Herbert Diess, CEO von Volkswagen: “Der ID.3 muss auf die Straße”

VW gibt bei E-Mobilität mehr Tempo

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Bei dem “Global Board Meeting” des Volkswagen-Konzerns am 16.01.2020 mahnte Konzernchef Herbert Diess an, dass es an der Zeit wäre für Veränderung. “Die Welt ist in Bewegung”, Volkswagen stehe mitten im Sturm der beiden größten Transformationsprozesse und müsse reagieren. Der Klimawandel und der damit verbundene Innovationsdruck zum emissionsfreien Fahren, als auch die Digitalisierung, die das Produkt Automobil grundlegend verändert, müssen angegangen werden.

Diess gibt zu Beginn seiner Rede zu verstehen, dass der “Konzern nicht immer die besten Voraussetzungen hat, um schnell und konsequent genug auf diese Entwicklungen zu reagieren.” Gemessen daran habe sich der Konzern bisher allerdings nicht schlecht geschlagen. Doch es gilt zu bedenken: “Der Sturm geht jetzt erst los.” wie der CEO des VW-Konzerns mehr als eindeutig zu verstehen gibt. Man habe aber bereits die passenden Lösungen parat.

VW ID.3 als Stützpfeiler beim Erreichen der CO2-Flottenwerte

Eine davon sei, dass der ID.3 auf die Straße muss. Dazu müssen Herausforderungen im Anlauf bewältigt werden: die Challenge ist die Software- und Elektronik-Komplexität. Zur Software-Problematik gab ein VW-Sprecher zuletzt zu verstehen: “Der Zeitplan bleibt bestehen: Die Markteinführung ist für Sommer 2020 geplant.” Der VW-Sprecher sagte, das Unternehmen wolle noch in diesem Jahr rund 100.000 Elektroautos in seinem Werk in Zwickau bauen. Eine vernünftige Basis, um den CO2-Flottenwerten zu begegnen.

Diess lässt aber auch erkennen, dass nicht die gesamten CO2-Flottenwerte vom ID.3 geschultert werden können: “Dazu kommt, dass wir für die Einhaltung der Grenzwerte auch Seat Mii, VW Up!, e-Golf, e-tron und Taycan mit Batterien versorgen, bauen und in Kundenhände bringen müssen.” Aus seiner Sicht seien diese Herausforderungen in der Summe die vielleicht schwierigste Aufgabe, die Volkswagen je vor der Brust hatte.

Umsetzung der E-Strategie ohne Profitabilitätsverluste

Es ist mittlerweile klar, VWs Zukunft sieht man in China und E-Mobilität hat hohe Priorität bei VW. Wie hoch, dass sieht man an den VW-Auslieferungspläne für China: 2020 bereits 300.000 E-Autos; ab 2025 eine Mio. Fahrzeuge pro Jahr. Wobei man diese Prognose bereits im Dezember 2019 um weitere zwei Jahre nach vorne geholt hat. Für China alleine wird man vier Milliarden Euro investieren. Bis 2024 sollen insgesamt 11 Mrd. Euro investiert werden. Weltweit.

Diese Strategie muss umgesetzt werden, konsequent. Ohne allerdings Profitabilitätsverluste in Kauf zu nehmen. “Die Margen im Jahr 2020 müssen mindestens halten. Wir haben das Potenzial dazu, wenn wir den Ernst der Lage wirklich zum Anlass nehmen, um die Potenziale dieses Konzerns voll auszuschöpfen und wo nötig auch heilige Kühe zu schlachten”, so der CEO des VW Konzerns zu diesem Thema.

Wichtiger Baustein hierfür ist der Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) – der Schlüssel für “Elektroautos für Alle”Wirtschaftliche Produktion sei dabei oberstes Ziel. Bereits heute lässt sich festhalten, dass man effizienter und nachhaltiger in der Produktion vorankommt. Eine Preisparität zwischen Verbrenner und E-Auto sei allerdings erst mit der 2. Generation der MEB-Stromer zu erreichen.

“Wir werden die Synergien im Konzernverbund deutlich konsequenter nutzen und müssen die Komplexität noch deutlicher reduzieren. Dazu bilden wir die Synergiefamilien. Die Idee, bei der Modellentwicklung zwischen den Marken größtmögliche Synergien zu nutzen, ist nicht neu.” – Herbert Diess, CEO VW-Konzern

Ein weiteres Beispiel für die Synergie im Konzern ist die Zusammenarbeit zwischen Audi und Porsche. Um langfristig Kosten zu senken, soll unter anderem diese Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur von Audi und Porsche ist hierbei der erste Schritt, um die Elektromobilität im eigenen Unternehmen voranzubringen, wobei sich diese wohl auf 2022 verzögert.

Reduktion auf das Wesentliche: Brennstoffzelle kaum Relevanz

Bereits in einem Beitrag von Mitte November 2019 hat VW aufgezeigt, wo nach aktuellem Stand die entscheidenden Vorteile des E-Antriebs gegenüber der Brennstoffzelle liegen. Und warum der Hersteller die Entscheidung, E-Mobilität konsequent voranzutreiben, für richtig hält. Dies unterstrich der VW-CEO in seiner Rede dadurch, dass er bekanntgab, dass die Brennstoffzelle und die Liquid Fuels auf Grundlevel weiterentwickelt werden.

“Sie sind auf einen absehbaren Zeithorizont von mindestens einem Jahrzehnt keine Alternative für PKW-Motoren. Wir brauchen die volle Konzentration auf den Durchbruch der Elektromobilität”, so Diess weiter. Die Entscheidung des Volkswagen Konzerns ist eindeutig: Als großer Volumenhersteller setzt er auf batteriebetriebene Elektroautos für eine breite Zielgruppe. Denn die Mobilitätswende allerdings muss sich – schon allein des Klimaschutzes und der Pariser Verträge willen – in großen Volumina vollziehen. Schon in wenigen Jahren will Volkswagen mehr als eine Million Elektro-Fahrzeuge jährlich verkaufen.

“Wir brauchen die gemeinsame Einsicht in die Radikalität des Wandels. In die Größe unserer Aufgabe. Und in die Kürze der Zeit.” – Herbert Diess, CEO VW-Konzern

Quelle: Volkswagen AG – Rede von VW-Chef Herbert Diess auf dem Global Board Meeting am 16.1.2020

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57 Antworten

  1. Wer liefert den Strom für so viele E-Autos wo ist die Lademöglichkeit, der Strom wird immer teurer. Wer kauft die Autos, wenn kein Auto-Handwerker – Zulieferer mehr einen Job hat. Bei ihnen sind einige grundlegende Fehler im System.

    1. Alles wird teurer, das nennt sich Inflation. Es wird auch in Zukunft noch Werkstätten geben und in einem Tesla z.b. stecken viele Teile deutscher Zulieferer. Und es werden auch Jobs z.b. in den erneuerbaren entstehen.

