5 Irrtümer über E-Autos – wir decken auf

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Wenn es um Elektrofahrzeuge geht, gibt es immer noch viele Unklarheiten. Fünf davon nehmen wir genauer unter die Lupe…

1. E-Autos haben nicht genug Reichweite

Das E-Tanken ist ein völlig anderes Konzept als der klassische Tankstellenbesuch: Statt gezielt zur Zapfsäule zu fahren, wenn der Tank leer ist, können E-Autofahrer überall dort aufladen, wo es Strom und eine Ladestation gibt. Selbst private E-Tankstellen in der heimischen Garage sind schnell installiert, genauso wie eine Ladestation am Arbeitsplatz – ein Privileg, dass den anderen Treibstofftankern versagt bleibt.

Doch wie weit kommt man nun mit dem elektrischen Auto? Im Durchschnitt fährt ein E-Fahrer circa 50 Kilometer pro Tag – kein Grund also, sich um die Reichweite zu sorgen. Doch auch wer Langstreckentrips plant, darf entspannt bleiben: beispielsweise kommt der VW I.D.3 330 Kilometer weit; der Audi e-tron fährt 400 Kilometer elektrisch und das Tesla Model 3 sogar ganze 530 Kilometer (ADAC Deutschland, „Neue Elektroautos 2019”) – das ist fast so weit wie von Berlin bis nach München.

2. E-Autos sind nicht umweltfreundlich, da Elektrizität aus Kohle erzeugt wird

Im Vergleich mit Verbrennungsmotoren reduzieren E-Fahrzeuge beim Fahren Treibhausgasemissionen beachtlich, unabhängig davon, wie die zum Laden benötigte Energie erzeugt wird. In Regionen, in denen der Großteil der Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird, werden Emissionen sogar noch mehr verringert.

Wer dennoch skeptisch ist: das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) veröffentlichte im Januar 2019 den Bericht „Wie klimafreundlich sind Elektroautos?”.

Fazit? Das elektrische Fahrzeug ist umweltfreundlicher. Oder um es in den Worten des BMU auszudrücken: „Die Analyse der Klimabilanz eines Elektroautos (…) zeigt, dass die Treibhausgasemissionen eines rein batterieelektrischen Fahrzeugs (kurz: Elektroauto) selbst unter Berücksichtigung des deutschen Strommix geringer ausfallen als bei vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, und das schon für ein heute gekauftes Fahrzeug.” Den vollständigen Bericht findest du hier.

3. Das Aufladen dauert zu lang

Obwohl wir stets unterwegs zu sein scheinen, verbringen die meisten Autos viel Zeit auf dem Parkplatz. In der Regel wird das Auto für 20 Stunden am Tag geparkt. E-Fahrer haben so gesehen mehr als genug Zeit zum „tanken”. Im Gegensatz zum herkömmlichen Kraftstoff, bei dem man so lange fährt, bis die Reserveanzeige aufblinkt, kann man mit dem zu Hause, am Arbeitsplatz oder an einer der öffentlichen Ladestationen geparkten E-Auto in nur einer Stunde oder auch in allen 20 Stunden laden.

Steige ich morgens oder am Ende eines Arbeitstages in mein Auto, ist demnach meine Reichweite höher als zum Zeitpunkt, als ich das Auto verlassen habe. Diese Änderung in der Denkweise ist notwendig, um einer weiteren potenziellen Angst hinsichtlich der Netzkapazität entgegenzuwirken. Da die Autos entweder während der gesamten 20 Stunden oder einem Teil davon angeschlossen sind, können sie SMART-Ladungen durchführen, was zu einer besseren Auslastung des Netzes, einer Optimierung der verfügbaren Leistung, einem gezielten Einsatz von erneuerbaren Energien und einer Preisdifferenzierung führt. Tatsächlich verweilen E-Autos laut unserer Netzwerkdaten durchschnittlich doppelt so lange an der Ladestation, als zum Aufladen nötig ist.

So lange dauert das Aufladen im Durchschnitt wirklich:

So lange dauert Laden wirklich
ChargePoint


4. E-Autos lohnen sich nur in bestimmten Klimazonen

An kalten Wintertagen verlieren Sie vielleicht etwas an Reichweite, doch genug Menschen fahren ihr E-Auto erfolgreich in den nördlichsten Breitengraden (wie z.B. in Norwegen, Island, Kanada oder Alaska) – und das tagtäglich. Tipp: Bleibt das Auto bei frostigen Temperaturen an der Ladestation angeschlossen und in der Garage geparkt, hält auch die Batterie länger durch.

