Hyundai treibt Wasserstoffstrategie voran & exportiert Brennstoffzellensystem nach Europa

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Hyundai/KIA gehen gerade in Bezug auf die Wasserstoff-Brennstoffzelle mit gutem Beispiel voran und tätigen Milliardeninvestitionen in den Wasserstoffantrieb. Auf dem virtuellen Shift Mobility Kongress demonstrierte das Unternehmen seine Führungsrolle bei innovativen Mobilitätslösungen – auch mit dem Schwerpunkt Brennstoffzellenmobilität. Nun will das Unternehmen die eigene Wasserstoffstrategie weiter vorantreiben.

Hyundai beginnt hierzu mit der Lieferung des unternehmenseigenen Brennstoffzellensystems nach Europa, das auch von Unternehmen außerhalb der Automobilbranche genutzt werden soll. Geplant sei eine Produktion von 700.000 Einheiten pro Jahr bis 2030. Was den durchaus ernsthaften Ansatz zum Vortrieb der Wasserstoffstrategie im Unternehmen vermuten lässt. Aktuell nimmt die Schweizer Firma für Wasserstoffspeichertechnologien GRZ Technologies Ltd. entsprechende Systeme von Hyundai ab.

Zwischen der Hyundai Motor Company und dem Schweizer Unternehmen GRZ Technologies besteht seit Ende letzten Jahres eine Partnerschaft im Bereich der Wasserstoffspeichertechnologie. GRZ verfügt über die Technologie, etwa fünf- bis zehn Mal mehr Wasserstoff mit einem Druck von weniger als 30 bar speichern zu können, was signifikant unter dem Speicherdruck eines herkömmlichen Wasserstoffstanks von 200 bis 500 bar liegt. Beide Unternehmen gehen fest davon aus, dass diese Technologie in der Zukunft auch für andere Zwecke genutzt werden kann.

Saehoon Kim, Senior Vice President und Head of Fuel Cell Center der Hyundai Motor Group, gibt zu verstehen: „Unsere Brennstoffzellensysteme bieten sowohl vielfältige Einsatzmöglichkeiten als auch eine Skalierbarkeit, die weit über umweltfreundliche Fahrzeuge hinausgeht. Durch die Nutzung unseres Systems können unsere Partner in den Bereichen Mobilität, Infrastruktur und Energie das Potenzial für ein umfassendes Wasserstoff-Ökosystem weiter vorantreiben.“

Das Brennstoffzellensystem von Hyundai soll bei GRZ als Bestandteil in die Herstellung eines stationären Stromversorgungssystems einfließen, um so auch Gebäude mit Energie versorgen zu können. Das Brennstoffzellensystem basiert auf dem gleichen System, das bereits beim Hyundai Nexo zum Einsatz kommt. Des Weiteren liefere Hyundai das Brennstoffzellensystem an ein Start-up-Unternehmen für Energieversorgung, das elektrische Generatoren herstellt und das System zur Herstellung mobiler Wasserstoffgeneratoren verwenden wird.

Hyundai

Für das Unternehmen selbst ist der Export von durch Wasserstoff angetriebenen Brennstoffzellensystemen ein wichtiger Schritt und Zeichen, um auf den von der südkoreanischen Regierung im Juli 2020 verkündeten „Green New Deal“ einzugehen. Des Weiteren soll diese Wasserstoffstrategie dazu beitragen, dass der Hersteller auf dem Gebiet eine globale Führungsposition einnehmen kann.

Hyundai plant, in den nächsten fünf Jahren über 40 Milliarden Euro in die Mobilität der Zukunft zu investieren, 6,7 Milliarden Euro in die Brennstoffzellentechnologie bis 2030. Zum Thema Wasserstoffmobilität sagte er: “Wir wollen in der Brennstoffzellentechnologie führend sein und treiben unsere Entwicklungen zur Unterstützung einer zukünftigen Wasserstoffgesellschaft voran. Unser Plan ist es, bis 2030 jährlich 700.000 Brennstoffzellensysteme herzustellen”, so Michael Cole, President und CEO von Hyundai Motor Europe, über die Pläne von Hyundai.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Die reiten doch tatsächlich ein totes Pferd so lange bis es stinkt.

BTW
Die Polizei Osnabrück war mit einem H2-Wagen zur Erprobung sehr zufrieden.
Obwohl er wochenlang still stand (Tankstelle defekt) und hinten kein Platz .. und und und ..
sehr zufrieden.

Hyundai ist blöd, China ist blöd, Korea ist blöd, die EU ist blöd, nur Sie sind super schlau. Klar.
Schauen Sie mal bei der GRZ Technologies vorbei und dann überlegen Sie sich, ob die mehr von der Sache verstehen oder Sie?

Egon Meier liegt doch völlig richtig:
Der wertvolle Wasserstoff für PKW ist für viele Spezialisten pure Verschwendung. Beispiel KIT-Professor Doppelbauer:
https://efahrer.chip.de/news/deutscher-kfz-professor-wasserstoff-ist-im-massenmarkt-pkw-ungeeignet-1_101629

Zudem: Wer sich so etwas Kompliziertes als PKW kaufen möchte, dem sei das zur Sammlung eigener Erfahrungen durchaus empfohlen. Hobbys könnten bekanntlich sehr teuer werden…
Vergleich „moderner“ Toyota Miraii- mit einem Tesla-Antrieb:
comment image

Well to wheel. Mehr gibt’s nicht zu sagen.

„GRZ verfügt über die Technologie, etwa fünf- bis zehn Mal mehr Wasserstoff mit einem Druck von weniger als 30 bar speichern zu können“

Mehr als was ?

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