Hyundai verrät erste Details zum neuen Tucson Plug-in-Hybrid

Hyundai Tucson Plug-in Hybrid

Copyright Abbildung(en): Hyundai

Hyundai hat erste Details des neuen Tucson Plug-in-Hybrid enthüllt. Die Erweiterung der Motorenpalette um einen Plug-in-Hybrid für das beliebte Kompakt-SUV der Südkoreaner wird ab Frühjahr 2021 im Handel verfügbar sein. Mit der Auswahl an Benzin und Diesel mit 48-Volt-Hybrid-Technologie sowie außerdem Hybrid und Plug-in-Hybrid bietet der neue Hyundai Tucson das breiteste Angebot an elektrifizierten Antriebssträngen in seinem Segment, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Das „Topmodell der Tucson Baureihe“ zeige „das Engagement von Hyundai für die Elektromobilität beispielhaft auf“, sagt Jürgen Keller, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland.

Der Antrieb des Kompakt-SUV besteht aus der Kombination von einem neuen Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung, dem 1,6-Liter T-GDI Smartstream, mit einem 67 Kilowatt starken Elektromotor. Dessen Lithium-Ionen-Polymer-Batterie bietet eine Kapazität von 13,8 Kilowattstunden. Zusammen liefern der Benzinmotor und der Elektromotor 195 kW (265 PS) Maximalleistung und 350 Nm maximales Drehmoment. Damit ist der Plug-in-Hybrid die stärkste Variante in der Motorenpalette des neuen Tucson. Die Sechsgang-Automatik bietet in Kombination mit dem neuen Elektromotor eine optimale Kraftübertragung an alle vier Räder.

Um den Luftwiderstand zu minimieren und damit sowohl Kraftstoffverbrauch als auch Emissionen zu senken, verfügt das neue Kompakt-SUV als Plug-in-Hybrid über eine aktive Luftklappe im Kühlergrill. Sie regelt den Lufteinlass in Abhängigkeit von der Kühlmitteltemperatur des Motors, der Fahrzeuggeschwindigkeit und anderen Faktoren.

Wie bei allen anderen Hybridfahrzeugen sorgt beim Hyundai Tucson Plug-in-Hybrid bei niedrigen Geschwindigkeiten allein der Elektromotor für den Antrieb. Das führt zu einer leisen Fahrt und reduziert den Kraftstoffverbrauch auf null. Indem der Fahrer auf einen entsprechenden Knopf im Cockpit drückt, der die Fahrmodi steuert, kann er geschwindigkeitsabhängig manuell das vollelektrische Fahren auswählen. Die E-Reichweite des Hyundai Tucson Plug-in-Hybrid liegt bei mehr als 50 Kilometern. Ausgestattet mit einem 7,2-kW-Onboard-Lader kann der Fahrer sein Fahrzeug an einer öffentlichen Ladestation oder über eine Wallbox aufladen.

Vielfältige Funktionen für noch mehr Fahrspaß auf und abseits der Straße

Für ein echtes SUV-Feeling sorge der im neuen Tucson Plug-in-Hybrid serienmäßig verbaute Allradantrieb. Er ist mit der von Hyundai entwickelten HTRAC-Allradtechnologie und einem Terrain-Mode-Wahlschalter für sicheres Fahren in schwierigem Gelände ausgestattet. HTRAC verteilt die Antriebskraft je nach Traktionsbedingungen und Fahrzustand variabel auf die Vorder- und Hinterräder. Dazu kann der Fahrer über den Terrain-Mode-Wahlschalter das Ansprechverhalten von Leistung, Drehmoment und Bremsen anpassen.

Optional bietet Hyundai für den neuen Tucson Plug-in-Hybrid ein adaptives Fahrwerk an. Damit stellt der Fahrer über die wählbaren Programme Eco- oder Sportmodus die Lenkeigenschaften sowie Federung und Dämpfung des SUV auf verschiedene Fahrsituationen und persönliche Präferenzen ein.

