wie ein echtes Schwerth der alten Marke >Ulfberht< . Diese Wasserstofflobby hat es in sich. Sie verkauft E-Auto mit winizgen Akkus und holft chinesiche BEV mait Riesenschiffen aus China. Die fahren mit Akkus weg und stellen nach 5 Minuten auf 2-Takt-DIESEL um. Somit kommt das Akkumobil mit reinem Schweröl bei und an. Das ist der Preis „Umweltschutz“. https://www1.wdr.de/fernsehen/planet-schule/videos/video-sea-blind-umweltkatastrophe-auf-den-weltmeeren-folge–100.html . Sie werden doch nicht so sehblind sein, eine E-Mobil zu kaufen, das mit Bunkeröl transportiert wird, so wie ein Billighemd aus Afrika? Keine Angst, es dauert noch ein wenig, dann fahren solche Schiffe nicht mit Akkus, sondern mit Brennstoffzellen. OHNE das sie brennen….. Wie hoch ist der Anteil eines BEV, welcher mit Erdöl transportiert wird? Wie viele Teile kommen mit Diesel-LKWs? Mit was verlegt man Kabel und baut Ladesäulenwälder an? Mit Akku-Geräten? Bis dato sehe ich fast nur Diesel. Mit welchen Akkus wollen Sie alle diese Maschinen antreiben? Sie werden dafür Ersatz brauchen und zwar abermillionenfach. Vielleicht haben Sie ein Idee, wie man so etwas macht?

Last edited 7 Monate zuvor by Helmuth Meixner

Ihre Argumentation ist nicht unbedingt hilfreich, um das Thema H2 vorwärts zu bringen.
Es geht nicht um das Jetzt, sondern um das richtige Konzipieren einer Zukunft. Und die wird spätestens 2050 überwiegend CO2-frei sein müssen. Wir sollten keinen Kampf BEV gegen FCEV führen. Wasserstoff wird ein sehr großes Thema. Aber im Bereich PKW wird es vielleicht mal 10% FCEV-Anteil geben. Bei eventuellen riesigen Effizienzsprüngen bei den Akkus vielleicht noch weniger. Aber im Bereich Schwerlast-LKW, Bussen, Bahnen, Schiffen und Flugzeugen sihet es anders aus. Sie brauchen niemanden hier von der Notwendigkeit der Nutzung von H2 im industriellen Bereich überzeugen. Es geht hier nur um den PKW-Sektor.
Und mir geht es immer nur um Technologieoffenheit bei Forschung und Entwicklung. Und auch um die Beweisführung, dass FCEV keine Energieverschwender sind. Aber leider verstehen viele Leser nicht, was gesamtheitliches energetisches Denken bedeutet.

Last edited 7 Monate zuvor by Heinz Scherer

Sie haben recht, meine, abert auch Ihre Argumente sind nicht nur unbedingt hilfreich, sondern gar nicht. Warum? Weil unsere Argumente einfach nicht zählen. In der Realität gibt es uch keinen Kampf zwischen diesem leichten Gas und Akkus. Manche Leute versuchen mit Ihrer eher bescheiden Macht E-Autos zu pushen, vlt. wiel sie meinen dass man so schnell und effizient wie möglich auf einen alten Hut aufspringen muss, der uns als neuer Besen verkauft werden soll. Eine Randgruppe ist für so etwas empfänglich, aber auch nur dann wenn es hoch subventionierte Pseudo-Vorteile gibt, die man heute als Schnäppchen bezeichnet. Die Dieselgeplagte Autoindustrie hatte diese angeblich Saubermannskonzept in die Binsen gefahren. Die Politik hatte wie leider üblich zugesehen. Die Amerikaner hatten den Schwindel plötzlich entdeckt und auffligen lassen, als hätten sie das nicht vorher gewusst? Wer weiß den nicht alle Stärekn und Schwächen der Konkurrenz? Deren jeweilige Kisten werden bis zu letzten Schraube zerlegt auseinein genommen und bis in Detail überprüft. Was momentan bei uns abläuft ist eine mäßige Show einer Umstellung dahin, wo Andere längst waren. Mehr nicht. Glauben Sie im Ernst, diese Branche wäre nicht technologieoffen? Gibt es denn heute Geheimnisse, die die Konkurrenz nicht hat oder kaufen kann? Es handelt sich in aller Rgel um stinknormale Massenprodukte, solche für Massen eben. STANGENWARE wie Kleidung aus industrieller Produktion. Mehr nicht. Beim Wasserstoff geht es doch in erster Linie gar nicht um Autos. Das habe ich dock längst x-fach geschreiben und immer die selben Antworten bekommen. Aber der Wirkungsgrad, die Gefährlichkeit, …. wie oft denn noch? Mich freut es trotzdem wenn es Firmen gibt, die AUCH FCV entwickeln, aber übergeordnete Ziele in Auge haben. Diese sind heute noch rein gar nicht Auto. Es wäre jammerschde, wenn man H2 nur wegen Autos verwenden würde. E-Mobile können auch bei aller Euphorie eben nicht die Unmengen Verbrennerkonzepte auf dieser Welt erstezn und unsere Markt ist einfach, im Slang der Banker ERDNÜSSE. Das regt den Deutschen Autonarren gewaltig auf. Industrielle Massentierhaltung vermeintlich Goldner Kälber. Da verliert man schon mal den Boden unter den Füssen und entfacht Glaubneskriege, so wie Leute sich vor Elektronicshop wegen Telefonen balgen, nur weil man mit ihnen schlechte Fotos schießen kann. Warum so etwas funktioniert? Wer denkt sich so etwas aus? Experten der Werbung…

Ein extremer Einstieg in eine Wasserstoffwirtschaft kann Folgen auch in der Atmosphäre haben, wenn es sich verflüchtigt hat. Es ist darum erstens immens wichtig Betriebssicherheit mit möglichst wenig Leckage umzusetzen, auch wenn dies höhere kosten haben sollte. Zweitens ist es wichtig die Umsetzung wissenschaftlich genau zu beobachten, um Austritte zu erkennen und abzuschätzen.

https://theconversation.com/dont-rush-into-a-hydrogen-economy-until-we-know-all-the-risks-to-our-climate-140433

Es braucht keinen „extremen Einstieg in eine Wasserstoffwirtschaft“ – Wasserstoff nur als Ersatz für Kohle und andere fossile Energieträger, aber nicht bei Fahrzeugen – siehe auch meine „Anwort zu Heinz Scherer“.

