Hyzon Motors: 140-Tonnen Brennstoffzellen-LKW mit 340 kW-Brennstoffzelle

Copyright Abbildung(en): Hyzon Motors

Hyzon will Fahrzeuge für den Masseneinsatz auf die Straße bringen – Lastwagen und Busse -, um die nachgelagerte Nutzung der Wasserstoffproduktion im großen Maßstab zu unterstützen. Für 2020 plant das Unternehmen mit einem Stadt-Bus – aufbauend auf einer bestehenden Bus-Plattform. Sowie einem Schwerlast-LKW, welcher ebenfalls auf einer bereits bestehenden Plattform aufbaut. 2021 sollen Transporter für Waren als auch Personen (bis zu 15 Sitze) folgen. Im Anschluss daran widmet man sich mit einem Pickup sowie Kleinwagen dem privaten Bereich.

Die Stadt- und Überland-Busse sowie Lkw sollen Ende des Jahres mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 15 bis 40 Tonnen am Markt angeboten werden. Des Weiteren ist geplant, dass 2021 ein sogenannter “Road Train” von Hyzon Motors auf die Straße gebracht wird. Dieser soll zunächst in Australien auf den Markt kommen und in der australischen Bergbauindustrie eingesetzt werden, wie man uns vonseiten Hyzon mitgeteilt hat.

Der “Road Train” bringt es auf ein Gesamtgewicht von 140 Tonnen. Hyzon möchte bei diesem als erster US-Hersteller PEM-Brennstoffzellen-Module mit mehr als 100 kW einsetzen. Die Technik stammt von Horizon Fuel Cell. Wie wir weiter vom amerikanischen Unternehmen erfahren haben, ist die Rede von 370 kW-Brennstoffzelle, welche im 140-Tonnen LKW zum Einsatz kommen sollen. Ob in einem Modul oder auf mehrere aufgeteilt wurde dabei nicht kommuniziert. Ab April 2021 will man in die Vorserie starten, etwa sechs Monate später in die Serie übergehen.

Für 2020 sei weiterhin geplant die Produktionsanlage in Rochester, New York, in Betrieb zu nehmen. Hierbei handle es sich um die einzige Hochleistungs-PEM-Brennstoffzellen-Produktionslinie in den gesamten USA. Das Werk in Rochester wird alle Brennstoffzellensystem-Baugruppen für Hyzon entwickeln und montieren und zusätzlich für die Fahrzeugmontage für die USA und andere Märkte verantwortlich sein. Zum 40 Tonnen-LKW teilte man Elektroauto-News.net noch mit, dass dieser wohl im Herbst (Oktober 2020) in Serienproduktion anlaufen werde.

Quelle: Hyzon Motors – Per Mail // Electrive.net – Hyzon Motors: Neuer Brennstoffzellen-Nfz-Bauer aus den USA

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10 Antworten

  1. Auch der Hausbrand wäre mit so einer Technik mehr als überflüssig. Ölfracking und Ölförderung wären dann überkommen und von selbst nutzlos. Reines Heizen mit der Prozessabwärme der Zellen und auch das Heizen mit Strom wären weiter denkbar. Vor allem dezentrale Einsatzgebiete wären in Sachen Energieabdeckung gelöst.

    1. Der Hausbrand wird auch mit einer Wärmepumpe überflüssig. Aus 100 kWh Strom werden 400 kWh Wärme. Ganz ohne Wasserstoffherstellung, ohne Wasserstoffleitungen und ohne Wasserstofftransport. Ganz einfach über die vorhandenen Stromleitungen, und mit zunehmendem Ökostromanteil mit immer weniger CO2. Und dann gibt es da auch noch die PV-Anlage auf dem Hausdach die das Ganze unterstützt.
      Ich habe oft den Eindruck, dass der Bergriff “Wasserstoff” vielen das Gehirn vernebelt und die einfachsten Lösungen außer Acht lässt..