5. Die Batterien von Elektrofahrzeugen verlieren schnell an Reichweite

Heutzutage hat die Batterie eines E-Autos oftmals eine Garantie von 150.000 Kilometern mit einer Gültigkeit von 8 Jahren. Allgemein behalten diese Batterien 10 Jahre lang ihre Kapazität von 70 bis 80 Prozent. Energieverlust der Batterie sollte daher kein großes Problem darstellen, es sei denn Sie planen Ihr Elektroauto mehrere Jahrzehnte zu behalten.


Über den Redakteur: André ten Bloemendal ist Vice President of Sales in Europa bei ChargePoint, dem mit über 100.000 Ladestationen größten Ladenetzwerk für Elektrofahrzeuge. Mit mehreren Jahrzehnten Führungserfahrung bei einer Vielzahl von namhaften Unternehmen im Energie- und Technologiebereich war er unter anderem als Chief Commercial Officer bei New Motion, sowie bei Lightning Europe, Fedet und LedNed B.V. tätig. Bei ChargePoint zeichnet er verantwortlich für die Vertriebsstrategie und die strategischen Partnerschaften des Unternehmens auf dem europäischen Markt. André ten Bloemendal hat einen Abschluss in Electronic, Modelling und Simulation von der Universität Twente.

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51 Antworten

  1. Alles längst bekannte Fakten. Das hält aber die ewig gestrigen nicht auf gegen die Elektromobilität zu keifen.
    Ist aber Wurscht denn der Wandel ist längst im Gange und ist nicht mehr aufzuhalten.
    Leider hat das natürlich den Nachteil daß durch den Widerstand bedingt kein optimaler Ablauf möglich ist. So wie es mehr Opfer und Schäden geben als notwendig wäre. Mehr Arbeitsplätze, weniger regenerative Energie und weniger Förderungen. Kontraproduktivität wie es für Deutschland typisch ist.

    1. Ja, sehe ich genauso. Nur bin ich etwas skeptisch, was gerade den Wandel hin zur breiten Etablierung und Nutzung der (reinen) Elektroautos angeht. Aus meinem sehr engen Verwandtenkreis hat jemand mit seiner Einstellung und seinen Ansätzen maßgeblich dazu beigetragen, dass wir nun ein reines e-Auto fahren und dafür zwei Mercedes Kombis (beide recht alt) abgeschafft haben und ich nun ÖPNV fahre. Er selbst fährt Golf GTE. Was mich nun wundert ist, dass er unterdessen massiv das Thema reines e-Auto in Frage stellt und als unwirtschaftliches und nicht ökologisches Nischenprodukt darstellt. Er meint nun, dass eine T6 mit Diesel Antrieb für ihn und seine Familie die beste Lösung sei, vor allem, wenn es in den Urlaub geht (einmal im Jahr). Ich bin, vorsichtig gesagt, geschockt und verstehe das überhaupt nicht. Diese Erfahrung aus der eigenen Blase macht mich wiederum skeptisch, was die (schnelle) Etablierung und vor allem Akzeptanz dieser Mobilität angeht. Was ich allerdings herausgehört habe ist, dass es wohl vor allem um Bequemlichkeit (langes Fahren ohne Stopps) geht, was natürlich nicht stimmt 😉 Dieses Thema wird nach meiner Meinung stark unterschätzt und die Keule FCEV kommt auch an anderen Stellen immer wieder zum Vorschein.

      1. Als Familie fehlt mir Moment noch die Kombi Option (gibt es nicht als reine E-Auto). Ich vermute mal BevKombiFan wartet auch darauf ;-). Ich hoffe der VW Space Vizzion kommt in den nächsten Jahren. Intuitiv aus meiner deutschen Sicht machen auch Kombis mehr Sinn wie SUVs (Luftwiderstand und so). Aber die Leute wollen halt SUV fahren, was sollen die Hersteller da machen. Den Mist haben sie sich nunmal eingebrockt.