    2. “Wer kauft die Autos wenn kein Auto-Handwerker – Zulieferer mehr einen Job hat.”
      Und wer kauft die Ruhrkohle für den häuslichen Ofen, wenn kein Kumpel mehr einen Job hat? Wer kauft eine Schallplatte oder CD, wenn alle streamen? Wer mechanische Rechenmaschinen von Olivetti, wenn alle den Taschenrechner benutzen? Eben. Fragen von vorgestern. Mal “Strukturwandel” googeln? Und “Kondratjew-Zyklus”? Gerne auch auf Wikipedia. Und es gibt Zauberworte wie “Umschulung”.
      Strom: Die Versorger gaben schon vorüber einem Jahr Entwarnung, entsprechende Artikel standen auch auf dieser Seite. Überschuss wird heute exportiert, und trotzdem bleiben noch Strommengen, für deren Abnahme die Versorger an Großkunden zahlen.

      1. Zu den Stromversorgern: Man darf natürlich nicht vergessen, dass wir nun nicht von heute auf morgen 1Mio. E-Autos auf der Straße haben. Das ist schlichtweg quatsch. So gerne die E-Community auch ein schnelles Wachstum gerne hätte, wird das über die nächsten 10 Jahre sich langsam steigern. Ob wir die geschätzten 3 Mio. in 2030 schaffen sei mal gestellt.
        Wichtig ist aber auch zu Bedenken, dass die Stromversorger sich da natürlich auch Gedanken machen müssen genauso wie die Netzbetreiber. Das muss alles mit wachsen und vor allem das ein entsprechendes Netzmanagement entwickelt werden. EnBW hat ja bereits lokale Pilotprojekte laufen um überhaupt zu verstehen, wie das Ladeverhalten der Leute aussieht. Dazu kommt, dass E-Autos nachts geladen werden können, wenn der Stromverbrauch sowieso auf 25% einbricht. Attraktive Nachstromtarife (wie für Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen) wären da natürlich ein probates Mittel und dieses Ladeverhalten zu fördern. Dazu spricht ja nichts dagegen, dass der Stromversorger einem die Ladeleistung etwas reduziert, wenn gerade eine Überlastung da ist. Das muss sich aber alles entwickeln.
        Fakt ist, dass erneuerbare Energien häufig dann viel Strom produzieren, wenn ihn keiner braucht und deswegen Strom verschenkt wird oder eben Windkraftanlagen still stehen müssen. Wenn man eben die Menschen dazu bringt, ihre Autos gerade dann an der Ladung zu haben, wenn man typischerweise diese Problem hat, können die E-Autos das abfedern oder puffern. Bidirektionales Laden ist zwar noch Zukunftsmusik aber könnten eine Rolle spielen. Man muss auch realistisch sein und sagen, dass das alles schöne theoretische Konzepte sind und erstmal umgesetzt werden müssen. Ob es so kommt? Man weiß es nicht. Aber diese Konzepte sind nur mit E-Autos möglich und die Bürger können so eingebunden werden. Auch Wasserstoff wird da eine Rolle spielen als Energiepufferspeicher, aber realistisch ist die Batterie der effizientere Speicher mit weniger Verlusten. Man hat zwar die Alterung, aber wenn die Batterie sowieso geladen werden muss/ soll, fällt der Aspekt weg. Mal so zur Veranschaulichung: wenn wir mal von im Schnitt 50kWh pro Auto ausgehen, hätten 1 Million E-Autos eine theoretische Speicherkapazität von 50GWh.

    3. Vielleicht auch mal drüber informieren, wie viel elektrische Energie in den fossilen Kraftstoffen steckt. Von der Förderung aus dem Bohrloch, die Pumpen in den Pipelines. Die Erwärmung von Rohöl dass es Pumpbar bleibt (kalt ist es nämlich zäh wie Teer), die Raffinerien, bis hin zu den Tankstellen. In Netz finden sich einige sehr interessante Artikel zu diesem Thema.
      Quintessenz ist jedenfalls, das kaum Zuwachs an elektrischer Energie für den Umstieg benötigt wird.

      1. Richtig. Wer dazu Infos finden will, googelt einfach den Titel: “Auch Verbrenner fahren mit Strom”.
        Mein Eindruck ist jedoch, die Bedenkenträger wollen das nicht wissen. Ich habe schon manchmal nach diesem Artikel-Hinweis wütende und hysterische Trotzreaktionen inklusive Rufzeichen-kreischender Sprecherziehung erfahren. Die letzte gipfelte in dem Satz: “Glaubst du allen Ernstes, der Kunststoff, der im BEV verbaut wird, wächst auf den Bäumen??!!!” Mit sowas muss man rechnen, wenn man den Leuten ihr vertrautes Weltbild stört. Nicht anders, als wenn man vor dreißig Jahren den Sinn der Steinkohlesubventionen auch nur leise zu hinterfragen wagte.

  2. Da hat es einer verstanden was die Uhr schlägt. Und er schätzt die Situation von Volkswagen noch optimistisch ein. Grade für die ganz großen gilt, wer nicht alle Kraft auf die neue Richtung setzt hat sehr große Chancen in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Wo viele neue Unternehmen auftauchen , aus ganz anderen Branchen, wird es eng für Innovationsmuffel.
    Mein großer Favorit für den Niedergang ist ganz klar BMW. So boniert wie die Herrschaften sind werden sie wohl bald zum Zulieferer degradiert.

    1. E Mobilität wird nur für die oberen 10000 interessant und bezahlbar bleiben , zumindest von den deutschen Herstellern…30000 € für einen Basis ID 3 ( vergleichbar mit dem Golf ) und dann die extrem hohen Stromkosten ist für Normalverdiener nicht mehr finanzierbar

      1. Die Batterien und die Leistungshalbleiter werden in Zukunft preisgünstiger, der ID.3 wird wohl nicht an zukünftigen Preiserhöhungen der Verbrenner teilnehmen.
        Weiterhin wird es wohl Rabatte für Firmenkunden geben.

      2. 30.000 € für die oberen 10.000? Also manchmal frage ich mich, wo die Leute wohnen. Hier im Raum Stuttgart sehe ich einen riesigen Haufen Autos, die sehr viel mehr Geld kosten. Extrem hohe Stromkosten? Stimmt. Der Strompreis hat den Eine-Kugel-Eis Mann Trittin als einen der größten Lügenbolde der Politikgeschichte entlarvt. Oder aber eben als einen der ahnungslosesten Politiker in seinem Fach. Aber: Verbraucht der ID.3 18 kWh/100 km, kostete 2019 (Deutschlandschnitt) der Strom dafür 18 kWh*0,3022 €/kWh=5,44 €. Bei 1,30 €/l entspricht dies 4,2 l Sprit. Kommt irgendeiner der modischen SUVs mit dieser Menge aus? Selbst mein extrem sparsam zu fahrender Passat Bluemotion liegt im Jahresmittel noch etwas über dieser Marke und ich habe die Hoffnung auch einen ID.3 unter 18 kWh fahren zu können. Und zu beachten ist ja noch: Dank CO2 Steuer wird auch der Spritpreis in den nächsten Jahren nur eine Richtung kennen.

