Hyundai soll neues Elektroauto-Werk in Singapur planen

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Der koreanische Autohersteller Hyundai wird ab 2022 in Singapur die Produktion von Elektroautos starten, wie die örtliche Zeitung The Straits Times berichtet. Das erste Modell soll ein kompakter Crossover sein und möglicherweise Ioniq 3 genannt werden, will die Zeitung von Insidern erfahren haben. Die Jahreskapazität des Werks soll bei 30.000 Fahrzeugen liegen, 6000 davon wolle Hyundai auf kurzem Weg direkt in dem Stadtstaat verkaufen, habe Teo Hock Seng, Executive Chairman des Hyundai-Distributors Komoco Motors, der Zeitung verraten

Der Bau der 28.000 Quadratmeter großen Fabrik in Singapur soll im Oktober beginnen, nachdem er – eigentlich für Mai geplant – aufgrund des Ausbruchs des Corona-Pandemie verschoben werden musste. Südkoreas größter Autohersteller gab erst vor wenigen Wochen bekannt, die Einführung neuer Elektroautos unter der Submarke Ioniq zu planen. Diese sollen auf der neuen Electric Global Modular Plattform (E-GMP) mit 800-Volt-Technik aufbauen. Das erste Modell soll im kommenden Jahr der Ioniq 5 auf Basis des Konzeptautos Hyundai 45 werden, zwei weitere Ioniq-Modelle, die Sportlimousine Ioniq 6 und der große SUV Ioniq 7 sind bereits angekündigt. Der 3 würde die Ioniq-Palette von Hyundai nach unten erweitern. Gut möglich wäre es, dass der Ioniq 3 als Nachfolger des aktuellen Kompakt-SUV Kona vorgestellt wird.

Das Fahrzeugwerk wäre nicht der erste Standort von Hyundai in Singapur. Bereits Anfang des Jahres teilten die Koreaner mit, in Singapur ein Innovationszentrum zu errichten, um Technologien in der gesamten Automobilzulieferkette zu entwickeln und zu testen, einschließlich einer Pilotlinie für die Produktion von Elektroautos. Der Bau dieser Anlage im westlichen Teil des Inselstaates sollte in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 abgeschlossen sein.

Quelle: The Business Times – Hyundai Motor to make electric cars in Singapore // SoyaCincau – Hyundai Ioniq electric cars to be produced in Singapore

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Singapur ist chinesisch regiert und das sind auch zu 80% Chinesen dort. Das sagt doch alles, nicht einmal die trauen der chinesischen Automobilproduktion. Dort dominieren seit über 50 Jahren die Japaner und neu auch noch Korea. Die Asiaten halten dort zusammen wenn die Technik stimmt, dies ist auch von den Distanzen her bedingt. Da ist Europa und vor allem USA einfach zu weit weg. Toyota baut auch in Thailand und in Indien wird der nationale TATA gebaut. In Malaysia macht Proton mit dem Lizenzmotor von Mitsubishi gute Stückzahlen.

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