Danke für diesen Kommentar. Öl ist ein fossiler Energieträger. Dann befürworten Sie endlich wenigsten die Kraftwärmekopplung im Heizkeller mittels H2.

Leider bin ich kein Freund von Wasserstoff im Heizungskeller.

Ich glaube nicht, dass Kraftwärmekopplung mittels Wasserstoff besser und billiger wäre als die Kombination aus PV-Anlage, Pufferbatterie und Wärmepumpe in Verbindung mit Eis- oder Erdspeicher (jetzt noch mit Pelletsheizung o.ä. im Winter, in einige Jahre vielleicht auch ohne).

Mich stört bei Einbindung von Wasserstoff die aufwendige Technik – siehe Grafik unter

solarhay.de > KWKK Wasserstoff als Stromspeicher und Kraftstoff > „Wasserstoff-Solarhaus“

Für den Preis dieser Anlage dürfte es vermutlich in 5 Jahre eine rein strombertriebene Anlage (PV-Anlage, Pufferbatterie und Wärmepumpe) geben und jetzt schon, wenn man eine Pelletsheizung o.ä. dazu nimmt.

Es ist schwer bis unmöglich vergleichbare Häuser zu finden, wo man die Anschaffungs- und Betriebkosten der verschiedenen System ermitteln könnte, um zu sehen welches System besser ist.

Ich wäre für entsprechende Zahlen von vertrauenswürdigen Webseiten dankbar.

Wasserstoff ist schlimmer als Methan, aber nur wenn es sich verflüchtigt.

Hat man sich über sehr viele Dekaden hinweg Gedanken darüber gemacht, welchen Einfluss ander Stoffe hatten? Hat man sich schon ma darüber Gedanken gemacht, weilchen Einfluß alleiner der Tranport hat und die plötzlich gwünschte Umstellung auf völlig andere Antriebe? Nein? Warum denn nicht?Diese sinnlosen Pseudostreits sind nur lustig, aber völlig sinnfrei. Mit Dieselpower kann man Diesel bauen und Dieselmotoren mit Treibstoff versorgen. Das ist seit hundert Jahren standartisiert und diese Standart kenn man nicht sort beenden. Man braucht Geduld, geld, Zeit und die technischen Voraussetzungen neuartige oder andere Techniken einführen zu könne. Mit welchem Geld und welchem Knowhow wurden denn TESLA aus den Markt geschmissen? Die erstendieser Wagen habe ich versucht zu probieren. Ich kam kaum in den Pilotensitz. Meine Kollegin meint, so viel Platz….

Beim Gefahrenpotential fehlen mir 3 Eigenschaften von H2:

  • Ein unter Druck stehender Tank hat allein schon wegen des Drucks deutlich höheres Schadenspotential als ein Benzinkanister
  • Tiefgekühltes H2 in einem Tank hat durch die Kälte beim Austritt eine deutliches Gesundheitsrisiko bei Kontakt, Ich sag nur: Terminator 2 – „Hasta la vista, Baby“
  • Knallgas hat eine Explosionswirkung, die wirklich nicht mit dem Abbrennen von Benzin vergleichbar ist. Es ist hier auch deutlich zerstörerischer als eine Verpuffung von Benindämpfen

Das ist alles machbar, aber man sollte es aber auch nicht verschweigen oder kleinreden.

Ein 700 Bar H2-Drucktank ist sehr sicher. Er ist Schußsicher und auf 1400 Bar ausgelegt. H2 ist extrem flüchtig. Da entsteht kein Brand. Da gibt es genug Test nach denen Sie gerne mal googeln können.

Hätte man mit das vorher gesagt, so wäre ich nicht in einer Benzindampfwolke verbrannt. Ich hätte mir lieber eine Wasserstoffgasflamme ausgesucht. Im Haus steht ein Behälter mit krygenem Sauerstoff. Der rettet Leben. In Handbuch wird davor gewarnt sich ja nicht mit Kälte zu verbrennen. Diese Verpuffung von Benzin kenne ich besser als Sie denken. Ich war INNEN in der Flamme, kann somit aus eigener Anschaung mit reden…

Also langsam gehen mir diese Wasserstoff Artikel hier auf den nerv, die Häufung versteht man echt nicht mehr.
Geht das so weiter ist diese Webseite bei mir raus…

Leider habe ich gerade mal wieder SO eine Umfrage gesehen welche Technik Führend in der Welt wird und bei 30000 Teilnehmern waren 80% für Wasserstoff, also anscheinend gibt es noch genug uninformierte in Deutschland… also weiter so … ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil…
Aber bitte versucht doch den Artikel mit etwas mehr Informationen zu spicken , die Überschrift darf gerne auf Kundenfang gehen aber versucht doch auch die Artikel mit Verlinkungen zu Seriösen Quellen zu verbinden um nicht zu viel Freiraum den Schreiberlingen zu lassen.
Spekulation und Halbwissen helfen halt auch nicht…

Weiter so!

Ja mir auch, Sie sollten einen anderen Stoff nehmen. Zum Bespiel Uran

Für mich wäre noch die Frage offen ob sich Wasserstoff in der Atmosphäre anreichen kann (ähnlich CO2) oder ins Weltall sich verflüchtigt. Beides wäre ungünstig aus meiner Sicht da wir auf der einen Seite (ich meine mich an eine 1995 erstellte Studie zu erinnern in dem H2 als Radikalfänger ein sekundäres Treibhausgas ist) als auch auf der anderen Seite (wir geben Material/Energieträger ans Weltall ab (abgesehen von den ganzen Weltraumschrott der sowieso schon da oben ist). Das würde mich wirklich interessieren.

viele Grüße. Michael.