        Aber du hast recht. Akzeptanz ist wirklich ein Problem und es wird auch nicht so schnell gehen, wie sich die Leute in der “E-Autoblase” das vorstellen. Sonst wäre der Marktanteil ja schon höher wie 2%. Auch 2020 werden die Zahlen fürchte ich nicht explodieren. Der Marktanteil wird langsam steigen. Aber woran liegt es? Ich vermute es ist das viel zitierte Umdenken, dass man mit dem E-Auto in seinen Kopf bekommen muss. Der ist nunmal seit 100 Jahren auf Verbrennerfahren und die damit einher gehenden Gewohnheiten gepolt. Die E-Mobilität ist immer noch eine neue Technik mit der man sich im Vorfeld beschäftigen muss um zu verstehen, dass man sich umstellen muss und es dann auch funktionieren kann. Vorher hat man den Wagen mehr oder weniger nach Größe ausgesucht: z.B. Erstwagen = Kombi für Familien, Zweitwagen = Kleinwagen. Beim E-Auto kommt dann nicht nur die Größe sondern auch die Batteriegröße, Fahrverhalten (km pro Tag) und Ladegeschwindigkeit mit rein. Damit muss man sich beschäftigen und drüber nachdenken (damit haben es viele ja auch nicht so). Diese Barriere darf man denke ich wirklich nicht unterschätzen. Nicht unterschätzen darf man auch die Massenmedien, die ja nunmal nicht in der Lage sind sachlich über etwas zu berichten. Wenn die Bild wieder einen Artikel über die Untauglichkeit von E-Autos bringt, lesen das nunmal mehr Menschen als wenn ein sachlicher Artikel irgendwo anders erscheint.

        1. Ich war gestern beim Opel Händler. Da Opel in Zukunft keine Erdgasflotte mehr anbietet, was für uns seit 2002 eine Alternative war, wird nun Modell für Modell umgestellt. Den Zafira wird es im Herbst als reines E Fahrzeug geben. Darauf warten sicher viele Familien und, wie ich, Gewerbetreibende.

      2. Das scheint mir der klassische Fall von zu hoch gesteckten Erwartungen zu sein. Auch das BEV ist kein regenbogenfarbiges Einhorn, welches alle Probleme löst. Wenn man in seiner Planung nur das Positive betrachtet und due negativen Punkte ausblendet, dann fällt man tief. Daher finde ich die überkritische Bewertung der E-Gegner gar nicht so schlecht. Die Argumente wiederholen sich halt. Das macht es anstrengend.
        Aber davon ab, war denn der Kauf eines BEV für Dich ein Fehler?

        1. Erfahrung wäre natürlich interessant, kann aber nicht so schlecht sein, vermute ich.
          Ich sehe es auch nicht als das ideal, zumindest im Moment noch nicht. Ich bekomme demnächst einen E-Golf als Zweitwagen für meine täglichen 50km Pendelstrecke. Ein Verbrenner Golf wäre auch nicht viel günstiger gewesen dank Prämien etc. Für den Zweck passt das perfekt. Da brauche ich auch keine 1000km Reichweite. Wir haben noch einen 320d, alleine schon als Platzgründe mit zwei Kindern. Man sieht also, dass ich E-Autos auf Langstrecke auch noch nicht traue bzw. Langstrecken taugliche Fahrzeuge verdammt teuer sind.
          Ich habe im Rahmen der Überlegungen natürlich hin und her überlegt und Vor- und Nachteile (blieben für mich keine übrig) abgewogen.

          Man muss mal ehrlich sein. Woran liegt das mit der Akzeptanz? An der Umweltbelastung bei der Herstellung? Kann ich mir bei Leute die einen SUV mit deutlich über 10L Verbrauch fahren beim besten willen nicht vorstellen.

          Ich sehe das große Problem bei der Diskussion mit den meisten Gegnern, dass diese sich nie wirklich mit der Thematik auseinander gesetzt haben. Wenn diese sachlich argumentieren können, hat man eine Basis. Sonst eher nicht.

