Hyundai Kona Elektro kommt 1.026 Kilometer weit

Hyundai Kona Elektro kommt 1.026 Kilometer weit

Copyright Abbildung(en): Hyundai

Bereits Mitte März konnten wir berichten, dass Hyundai Motor die Produktion des Kona Electric in seiner europäischen Produktionsstätte in Tschechien aufgenommen hat. Lange Lieferzeiten sollen damit der Vergangenheit angehören und nur noch gut drei Monate betragenErste Modelle wurden zeitnah ausgeliefert. Aber auch im August ist der Kona Elektro von Hyundai wieder in aller Munde.

Auf dem Tri-Oval des Dekra Lausitzring traten drei Hyundai Kona Elektro an, um im Rahmen der Hyundai Reichweiten-Mission einen Effizienz-Rekord für Elektro-Pkw aufzustellen. Ziel war es, dass jedes der drei E-Autos mit einer einzigen Akkuladung weiter als 1.000 Kilometer fahren soll. Im Englischen wird dies als Hypermiling bezeichnet. Alle drei Kona Elektro bewältigten die Herausforderung souverän und blieben erst nach exakt 1018,7, 1024,1 und 1026,0 Kilometern stromlos stehen. Bezogen auf die Akkukapazität von 64 Kilowattstunden (kWh) stellt jeder einzelne Wert einen echten Rekord dar, denn der Stromverbrauch der Autos lag mit 6,28, 6,25 und 6,24 kWh/100 km deutlich unter dem nach WLTP ermittelten Normwert von 14,7 kWh/100 km.

Doch wie ist so etwas möglich? Vor allem, wenn die Serienreichweite mit 484 km nach WLTP-Norm angegeben wird? Zum Einsatz kamen Serienfahrzeuge in der 150 KW/204 PS starken Variante. Drei Tage waren die Stromer unterwegs und wurden hierbei von wechselnden Fahrern gesteuert, wobei fast alle den Tempomat nutzten. Vonseiten Dekra waren Sachverständige vor Ort, um zu gewährleisten, dass alles korrekt ablief. Diese überwachten die eingesetzten Fahrzeuge und führten Protokoll über jeden einzelnen der 36 Fahrerwechsel – eine wichtige Voraussetzung für die Seriosität und Aussagekraft der Hyundai Reichweiten-Mission.

“Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Teams lag nach der Distanz von über 1.000 Kilometer bei immerhin zwischen 29 und 31 km/h. Das hört sich zunächst langsam an, muss aber auf der anderen Seite erst einmal im typischen innerstädtischen Verkehr mit Rush Hour und Ampelschaltungen sowie in den Tempo-30-Zonen der Wohngebiete erzielt werden. Mit unserer Reichweiten-Mission hat der Hyundai Kona Elektro sein großes Potenzial als effizientes und umweltfreundliches Lifestyle-SUV unter Beweis gestellt. Das belegt seine Alltagstauglichkeit und zeigt, dass das Thema Reichweitenangst mit unseren Elektrofahrzeugen der Vergangenheit angehören sollte.” –  Jürgen Keller, Geschäftsführer der Hyundai Motor Deutschland GmbH

Drei Teams traten am Lausitzring gegeneinander an: Ein Team aus Testfahrern der renommierten Fachzeitschrift ‚Auto Bild‘, eines mit Technikern aus dem Aftersales der Hyundai Motor Deutschland GmbH und ein weiteres Team, bestehend aus Mitgliedern der Hyundai Pressestelle und des Produktmanagement der Marke. Trotz 29 Grad Außentemperatur wurde auf diese verzichtet, nicht weil der Einsatz verboten, sondern weil er wertvolle Kilometer kosten könnte.  Aus demselben Grund blieb auch das Entertainmentsystem des Hyundai Kona Elektro stumm, der verfügbare Strom sollte allein dem Antrieb dienen. Lediglich das Tagfahrleicht blieb eingeschaltet, um den im Straßenverkehr gesetzlichen Vorgaben zu genügen. Als Bereifung kamen die serienmäßigen Leichtlaufreifen Nexen Nfera SU1 in der Dimension 215/55R17 zum Einsatz.