Odenwalds Universum – Erhitzt Wasserdampf das Klima? – 2015 – Auszug von Seite 3:

Natürlich würde in einer Wasserstoffwirtschaft auch das Gas selbst freigesetzt. Forscher des California Institute of Technology schätzten in einer Studie, dass bei vollständigem Ersatz fossiler Brennstoffe pro Jahr bis zu 120 Millionen Tonnen davon in die Luft gelangen könnten – aus Lecks in Leitungen, beim Betanken von Fahrzeugen und aus anderen Quellen. Das ist ein Vielfaches der heutigen H2-Emissionen. Es kann in die Stratosphäre aufsteigen und dort die Ozonschicht um bis zu zehn Prozent reduzieren. Ein Großteil des entweichenden Wasserstoffs würde aber einfach im Boden verschwinden. Ob er dort Schäden anrichtet, ist noch unklar.“ (Quelle: focus.de)

Längst widerlegt: energieagentur.nrw/geothermie/ea/energietraeger-wasserstoff-ist-keine-gefahr-fuer-die-ozonschicht

„Pressemitteilung vom 25.02.2010 – Energieträger Wasserstoff ist keine Gefahr für die Ozonschicht.
18. Weltwasserstoffkonferenz im Mai 2010 bietet hochkarätiges Diskussionsforum zu den Perspektiven der Technologie (Quelle: energieagentur.nrw – Februar 2010)
Die verlinkte Info ist 5 Jahre älter und wurde 3 Monate vor dem Forum verfasst, aber da waren die Aussagen der Teilnehmer des „hochkarätiges Diskussionsforums“ noch gar nicht bekannt.

Von wegen widerlegt – also hier nicht die mitdenkenden Leser verdummen wollen.

Obwohl ich mich schon lange mit H2 beschäftige, ist mir noch nicht untergekommen, dass es so ein Problem geben soll. Ich habe also diesen Text googeln müssen. Den habe ich wegen Ihrem Einwand nochmal durchgelesen. Da gibt es nichts zu revidieren. Einen Verlust von 20% des erzeugten H2 (Behauptung aus den USA aus 2003) ist gemäß dem Jülicher Forscher (2010) völlig unrealistisch, der geht von 2% aus. Wenn sich mehr bestätigt hätte, wäre das in 2020 längst ein großes und bekanntes Thema. Ich verbiete mir die Unterstellung jemanden verdummen zu wollen. Mein Bestreben ist Wahrhaftigkeit. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin in meinem Denken und Handeln völlig unabhängig. Das liebe ich an meiner Selbständigkeit.

Die Wasserstofftechnik ist wichtig. Ich sehe zwar wegen des geringen Gesamtwirkungsgrades im Moment keinen Sinn im PKW Bereich, da ist ein BEV 3 mal effizienter.
Die Stahlproduktion z.B. erzeugt 7% des CO2 Ausstoßes in Deutschland. Die Stahlproduktion kann CO2 frei sein, wenn man auf H2 Technik umstellt. Daran wird auch gearbeitet.

Wir müssen den Umstieg auf erneuerbare Energien weiter forcieren. Durch den weiteren und wichtigen Ausbau von Windenergie, werden in windreichen Zeiten große, bzw. immer größer werdende Überkapazitäten an Strom erzeugt. Die Elektrolyse von H2 wäre eine Art diese überschüssige Energie zu speichern. Dann spielt auch der geringe Wirkungsgrad nicht die große Rolle.

Das Problem ist ja, soviel „überschüssige Energie“, sprich Ökostrom gibt es ja gar nicht – und bei unserem lobbyhörigen „Ökostrom-Oberbremser Altmeier“ wird das wohl noch länger so bleiben.

Selbst nach den Aussagen der Wasserstoff-Freunde würde der überschüssige Ökostrom gerade einmal für eine knapp Million. Wasserstoffautos reichen, dann wäre auch schon Schluss. Nichts mehr mit Wasserstoff für Hydro-Lkws und die Industrie, wo es sinnvoll wäre (z.B. Stahlindustrie).

Der „überschüssige Ökostrom“ – nur ein schönes Deckmäntelchen für eine halbherzige Energiewende.

Nach zahlen der Bundesnetzagentur, wurden im ersten Quartal 2019 3,2 Milliarden kWh Strom abgeriegelt. Mit dem Strom könnte man 10 mio wasserstoffautos voll tanken oder 1 Millione Wasserstoffautos 10 mal voll tanken. Suchen Sie sich was aus. Wo waren denn die BEV die angeblich das Netz so super stabilisieren können. Ich denke an den zahlen sieht man deutlich wo man mit Wasserstoff ansetzen kann. So gesehen sind es dann auch keine Verluste da ich den Strom so nutzen konnte. Und ja der Elektrolyseur muss 24/7 laufen und könnte in Kombination mit Brennstoffzelle auch wieder Strom einspeisen. Die erzeugte Wärme kann für Produktionen oder Wärmeaufbereitung in Wohnhäuser genutzt werden. Der Überschuss an ungenutzten Strom wird in Zukunft noch größer. Schauen sie doch mal wieviel ungenutzte Industrie Dächer es gibt? Wieviel alte Windräder modernisiert werden könnten. Es gibt so viel Potential. Leider wird von einigen nicht das große Ganze gesehen.

1.Quartal 2019 (3 Monate) – 3,2 Mrd. kWh – reicht für ca. 484.848 Wasserstoffautos 3 Monate lang. Nicht einmal für 0,5 Mio Wasserstoffautos würde es reichen.

Von welchem Bedarf gehen sie aus? Aktuell Modelle verbrauchen ca. 1kg je 100km bei den veranschlagten 50kwh * 6kg im Nexus. Wären 300kwh. Wie kommen sie auf eine 0,5mio Fahrzeuge? Abgesehen davon wäre das nur der Teil der nicht genutzt worden wäre. Ich denke nicht unerheblich. Zum mal die Wärme die entstanden ist auch nicht zu unterschätzen ist.
Schauen sie sich doch mal das hps picea an https://www.homepowersolutions.de/produkt um besser zu verstehen was Herr Scherer und ich meinen. So kann Energiewende funktionieren. Nicht immer nur an die Konzerne denken. Sie scheinen ein cleverer Mensch zu sein. Sie sollten nur offener sein bei der Energiewende.