        2. Ich antworte gleich mal @Oldman und @KaiGo.

          Zunächst nein, es war kein Fehler aus unserer Sicht. Da sind einerseits die rein objektiven Gesichtspunkte, dass (in unserem Fall) der Zoe für 90% unserer Fahrzeugnutzung ausreichend ist, nämlich in der Stadt und am Wochenende. Auch Urlaube in einem überschaubaren Radius, 300km, sind kein Problem.
          Subjektiv kommen natürlich einige Sachen hinzu. Ein Kombi brauchen wir tatsächlich nicht mehr, die Kinderwagenzeit ist vorbei. Man muss sich halt etwas einschränken, auch was das Gepäck im Urlaub angeht, das geht schon mit dem Zoe (auch zu viert!), mit einer Limousine á la Model 3 oder einem Ioniq sollte das gar kein Problem sein, da sehe ich aktuell den need für einen Kombi nicht. Würde in aber als BEV kaufen / leasen.
          Natürlich ist ein wichtiger Punkt, wie weit bin ich bereit, Kompromisse einzugehen. Da geht es eben vor allem um Bequemlichkeit und Zeit. Zeit wird dabei nicht verschwendet, sondern einfach anders (sinnvoll) genutzt. Sei es durch das Laden, die Fahrt über Land anstatt Autobahn, und somit eine Horizonterweiterung und Entschleunigung. Letztlich ist die Nachhaltigkeit ein treibender Aspekt bei uns auch wenn viele das belächeln. Da steht vor allem die lokale Emmissionsfreiheit im Focus, die Stadt stinkt schon so genug. Die Zeit wird zeigen, dass wir uns es nicht leisten konnten, diesen Umbruch zu verzögern. Ich erinnere an die Subjektivität dieser Zeilen.
          Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist eben auch der Fahrspaß und die Features wie Vorheizen / -kühlen was bei einem Verbrenner z.B. nur mit Standheizung geht (ersteres). Von den Unterhaltskosten gar zu schweigen.

          Und ja, es gibt auch, sagen wir, nicht so positive Punkte. Ladekartenchaos, fehlendes Durchsetzen gegen (auch bewusste) Falschparker an Ladesäulen, Anfeindungen im Straßenverkehr, Reichweite für die Strecke, Winter, tieferes Auseinandersetzen mit der Technologie und bessere Planung bei längeren Reisen. Da muss man halt aktiv mitdenken und nicht nur alles nur “konsumieren”. Alles lösbare Probleme, auch die individuellen hierunter, einzig der Wille muss da sein. Da muss man halt mal nach rechts und links schauen, niemand lebt allein auf dem Planeten und auch die anderen lösen meine (individuellen) Probleme nicht.

          1. A124:
            Dem kann ich zustimmen. Bei mir sind es eher 99% aller Fahrten, die ich problemlos mit der Zoe machen kann. Und ich hab dabei keine Reichweitenangst, selbst wenn die Bahn zur Arbeit mal ausfällt und ich spontan das Auto nehmen muss. Sind bei mir 170km hin und zurück, die ich auch im Winter ohne zu frieren mit angemessener Autobahngeschwindigkeit (je nach Lust und Verkehr bis 130km/h) problemlos schaffe. Und Zeit spare ich im wesentlichen, da ich bisher keine Tankstelle mehr besuchen und 5-10min pro Aufenthalt dort verplempern musste, hab aber auch eine 11kW Lademöglichkeit zuhause.
            Ich bin neulich mal wieder den Benziner meiner Frau gefahren und war froh, als ich ihr das Auto zurück geben konnte.
            Sie ist nicht sonderlich technikaffin und war von der E-Auto Idee anfangs nicht wirklich angetan. Mittlerweile gefällt ihr die kleine Zoe besser als ihr eigener Benziner und das nicht, weil ich ihr das eingeredet habe, sondern weil das Auto für sich spricht.
            Tipp: Ich hab mir extra zum Winter eine Zoe langzeitgemietet mit der Möglichkeit, es monatlich zurückgeben zu können, um erstmal zu schauen, ob es für MICH passt.

  2. Vieles eine Sache der Perspektive, klar.
    Was mir neu ist:
    Anscheinend schadet dauernde. intermittierendes oder wiederholtes Laden den Akkus nicht oder kaum.
    Setzt für mich die anderen Fakten in ein anderes Licht….

    1. Ich glaube was dem Akku schadet ist sehr schnelles DC Laden bei großen Hub auf hohe Ladungsstände. Der Akku wird dabei alleine schon mechanisch (die Graphitelektrode dehnt sich wegen der Lithium Einlagerung aus) und auch thermisch belastet. Langsames AC laden, was genau das ist, was man Nachts und am Tag bei längeren Standzeiten macht, sollte dagegen unkritisch sein. Natürlich auch nicht bei hohen Ladeständen rumstehen lassen, erst recht nicht im Hochsommer in der prallen Sonne. Das sind so die Grundregeln, die ich bislang gefunden habe.

