Indiens Mahindra eKUV 100 bringt es auf 120 km Reichweite für ~10.500 Euro

Indiens Mahindra eKUV 100 bringt es auf 120 km Reichweite für ~10.500 Euro

Copyright Abbildung(en): Symbolfoto / Mahindra

Der indische Automobilhersteller Mahindra, einigen vielleicht aufgrund seines Engagements in der rein elektrischen Rennserie Formel E bekannt, wollte – beginnend ab Februar 2018 – die Produktion von Elektroautos deutlich erhöhen. Zudem sah die Strategie vor, eine ganze Palette Elektroautos – vom Einsteiger-Kleinwagen hin bis zu teuren SUVs – auf die Straße zu bringen. Einer davon ist der eKUV 100, welcher diese Woche für den indischen Markt vorgestellt wurde.

Der kompakte Elektro-SUV baut auf Basis der Benzinervariante auf, soll bis zu 120 km Reichweite mit einer Akku-Ladung packen und wird ab 10.500 Euro am Markt erhältlich sein. Des Weiteren arbeite Mahindra an einer Langstrecken-Variante des E-SUV, welches es auf bis zu 350 km Reichweite bringen soll. Zunächst gilt es jedoch mit der 15,9 kWh-Variante vorlieb zu nehmen. Darüber hinaus hatte das Unternehmen auch eine EV 2.0-Plattform für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen angekündigt, die Mahindra im März 2020 auf den Markt bringen will. Die Einführung elektrischer Versionen für alle zukünftigen Crossover- und SUV-Modelle sei hierdurch möglich.

“Wir haben 18 Fahrzeuge, die auf dem Auto Expo-Pavillon ausgestellt sind. Diese umfassen Personen-, Elektro- und Nutzfahrzeuge. Die gemeinsame Mobilität wird die Einführung von E-Autos vorantreiben. Wir beabsichtigen, die breiteste Palette von Elektroautos anzubieten, und Erschwinglichkeit ist unser Leitprinzip. Der eKUV ist das ideale Fahrzeug für die gemeinsame Mobilität.” – Pawan Goenka, MD, Mahindra & Mahindra

Das Unternehmen stellte auch eine Produktvariante des Elektrofahrzeugs Atom vor, dass in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 in Produktion gehen wird. Der leichte, vierrädrige Atom ist für die städtische Umwelt bestimmt und hat etwa die Größe eines Tata Nano. Das Unternehmen beabsichtigt, ihn für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Mahindra kündigte auch den eXUV300 an, die elektrische Version seines SUV XUV300, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 auf den Markt kommen wird.

Quelle: Inc24.com – Auto Expo 2020: Mahindra Launches eKUV100 Electric SUV For INR 8.25 Lakh

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

3 Antworten

  1. Hätten sie mal ein leichteres und tieferes Fahrzeug gebaut dann wäre das auch mit der Reichweite besser.
    120km sind längst nicht mehr Zeitgemäß und grad in Indien nicht zu gebrauchen. Der Preis ist relativ zu sehen.
    Ein SUV für dieses Geld auf die Beine zu stellen lässt auf schmale Produktion mit schlechten Löhnen schliesen. Das braucht man eigendlich nicht.

    1. Ich glaube nicht alle Strassen in Indien sind so perfekt wie in Deutschland.
      Wie schwer das Fahrzeug ist kann ich dem Foto nicht entnehmen und im Artikel wird es nicht genannt.
      Auch in Indien gibt es nicht nur freie Fläche, sondern auch Ballungszentren, in denen 60km einfache Strecxke ausreichend sind. Ab gesehen davon wird es dort nicht so kalt wie in Europa, so dass die Reidchweite durch Temperaturunterschiede nicht so stark schwankt.
      Der Preis für das Fahrzeug lässt vor allem auf die Möglichkeiten der erwarteten Käufer schliessen. Das die Löhne niedriger als die der deutschen Facharbeiter in Automobilwerken (in Festanstellung, nicht die Leih- und Zeitarbeiter) sind, dürfte auch so jedem klar sein.

      1. Richtig. Dieses Auto mit europäischen oder deutschen Maßstäben zu bewerten ist völlig unsinnig. Ich glaube nicht, dass BevKombiFan die Anforderrungen indischer Kaufinteressenten einzuschätzen weiß. Was es mit der Erwähnung von Löhnen etwaiger Mitarbeiter auf sich hat, weiß wohl nur er. Eine indische Näherin , die unsere Bekleidung fertigt, bekommt mit ziemlicher Sicherheit nicht den Lohn eines Mahindra-Mitarbeiters. Aber wie er schon richtig schrieb; das braucht man (hier) eigentlich nicht. Was jedoch der indische Markt braucht, weiß Mahinra als indischer Autokonzern wohl recht gut einzuschätzen. Die kennen den Markt. Im Gegensatz zu dem gemeinen Elektroauto-News.net Lesers.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).