Der Preis von … liegt je nach individueller Auslegung in der Regel zwischen 60.000 und 90.000 Euro – in diesem Preis sind enthalten: Ein Elektrolyseur zur Erzeugung von Wasserstoff aus Sonnenstrom, eine Brennstoffzelle zur Versorgung mit Strom in der Winterzeit, 25 kWh nutzbare Batteriekapazität zur Kurzzeit-Speicherung, mindestens 300 kWh Langzeitspeicher, … Der Einbau eines … Systems wird aktuell bundesweit mit 12.450 Euro durch die KfW bezuschusst! (Quelle: homepowersolution.de).

System kostet 60.000 bis 90.000 Euro – 12.450 Euro KfW = 47.550 bis 77.550 Euro.

Speicher 25 kWh + 300 kWh (wohl als Wasserstoff) = 350 kWh gesamt.

Medienberichten zufolge zahlt auch VW unter 100 $/kWh.

(Quelle: battery-news.de).

100 Dollar wären 83,59 Euro + 60% für Zusammenbau und Marge ca. 133,75 Euro

350 kWh x 133,75 Euro/kWh = 46.812,50 Euro als reiner Batteriespeicher.

Für den Preis bekäme man also auch reinen Batteriespeicher, ganz ohne Wasserstoff, und man müsste nicht aufwändig die Abwärme aus der Wasserstoffanlage ins Heizsystem überführen – rein elektrisch ist so einfach und nicht teuerer.

Vielleicht verstehen Sie und Herr Scherer jetzt was ich meine.

Also ich weiß nicht woher sie diese Preise für Batterien im hausbereich haben. Ihre 133€ sind Herstellerpreise aber sicherlich keine Verkaufspreise. Für 10kwh hab ich Preise von ca.4600€ gefunden. Wenn sie auf 400€ / kWh kommen können sie sich freuen. Und haben sie mal überlegt wieviel Platz sie für 350kwh Batterien brauchen? Ganz nebenbei wie heizen sie dann ihr Haus? Wenn sie noch zusätzlich Strom für die Wärmepumpe brauchen werden die 350kwh auch nicht reichen.

Last edited 8 Monate zuvor by Fabian Uecker

Sie sind ein unglaublicher Dampfplauderer. Ihre Vergleiche sind oft völlig daneben. Den Einkaufspreis von VW für Zellen mit Verkaufpreisen von kompletten Hausspeichern zu vergleichen ist total unseriös. Bestellen Sie sich einen aktuellen günstigen und guten Speicher von BYD (weltweite Großserie, meiner hat 7,7 KWh). Sie werden ihr blaues Wunder erleben. Und was wollen Sie mit läppischen 350 KWh. Sie wollen doch alle Gebäude mit Wärmepumpen beheizen. Die sind aber nur richtig gut zu gebrauchen bei modernen hoch wärmegedämmten Gebäuden mit Flächenheizung. Bei benötigten Vorlauftemperaturen über 55 Grad Celsius wird es da unlustig. Aber oft werden noch mindestens 70 Grad benötigt. Der Gebäudebestand ist überwiegend nicht für WP geeignet. Neue Häuser schon. Da Sie gerne drauf los googeln, bitte mal nach dem durchschnittlichen Heizbedarf in KWh je m2 beheizter Fläche suchen. Und dann rechnen Sie mal noch aus, was eine zweiwöchige Dunkelflaute in einem reinen Stromsystem ohne H2-Speicher bedeuten würde.

Damit ich es nicht vergesse. Das HPS-System ist eine tolle Sache um zu zeigen was schon geht, aber wie alle neuartigen in kleinsten Mengen produzierten Produkte, extrem teuer. Ein CD-Player 1979 auf der IFA in Berlin ausgestellt kostete unglaubliche 3.000,- DM (für mich damals unerschwinglich). Ein heutiges HPS-Picea ist doch keine Kostenreferenz für Zukunftsbetrachtungen. Wenn Forscher so arbeiten und rechnen würden wie Sie, dann gute Nacht Deutschland.

Mein Neffe ist Maurermeister – wenn ich mir anschaue was da für Plastikrohre im Baugewerbe den Kunden berechnet werden und was sie den Handwerker im Einkauf kosten. Dabei verdient der Baustoff(groß)händler, der an den kleinen Handwerker verkauft, ja auch noch an den Plastikrohren.

Bei diesen riesigen Margen, die es sicherlich nicht nur bei Plastikrohren gibt, wundern mich diese riesigen Akku-Preise nicht. Es ging viel günstiger, wenn es bei Akkus keine Margen wie im Drogenhandel gäbe.

Es stimmt zwar, dass Kunststoffrohre im Bauwesen völlig irrsinnige Listenpreise haben. Der Einkaufsrabatt eines Bauunternehmers liegt bei über 80%. Das mit den Akkus gleichzusetzen ist Nonsens. Akkus in diesen Größenordnungen, werden von Konzernen an Konzerne verkauft. Da sind minimale Margen drin. Deswegen haben ja Autohersteller keine große Lust auf Batterieherstellung. Die geh das nur deshalb endlich an, weil die Abhängigkeit von ein paar wenigen Asiaten sehr gefährlich ist. Einfach so drauf los von Margen wie im Drogenhandel zu schreiben ist Unsinn.

Vermutlich müssen wir 5 Jahre warten bis Autohersteller nur noch 10 Euro / kWh zahlen, damit der Kunde die Batterien für 100 Euro / kWh bekommt – also den 10-fachen Preis.

Wenn Sie einen neuen Akku kaufen, müssen Sie mit 208 Euro pro Kilowattstunde (kWh) rechnen. Bei einem 60 kWh-Akku sind dies etwa 12.500 Euro. (Quelle: efahrer.chip.de – Februar 2020)

Also eine Batterie mit 350 kWh würde 72.800 Euro kosten, wäre auch noch im Rahmen.

Noch ein Nachtrag.