        1. Nicht falsch verstehen, ich fahre selbst einen Smart EQ – also reinen Stromer – bin also von E-Mobilität überzeugt.
          Mit Vorsicht zu genießen sind allerdings die angegebenen KWh Werte beim Verbrauch. Gemäß Prüfstand ohne Klima und Heizung bei netten 22 C Aussentemperatur und Tempo 80 im Eco Modus passen die auch. Nicht aber im Winter mit Heizung oder nicht optimaler Fahrweise. Meine Erfahrung liegt im 2 Jahres Durchschnitt nun bei ca. +25 % über angegebenem KWh Verbrauch.

      3. Wenn ich morgens und abends auf der Autobahn fahre, dann fahren 2/3 SUV’s und Kombi’s an mir vorbei, alles fette Dinger. Die Autohändler müssen den Käufern diese ja fast nachschmeissen, oder verstehe ich da irgend etwas falsch.

        In der Garage wo ich mein Model 3 parke, sind 3/4 aller Autos ( Kombis, Crossovers, und SUV’s nur vom allerfeinsten mit Sternen, BMW’s etc. ) ab 400PS sieht man fast Alles. Woher haben all die Leute so mega viel Geld und ich arbeite nicht in einer Bank, Anwaltschaft, Ärztevereinigung oder wo die Leute alle über 70,000EUR verdienen ( in der Schweiz wo diese Dinger alle über 80,000EUR kosten ). Wie kommt das nur, dass sich keiner von diesen ein E-Auto leisten kann und ich immer noch der einzige bin, ein ganz normaler Software Engineer, ein ganz normaler Angestellter mit einem EV ?

      4. @Frank:
        Nur für die oberen 10.000 interessant bei einem Kaufpreis von 24.000€ nach Abzug zukünftiger Förderung?
        Wenn man alles oberhalb des durchschnittlichen Hartz4-Empfängers als “obere 10.000” betrachtet, dann könntest du recht haben. Alle anderen Arbeitnehmer und Angestellte sollten sich den bei günstiger Finanzierung durchaus leisten können, ohne anschließend am Hungertuch nagen zu müssen. Aber offenbar muss man den mit einem monatlichen Überschuss direkt bar bezahlen können, denn dazu müsste man schon zur Upperclass gehören.

        1. Ach, und zu den “extrem hohen Strompreisen”: ob du es glaubst oder nicht, mit dem ID.3 spart man monatlich wesentlich im Vergleich zu einem Golf Diesel, selbst unter Einbeziehung des höheren Kaufpreises, trotz der im unseren Land vergleichsweise hohen Strompreise aufgrund EEG-Umlage. Daher können gerade diese Gedanken als Mythos abgelegt werden.

      5. Keine Sorge, die Stromkosten liegen deutlich unter den heutigen Kraftstoffkosten pro Vergleichsdistanz (etwa die Hälfte wird fällig). Im Grunde ist die E-Mobilität der neue Diesel, hier hat man ja auch gerne mehr in der Anschaffung gezahlt, um über mehrere Jahre vielleicht doch weniger zu bezahlen.

      6. Also ich bin Normalverdiener – lade pro kWh mit 19 Cent nachts Ökostrom.
        Bei 16 KWh Verbrauch auf 100 Km mit unserem BMW i3 macht das nach Adam Riese
        2,85 € pro 100 Km
        Unser VW T5 Diesel hatte bei Sparsamster Fahrweise einen Verbrauch von 9,3 l Diesel sprich Über 13 € pro 100 km.
        Wer da von teuren Strom rechnet sollte wohl noch mal zur Schule gehen

        1. 19 Cent Brutto? Das wäre allerdings sehr sehr billig. Wo gibt´s den Anbieter und wie heißt der? Und sie laden selbstredend den deutschen Strommix. Nur bilanziell Ökostrom. Wird bei zunehmendem E-Auto-Anteil viel Strom nachts verbraucht, ist der günstigere Strompreis ratzfatz Geschichte. Und die Kosten eines Kleinwägelchens BMW I3 mit einem VW-Bus zu vergleichen ist wohl kaum sinnvoll. Nehmen sie meinen Passat: ca. 4,8 l/100 km im Jahresmittel * 1,35 €/l Diesel = 6,48 €/100 km. Und wenn sie den deutschen Durchschnittspreis für Strom ansetzen (2019) 0,3022 €/kWh kostet ihr BMW: 4,84 €/100 km. Und dann vergleichen wir immer noch eine sehr große Limousine mit einem sehr kleinen Wägelchen. Ich will übrigens auch ein E-Auto. Aber wenn schon vergleichen, dann sinnvoll.

      7. Schon Mal gesehen was ein Golf 8 kostet und im Verbrauch Versicherung ist der id3 mit Sicherheit günstiger. Der Kaufpreis ist höher aber abzüglich des Umweltboni ist da nicht mehr viel Unterschied.

      8. Deshalb bist doch auch nur Normalverdiener, weil du nicht rechnen kannst. Könntest du rechnen, dann würde auch bei dir der gefahrenen Kilometer mit einem E-Fahrzeug günstiger sein, als der des vergleichbaren Verbrenners. Aber Hauptsache immer raus mit den populistischen Scheißhausparolen.

  3. Glaub mir es wird nicht functionieren, lade-zeit ist nog immer viel zu lang, und Diess hat keine andere weg zu gehen denn in die USA had er Miljarden zahlen mussen,aberuberein gekomen mit the Government dass 85% dieses geld nach E-auto’s geht und ach wieder jetzt wie er Audi chef Schot zuruck gerufen had im Brennstoffzelle,aus Der Aktionar,

    Der Wasserstoff an sich und die Tank-Infrastruktur skaliere und die Herstellung von Brennstoffzellen-Komponenten würde sogar “dramatisch” attraktiver werden. Benoît Potier, CEO von Air Liquide und Co-chair des Hydrogen Council: “2020 markiert den Beginn einer neuen Energie-Ära.” Das Potential für Wasserstoff wird Realität. Der Energiesektor werde damit sauberer, sicherer und flexibler.

    Volkswagen wird sicher auf dieser weg Nokia 2

    1. Wasserstoff ist nur für den (Schwer-) Lasttransport und die Industrie interessant. Kein einziger Hersteller – außer vielleicht Toyota – setzt auf Wasserstoff. Demnach würden ja alle Autohersteller untergehen, oder sehe ich das falsch? Welches positive Beispiel hast du denn für deine Erkenntnis? Wenn der Weg für den Individualverkehr nur über Wasserstoff geht, müsste das doch auch ein Hersteller bemerkt haben? Die Industrie, allen voran die stahlerzeugende wird auf Wasserstoff setzen und dadurch den Kohlenstaub verbannen. Das macht aber auch sinn. Denn dann könnte man den Wasserstoff direkt am Ort der Erzeugung verbrauchen. Ohne komplett neue Infrastruktur. Brennstoffzellen in PKW sind schlicht und einfach Energieverschwendung – der Wirkungsgrad und die reell erreichbare Reichweite ist unterirdisch im Vergleich zu batterieelektrisch angetriebenen Pendants.