  3. Schöne Übersicht und jedem, der sich mit Thema beschäftigt hat, natürlich lange bekannt. Aber der Großteil hat das eben noch nicht getan. Alleine darüber nachzudenken, wie das eigene Fahrverhalten wirklich aussieht, scheint ein Problem zu sein. Vielleicht ist nachdenken und informieren über eine neue Technik schon zu viel verlangt ;-). Die Medien machen natürlich auch keine guten Job bei der Aufklärung. Sachlichkeit verkauft sich halt nicht so gut in der Masse, wie reißerische Artikel.

    Was fehlt ist ein Punkt zur auch immer wieder zitierten “extrem umweltschädlichen” Herstellung der Batterien. Da würde ich mir wirklich mal einen Fachartikel wünschen, wie das funktioniert über Rohstoffgewinnung (Abbau, Weiterverarbeitung) und Herstellung der Batterie.

      1. Prof. Quaschning fuhr selbst bislang einen alten Volvo Diesel. Das schrieb er mir vor ca. 1,5 Jahren. Ist das jetzt anders? 2017 schrieb er noch “Ich bekenne mich schuldig. Wir fahren seit 10 Jahren einen Diesel. …. Eigentlich wollen wir schon seit Jahren auf ein leises, nicht stinkendes Elektroauto umsteigen, das wir zu Hause mit eigenem Solarstrom emissionsfrei betanken. Was wir uns wünschen ist ein familientauglicher Stromer mit einer Reichweite von etwa 300 Kilometern zu einem Preis, der mit einem Mittelklasseeinkommen bezahlbar ist. Nein, es muss kein Tesla-S sein, auch wenn die Kinder das Auto toll finden. Aber alle anderen Wagen, haben entweder nicht die nötige Reichweite oder nicht genügend Platz für fünf Personen mit Urlaubsgepäck.”
        Die 300 km bekäme er ja jetzt, aber bei allem anderen sieht es doch noch immer zappenduster aus.

  4. Das Wichtigste fehlt wieder mal: Der hohe Kaufpreis. Ein vergleichbares Elektromobil ist mindestens 10.000 bis 15.000 Euro teurer als ein Verbrenner. Das Zweitwichtigste fehlt auch: Es gibt zuwenig Ladestationen. Dazu noch: Jede Ladestation hat ihr eigenes Bezahlsystem, es gibt keinen Standard. Und die mangelnde Reichweite ist wirklich ein Problem: Wenn ich meinen Bruder bei Nürnberg besuchen möchte (ich wohne in Herrsching) fahre ich über 224 km einfache Wegstrecke, hin und zurück also 448 km. Mein Bruder wohnt in einem kleinen Dorf – keine Ladestation verfügbar, Laden an der 230 Volt Schukodose unsinnig. Und jetzt? Zwischenstopp einlegen und die ohnehin schon 2,5 Stunden dauernde Fahrt noch um 1 bis 2 Stunden verlängern? Dann brauch ich nicht mehr hinzufahren, denn dann bleibt nur noch Zeit für einen schnellen Kaffee, das lohnt sich nicht. Mit meinem Diesel SUV kann ich mindestens 995 km fahren ohne tanken zu müssen, auch wenn’s draussen kalt ist oder mit eingeschalteter Klimaanlage im Sommer. Noch was: Ich fahre einen SUV weil ich viel Sport mache und entsprechend viel Equipment dabei habe, das auch mal einen grösseren Kofferraum benötigt. So ein Auto gibt es meines Wissens derzeit nicht als E-Mobil. Ausserdem brauche ich eine Anhängerkupplung für meinen Wohnanhänger. Welches E-Mobil kann einen Wohnanhänger ziehen?
    Fazit: Für mich kommt ein Elektromobil derzeit nicht in Frage.