In 5 Jahren (wenn Autohersteller 10 Euro / kWh zahlen), dann gibt die Akkus vielleicht für 25 Euro / kWh – 350 kWh dann 8.750 Euro und man könnte leichter nach 10 Jahre (oder länger) die Batterien wechseln und die alte ginge dann zum Recycling.

Gewicht einer Batterie mit 350 kWh ca. 3.500 kg (3,5 to).

Und bei 270kWh/m3 hat eine Batterie mit 350 kWh ein Volumen von ca. 1,3 m³.

Also die Rechnung ist ein wenig Komisch , aktuell kostet die KWH einer Akkuzelle am Markt von 90-100€ , laut Musk ende 2022 noch 50€/$ , die Preise hängen im Endkundenmarkt ca. 4 Jahre hinterher…
Also Beispiel Renault die 40kw Batterie aktuell 10000€ , in 1-2 Jahren noch 8000€ und in 4 Jahren sind wir dann bei 6000€ Neu wohlgemerkt und nach Musk wären dann die Preise sogar Richtung 5000€ denkbar.
Heißt für mich spielt der Akku in 5 Jahren keine große Rolle mehr denn der Preis wäre bei heutigen Motoren angelangt… dann würde der Schwenk Richtung teurerer Motoren offen die wiederum mehr Energie Sparen und mehr Leistung bringen würden…

Sie liegen da richtig, aber das ist auch so allgemein anerkanntes Wissen. BEV werden billiger werden, als Verbrenner. FCEV werden das BEV-Niveau erreichen, wenn die Stückzahlen Massenproduktion erreichen. Ohne Skaleneffekte geht das nicht.

Mir fehlt bei solchen Artikeln immer der Elefant im Raum. Wasserstoff macht ausschliesslich bei Elektrolyse mit Ökostrom irgendeinen Sinn. Aber wo ist denn dieser Ökostrom und wann wird es den mit der Union geben?

Wasserstoff aus Erdgas ist ökonomisch und ökologisch sinnlos, ausser in Situationen, wo es wirklich keine Alternative gibt und unbedingt Wasserstoff gebraucht wird.

Elektrolyse mit Meerwasser erhöht den Salzgehalt im Restwasser. Salz ist zwar grundsätzlich kein Gift, ein gestörtes Gleichgewicht belastet die Natur aber trotzdem. Je weiter die Klimakrise fortschreitet umso mehr, weil die Tiere und Pflanzen durch die Wassererwärmung dann sowieso weniger Abwehrkräfte besitzen werden.
Wasseraustausch und -vermischung ist z.B. im Mittelmeer weit unter Durchschnitt. Es wird also nicht reichen die Lake einfach einen Kilometer oder so von der Küste entfernt ins Meer zurückzuführen.

Elektrolyse in afrikanischen Ländern mit Süsswasser (wie sich das viele ‚Fachleute‘ vorstellen) würde dort auch noch die letzten Wasserreserven gefährden.

Das mit der Erhöhung des Salzgehalts im Meerwasser sollten Sie (noch) einmal nachrechnen. Primär bezüglich Mengen.
Dann noch die Frage: Wo geht denn das entnommene Süsswasser hin?

Das Süsswasser geht in die Luft und kommt als Regen wieder herunter, aber leider nicht dort wo es entnommen wurde und das ist das Problem der Leute vor Ort, die dann auf dem Trockenen sitzen.

Wir müssen doch nicht über Heute, sondern über 2050 mit einem angestrebten 100%-EE-System reden und nachdenken. Da ist H2-Produktion mittels Erdgas ausgeschlossen, da nicht CO2-frei.
Das Thema Wasser haben wir vor Monaten schon einmal ausführlich behandelt. War überhaupt kein Problem. Ohne eine Wasserstoffwirtschaft wird es kein funktionierendes 100%-EE-System geben können. Das wissen alle welche sich intensiv mit Energiewirtschaft beschäftigen.

Richtig muss es heissen „ohne eine begrenzte Wasserstoffwirtschaft“ – also Wasserstoff nur als Ersatz fossiler Energieträger, wenn ein strombasierte Lösung nicht vorhanden ist oder keinen Sinn macht.

Sie haben es mit der „begrenzten“ Wasserstoffwirtschaft genau getroffen.

Vielen Dank für Ihre forwardlooking, positiven, umfangreichen Gedanken die mit viel Weitblick formuliert sind und das ganze Spektrum rund um das Thema Energie mit Quellangaben abdecken. Ein umfangreiches Wissen, das ich mir da aneignen kann.

Weiter so und mit viel Mut für eine technologieoffene, weitsichtige und realistische Betrachtungsweise, welche auch die Batterie als Speichermedium mit einbezieht und nicht nur blindlings der H2-Technologie zugewandt ist.

Sie merken gar nicht, dass die alte Atom- und Kohlewirtschaft ihre wahre Freude an ihren Argumentations- und Rechenkünsten hat. Die rechnen nämlich gerne auch ohne Wasserstoffwirtschaft und beweisen dann, dass es ohne ihre alte Technik gar nicht möglich ist, Deutschland konstant und sicher mit Strom zu versorgen.
Damit überzeugen die dann auch locker Politiker von der Notwendigkeit von fossilen Grundlastkraftwerken. Lieber Daniel W. und andere Teslafanclubmitglieder, versteht doch endlich, dass ihr alle dem Ökostromgedanken einen Bärendienst antut.
Und ich weiß genau von was ich rede. Ich habe mich schon genug mit bezahlten Trollen der Kohlestromwirtschaft gestritten. Gut gedacht, ist noch lange nicht gut gemacht.

Da Sie auch vermehrt über das Thema H2 Artikel verfassen, hätte ich eine Anregung an das Autorenteam von Elektroauto-News.

Wäre es möglich in den kommenden Monaten Posts zu folgenden Fragen aufzunehmen:

a) Wäre es möglich etwas mehr über die wahren Personen, Organisationen, Enterprises und deren Netzwerke, die hinter der Wasserstoffaktie stehen, in Erfahrung zu bringen?

b) Sicher wäre es für viele Leser interessant mehr über die Verknüpfungen der Öl – H2 – Lobby zu erfahren. Wie gross deren Einfluss in global agierende Enterprises und die Politik wirklich ist.