      1. Allerdings, das der Wasserstoff erstmal aufwändig, teuer und mit großen Energieverlusten hergestellt werden muss, das 99 % aus Erdöl, Erdgas und Kohle (ineffizient, teuer, mit Verbrauch von seltenen Edelmetallen und Metallen der seltenen Erden) hergestellt werden, das lassen diese Wasserstoff Euphoriker immer außer Acht.
        Wasserstoff , hergestellt aus Erneuerbaren, kann nur da Sinnvoll sein, wo Batterien zu schwer und zu groß sind. In einem 140 Tonnen LKW könnte es also so sein. In PKW, kleinen Transportern und gar Heizungen wohl nie.

          1. Brennstoffzelle ist ja NICHT gleich Wasserstoff
            In der Tat popt immer wieder eine WErbung für Wasserstoffaktien auf … das wird künstlich gepuscht, und wenn die GROSSEN dann nimemr wollen, decken sie sich mit “Puts” (Leerverkäufen) ein und lassen die Blase platzen, machen dabei aber noch einmal einen richtigen Reibach!

      2. Wasserstoff wird für VIELE Anwendungen gebraucht. Zum Beispiel um genau den Strom speichern zu können, der einfach weg geschmissen werden muss. Mit welchem Strom läde man Akkus? Mit DAUERSTROM. der rund um die Uhr vorhanden sein muss, auch dann, wenn gar keine Fahrzeug lädt. Eine tolle Idee gell? HÄTTE man die Möglichkeit deisen Strom in Form von H2 zu speichern, könnte man… Ja was denn wohl?

  2. Naja, das die in Australien mehr oder weniger im outback auf rüttelpisten unterwegs sind vergessen wir jetz mal. Bei Flussfahrten oder Schlammpisten wird die Sache schon interessanterInteressant wäre ein Testbericht unter realen Bedingungen

  3. In den letzten 2 Jahrzehnten hat man – durch lobby-gesteuerte Gesetze – viele, der angeblich schlechten Hausheizungen zum Austausch gezwungen. Das Handwerk und die üblichen Heizungshersteller haben gejubelt und die Energielieferanten haben die Energiepreise über die Einsparung hinaus erhöht – der Staat hat die EEG-Umlagen und Steuern noch draufgesetzt – und alle Abzocker waren glücklich.
    Gäbe es mutige Politiker mit Sachverstand und Vision – wären die Steuergelder damals nicht den Kraftwerksbetreibern für Kohle- und Atomkraftwerke in den Wertesten geschoben worden, um jetzt beim Abschlaten noch Milliarden nachzuschieben – in den gleichen Wertesten.
    Aber da ist die Klicke der Abzocker glücklich beieinander zum Schenkelklatschen und Verlachen der dummen Steuer- und Abgaben-zahlenden Bürger!
    Hätte man den Bürgern zum Umstellen die Milliarden für eine Brennstoffzellen- oder BHKW-Heizung gegeben – wären wir heute mit der Luftreinhaltung und Klima-Kriese einen bedeutenden Schritt weiter und die Brennstoffzellen liefen längst in Schiffen, LKW’s und Bussen.

  4. Wissen unseren Führern überhaupt was sie wollen? Die LKW-s für Ferntransport sollen möglichst schnell verboten werden und Gütertransport soll auf Eisenbahn umgeleitet. Damit werden mehr als 50% Umweltprobleme die durch Verkehr verursacht sind gelöst. Gleichzeitig wird die Sicherheit auf die Straßen mehrfach verbessert. Dann bleiben nur noch elektrische Kurzstrecken LKW-s und Lieferwagen für die letzten 100 km, z.B.

    1. Es ist nicht möglich, 50 % der Güter auf die Bahn zu verlegen. Zu teuer, zu unflexibel, fehlende Infrastruktur. Es wurde versäumt, in die Infrastruktur der Bahn zu investieren. Das merken ja vor allem die Menschen, die auf die Bahn angewiesen sind.

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