Hyundai

Am Abend vor den Rekordfahrten waren alle drei Hyundai Kona Elektro von den Dekra-Ingenieuren auf ihren Serienzustand geprüft und gewogen worden. Außerdem glichen die Experten die Kilometerzähler ab und versiegelten den Sicherungskasten und damit die Schnittstelle der Onboard-Diagnose sowie die Motorhaube und die Ladeklappe im vorderen Stoßfänger, um eine Manipulation des Ergebnisses auszuschließen. Und dann begann die fast 35-stündige Reise.

Fällt beim Kona Elektro die Restreichweite unter acht Prozent erfolgt eine Warnmeldung, diese ploppte erst am frühen Nachmittag des dritten Tages auf. Bei einer Restkapazität von nur noch drei Prozent des Akkus schaltete die Elektronik in den Notlaufmodus, sodass die volle Motorleistung nicht mehr abgerufen werden kann. Zumindest schafften es die Fahrzeuge mit dieser Restreichweite noch auf rund 21 km, welche elektrisch zurückgelegt werden konnten.

“Die Reichweiten-Mission hat uns gezeigt, dass die Hochvoltbatterien und Leistungselektronik des Kona Elektro sehr gut harmonieren. Aussagekräftig ist auch, dass alle drei Testwagen fast dieselbe Kilometerzahl erreicht haben. Das steht für eine extrem geringe Serienstreuung.” – Juan Carlos Quintana, Leiter der Hyundai Pressewerkstatt

Ebenfalls eine wichtige Erkenntnis des Versuchs war: Die Ladestandsanzeige des Hyundai Kona Elektro ist absolut zuverlässig und zählt die Prozente exakt entsprechend dem Fahrstil herunter. Bei null Prozent fährt das Auto noch einige Hundert Meter weiter, rollt dann stromlos aus und hält am Ende mit einem kleinen Ruck an, weil aus Sicherheitsgründen die elektrische Feststellbremse aktiviert wird. Alles in allem ein überzeugender Rekordversuch.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 13. August 2020

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24 Antworten

    1. Das macht sehr wohl Sinn, falls es ein Wettbewerb ist, bei dem eine Zeitvorgabe z.B. 12h vorgegeben ist und derjenige gewinnt, der die meisten Runden gefahren ist. Glauben Sie mir, Sie werden niemals mit einen Schnitt von 30km/h gewinnen.

      Timing, Energiebilanzberechnung, Konkurenz und genaue Kenntnissse über das eigene Fahrzeug sind essentiell wichtig.
      Jedes Team muss dieselben universellen Ladebedingungen vorfinden, also Stecker z.B. CEE 3-phasig 11kW.

      Habe mein Model 3 mit dem Kona electric beim 9h ecoGP Rennen in Calafat (E) gemessen und die beiden sind beinahe ebenbürtig. Der Kona electric ist ein sehr gutes E-Auto. ZOE ist ebenfalls recht gut.

      Mit meinem Roadster bin ich vor 2 Jahren den 6h ecoGP in Calafat nonstop gefahren ( 121 Runden, 400km, 67km/h ) und das war E-Auto Rekord auf diese Zeit.
      Der Rundkurs ist ansonsten für Motorrad Rennen mit zum Teil sehr engen Kurven vorgesehen.

    2. Nun ja – die typische Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Autoleben wird meistens überschätzt, sie liegt irgendwo zwischen 30 und 40 km/h, bei mir bei 35.9 km/h. Es galt immer die Zeit für die Berechnung, in der die Zündung beim Verbrenner eingeschaltet war oder die Fahrbereitschaft beim Elektrofahrzeug hergestellt worden ist. Insofern ist der Versuch nicht völlig abwegig – eben ein Versuch.
      Ach und ja … ich benutze auch Schnellstrassen.

    3. Ich finde es absolut super wie Hyundai bei Elektromobilität vorangeht. Natürlich hat so ein Test auf den ersten Blick nichts mit der Realität zu tun. Wenn Du jetzt aber einen Audi E-tron oder einen Mercedes eqv den gleichen Test machen lässt dann versteht glaube ich jeder das Audi und Mercedes. Zwar Elektro können aber am Ende immer noch nicht verstanden haben was clevere Zukunftstechnologie ist

  1. Ausser fuer eine Jubelpressemeldung war das Happening hier jetzt wofuer noch gut? Welche praktischen Erkentnisse fuer einen Einsatz in der Realitaet lassen sich hier jetzt genau ableiten?
    Ein Rekord, aha, ach wie toll.
    Ah ja, Tempomatfahren ist auch wirklich mit Stadtfahrten vergleichbar.

