GM verschiebt neue Bolt-Version wegen Corona auf 2022

GM verschiebt neue Bolt-Version wegen Corona auf 2022

Copyright Abbildung(en): Darren Brode / Shutterstock.com

General Motors hatte für dieses Jahr eigentlich geplant, den Chevrolet Bolt — hierzulande als Restposten in geringen Stückzahlen noch als Opel Ampera-e erhältlich — mit Design- und Technologieverbesserungen aufzufrischen, darunter bequemere Sitze und erstmals eine adaptive Geschwindigkeitsregelung. Das Unternehmen teilte dem US-Blog Electrek jedoch mit, dass die Einführung der neuen und verbesserten Version wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben werde. Der neue Bolt soll somit erst im Modelljahr 2022 ausgeliefert werden.

Aufgrund der aktuellen Geschäftslage haben wir beschlossen, den aktualisierten Bolt EV im Jahr 2021 als Modell für 2022 auf den Markt zu bringen“, teilte GM-Sprecherin Megan Soule dem US-Blog mit. Wie sehr die Corona-Krise die Produktion und Lieferung der aktuellen 2020er-Version des Bolt beeinträchtigen wird, sei noch nicht abzusehen.

Beim 2022er Bolt will General Motors an vielen Punkten nachbessern. Die neue Version soll zum Beispiel komfortablere, neu gestaltete Sitze bieten. Damit soll eine häufige Kundenbeschwerde behoben werden. Der neue Bolt soll auch eine aktualisierte Frontverkleidung und neue Rücklichter bekommen. Auch die bisherige Kunststoff-Atmosphäre des Armaturenbretts, das Lenkrad sowie Knöpfe und Wahlschalter sollen aufgewertet und das Infotainmentsystem aktualisiert werden.

GM bestätigte, dass der Zeitpunkt für die Produktion des größeren Bolt EUV, eine deutlich schickere Crossover-Version des Bolt, im Zeitplan bleibe. Der Bolt EUV wird voraussichtlich im Sommer 2020 vorgestellt. Die Produktion soll im Jahr 2021 beginnen. Bei der Einführung weiterer Elektroauto-Modelle wie dem GMC Hummer EV, Cadillac Lyriq, Cruise Origin sowie der Ultium-Batterien erwarte GM „geringe oder gar keine Auswirkungen“.

Quelle: Electrek — Exclusive: GM delays Chevy Bolt refresh due to pandemic, now a 2022 model // Electrive — Chevrolet verschiebt Bolt-Update um ein Jahr

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7 Antworten

  1. Jetzt bin ich ja gespannt auf das Forengejammer: GM – der Ankündigungsweltmeister
    Und wg. ein bisschen Corona gleich um ein Jahr verschieben!
    Es ist eben so, dass beim alten Bolt nur das Blech von GM war und die gesamte BEV-Technik von LG.
    Jetzt steht da der König ohne Unterhosen und hat zwischenzeitig null Kompetenz im Hause geschaffen.

    VW hat e-golf und e-up im Hause entwickelt und jetzt weitergeführt. Alles selbst gemacht und nur die Zellen zugekauft. Trotzdem läuft das eigene Zellenprojekt.
    Das Kompetenz-Resultat ist ein guter BEV wie der E-tron und ein Spitzenauto wie der Taycan.

    Jetzt haben sie genug beisammen um die MEB-Plattform als reine BEV-Plattform weltweit zu vermarkten und riesige Fertigungskostenvorteile + Skaleneffekte zu generieren. Und da wird nix auf 20irgendwann verschoben sondern schon jetzt produziert und dieses Jahr geliefert.
    PPE lässt auch schon grüßen und der VW-Konzern wird ID.4, BUZZ und VIZZON produzieren bevor diese Gurken von GM und Ford und Toyota auch nur ein neues oder überhauzpt ein BEV aufs Band stellen.

    Tesla ist jetzt total innovativ und liefert ein MY als perfektes Poser-Auto (22er Schlappen aber ohne Kofferaumabdeckung – wer brauch das letztere schon. .) und den Geparden-Modus für den Ampelstart. Die Nordkurve haben sie aufgegeben.

    1. VW hat alles selbst gemacht. Vielleicht ist ja gerade das das Hauptproblem. Oder hat VW tatsächlich schon was geschafft? Viel PR, viele Autos für die Halde-ohne Software.
      Einfach gesagt: VW har bisher nix zu Stande gebracht.

    1. sorry .. ich gebe ja zu dass ich etwas viel Optimismus habe – aber VW hat seine BEV-Ankündigungen bislang alle eingehalten. GM kassiert schon mit 1 – 1,5 Jahren Vorlaug.

  2. GM sollte nicht schlechter gemacht werden als dass sie sind. Hinterher ist es immer einfach die Fehler einzusehen. Sie hatten einfach zu lange schlechte Leute. Von einem Brauereigaul kann man kein Reitpferd machen. In den Staaten ist das Chevi Kreuz immer noch das was Mercedes bei uns. Im E Bereich liessen sie sich mit dem Volt, der seiner Zeit voraus war, die Butter vom Brot nehmen von Toyota mit dem Prius. Nur weil der erste Ampera einen E Motor mehr hatte, hätte er nicht 15T mehr kosten dürfen als der Japaner. Da hätten die Techniker ran müssen um den Innenraum grösser zu machen . So haben sie damit auch noch das Taxigeschäft gegen den Prius verloren. Mit dem Captiva SUV waren sie weltweit führend, da sie dort aus Korea aus, gut und günstig waren. Die Opelhändlern hatten diese Technik recht gut im Griff. Die Tüchtigkeit der Koreaner wurde aber von dem AMIS zu wenig gewürdigt so bauen sie jetzt selber Autos. GM glaubte die seien auch räumlich zu weit weg, Kia und Co beweisen heute das Gegenteil, und bauten praktisch ihr gesamtes Weltvertriebsnetz ab. Beispiel: Auch in Thailand wurden schon vor der Krise die Autos von denen praktisch verschenkt. Ist das der neue Trend, weg von der Globalisierung?
    Zurück zu General Motors der mal einer der Grössten war. Man wartet jeden Tag , dass ein junger Jurassier aus der früheren Rennfahrerfamilie Chevrolet kommt, und denen sagen muss wie der Hase heute auch elektrisch zu laufen hat.

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