  4. EffEll schau dich mahl um in die Welt, wir gehen nach eine wasserstoff economie, Auto’s ,Schiffen,Heizung im hause, Logistik ,Telecom(microgrid) Luft/Drones,etc wass betrifft Wasserstof im klein auto’s , ja da könnte/ mochte naturlich die hersteller schnell zein denn dass ist auch schnell zu machen aber hier gehlt aug die Infra ist noch lange nicht da woh sie sein muss und NIE komme wird.
    Dort gegenuber ist die Infra fur Hydrogen/Wasserstoff auf dem weg sehr schnell auf zu holen und vieleich schon weiter als beim Elec, weil in der Tat die Gasleitungen aug schon da sind.

    ps, sorry fur mein slechtes Deutsch

      1. Ich verstehe dein Deutsch trotzdem. Kommst du aus den USA? Normalerweise sprichst du englisch? Jedoch wäre es völlig unsinnig, in jedes Fortbewegungsmittel eine teure Brennstoffzelle einzubauen um dann mit einem Wirkungsgrad von weit unter 30% einen Elektromotor anzutreiben. In Schiffen und LKW (Trucks) und Bussen gebe ich dir recht. Für alles andere ist es unsinnig. Dann nenne mir doch mal ein Beispiel für einen Hersteller der auf Wasserstoff setzt? Es müsste doch konkrete Umsetzungen geben? Wo sind die?

          1. wer behält sein Auto 10 Jahre lang? Die meisten geben den wohl eher nach drei bis sechs Jahren wieder ab. Aber in 10 Jahren werden die Batterien bei gleichem Gewicht die drei bis vier fache Energiemenge fassen können. Zudem werden die Ladegeschwindigkeiten bis dahin enorm gesteigert. Ich weiß wie Wasserstoff erzeugt wird. Der Individualverkehr wird auch in 10 Jahren noch batterieelektrisch angetrieben werden, wohingegen die Wasserstoffwirtschaft für Industrie und Schwerlastverkehr, Zug- und Busverkehr wichtig sein wird. Daher ist VW und Herbert Diess auf dem richtigen Weg. Die Industrie wird jedoch voll auf Wasserstoff setzen. Schau dir mal das an: https://salcos.salzgitter-ag.com/en/index.html?no_cache=1 So macht Wasserstoff sinn. Erzeugung und Verbrauch in einem Kreislauf.

  5. EffEll, und wie hass du dir dass vorgesteld wenn 100.000 elec auto’s (und mehr) gleichzeitig ans nezt gehen um zu laden , nein batterienhahaha,ich denke da wirst Du im dunker sitzen woh entgehen wasserstof unentlich zu haben ist, nein batterien sind gut fur handy’s und taschenlampen.
    1- rohstoffe fur batterie wirden seltener und und daher immer teurere batterien
    2- mit snell laden wird die laufzeit der batterie kurtzer

    und diese 2 dinge macht die einfuhrung batterie überlegungs wert, lese nicht durchsetzbar

    1. Wenn heute alle um Punkt 20:00Uhr ihren Staubsauger einschalten, dann gibt es auch einen blackout, ich kann diesen Quatsch, das alle gleichzeitig ihre E-Autos laden nicht mehr hören !!!!! Wenn alle um bei dem Beispiel zu bleiben gegen 20:00 zur Tankstelle fahren, was ist denn dann ? Genau, absolutes Chaos.
      Der E-Techniker

  6. Wenn EffEll der Meinung ist ein Batteriezellenauto ist das Beste, dann kann es sich das doch kaufen. Er schadet damit niemand.
    Wenn Herr Dies meint nur Autos mit Batteriezellen haben ein Zukunft, dann schadet er der Firma, der er vorsteht. Er verschläft die Zukunft.
    China setzt auf Brennstoffzelle und neue Treibstoffe, Gazprom entwickelt ein Verfahren um aus Erdgas klimaneural Wasserstoff herzustellen. Nikola baut Brennstoffzellen LKW, Toyota und Hyundai bauen PKW mit Brennstoffzellen und entwickeln weiter. Und die Aktienkurse von NEL, Powercell u.a sprechen eine deutliche Sprache wohin die Reise wirklich geht.
    Der “Ladevorgang” – spricht das Betanken – dauert bei H2 nur Minuten und nicht Stunden und man hat Reichweiten von über 500 km.
    Meine Tochter zu besuchen würde ich mit einem rein batteriegetriebenen PKW gar nicht in einem Tag schaffen bei den geringen Reichweiten? Was soll dieser überteuerte, nur partiell nutzbare und jetzt schon veraltete Technologie? Batteriegetriebene Autos gab es schon vor dem 1. Weltkrieg.
    Keine ausreichende Ladeinfrastruktur in Sicht und jetzt schon werden die Stromstärken beim Laden in einigen Gebieten herabgesetzt, weil es schlicht keine ausreichenden Stromkapazitäten, gibt, die der Anbieter sicherstellen könnte. Und wie lange hält eine Batterie ihre Ladekapazität und nach wieviel Jahren muss sie ausgetauscht werden mit welchen Kosten? 4-7 Jahre mit 50% der Gesamtkosten des PKW?
    Na ja, gut verdienende Bürger im Großraum Stuttgart wird das nicht stören. Aber für diejenigen, die nicht so gut verdienen ist das schon eine Überlegung wert.
    Nein, das ist nur ein Hype um die durch die EU willkürlich festgesetzten CO2 Grenzen im Interesse der Autokonzerne sicherzustellen ohne den Profit zu schmälern.
    Eine richtige Alternative ist die Brennstoffzelle oder alternative, klimaneutral gewonnene Brennstoffe wie aus dem Chorenverfahren, dass eingestellt wurde. https://de.wikipedia.org/wiki/Choren_Industries

    Der Dumme bei den Batterieautos wird wieder der Käufer sein.
    Der Verlierer wird die deutsche Autoindustrie sein, wenn Chinesen, Japaner und Koreaner vorbeiziehen.

