Höhle der Löwen Teilnehmer ChargeX startet Crowdinvesting für Lade-Mehrfachstecker

Höhle der Löwen Teilnehmer ChargeX startet Crowdinvesting für Lade-Mehrfachstecker

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ChargeX im Löwenkäfig! Heute Abend um 20:15 Uhr auf VOX seht ihr die Gründer Tobias Wagner und Michael Masnitza bei Die Höhle der Löwen. Doch was macht ChargeX eigentlich? Warum sammelt das Start-Up zusätzlich Geld über Crowdinvesting ein und was hat es mit deren Lade-Mehrfachstecker Aqueduct auf sich?

ChargeX hat sich das Prinzip des Mehrfachsteckers als Vorbild genommen, um es dann auf das Laden von E-Autos zu übertragen. So ist es dazu gekommen, dass die drei Gründer Michael Masnitza, Johannes Engeln und Tobias Wagner eine Art Mehrfachstecker für Ladesäulen entwickelt haben. 2018 gestartet hat das Start-Up im Januar 2019 seine erste Finanzierungsrunde in mittlerer sechsstelliger Höhe abgeschlossen.

Wie eingangs erwähnt entwickelt ChargeX eine neuartige Ladeinfrastruktur für Elektroautos, die das intelligente Laden mehrerer Elektroautos für den Einsatz in Gewerbeimmobilien und Mehrfamilienhäusern ermöglicht. Das Unternehmen richtet die eigene Ladelösung auf die Wohnungswirtschaft, Parkraumbetreiber und an Unternehmen und Arbeitgeber mit eigenen Elektroautos in der Flotte aus. Der Vorteil, sie kann bei Bedarf um weitere Ladepunkte erweitert werden (plug & play) und gewährleistet dank integriertem Lastmanagement, dass die verfügbare Anschlussleistung nicht überschritten wird. Ein intelligenter Ladealgorithmus nutzt individuelle Mobilitätsdaten, um die Elektroautos zeitversetzt und bedarfsorientiert aufzuladen.

„Die Elektromobilität ist auf der Überholspur, doch der Ausbau der Ladeinfrastruktur lässt weiter auf sich warten. Gerade das Laden am Arbeitsplatz und Zuhause in der Tiefgarage ist dabei besonders wichtig für den Umstieg auf ein Elektroauto. Über die Crowdinvesting Kampagne geben wir nun allen die Möglichkeit ihr Kapital für eine schnellere Energiewende auf der Straße einzusetzen.“ – Tobias Wagner, Gründer & Geschäftsführer von ChargeX

Mit dem möglichen Investment aus Die Höhle der Löwen, als auch der eigenen Crowdinvesting-Offensive über GreenRocket, will das Unternehmen die eigene Vision des Aqueduct Lade-Mehrfachstecker weiter vorantreiben. Ziel sei es endlich einfach, kosteneffizient und skalierbar Ladepunkte aufzubauen. Damit jeder Stellplatz in Zukunft auch zum Ladeplatz wird. Gestartet wurde das Crowdinvesting mit dem Ziel von 100.000 Euro Funding Ende Juli 2020. Mittlerweile konnte man 623.700 Euro einsammeln. Noch 25 Tage kann investiert werden, wobei bei 1.000.000 Funding-Summe Schluss sein wird.

Quelle: ChargeX – Pressemitteilung vom 30. Juli 2020

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8 Antworten

  1. Charge X ihr forscht am falschen Ort. Zu Hause und am Arbeitsort ist es bereits gelöst. Aber auswärts beginnt das Chaos. Wobei es nicht mal nur die Stecker sind. Klevere Fahrer haben heut das Juice Booster set dabei, dann brauchen sie gar keine stationäre Wallbox.
    Was ist auswärts verbesserungfähig:
    – unterschiedliche Magnetkarten
    – zu teure Strompreise (Flugplatz München)
    – unübersichtliche Abrechnung mal pro Zeit und dann auch noch nach Stromverbrauch
    – zu wenig Standplätze , dort stehen Diesel
    – man sollte bei 10 Firmen Mitglied sein, wegen zwei Urlaubsfahrten im Jahr
    Vorbild: Davos Schweiz dort gehts überall mit jeder Kreditkarte, nicht nur während dem WEF

    1. Das stimmt aus meiner Sicht nicht, es ist für die Mehrheit noch gar nichts gelöst. Nicht jeder hat das Glück ein Einfamilienhaus zu besitzen und einen Arbeitgeber, der Summen in die Hand nimmt oder teure Partner ins Boot holt, die einen unnötig hohen Preis pro kWh Ladeleistung produzieren. Genau dieses Konzept verfolgt ChargeX.

  2. Für einen Mehrfachstecker Geld einsammeln. Das stinkt etwas arg nach Sono. Wieder ein zusätzliches Ladesystem. Das ist das Gegenteil von der geforderten Vereinheitlichung.

  3. Es handelt sich nicht um ein zusätzliches Ladesystem, sondern um die einfache Erweiterung von bereits bestehenden Ladepunkten.
    Mit Vereinheitlichung hat das also rein gar nichts zu tun, fürs einzelne Auto ändert sich nämlich nichts.

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