Intuitives Benutzererlebnis dank smarter Konnektivität

Diverse Technologien sollen dem Fahrer ein intuitives Benutzererlebnis ermöglichen. Dazu gehören ein digitales 10,25-Zoll-Cockpit ohne Gehäuse oder voluminöse Wölbungen und ein 10,25-Zoll-Touchscreen mit Android Auto, Apple CarPlay und dem Telematiksystem Bluelink von Hyundai. Mit Bluelink können über eine entsprechende Smartphone-App auch der Ladezustand des Tucson Plug-in-Hybrid überprüft und Ladeeinstellungen verwaltet werden.

Mit dem in seiner Klasse umfassendsten Angebot an Fahrassistenzsystemen, wie Hyundai mitteilt, und vielen innovativen Technologien in Sachen Sicherheit und Komfort geht der neue Tucson auf Kundenfang. Unter anderem ermöglicht der intelligente Parkassistent, dass der Hyundai Tucson Plug-in-Hybrid mit der Fernbedienung des Fahrzeugs ein- und ausgeparkt werden kann und den Fahrer in kniffligen Parksituationen entlastet – zum Beispiel bei zu enger Garage oder im Parkhaus.

Der Autobahnassistent hält den neuen Tucson in der Mitte der Fahrspur und passt die Geschwindigkeit mithilfe der Navigationsdaten an, zum Beispiel bei bevorstehende Kurven auf Autobahnen. Exklusiv für das neue Kompakt-SUV bietet Hyundai eine Notbremsfunktion für die hintere Einparkhilfe an. Sie hilft, Kollisionen mit Hindernissen beim Rückwärtsfahren mit niedrigen Geschwindigkeiten zu verhindern. Das System gibt akustische und optische Warnungen aus und bremst bei Bedarf.

Eine Vielzahl weiterer aktiver Sicherheitssysteme trägt zur Verbesserung der vorausschauenden Gefahreneinschätzung bei und schützt so die Insassen auf den Vorder- als auch auf den Rücksitzen, indem sie Kollisionen verhindern.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 08.12.2020

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Wie läuft es mit ein PHEV in Winter. Motor an zum heizen?

Selbst Händler, können viele einfache Fragen nicht beantworten.
Allerdings hat mir ein Händler, frei heraus gesagt, dass ein Hybrid sich nur lohnt, wenn man auch Lademöglichkeiten in der Nähe hat und weitestgehend dadurch elektrisch fahren kann und sollte.
Ich selbst habe eine Probefahrt (ca. 300km) und der Großteil Autobahn, mit einem anderen Modell, gemacht, der Verbrauch lag bei 7,8l. Der Verbrenner hatte einen Hubraum von 2,4l. Als Programm habe ich die automatisch Einstellung gewählt und viel den Tempomat mit Abstandsregler (auch im Stadtverkehr) genutzt. Gerade im Stadtverkehr (Vordermann vorausgesetzt), fährt es sich sehr entspannt. allerdings fahren viele Systeme nicht mehr an, dass muss man selbst steuern. Was den Vorteil hat, dass die Rekuperation oft genutzt wird und man es nicht selbst steuern musste. Man kann es, bei den meisten Typen ja wunderbar auf den Anzeigen verfolgen, ohne abgelenkt zu werden. Solange dieses Tarif-Chaos nicht beseitigt ist, sowie die verschiedenen Steckersysteme und die wenigen Lademöglichkeiten dann z.T. noch mit geringer Ladeleistung. Finde ich, lohnt es sich noch nicht. Der einzige Grund sind nur die Subventionen. Wenn jedoch von den Firmen die Subventionen nur zur Anschaffung und Abschreibung (0,5 statt 1%) genutzt wird und keine Abhängigkeit davon gemacht wird dass auch der Stromanteil hoch sein soll. Dann ist aber auch entscheidend, dass der Plugin-Hybrid sich nur rentiert, wenn man auch elektrisch fährt und dass geht nun mal auf Langstrecken nicht. Auf lange Strecken macht sich auch die geringe Ladeleistung bemerkbar. Fast alle Plugin-Hybrid können nur mit max. 22kW laden und die muss man auch noch extra bestellen, sonst sind es nur 7 oder 11kW. Das hat damit zu tun, dass man davon ausght, dass nur der Haushaltsstrom genutzt wird (das Auto lässt nicht mehr zu). Traumwerte wie 150kW gibt es fast nur bei hochwertigen E-Autos). Mal abgesehen davon, dass ständiges Laden mit hohen Strömen dem Akku nur schadet und darum die Ausnahme bleiben sollte, genauso wie kalte Temperaturen, womit das nächst Problem auftauch, was kaum (im Langzeittest) ausgewertet wurde. Längere Zeit im hohen Minusbereich. Hersteller geben die Empfehlung das Auto in temperierten Bereichen unterzustellen, da die Batterie stark leidet und ein Großteil der Energie benötigt wird, um den Akku auf Betriebstemperatur zu bringen und auch zu halten.
Im Sommer muss der Akku sogar gekühlt werden.
Die Fahrgastheizung geht vom Akku ab, darum wird empfohlen die Sitzheizung zu nutzen.
Das sind alles Punkte, die eigentlich gegen E-Autos sprechen, wenn die Voraussetzungen nicht gegeben sind.
Meiner Meinung nach sind E-Autos besonders im innerstädtischen Verlehr, für Lieferung, Zubringer oder Handwerker, die das Fahrzeug nur als Transport und Lager nutzen oder Service (auch Pflegedienste) und alles was dem entspricht.
Wer ein E-Auto nutzen will, sollte seine Strecke kennen und an beiden Enden Lademöglichkeiten haben. Oft wird berichtet, dass Lademöglichkeiten nicht vorhanden, zugestellt, defekt sind oder aus anderen Gründen nicht genutzt werden können, was bei Tankstellen sehr selten ist, da spietl der Pluin-Hybrid wieder seinen Vorteil aus. Bei einem E-Auto hat man dann keine Chance.