    1. Rednug, ich konnte es nicht besser verworten, Deutschland (VW) wird mit Diess in die abgrund gezogen aber ich hoffe dass wenn es so weit ist eine untersuchung gemacht wird, weshalb nur alles aufdie Electro-karte gesetzt wurde

    2. @Rednung, @Peter: Du sagst also ein BEV ist nur etwas für gut verdienende Großstädter wohingegen das Brennstoffzellenfahrzeug DIE Alternative für den Durchschnittsverdiener ist, weil dieser alle zwei Monate Verwandte in 800 km Entfernung besuchen will, und das mit einem BEV nicht innerhalb eines Tages zu bewerkstelligen wäre? Richtig? Ja, es gibt z.B. den Toyota Mirai. Den kannst du dir gerne für ab 80.000€ bestellen. Für Durchschnittsverdiener offenbar kein Problem. Der Mirai braucht mindestens 0,8 kg H2/100km. Also bei 9,50€ pro kg H2 etwa 7,6€/100km. Ein BEV rund 16kWh/100km. Bei 20 Cent/kWh ca. 3,20€/100km. Der Mirai kostet demnach das doppelte eines guten BEV und hat doppelte Kosten auf 100 km und während der kg-Preis für H2 auf 9,50€ festgeschrieben ist, bekommt man die kWh Strom auch für 15 Cent, wodurch man mit einem BEV auch mit 2,40€/100km fahren kann, was fast genau einem Viertel dessen eines Brennstoffzellen-PKW ist. Deine Schwester könntest du mit dem Model 3 für 19,20€ besuchen und müsstest eine halbstündige Ladepause einlegen. Mit dem Mirai kostet die Reise 60,80€. Zudem könntest du mit einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach kostenlos innerhalb der Reichweite des M3 fahren, wohingegen du deinen eigenen Wasserstoff nie herstellen kannst und der Preis. Klar, H2 könnte irgendwann zur Alternative werden. Bis dann ist aber die BEV-Technologie ebenfalls weiter fortgeschritten. Mir scheint ihr habt euch nie richtig über die Fahrzeuge erkundigt. Anders ist das nicht zu erklären. Der Aktienmarkt zu Wasserstoff hat andere Gründe. Der Individualverkehr ist da jedenfalls nicht die treibende Kraft.

    3. Also zum einen geben mal mittlerweile alle Hersteller 8 Jahre Garantie auf den Akku mit >70% Restkapazität. Man kann davon ausgehen, dass da ordentlich Puffer eingerechnet wurde, weil auch ein Auto, dass immer nur mit 150kW DC geladen wird, das schaffen muss. Der Großteil wird aber Nachts und bei der Arbeit mit AC Schnarchladung machen um seinen Akku gut zu behandeln. Wie lange die Akkus über die 8 Jahre hinaus halten, bleibt abzuwarten weil kaum es quasi keine E-Autos gibt, die älter als 8 Jahre sind. Dazu kommt, dass dann nicht unbedingt der komplette Akku getauscht werden muss, sondern in der Regel nur einzelnen Module. Ich merke an, dass zuletzt der Typ durch die Presse ging, der 1Mio km mit seinem Tesla gefahren ist. Dabei hält die letzte Batterie rund 500Tkm bei ich glaube 20% Schnellladen (bin mir nicht sicher). Das schafft heute wohl kaum ein Verbrennermotor und auch eine Brennstoffzelle wird nicht ewig legen. Davon ab, dass auch das Brennstoffzellenauto wegen des schlechten Ansprechverhaltens der Zelle einen Akku hat, der ähnlich wie beim Hydrid ständig ge- und entladen wird. Dazu ist er kleiner und somit akkumuliert er in kürzerer Zeit mehr Ladezyklen (was ja das entscheidende ist).
      Ob sich an der Effizienz der Brennstoffzelle noch was tut, wage ich zu bezweifeln. Da wird schon seit 30 Jahre oder so dran geforscht. Die Brennstoffzelle ist ja keine neue Erfindung und ist schon sehr viel länger immer wieder Thema wie reine E-Autos. Wasserstoff ist die Zukunft wurde schon in den 90ern geprädigt. Wasserstoff wird seine Rolle spielen, da bin ich mir sicher, aber eben nicht im PKW Verkehr. Schiffe, Flugzeuge, LKWs oder als Strompufferspeicher (neben anderen Technologien) für eneuerbare Energien, da macht das Sinn. Aber im Auto… Auch die Energiedichte ist zu gering. Bevor jetzt wieder Kommentare über die hohe Energiedichte in kWh/kg kommen will gleich mal sagen: Ja die Energiedichte von Wasserstoff in kWh/kg ist super, aber im PKW hat man nicht unendlich Platz und die Dichte von Wasserstoff (kg/m³) ist sehr gering weil es eben ein Gas ist, dass sich auch unter realistisch erreichbarem hohen Drücken nicht verflüssigt. Also was zählt ist nicht nur kWh/kg sondern vor allem auch kWh/m³!
      Wie sieht es bei den Akkus aus? Da wird sich in den nächsten 5-10 Jahren einiges tun. Aktuell sind Autos mit maximal 90-100kWh Akku auf der Straße. Schon jetzt wird über 120kWh Akkus in den nächsten Modellen geredet. Neue Technologien produzieren Meldungen am Fließband (Graphen-Lithium-Akku, Feststoffakku, Lithium-Schwefel-Akku, Lithium-Luft-Akku etc. etc.). Bis in die Serie brauchen alles noch einige Jahre, da muss man realistisch sein, aber der Druck in der Branche scheint groß sobald wie möglich auf den Markt zu kommen. Das ist einen Milliarden Geschäft und wer zuerst eine Technologie Serienreif hat, die den heutigen Stand deutlich übertrifft, der hat die besten Chancen sich durchzusetzen. Es wird nicht beim heutigen Lithium-Ionen-Akku bleiben, auch wenn selbst hier deutliche Fortschritte gemacht wurden. Beispiel: e-Golf 2014 hatte 24kWh Akku, e-Golf 2017 bei gleicher Baugröße und Gewicht bereits 35kWh (+50%). Kreisel hat in den E-Golf sogar einen 50kWh Akku reinbekommen. ID.3 hat bei günstigerem Preis mindestens 45kWh in der Basisversion. Preise für Akkus sind in den letzten 10 Jahren um 90% gefallen. Was man also in den nächsten vielleicht 5 Jahren erwarten kann ist, dass E-Autos mit 700-1000km Reichweite auf den Markt kommen (120-200kWh Akku). Das brauchen selbst heute 95% der Fahrer nicht im Alltag, aber es scheint für die Akzeptanz nötig zu sein. Mit der Akku-Größe müssen natürlich die Ladeleistungen skaliert werden. Aber 350kW Ladesäulen gibt es ja schon, die man aber auch wieder nur für die Langstrecke und (gilt wieder für 95% der Fahrer) nicht im Alltag braucht, weil das Auto eben meist nur rumsteht. Es wird in Zukunft also ein weiterer Punkt bei der Fahrzeugwahl hinzukommen. Heute hat man Marke, Qualität und Größe (Kleinwagen, Kombi, SUV etc.). In Zukunft muss man sich dann mal kurz Gedanken über das Nutzungsverhalten machen und dann entscheiden ob man mehr Geld für 1000km Reichweite ausgeben will oder ob man nicht doch mit 400km locker im Alltag klar kommt. Für einen Zweitwagen braucht man keine 500km Reichweite. Da sind die 250km von e-up! & Co schon gut kalkuliert. Die Herstellern würfeln das ja eher nicht aus sondern überlegen das Einsatzgebiet des Fahrzeugs und welche Reichweite für die typische Fahrstrecke haben muss und wie viel man vielleicht für die Marktakzeptanz drauf schlagen muss.