    1. Nicht mehr so richtig up-to-date:
      Zunächst mal: Ob sich ein Auto eignet hängt und hing schon immer vom Bedarf ab. Wenn ich einen Wohnwagen ziehen will, kaufe ich mir ja auch keinen Smart. Wenn ich nur in der Stadt fahren, kaufe ich dagegen vielleicht keinen Audi Q7.
      E-Autos mit Anhängelast gibt es: Audi e-tron (SUV), Tesla Model 3, Model X (SUV), EQC (SUV), Jaguar i-Pace (SUV) etc. Klar die Auswahl ist noch nicht so groß, aber die richtige Modell Offensive beginnt ja erst.
      Kaufpreis: nicht mehr aktuell. Kleinwagen sind recht günstig: einen e-Up kann ich demnächst für 16.000€ nach Umweltprämie haben. Skoda citigo-e und Seat Miie noch etwas weniger. VW ID3 für unter 30.000€ (Golf kostet vielleicht ein paar 1000€ weniger), aber ist auch teurer im Unterhalt. Der Audi e-tron kostet 80-90.000€. Der Vergleichbare Q7 aber wohl auch. Kompakt SUVs werden Schätzungsweise in den nächsten Jahren kommen. Also abwarten. Was mir persönlich fehlt sind aber in der tat noch E-Kombis. Die gibt es (noch) nicht. VW hat den Space Vizzion vorgestellt, ich hoffe der kommt.
      Zum Laden: an der Autobahn gibt es immer mehr Schnelllader (wo sie auch Sinn machen). Ionity Säulen können bis 350kW. Der e-tron (hacke ich jetzt mal immer wieder drauf rum, weil ja SUVs angesprochen wurden) lädt mit 150kW (~600km/h Ladegeschwindigkeit ;-)). Das heißt für die Strecke muss man vielleicht einmal kurz 15 min Boxenstopp machen. Es ist ein großer Irrtum, dass man Vollladen muss. Wenn ich nur noch 150km zu fahren habe, warum sollte ich dann so lange an der Ladestation stehen, bis das Auto wieder voll ist? Es reicht doch wenn ich wieder bis auf 200km lade um Puffer zu haben und sicher nach Hause zu kommen. Da kann man dann über Nacht wieder voll laden.

      Was beim E-Auto natürlich noch fehlt, ist ein wirklicher Gebrauchtwagenmarkt. Die meisten Modelle (außer Tesla und i3) gibt es halt erst seit 2-4 Jahren.

      1. PS: Ich will niemanden in die E-Mobilität reinquatschen nur Fakten klar stellen. Es gibt übrigens mittlerweile mehr Ladestationen wie Tankstellen.

        Wenn ein E-Auto für die persönlichen Bedürfnisse nicht passt, dann ist das so. Jemand der 500km am Tag fährt, der soll halt Diesel fahren es sei denn er will unbedingt E-Auto fahren.

        1. Das Problem bei E- Autos ist nicht die geringe Reichweite , sondern die lange Ladezeit.Viele Autos mit Verbrennern haben auch keine viel größere Reichweite.Wenn das Problem mit der Ladezeit und den nach meiner Meinung überhöhten Anschaffungskosten gelöst ist kaufen die Verbraucher auch E- Autos.

      2. Ich denke nicht im Traum daran, für einen TESLA Model X mindestens 92.000 Euro hinzulegen, ab gesehen davon, dass das Auto mit über 5 Metern Länge und 2 Meter Breite nur ein Ärgernis ist: Kaum noch Platz in der Garage, ein Parkplatz so gut wie nicht zu finden, im normalen Parkhaus kann man nicht mehr aussteigen. Der Audi e-tron ist mir mit 81.000 Euro Grundpreis auch viel zu teuer. Den EQC wollen Sie nicht wirklich als E-Mobil bezeichnen, oder? Das hat man den Verbrenner raus und eine E-Motor und Akku reingebaut.
        Mit einem Kleinwagen kann ich nichts anfangen, was soll ich damit? Einen neuen BMW X3 bekomme ich schon für 47.000 Euro.
        Die 15 Minuten Ladezeit nehme ich Ihnen nicht ab, von Vollladen war nicht die Rede, ich will ja nur möglichst in einem Zug die Strecke überwinden und natürlich auch so wieder nach Hause kommen. Bei den paar Ladestationen an der Autobahnen ist es wohl eher ein glücklicher Zufall, wenn man nicht lange warten muss, weil andere vor einem stehen, die eben doch länger als 15 min “tanken” wollen.
        Der Gebrauchtwagenmarkt ist nicht gegeben, da haben Sie Recht. Allerdings würde ich niemals ein Elektromobil kaufen, das mehr als 100.000 km auf dem Tacho hat oder dessen Akku schon 4 oder 5 Jahre alt ist. Fazit: Es bleibt schwierig.