      1. Ich fahre sogar meinen Skoda Octavia Scout TDI, Handschaltung, die meiste Zeit per Tempomat durch die Stadt. Ab 30 km/h lässt scih der einschalten. Entschleunigt total, spart Treibstoff und schont Nerven.

        1. Ja sicher, mache ich auch. Ich fahre auch in der Stadt sehr viel ‘mit dem Finger’ Auto. Die meisten von uns tun das aber ganz sicher nicht.
          Aber dieser Test ist in meinen Augen einfach nur albern. 1000 km mit Tempomat fahren und sich elektrisch durch eine Stadt zu bewegen sind wohl zwei absolut verschiedene Paar Schuhe. Und der ‘Test’ ist ohne jede Aussagekraft. Ich würde fast jede Wette halten, dass der ‘normale’ Autofahrer in der Stadt selbst bei ähnlicher Kriecherei keine 600 km weit kommen würde. Bei einem Fahrstil, wie ‘man’ ihn mit Verbrennern pflegt, landet man bei ? 350 km.
          Ich denke, das niemand! je an der Alltagstauglichkeit von eAutos im Stadtbetrieb gezweifelt hat. Aber für mich sind diese teuren Autos ohne Kofferraum (auch der des Kona ist allenfalls für das Urlaubsgepäck zweier Leute geeignet) für Otto Normalo eben nicht dafür geeignet, einen exponentiell steil ansteigenden Anstieg von eAuto-Zulassungen zu bewirken.
          Die Autobauer sind auf dem richtigen Weg und aus meiner Sicht, ich wiederhole mich hier, werden Hyundai und VW dem Rest der Welt vormachen, wie’s geht. Die Chinesen werden noch etliche Jahre Zeit brauchen, bis wir die Scheu überwunden haben werden, ihre eAutos zu kaufen. Das war vor Jahrzehnten erst mit den Japanern so, später dann mit den Koreanern.

          1. Ein Elektrofahrer pflegt keinen Fahrstil wie ein Verbrenner. Das ergibt sich ganz von selbst, weil man nicht mehr “Benzin umrühren” und auf mehreren Pedalen herumtrampeln muss.
            Ausnahme: Es steht ein Verbrenner vorne mit an der Ampel und die Strasse ist mehrspurig …

  2. An alle die jetzt noch kommentieren, oder besser alle Nörgler, wenn sich der eine oder andere die Rennen im Fernsehen über eine Stunde lang anschaut wie die im Kreis fahren dann geht das in Ordnung, “weil das ja den Herstellern wichtige Ergebnisse liefert”, wenn aber in der E-Mobilität Test gemacht werden ist das grundsätzlich an der Realität vorbei? Die Erkenntnis dieses Test zeigt doch: der cw-Wert eines Autos ist in der E-Mobilität sehr wichtig, es ist möglich viele km zu schaffen z.B. bei grüner Welle, ja auch mit radarunterstützendem Tempomat, die Reifenwahl usw. Natürlich ist der Test nicht praxisgerecht, also ohne Klimaanlage Radio oder im Winter die Heizung, aber wie werden alle Verbrenner noch mal auf dem Teststand, also nicht auf der Fahrbahn, gemessen? (E-Fahrzeuge natürlich auch) Alle zusätzlichen Verbraucher sind dort auch abgeschaltet und eine Basismodell wurde dafür herangezogen (ohne schwere Zusatzausstattung z.B. die Standheizung). Die Verbräuche sind zum Teil zu schaffen, aber eben unter obigen Voraussetzungen. Bei den Reichweiten wäre es zu begrüßen wenn die stinkenden Taxis aus den Städten verschwinden und auf E-Mobilität umschwenken, allerdings, in der jetzigen Zeit ein frommer Wunsch. Leute seit offen für den Fortschritt nur so können wir die Welt noch etwas länger genießen, denn eines ist doch klar, die Erde braucht uns nicht, aber wir die Erde.
    Der E-Techniker (E-Smart für die Stadt, Tesla Model S für die Strecke)