Ich weiss, das ist etwas mehr investigativer Journalismus, aber es würde sehr vieles aufklären, über das wir dann in Kommentaren verzichten könnten. Könnte auch unter den Rubriken „Häufige Fragen“ oder „Wissenswertes“ eine Heimat finden.

Über uns

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. ist die Dachorganisation all jener in Deutschland, die sich für den allgemeinen Einsatz von Wasserstoff als Energieträger in der Wirtschaft einsetzen…

Starkes Engagement in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit

Als führende Interessenvertretung im Bereich versorgungssichere, wirtschaftliche und emissionsfreie Mobilität und Energieversorgung verschaffen wir uns Gehör bei Politik sowie Öffentlichkeit und machen uns stark für einen fairen Wettbewerb.

Um die Geschäftsgrundlage für unsere Branche zu sichern, formulieren wir berechtigte Brancheninteressen.

Wir stehen mit den politischen Entscheidern in Kontakt und bringen unsere Positionen und unsere Argumente in Gesetzgebungsverfahren durch gezielte Lobbyarbeit ein.

Über die Vorteile von Wasserstoff- und Brennstoffzellen und deren Systemrelevanz in einer nachhaltigen Energiewirtschaft klären wir die Öffentlichkeit durch gezielte Aktivitäten in den Medien, auf Veranstaltungen national und international auf.

Mitgliederliste >> https://www.dwv-info.de/unsere-mitglieder/ (ca. 130 Mtglieder)

Als wenn vw und Tesla keine Lobby Arbeit machen. Jetzt wird es langsam absurd.

Daniel W. (wer auch immer das ist) ist ein verblendeter ignoranter Dummschwätzer, der nicht in großen Zusammenhängen denken kann und will. Dafür fehlt ihm einfach die Erfahrung und der Überblick. Ich kenne da einen in den USA, der auch so veranlagt ist und die Wahl nur geklaut bekommen hat.
Ich würde Wetten, dass er er mit seinen Freunden aus dem Teslafanclub eine Wette laufen hat, dass er mal alles klarstellt und die bösen lobbygesteuerten H2-Freunde ruhig stellt.
Obwohl es genug gäbe wo er sich profilieren könnte und wir alle im gerne zustimmen würden, läßt er sich zu voreiligen undurchdachten oder unseriösen Kommentaren hinreißen.
Das geht mir zwar unglauchlich auf die Nerven, gibt mir aber die Gelegenheit interessierte Leser mit eventuell weniger Hintergrundwissen aufzukären. Wer Ahnung hat kann ie dinge einordnen.
Er schießt grundsätzlich dagegen, egal ob es viel Sinn macht oder nicht. Und dann glaubt er noch was besonders Schlaues von sich gegegeben zu haben.
Auf jeden Fall hat er ein Ziel, aber kein Interesse an Wahrhaftigkeit.

Ergänzend möchte ich ausdrücklich erwähnen, dass ich volles Verständnis habe, wenn jemand Zweifel an der Wasserstoffwirtschaft und insbesondere am Sinn von FCEV hat. Das meiste was dazu verbreitet wird ist ja auch negativ und auf den ersten Blick nachzuvollziehen.
Genau das ist der Sinn an einer solchen Diskussion. Nämlich Informationen zu geben, die man selber kritisch Hinterfragen und recherchieren kann.
Aber ein Verhalten wie es Daniel W. an den Tag legt, kann ich nur bekämpfen. Eigentlich bevorzuge ich rein inhaltliche Diskussionen, aber hier kann ich nicht anders. Ich habe ihn sogar kürzlich gegenüber Herrn Meixner verteidigt.

elektroauto-news.net/2020/toyota-wegbereiter-wasserstoffbasierte-gesellschaft

Letzte Kommentar. Meinen Vorsatz immer freundlich überzeugen zu wollen, habe ich leider nun nicht eingehalten. Zum Glück ist bald Silvester. Da habe dann wieder einen guten Vorsatz.

Man darf mich gerne einen Utopisten nennen.

Vielen Waren werden unnötigerweise teuerer gemacht als sie sein müssten, oft verlässt eine Ware die Fabrik für 10 Euro (bekannt z.B. bei Bekleidung) und der Endkunde zahlt 100 Euro + 19% MwSt. = 119 Euro dafür im Laden.

Das Beispiel der Plastikrohre habe ich in einem anderen Kommentar schon genannt. Bei einer Gerichtverhandlung wurde bekannt, dass Porsche spezielle Leichtmetallräder (4er Satz) für 1.000 Euro eingekauft und für 10.000 Euro an Kunden verkauft hat.

Wenn das bei Batterien auch so gemacht wird, dann lohnt sich die Pufferbatterie für PV-Anlagen natürlich nicht, aber es ginge ja nur eine Verdoppelung auf dem Wege aus der Fabrik zum Endkunden.

„Daniel W. (wer auch immer das ist)“

Das ist mein Name, Nachname ist gekürzt. Ich war 24 Jahre in einem kleinen Betrieb als Werkzeugschleifer (neue Bezeichnung: Schneidwerkzeugmechaniker) tätig und habe Präzionswerkzeuge, also Stufenbohrer, Formfräser und -drehstähle ins HSS und HM als Einzelstücke oder in Kleinserien nach Zeichnung für Zulieferer (auch für die Autoindstrie) gefertigt. Inzwischen wird diese Arbeit immer mehr von computergesteuerten Maschinen gemacht, deshalb sind handwerkliches Geschick und Feingefühl nicht mehr so gefragt.

Mittlerweise bin ich im „Vorruhestand“ und habe mehr Zeit fürs Internet. Neben E-Autos interessiere ich mich auf für Politik und die Lobbyisten sowie deren Einfluss auf die Politik, speziell im Bereich des Umweltschutzes.