  7. Herr diess hat recht wenn er auf EV’s setzt. Strom ist relativ einfach zu laden und eine Infrastruktur ist vorhanden (auch wenn sie ausgebaut werden muss). Wasserstoff ist sicherlich ein sinnvolles Speichermedium für Energie aber es ist wesentlich effizienter wenn er Erdgas für Heizung Industrie beigemischt wird , als im Auto wieder in Strom umgewandelt zu werden. Ganz zu schweigen von dem Preis für Brennstoffzellen Autos und der fragwürdigen Herstellung aus Erdgas.

  8. Wenn ein VW-Oberjuhee-Manager sagt, dass die Brennstoffzelle ‘keine Alternative für PKW-Motoren’ sei, dann kann man das nur bestätigen. Die Brennstoffzelle ist ja auch kein Motor und darum auch nicht als Ersatz für den PKW-Motor gedacht, sondern als (Teil-)Ersatz für die Batterie.
    Mir scheint, viele Brennstoffzellen-Gegner haben noch gar nicht begriffen, dass ein PKW mit Brennstoffzelle immer noch ein Elektroauto ist. Im Unterschied zu einem Langstrecken-Batteriefahrzeug mit 800-1000 kg Batterie hat es einfach nur eine vernünftig grosse Batterie (250 kg) und produziert die restliche Energie aus Wasserstoff in den Brennstoffzellen (zusammen 250 kg). Der Rest ist identisch.

    1. So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass ein Großteil der Fördergelder, die in die Wasserstoffwirtschaft gepumpt werden, für Lobbyarbeit verwendet wird. Der Irrsinn nimmt seinen Lauf…

    2. Ich glaube nicht, dass alle Brennstoffzellengegner sind. Aber wir reden hier ja zum Beispiel über sowas wie Energiebilanz. Also wie viel Energie muss ich aufwenden um 100km weit zu fahren. Sagen wir mal über alle E-Autos (BEV) hinweg gemittelt werden das vielleicht 20kWh sein. Der Strom geht dabei mit einer Effizienz von sagen wir 90% vom Netz in die Batterie. Wenn wir grünen Wasserstoff haben wollen, müssen wir den durch Elektrolyse von Wasser machen (das mit dem Erdgas ist mir nicht geläufig, aber Erdgas = Methan = CH4 hat noch Kohlenstoff, der irgendwo hin muss und das tut er meist in Form von CO2, dass wir ja vermeiden wollen). Diese Elektrolyse läuft mit einem Wirkungsgrad deutlich 100%). Nochmal von mir als Chemiker im Klartext: Wir fangen mit Wasser an und enden mit Wasser. Energetisch hat sich da also nichts getan (Kreisprozess). Wir haben in der Fabrik Energie reingestekt und im Auto wieder abgerufen. Aber die Menge an Strom (=Energie), die wir in dem ganzen Prozess verpulvert haben, ist vermutlich eher im Bereich von >100kWh pro 100km.
      Also wenn sich jemand sorgen um genug Strom zum Laden von BEVs macht und dann mit Wasserstoff um die Ecke kommt, ist das mehr als fragwürdig.

  9. Ich glaube jeder der sich mit dem Thema etwas beschäftigt hat weiß, dass in einem Brennstoffzellen-Auto eine Batterie steckt. Und mit 500kg Batterie+Brennstoffzelle ist das ganze auch kein Leichtgewicht zudem liegt der Tank meist ungünstig wodurch die Autos recht groß ausfallen müssen. Tesla Model 3 max range hat glaub ich eine 600kg Batterie. Aber weder Batterie noch Brennstoffzelle ist fertig entwickelt und ich bin überzeugt, dass dann wenn die Brennstoffzelle Marktreife erlangt hat die Batterien weit leichter, kostengünstiger und von der Energiedichte wesentlich besser sein werden als heute und als die Brennstoffzelle.
    Wer soll den Wasserstoff zahlen unter 5-6€ pro 100km wird nicht gehen und da ist das normale E-Auto einfach besser. Der Preis entscheidet da kann uns die Erdöl Lobby die ihr Erdgas loswerden will oder die Wasserstoff Lobby erzählen was sie will.
    Ich jedenfalls werde mich für ein E-Auto entscheiden weil’s günstiger ist und ich den Strom dafür auch selbst produzieren kann!

  10. China setzt auf voll auf E-Mobilität, die hoffen nur, dass wir auf die blöde
    Idee kommen, diesen unwirtschaftlichen Wasserstoff-Quatsch zu machen.
    Da wird jetzt aussortiert, staatliche Subventionen zurückgeschraubt, die
    Gewinner werden die neuen Player, so wie sie es schon bei der Solarwirtschaft
    gemacht haben.
    Treibstoffe aus Erneuerbaren, die dann mit 20% Wirkungsgrad im altgeliebten Diesel
    verbrannt werden. Das ist so ein Unsinn, dass darüber niemand schreiben muss.
    Und Gazprom ist jetzt der grüne Retter. lächerlicher kann man sich nicht machen.
    Die scheiden unter hohem Druck, Temperatur, Energie den Kohlenstoff vom Wasserstoff
    ab um den Kohlenstoff in Eisenhütten zu verwenden. Das kommt davon, wenn man den
    ganzen Tag RT-Deutsch glotzt.
    Die Japaner haben einfach Atomstrom ohne Ende und wollen deshalb den
    Wasserstoffquatsch. Von Nikola fährt noch überhaupt nichts auf den Straßen.
    Die Ladegeschwindigkeit steigt schneller, als die Leute gucken können und Stunden
    läd niemand mehr, aber am Stammtisch ist das natürlich ein Fakt.
    Ihre Tochter scheint in Kasachstan zu wohnen, ansonsten ist ihr Kommentar völliger
    Nonsense.
    Reicht die Ladeinfrastruktur nicht, kommen billige Bufferspeicher zum Einsatz,
    wie es bereits getan wird.
    Der Roadster mit seinen Laptopakkus fährt noch heute rum und der ist von 2008,
    also sparen sie sich ihre Märchen von “Der Akku ist nach vier Jahren kaputt”.
    113 Millionen Tonnen Erdöl machen wir dann aus ihrem lächerlichen “Chorenverfahren”
    Na klar.
    Wenn die Deutschen jetzt nicht handeln, werden sie einfach verschwinden. Die
    Chinesen werden bei der Batterietechnologie uneinholbar und wir dümpeln mit unseren
    Trekkern umher. Herzlichen Glückwunsch.

    1. Wie du richtig gesagt hast, wendet China ja erstmal eine altbekannte Strategie an: Erstmal durch dicke Förderungen Start-Ups und Firmen wie Pilze aus dem Boden schießen lassen und dann die Förderung abdrehen und dem Markt den Rest überlassen (siehe Huawei etc.). Die gut aufgestellten Firmen werden überleben und im Idealfall einen Technologievorsprung haben. Wer das Interview mit den deutschen Chefs von Byton gelesen hat, hat auch gelernt, dass das in China keinen überrascht, dass die Förderung runtergefahren wird. Schon in anderen Bereichen oft genug passiert.