  3. Hallo
    Wann begreift ihr das die Deutschen kein E Auto wollen?
    Das rechnet sich einfach nicht
    Die Autowirtschaft wird zu grunde gehen
    Aber dann ist es zu spät

    1. Hallo Kurt,
      ich habe schonmal auf Ihren Kommentar geantwortet, mit der Einstellung generieren wir erst recht hohe Arbeitslosigkeit. Der Verbrenner ist TOT! Wer nicht mit der Zeit geht, – der geht mit der Zeit. Siehe Kodak, Grundig, Nordmende, Telefunken……..
      Die Elektrotechnik ist viel schneller als Sie denken, wetten? In 10 spätestens 15 Jahren gibt es keinen Neuwagen mehr mit Verbrennungsmotor.
      Warum rechnet sich das nicht? Es dauert nicht mehr lange, dann haben wir höhere Reichweiten, kürzere Ladezeiten, günstigere Preise. Ende des 18ten Jahrhunderts war es genauso wie jetzt! Das Automobil wird sich nicht durchsetzen hieß es damals, und nochmal speziell an Sie, das nennt man FORTSCHRITT. Ich jedenfalls begrüße die Ruhe beim fahren und ohne Gestank durch die Ferne zu reisen. Finden Sie den Gestank und den Krach etwa gut? Dann fahren Sie doch ihren Verbrenner weiter, aber bleiben einfach diesem Forum fern.
      Der E-Techniker (E-Smart für die Stadt, Tesla Model S für die Strecke)

      1. KORREKTUR es sollte das 19te heißen!
        Das 18. Jahrhundert begann am 1. Januar 1701 und endete am 31. Dezember 1800
        Der E-Techniker (E-Smart für die Stadt, Tesla Model S für die Strecke)

  4. Ich verstehe Euch alle, stinken, rauchen und Öl muss tropfen. Die Abgase an der Tankstelle einatmen und sonst noch so viele Teile die man wechseln muss! Ich bin auch ein viel Fahrer gewesen (bis zu 10000 km im Monat) und habe keine Km gescheut! Ich habe aber immer geschaut das es kein Diesel ist und immer mit gut funktionierendem Katalysator! Tempomat hatte ich schon vor 30 Jahren und einen VW Golf VR 6 für 64000 Franken auch! Nun all das gibt mir glaube ich das Recht hier Eure Sprüche zu wiederlegen! Die letzten 5 Jahre bin ich einen Toyota Auris Sport Wagon Hybrid gefahren mit der totalen Luxuspackung! Im Sommer bin ich mit 4,2 Litern Benzin unterwegs gewesen und im Winter mit 5,4 Litern ich lebe übrigens in Lettland und da gab es noch ein paar lange und harte Winter! In den 5 Jahren habe ich etwas mehr als 130000 Km gemacht und nicht einmal ein stottern an meinem Auto gehabt! Jetzt fahre ich seit 6 Wochen einen Hyundai Kona Elektro mit einem 64 Kw Akku! Reichweiten Angst, was ist das? Ich lade, eigentlich wie fast alle Elektrofahrer, zu Hause und das von meiner PV Anlage! Trotz meiner schlechten Ohren höre ich plötzlich wieder Musik und kann mich unterhalten beim fahren! In diesen 6 Wochen im Schnitt habe ich 13,4 Kw pro 100 Km gebraucht. Öl kann keins tropfen und die Bremsen brauch man nur ganz selten. Mit dem Tempomat und Abstandshalter kann man das Auto auch bei 30 Km ohne Probleme fahren und es bremst bis auf Null wenn einer vorne stehen bleibt. Sollte es etwas länger gehen beim Stopp, dann muss man nur Gas geben oder den Tempomat Hebel betätigen und es geht in der vorherigen Geschwindigkeit und mit anständigem Abstand weiter! Das ist Fahrkultur und es gibt keinen Stress! Ableiten lässt sich von solchen Tests, das Elektroautos nicht nur sauber und Energie effizient sind sondern auch zu einer ruhigeren Fahrweise führen! Für die Gaspedal Junkies, vor 30 Jahren hat man mir schon gesagt, als ich meinen VR 6 Golf mit Sensitivem Automat gekauft hatte, ” du hast dein Auto Kastriert!”! Nun jeder der dieser Meinung war durfte mit meinem Auto zuerst mit mir als Fahrer und danach selber einmal ein Auto mit Kultur fahren! So ändert man Meinungen, also fahrt doch zuerst mal ein Elektroauto, Auswahl gibt es mittlerweile genug! Macht doch mal eine Probefahrt lasst euch überraschen. Ich wollte mir und meinem Herz etwas gutes tun und in Lettland gibt es weder vom Staat noch vom Hersteller irgendwelche Prämien also waren 46000 Euro fällig, ich bereue keinen Cent davon!
    Ein Autofahrer mit Gewissen und für die Zukunft meiner Enkel
    Gruss
    aus Lettland