Meine Zukunftversion ist eine rein elektrische Energieversorgung (Hausstrom, Heizung und E-Auto) per PV-Anlage, Batteriespeicher und Wärmepumpe, die weitgehend unabhängig vom öffentlichen Stromnetz ist, also autark – evtl. Anschluss an einen dezentralen (örtlichen) Strom- und Wärmeverbund. Für Notfälle sind Holzheizung und Stromgenerator vorgesehen.

Ich hoffe ja, das Tesla irgendwann etwas Ähnliches wie meine Zukunftvision für Hausbesitzeer anbietet. Von den deutschen Herstellern ist da wohl nicht viel zu erwarten – denen ist das PV-Batterie-Wärmepumpen-System wohl zu einfach.

Aber Sie können doch nicht ihre Zukunftsverkaufspreise mit aktuellen Preisen vergleichen. Das ist einfach unseriös. Sie haben eine tolle Grundeinstellung aber ihre Argumente sind teilweise sehr dürftig. Aktuell dürfte es schwierig werden nur mit Akkus autark zu leben.

Zurzeit sind die Batteriepreise allgemein noch zu hoch, aber kleine Batterielösung für PV-Strom anstelle des kleinen Wasserstoffspeichersystems für PV-Strom wäre vermutlich schon jetzt machbar – wenn Hersteller mit kleinerer Marge zufrieden.

Eine hier auf der Webseiten in einem der Kommentare verlinkte Wasserstoff-Stromspeicherlösung mit Hilfe von Solarzellen.

Gewicht:

Energiezentrale 2,2 to + Wasserstoff-Langzeitspeicher (300 kWh) 1,8 to

Preis: 60.000 – 90.000 € netto (abzügl. Kfw-Förderung 12.450 €)

inkl. 10 Jahre Garantie

Voll-Wartungsvertrag: 499,80 €brutto/Jahr

(Quelle: homepowersolutions.de – PDF-Datei)

Es gibt sogar eine Anlage (Video-Link in PDF-Datei zum Bericht des BR-Fernsehens), die autark mit sehr großen Solarflächen (Dach und Wand) Strom und Wärme das ganze Jahr bereitstellen soll – Preis wurde nicht genannt.

——– Meine persönliche Situation ——–.

Der Preis des Voll-Wartungsvertrages in Höhe von 499,80 €brutto/Jahr reicht bei mir locker, um die Stromrechnung (für Haushaltsstrom und Warmwasserbereitung) zu bezahlen – und ich erspare mir die ganzen Anschaffungskosten. Das System ist wohl eher für große Familen mit dickem Stromverbrauch interessant.

Wegen des milden Winters musste ich für die Heizöllieferung (Auffüllen des 1.000-Liter-Tanks), in diesen Jahr besonders günstig, nur 322,61 Euro bezahlen.

Also Strom und Heizöl zusammen ca. 800 Euro im Jahre 2020. Vom CO2-Ausstoss mal abgesehen, fahre ich sehr günstig mit meinem Strom-Heizöl-Mix.

Finanziell rechnet es sich für mich nicht, wenn ich groß in Energiesparmaßnahmen investiere, da bei den geringen Kosten sich kaum noch etwas sparen lässt.

Da bei mir sowieso neue Ziegel aufs Dach mussten, habe ich vor Jahren auch gleich eine Dachisolierung anbringen lassen, das senkt die Temperatur an heißen Sommertagen im Dachgeschoss (Schlafzimmer) von 30°C auf 26°C (bei tagsüber heruntergelassenen Rollläden auf der Sonnenseite und geschlossenen Fenstern).

—————————————————–.

Ich hoffe ja, dass die vielen Versuche mit neuen Batteren in verschiedenen Ländern in 3-5 Jahren in eine günstige Batterie für 1/10 der jetzigen Preise münden. Mehrere Metall-Luft-Akkus und ein Lithium-Metall-Akku sind in der Erprobung.

Man merkt, dass Sie von physikalischen und technischen Rechenwegen nichts verstehen. Eine WP im Winter mit eigenem Batteriestrom aus dem Sommer zu füttern geht nicht. Sie sollten sich mal mit Heizbedarfberechnungen beschäftigen, wenn Sie das überhaupt können. Ihr Notfallgenerator würde die ganze Zeit laufen und mangels Wasserstoff (den Sie ja nicht mögen) müssten Sie Diesel verwenden und würden massig CO2 produzieren. Toller Umweltschutz ihr Traumkonzept.

Ich habe mit Zahlen aus vertrauenswürdigen Quellen mal den kWh-Bedarf einen Einfamilienhauses mit 4-5 Personen für Haushaltsstrom, Strom für eine Wärmepumpenheizung und einen E-Auto (12.000 km pro Jahr) berechnet und bin auf 14.500 kWh gekommen – wenn Sie andere Zahlen haben, nur her damit inkl. Quellen.

Der Notfallgenerator wäre in meiner Zukunftsvision nur für den Ausfall des Batteriespeichern, damit Hausstrom vorhanden ist bis das Problem behoben wird.

Eine Holzheizung wäre nur für den Notfall im Winter, damit niemand frieren muss.

Mit Batteriestrom aus dem Sommer alles zu versorgen, das geht noch nicht, weil schlicht zu teuer, so schlau bin ich auch – deshalb Zukunftsvision.

Die 14.500 kWh Jahresstrombedarf fällt ja nicht auf einmal an und in den Wintermonaten scheint auch immer noch die Sonne, wenn auch nicht mehr so lange und so intensiv – aber es gibt immer noch ewas „Nachschub“, so dass die Batterie wohl ca. 30% kleiner sein könnte wie der Jahresstrombedarf – vielleicht 10.000 kWh.

Heute wäre so eine Batterie als Lithium-Ionen-Akku etwa 100 Tonnen schwer und die Herstellungskosten würde etwa 1 Million betragen – zu schwer und zu teuer.

In 3-5 Jahren, z.B. mit einem Zink-Luft-Akku, könnten es nur 30 Tonnen sein und die Herstellungskosten würde vermutlich bei 100.000 Euro liegen – vielleicht immer noch zuviel, aber die Richtung würde schon mal stimmen.

Lithum-Ionen-Akku – Preisentwicklung:

2010 – 600

2013 – 400

2016 – 225

2019 – 139

2022 – 92 (geschätzt)

Quelle: statista.com

Alle 3 Jahre min. 1/3 billiger geworden.