      Was aber scheinbar keinem so richtig klar ist, ist warum China das vermutlich wirklich macht. China hat eingesehen, dass ihr Rückstand bei den Verbrennern auf eben z.B. die deutschen Hersteller viel viel zu groß ist um ihn jemals einzuholen und eine globale Automarke zu etablieren. Da sind VW & Co schlicht Jahrzehnte voraus. Ebenso haben sie erkannt, dass es die Chance gibt bei den Elektroautos einzusteigen und von Anfang an vorne mit dabei zu sein. Zum einen sind E-Autos von der Hardware her viel einfacher zu bauen wie Verbrenner. Man braucht einen E-Motor, Hochleistungselektronik und einen Akku. Keine Zylinderköpfe, Kolben, Getriebe, Kupplung, Nockenwellen, Ventile etc. Zum E-Motor gibt es nicht viel zu sagen. Elektronik und Akkus können die Chinesen. Software und Vernetzung können sie auch aus dem FF. Da haben vor allem die Deutschen Hersteller Probleme, weil sie eben keine IT-Konzerne sind (siehe z.B. Softwareprobleme beim ID.3). Ob die chinesen die Hochwertige Verarbeitung hinbekommen (was wie man an Tesla’s Problemen sieht nicht so einfach zu sein scheint), bleibt abzuwarten. Gerade das Engagement aus China birgt vermutlich auch eine sehr große Gefahr für die Etablierten Hersteller die drohen zu verschlafen. Da kann man zum Beispiel die Solarbranche fragen. VW scheint ja zumindest die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und drückt auf die Tube. Daimler und BMW scheinen nach wie vor zögerlich und könnten unter die Räder kommen.

  11. Für Wasserstoff plädieren und gegen die Batterien wettern? Das können nur H2 Kläuse sein, die nicht wissen , dass es beim H2 nicht ohne Batterie geht.

    1. Die haben keine Ahnung, das ist es ja (das sind Meinungen und kein Wissen). Die Batterie ist sogar recht groß dann kann ich auch direkt ein reines E-Auto ohne Wasserstoff fahren.
      Der E-Techniker

  12. Hier wollen einige also die Zukunft oder besser gesagt den Fortschritt aufhalten, ich sage nur Kodak und Nokia, wobei Nokia noch haarscharf an der Pleite vorbei geschrammt ist. Was wollt Ihr eigentlich ? Wieder Pferde ? Dann können wir wieder Sattler, Hufschmiede usw. in Lohn und Brot bringen. Zum Glück haben einige von Euch die Zeiten der Zeit erkannt und sehr richtig vom Wandel gesprochen. Der muß kommen sonst werden hier Arbeitsplätze in ungeahnter Höhe vernichtet. Ich kann die deutsche Autoindustrie auch nicht verstehen sich diesem Wandel endlich zu unterziehen. Diese Argumente Preis / Reichweite und Ladedauer ist von mir in einigen Leserbriefen beschrieben worden. Das Auto steht mehr als 23 Stunden am Tag oder wird max. 35km im Durchnitt bewegt ! Die Verbrennerfraktion will kein E-Auto, die brauchen fette SUV`s (wie hier bereits richtig erwähnt) mit “Sportauspuffanlage” usw. Wir fahren seit über 2 Jahren in der Stadt eine E-Smart forfour, – funktioniert. Auf langer Strecke ein Tesla Model S 100D, – funktioniert. Wer natürlich 800km am Stück in 3 Stunden fährt und das täglich für den ist das nichts (schafft keiner aber so redet ihr ja). Der Fortschritt läßt sich nicht aufhalten, die Akkus werden leistungsfähiger sprich mehr Reichweite kürzere Ladeleistung. Beispiel gefällig ? Die Leuchtdiode hat in den letzten 20 Jahren riesige Fortschritte gemacht, heute leuchten sie Straßen aus finden in unseren Autos und Wohnungen ihren Platz. Ich will keinen Rückschritt, wir werden sowieso ca. 300.000 qualifizierte Arbeitsplätze verlieren aber wenn wir jetzt den Schalter nicht umlegen dann werden es noch viel mehr.
    Der E-Techniker

    1. Bezüglich Arbeitsplätze: Fakt ist, dass sich halt nicht nur die Auto-Konzerne anpassen müssen (die bauen auch weiterhin Autos in hohen Stückzahlen, halt nur elektrisch), sondern vor allem halt auch die Zulieferer. Und das ganze muss halt langsam losgehen, weil die Jobs ja nicht von heute auf morgen wegfallen, sondern die E-Mobilität langsam über die nächsten 10 Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wir sind immer noch erst am Anfang der Entwicklung. Es ist also noch Zeit sich neue Geschäftszweige auszubauen. Es werden Jobs wegfallen, aber auch neue entstehen. Wichtig ist aber, dass diese Jobs hier entstehen und nicht in China (siehe Solarbranche). China wird mit aller Macht versuchen bei der E-Mobilität an der Spitze mitzumischen. Verbrenner stehen da nicht zur Diskussion, weil der Vorsprung der etablierten Hersteller wie VW & Co nicht aufzuholen ist, was China eben eingesehen hat. Bei der E-Mobilität sieht das anders aus, zumal auch IT Themen wie Vernetzung und autonomes Fahren wohl oder übel an Bedeutung gewinnen. Und gerade im Software Bereich sind die deutschen Hersteller nicht führend.

  13. Bei allen Diskussionen um die Stromkosten für BEV und Wasserstoffkosten für die Brennstoffzellen Autos wird vergessen, dass man die Akkus der BEVs mit Bidirektionaler Ladetechnik und eigener Solaranlage als erweiterten Stationären Stromspeicher verwenden kann und somit nicht nur kostenlos fahren kann sondern auch noch zu Hause die Stromkosten senken kann. Mit Wasserstoff, Benzin, Diesel oder Gas ist das nicht möglich.
    Nissan entwickelt und testet das Bidirektionale Laden bereits. BMW steigt da jetzt auch wieder mit ein und will das ab dem nächsten Jahr mit einer Flotte von 50 i3’s erproben.
    Ein geparktes BEV angeschlossen beim Arbeitgeber oder beim Einkaufen kann somit auch noch Geld verdienen.
    Im Moment ist das nur etwas dass die Energieversorger nicht so wirklich wollen, da weniger Strom verkauft werden würde und damit der Gwinn sinkt.
    Es wird aber in 3-5 Jahren serienreif sein und entsprechend attraktive Angebote dafür geben.
    Das ist mit keiner anderen Technologie außer Akkus machbar.

  14. Voller Akku teurer als voller Tank: Politiker vermuten Schnellladekartell.

    Nach dem Vervierfachen des Preises wird eine volle Batterie bei Ionity teurer als ein voller Diesel- oder Benzintank, wenn Sie vom Preis pro Kilometer ausgehen. Abgeordnete der Koalitionsparteien sind verärgert und denken, dass Preisvereinbarungen getroffen wurden. Unsinn, sagen die Ladestationsfirmen: “Es ist ein absurder Vorschlag.”