        1. Ok, für den X3 gibt es aktuell kaum elektrische Alternativen. Evtl. wäre der Tesla Y was passendes. Der soll in der Kategorie liegen.
          Das sie die Aussage mit den 15min Ladezeit nicht glauben ist aber schon etwas voreingenommen. Es trifft nämlich zu. Ich fahre mit meinem BEV regelm. 150km eine Strecke. Bei 130-150km/h komme ich mit 80%Akku genau hin und zurück. Fahre ich 180-230 muss ich mich 15min an einen der 3 150kw-Lader auf der Strecke stellen. Passt!
          Vielleicht versuchen sie es einfach mal. Sie mieten sich ein Bev und probieren sie es aus.
          Wo es überall Ladesäulen gibt, können sie bei goingelectric ermitteln. Da ist man oft überrascht, wo es überall welche gibt.

          1. Anmerkung: Ladesäulen sind auch im Navi des Autos hinterlegt und werden in die Route auf Wunsch mit eingeplant. Deswegen hat ja jedes E-Autos eigentlich ein Navi als Serienausstattung.

          2. Man kann es sich halt alles schönrechnen…Jede Tankstelle hat mehrere Zapfsäulen, z. Bsp. i.d.R. 6-8 für Benzin oder Super. Es ist daher nicht interessant wie viele Ladestationen es gibt sondern wie viele Ladebuchsen parallel verwendet werden können. Hinzu kommt die Dauer des Ladevorgangs. Ob das jetzt 15 min sind oder 30, es dauert definitiv länger als beim Tanken. Die längste Zeit beim Tanken benötigt man für das Hin- und Zurücklaufen zur Kasse durch den gesamte Lebensmittelabteilung der Tankstelle (zumindest in Deutschland).

            Grundsätzlich scheitert die flächendeckende Verbreitung von Elektroautos solange der Ladevorgang länger dauert als das Tanken (verbunden mit der Verfügbarkeit von freien Ladestationen). Auch Punkt 1 in diesem Artikel klammert eben ganz einfach aus das nicht jeder eine Garage oder die Möglichkeit des Aufladens am Arbeitsplatz hat. Daher bleibt für mich die grundlegende Frage (neben der Verfügbarkeit eines familientauglichen Fahrzeuges): Wie kann ich als Laternenparker ein eAuto laden?

        2. Das es keine passende Alternative gibt, möchte ich so nicht sagen, auch wenn die große Modelloffensive noch folgt. Momentan ist der KIA e-Niro in dem Segment das meiner Meinung nach spannendste Fahrzeug. Ein klein wenig kürzer als der BMW X3, mit 64 kWh Akku und 450/1400 Liter Kofferraum. Wem dass zu wenig ist, der wartet halt auf den iX3 von BMW, der soll rein elektrisch auch auf mindestens 400 km Reichweite kommen.
          Was ich meinen skeptischen Bekannten auch immer mit auf den Weg gebe ist, dass sich alles entwickeln muss. Für die ersten Autos mit Verbrennungsmotor gab es anfangs auch keine Tankstellen. Benzin musste in der Apotheke geholt werden und man kam maximal 30 km mit einer Tankfüllung. So entwickelt sich auch das Thema E-Mobilität weiter.

        3. Ich wollte nur klar stellen, dass die pauschalen Aussagen “E-Autos sind teuer” und “es gibt keine E-Autos mit brauchbarer Anhängelast” nicht stimmen. Die Modellvielfalt gerade im Bereich der kompakteren (X3 ist ja nun kein Kompakt-SUV) SUVs ist quasi nicht existent und da machen die deutschen Hersteller auch keinen guten Job. Der VW ID4 oder wie er heißen wird, wird da sicher interessant. Es heißt also abwarten. Die Modell-Offensive kommt in den nächsten 2-3 Jahren massiv. 100-150kW Ladeleistung werden offenkundig Standard. Batteriegrößen entwickeln sich auch noch (bislang war 90-100kWh das Maximum, mittlerweile werden 120kWh in Aussicht gestellt).