Es ist keineswegs utopisch, dass in 10-15 Jahren meine Zukunftvision für 100.000 Euro machbar wäre inkl. PV-Anlage, Pufferbatterie und Wärmepumpe.

Dann bräuchte eigentlich kein Haus mehr das öffentliche Stromnetz – oder Wasserstoff – ausser den Häusern, die zu wenig Platz für Solaranlagen haben.

Mein kWh-Jahresbedarf.

1 Liter Heizöl ungefähr 10 kWh.

(In kalten Wintern ca. 1.000 Liter Heizöl . ca. 10.000 kWh)

Bei 548 Liter im Jahre 2020 wären das ungefähr 5.480 kWh

Plus Haushaltsstrom 2020 = 1.433 kWh
—————————————————–.
Gesamt-kWh-Bedarf ungefähr 7.000 kWh (Kalter Winter ca. 12.000 kWh)

Stromverbrauch.

4 Personen 4.600 bis 5.500 kWh pro Jahr.

A) Gasverbrauch pro Jahr.

KfW Effizienzhaus 70 – 60 kWh * 140 m² = 8.400 kWh pro Jahr.

Oder.

B) Durchschnittlicher Ölverbrauch pro Jahr.

KfW Effizienzhaus 70- 6 l * 140 m² = 840 l.

Oder.

B) Erdwärmepumpe.

Nimmt man eine Heizleistung von 10.000 kWh pro Jahr an, dann ergeben sich folgende Stromverbräuche je Wärmepumpe:

Stromverbrauch Wärmepumpe gesamt (Heizung+Warmwasser) – 2552 kWh.

—————————–.

Wärmepumpen.

Eine wichtige Kenngröße im Vergleich ist die Leistungszahl COP (Coefficient of Performance). Sie beschreibt das Verhältnis der abgegebenen Wärmeleistung zur aufgenommenen elektrischen Leistung der Wärmepumpe.

… Erd-Wärmepumpen oder Wasser-Wärmepumpen profitieren auch im Winter von nahezu konstanten Temperaturen der Wärmequelle und können so das ganze Jahr über effizient für Wärme in Ihrem Zuhause sorgen. Erd-Wärmepumpen erreichen einen COP von 4,4 bis 4,8. Spitzenreiter im Vergleich sind die Wasser-Wärmepumpen mit einem COP zwischen 4,9 und 5,8.

Angenehmer Nebeneffekt beim Kauf einer Wärmepumpe: Die Wärmepumpe kann ohne großen Mehraufwand auch zur angenehmen Kühlung im Sommer dienen. Das macht sie im Vergleich zu anderen Heizsystemen besonders interessant.

Quelle: effizienzhaus-online.de

Also nun kennen Sie die Zahlen.

Bei einem „KfW Effizienzhaus 70“ käme man nur auf ca. 8.000 kWh Strombedarf (Haushaltsstrom und Strom für Wärmepumpe (Heizung+Warmwasser) im Jahr und die Pufferbatterie könnte noch kleiner ausfallen – vielleicht nur 6.000 kWh.

Batterie 6.000 kWh (in 3-5 Jahren 60.000 Euro Herstellungskosten). In 10-15 Jahren das ganze PV-Batterie-Wärmepumpem-System vielleicht für 60.000 Euro.

Also ihr Traumsystem erreicht hoffentlich in 15 Jahren das den Preisniveau des neuartigen HPS-Picea, welches Ihnen derzeit viel zu teuer scheint, obwohl hoch innovativ und noch Einzelfertigung. Klasse Analyse die Sie hier erarbeitet haben.

Nachtrag zu Zink-Luft-Akkus.

„Die Fähigkeit, unser Zink-Luft-Energiespeichersystem pünktlich zum Bauprojekt „75 House“ zu liefern, bestärkt uns in unserem Bestreben, eine führende Rolle beim Einsatz von Langzeit-Energiespeichern einzunehmen, und verdeutlicht die harte Arbeit des Teams von Zinc8. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur geplanten kommerziellen Produktion von Zinc8 Energy Solutions Anfang 2023„, sagte Ron MacDonald, President und CEO von Zinc8 Energy Solutions.

Mit dem Vorteil der wiederaufladbaren Zink-Luft-Batterie-Technologie kann das System so konfiguriert werden, dass es ein breites Spektrum an Entladestrom, Ladeleistung und Arbeitszyklen unterstützt. Da die Energiespeicherkapazität des Systems von Zinc8 nur durch die Größe des Zinkspeichertanks bestimmt wird, gibt es nun eine äußerst kosteneffiziente und skalierbare Lösung als Alternative zum festen Leistungs-/Energieverhältnis von Lithium-Ionen- und anderen Energiespeichertechnologien (einschließlich anderer Zink-Luft-Wettbewerber) für Anwender, die eine hohe Speicherkapazität benötigen.

(Quelle: finanznachrichten.de)

Der preiswerte Zink-Luft-Akku wird jetzt also in der Praxis in einer Immobilie in Surrey, British Columbia eingesetzt. In naher Zukunft könnten viele davon profitieren.

Könnten! Natürlich, sie könnten aber auch zusätzlich das ansehen: https://youtu.be/0KaKmIN78FU und über H2 debattieren?

Um nicht ganz falsch verstanden zu werden – ich habe nichts gegen Wasserstoff, der z.B. mit Strom aus Windkraftanlagen erzeugt wird, wenn dieser Strom nicht anderweitig sinnvoll verwendet werden kann – lieber zu Wasserstoff machen als nichts damit zu machen.

Wenn noch Wasserstoff übrig ist, den die Industrie nicht als Ersatz für fossile Energieträger oder sonst wie nutzen kann, dann ist es besser diesen Wasserstoff in Autos, Lkws u.ä. zu nutzen als Windkraftanlagen still zu legen.

Für die vielen E-Autos sehe ich die direkte Stromnutzung – ohne Umweg über Wasserstoff – als den besseren Weg, vor allem, wenn der Strom vom eigenen Dach kommt.

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