Dafür ist die Anschaffung aber zu teuer, gut die Wartung ist etwas geringen aber bei Hybrid ist eine Verbrenner vorhanden mit allen Konsequenzen.
Es gibt schließlich keinen „Königsweg“, jeder sollte für sich entscheiden aber auch die Vor- und Nachteile kennen und in Kauf nehmen.
Das reine elektrische Fahren ist natürlich ein Erlebnis. Die Beschleunigung stellt fast jeden Verbrenner in den Schatten. Bei höheren Geschwindigkeiten, gibt es kaum Unterschiede zum Verbrenner, die Wind und Fahrgeräusche sind ähnlich stark als das Geräusch eines Verbrennermotor. Bei Autos, die nicht älter als 10 Jahre sind, hört man kaum noch den Motor, somit gibt es da kaum Unterschiede. Selbst im Stadtverkehr, wenn man nicht gerade darauf Wert liegt, dass andere den Motor hören sollen, ist dieser relativ leise. Darum ist es eigentlich Irre, E-Autos künstliche Geräusche „aufzudrücken“, wir sollte froh darüber sein leise Autos zu bewegen. Entwickler haben viel Zeit und Geld investiert damit ex so ist, wie es ist. Fahrrädräder fahren ja auch nicht im „Dauerklingeln“ durch die Gegend. Es liegt nun mal am Menschen, der/die das Fahrzeug bewegt und nicht an der Technik.
Das alles ist eine Thema, was sehr viel Gegensätze beinhaltet und es gingt nicht nur Vorteile oder Nachteile im Leben. Man muss sich mit allem arrangieren.

Tucson Hybrid: Eine Antwort auf eine nie gestellte Frage (bei vielen anderen Marken auch so). Es geht doch gar nicht um Klimaziele, sondern nur um das Abgreifen von BAFA-Prämien, Da hilft auch nicht das Marketinggeschwafel: Das „Topmodell der Tucson Baureihe“ zeige „das Engagement von Hyundai für die Elektromobilität beispielhaft auf“.
Alles nur Nebelkerzen.

Noch ein allerwelts PHV.Sicher nicht schlecht, aber von der Sorte gibt es inzwischen mehr als genug
und keiner traut sich mal stilistisch was neues zu probieren.

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