    1. 1+ und alle Daumen hoch
      für Ihren Kommentar, besser kann man es nicht beschreiben, wir überlegen uns auch einen Kona zuzulegen, da der Service von Tesla unzumutbar ist.
      Der E-Techniker (E-Smart für die Stadt, Tesla Model S für die Strecke)

    2. Super geschrieben!!!
      Bei uns in D fehlt nach meiner Auffassung für einen signifikant steigenden eAutoabsatz aber immer noch eine akzeptable Ladeinfrastruktur. Wenn ich die vielen Videos auf Youtube sehe, in denen eAutofahrer von ihren Abenteuern mit verschiedenen Karten oder gar NFC Chips und nicht funktionietenden Ladesäulen berichten, wird mir ganz anders.
      EAutofahren muss eine Mortsgaudi sein und es wird den positiven Nebeneffekt haben, dass viele von uns ihren Fahrstil ändern werden, denn rasen mit begrenzter Akkukapazität erscheint mir ziemlich sinnfrei.
      Ich hoffe, der Gesetzgeber nimmt mit möglichst zeitnaher Einführung eines Tempolimits von 130 km/h seine einmalige Chance wahr, den Neukauf von Verbrennern schon in relativ kurzer Zeit zu stoppen. 600 PS Verbrenner-Dreckschleuder-Monster werden damit sinnlos und wir können unsere hier hergestellten eAutos kaufen, die bei 160 abriegeln.Teslas mit 3 Sekunden von null auf hundert und Spitzengeschwindigkeiten von ? 250 haben dann keine Berechtiging mehr.
      Es wird spannend.

  5. Moin.

    Toller Artikel. Daumen ganz weit oben. Lob an den Autor, Sebastian.

    Alle, die in irgendeiner Form über E Mobilität meckern, sind die Betonköpfe. Die wollen das alles so bleibt, wie zu ihrer Jugend. Finde ich total schade und traurig.

    Warum gibt’s eigentlich keine Dampfmaschinen mehr? Wahrscheinlich wegen dem “ach so tollen Wirkungsgrad”. Diesel und Benziner sind nur minimal besser. Wasserstoff könnte sich vielleicht noch entwickeln. Das ist aber letztlich auch ein E Antrieb.

    Die Lösung wird höchstwahrscheinlich in der E Mobilität liegen. Akku hin oder her. Kein anderes System hat einen so unglaublich guten Wirkungsgrad von ganz weit über 80 %.

    Ich selbst liebe die E Mobilität.

    Seit 2002 fahre ich einen Hybrid, seit 2016 einen anderen Hybrid, den Yaris Hybrid. Mit beiden Fahrzeugen war und bin ich immer zufrieden gewesen. Finanziell ging die Rechnung – wenn man die Einsparung am Kraftstoff bedenkt, jedoch nicht auf.

    Für 2021 versuche ich mir ein E Auto zu gönnen, wohl wissend das es mir nicht leicht fällt, aus finanziellen Gründen. Aber ich kämpfe gerne weiter für die E Mobilität.

    John.

    1. Hi John, welcome in the club. Die Auswahl ist leider immer noch etwas klein, aber zu meiner Zeit 2011 war die Auswahl sehr viel kleiner. Ich spare pro Jahr rund CHF 2000.–, nicht so ganz wenig denke ich. (Strom, Versicherung, Service, Strassenverkehrsabgabe). Denken Sie langfristig. Viel Spass mit Ihrem Elektroauto was auch immer es sein wird.

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