    Die Zeit, in der Sie Ihr Elektroauto an Ionity-Schnellladestationen für einen festen Betrag von 8 Euro vollständig aufladen konnten, ist bald vorbei. Ab dem 31. Januar zahlen Sie an den Schnellladestationen des deutschen Unternehmens 79 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Für ein durchschnittliches Elektroauto beläuft sich das auf einen Betrag zwischen 30 und 40 Euro.

    Eine volle Ladung bei Ionity ist nach wie vor günstiger als ein voller Tank, aber die Reichweite eines Autos mit Verbrennungsmotor ist bis zu viermal höher. Und so kostet das Unterfahren der Linie pro Kilometer mehr.

    das wird ja schon mit der neue VW ID.3
    45kwh x 0,79
    58kwh x 0,79
    77kwh x 0,79

    330, 420 und 550 Kilometer.. dass geht richtig ins portmonee .

    1. Für VW sowie andere deutsche Hersteller gibt es spezielle Ladetarife die dann deutlich günstiger sein werden.
      An welcher Benzin oder Dieseltankstelle bekommen Sie mit Ihrem Verbrenner einen Sondertarif?
      Wie tanken Sie Ihren Verbrenner über Nacht zu Hause?

      1. Andreas glaub mir wenn einer,Ionity, die preise erhoght dann komme sie alle, und aug E.o.n eins muss du dir merken; in diese Welt giebt es nichts um sonst..aug kein Strom !!

        1. Das ist schon klar, Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
          Im Gegensatz zu Tankstellen die markenübergreifend ähnlich Preise aufrufen (ein Schelm wer schlechtes dabei denkt), kann ich aber mein e-Auto aber zu Hause an der Steckdose laden – ich habe es schon mal geschrieben für 23,75 Brutto 100% Solarstrom oder ganz Umsonst bei schönem Wetter mit eigen erzeugtem Solarstrom.
          Diese Tatsache und die steigenden Reichweiten der Fahrzeuge wird dafür sorgen, dass die Preise an den Ladesäulen nicht explodieren.
          In dem Moment in dem mit einem Artikel oder einer Dienstleistung zu viel Geld verdient wird, kommen vermehrt Konkurrenten ins Spiel und sorgen dafür das der Preis sinkt.
          Eigenheimbesitzer und Leute mit eigenem Stellplatz werden die überteuerten Angebote kaum nutzen.
          Supermärkte und Einkaufszentren werden Kunden mit günstigen Strompreisen während des Einkaufens locken (s. Ikea und ein paar Discounter die das jetzt schon machen).
          Der Markt ist gerade erst am aufflammen, das wird sich zum Wohle aller einpendeln.

    2. Als zunächst: ganz miese bzw. dämliche (sucht euch was aus) von Ionity und das wird jetzt wieder in der Presse ausgeschlachtet werden. Die Berichterstattung ist ja sowieso schon nicht gerade sachlich.
      Bei etwas rumsuchen finde man Argumente, die einem vielleicht sagen, was Ionity damit wirklich bezwecken will. Ionity ist ein Joint Venture von VW, BMW, Daimler, Ford und Hyundai (glaube ich) und bislang konnte man für pauschal 8€ laden, was insbesondere für Telsa Fahrer mit großer Batterie günstig war, die dazu auch noch schneller Laden können als am Supercharger. Davon ab, haben alle Langstrecken taugliche Autos diesen Vorteil. 100-150kW ist mittlerweile Standard. Was will Ionity also erreichen? Die Vermutungen sind, dass sie a) die Tesla Fahrer wieder an ihre Supercharger drängen wollen und b) mehr Hersteller ins Joint Venture ziehen wollen, deren Kunden dann eben auch vergünstigt tanken können. Es zeigt halt mal wieder, dass die Konzerne keine Wohlfahrtsvereine sind und Telsa dazu als Gefahr sehen(?). Tesla hatte auch angeboten das Supercharger Netzwerk für alle zu öffnen, was aber von den anderen Herstellern abgelehnt wurde. Zusammenfassend, hätten wir schon heute ein gutes Netzwerk aus Schnelladern haben könne, wenn die Hersteller sich mit Tesla zusammen getan hätten.

      Davon ab muss man sich halt auch von der Vorstellung verabschieden, dass alle immer ihr Auto mit 150kW voll pumpen. Ist zum einen nicht förderlich für den Akku, zum anderen schlicht auf Grund des allgemeinen Nutzungsverhalten total Quatsch. Der Großteil der Autos steht über 20 Stunden am Tag sowieso rum, dann kann man die auch an die Steckdose hängen. Von daher ist das mit Ionity natürlich immer noch ne miese Aktion für die E-Mobilität, aber einen großen Teil der Fahrer wird es kaum betreffen. Immerhin ist der Strompreis über das Jahr immer gleich und nicht wie an den Tanken wo der Spritpreis schlimmer aussieht wie ein Börsenkur 😉

  15. Die Batterie, welche Tesla aktuell im Model 3 long range verbaut hat 75kWh mit einer Energiedichte von 250Wh/kg. Das ergibt also ein Gesamtgewicht bei ca. 550km Reichweite von ca. 300kg. Ein Wert, der jedem BEV Fahrer selbstkritisch immer noch viel zu hoch erscheinen muss, dennoch oft sehr viel tiefer liegt als die oft genannten Zahlen.

    Tesla strebt 330Wh/kg an, was bei gleicher Kapazität ein Gewicht von ca. 227kg ergibt. Das US Department of Energy fördert ein Programm, um Zellen mit 500Wh/kg zu entwickeln. Das wären dann noch 150kg.

    Gemäss Innolith, einem Schweizer StartUp, seien schon 1,000 Wh/kg möglich, das wären dann noch 75kg für 75kWh. Sicher vorerst sind wir noch bei den 250Wh/kg und das ist immer noch nur genügend.

    1. Irgendwo wird bestimmt ein Limit sein, weil der Akku bei den richtigen BEVs ja quasi Bestandteil der Karosserie ist. Das Auto wird ja quasi im den Akku herum aufgebaut. Ein Großteil des Gewichts ist ja vermutlich schlicht das Gehäuse zum Schutz des Akkus und der Versteifung der Karosserie. Selbst 150kg wäre ja ein Witz. Dann muss man sich nur mal überlegen, was Motor, Getriebe, Antriebswelle, Tank etc wiegen. Das fällt ja alles weg.

  16. Wollte nur die kursierenden Gerücht über die 600-700kg Batterien einmal etwas entkräften. Meine Gewichtsangaben beziehen sich nur auf die Batterien selbst. Aber klar ist die Batterie wie Sie richtig beschrieben haben Teil des Chassis und trägt wesentlich zur optimalen Gewichtsverteilung bei.

    Ein vergleichbares Verbrenner Fahrzeug von BMW bewegt sich gewichtsmässig in demselben Rahmen wie das Model 3, dank all den Teilen, die eben ein Elektroauto nicht mehr benötigt.

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