          Preislich machen die meisten deutschen Hersteller natürlich keine gute Figur (außer VW). Wieso? Es ist das allgemeine Vorgehen Innovationen und neue Techniken zunächst in der Oberklasse zu bringen (war schon immer so) weil die Margen größer sind und die Investitionskosten schneller reingeholt sind. Wenn man so drüber nachdenkt gilt aber auch: die EU zwingt die Hersteller in den nächsten Jahren größere Stückzahlen an E-Autos zu verkaufen. Das geht nicht mit Autos die 80.000€ kosten. Das ist gerade für BMW und Daimler ein Problem. Audi gehört zu VW, daher sind die vielleicht etwas aus dem Schneider ;-). Daraus resultiert vermutlich auch, dass aktuell so viele kleinere E-Autos (Corsa-e, Peugot 208-e, Smart-e, e-up! etc.) auf den Markt kommen. Ich vermute die Hersteller werden auch lieber die E-Autos günstiger verkaufen, als am Ende Strafen zahlen zu müssen.

          Wie auch immer sich da entwickelt, die Entwicklung in der E-Mobilität erscheint mir extrem schnell voran zu gehen. Die nächste 5-10 Jahre werden spannend, wenn man sich ansieht, wo Reise seit 2012 (Auslieferung der ersten Model S) hingegangen ist.

    2. “Ein vergleichbares Elektromobil ist mindestens 10.000 bis 15.000 Euro teurer als ein Verbrenner.”
      Nö. Ein Renault Clio kostet bei gleicher Ausstattung etwa soviel wie eine Zoe, die Mehrkosten bewegen sich wenn überhaupt eher im unteren vierstelligen Bereich, die sich u. a. durch günstigen Verbrauch (ca. 3-4€ Strom pro 100km), Steuerbefreiung, günstigere Inspektionen (zweistelliger Eurobetrag) ausgleichen.
      Ein Benziner mit den Leistungsdaten eines Model 3 Long Range (ca. 55k€) in der Mittelklasse ist z. B. der BMW 340i, Listenpreis ca. 62k€, mit Rabatten ab ca. 52k€, dann aber ohne Sonderausstattung und die Basisaustattung des Model 3 ist besser als beim Basis BMW.
      Zugegeben, einen elektrischen X3 Ersatz findet man noch nicht am Markt und es gibt nicht in jeder Klasse eine elektrische Alternative, aber pauschal stimmt Ihre Aussage so auch nicht.
      Ein Auto muss immer zu einem persönlich passen, das ist klar. Ist ja bei vielen auch eine emotionale Sache und darum sind die Diskussionen um dieses Thema auch oft hitzig. Ich habs für mich getestet, für gut befunden und werde mir nie wieder einen Verbrenner zulegen. Meine Frau war äußerst kritisch, hat ihre Meinung um 180° geändert und möchte mittlerweile lieber heute als morgen ihren Benziner gegen ein E-Auto austauschen, weil sie mein Auto einfach mal ausprobiert hat und festgestellt hat, dass sich ihre Bedenken einfach nicht bestätigen. Für sie als Techniklaiin (schreibt man das so :D) fährt sich das E Auto angenehmer als ihr Auto, dass eine Fahrzeugklasse höher liegt.

  5. Das Problem bei E- Autos ist nicht die geringe Reichweite , sondern die lange Ladezeit.Viele Autos mit Verbrennern haben auch keine viel größere Reichweite.Wenn das Problem mit der Ladezeit und den nach meiner Meinung überhöhten Anschaffungskosten gelöst ist kaufen die Verbraucher auch E- Autos.

    1. Ladezeiten sind auch nicht mehr so lang. 100-150kW werden aktuell Standard. Wenn ich mal von 20kWh/100km als durchschnittlicher Verbrauch ausgehe, entspricht das 500-700km/h die ich laden kann. Ladesäulen mit 350kW sind im Aufbau, 150kWh gibt es auch.
      Jeder muss sich ja auch selbst fragen, wann er überhaupt mal die Schnellladung braucht (siehe Text zu Standzeiten der Autos). 1-3mal im Jahr für die Fahrt in den Urlaub? Anschaffung ist noch teurer, rechnet sich aber nach eingier Zeit: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/studie-e-autos-im-betrieb-guenstiger-als-verbrenner-a-1303123.html. Gerade die deutschen Hersteller machen bei den Anschaffungskosten aber keine gute Figure (e-Tron, EQC, i-Pace). Als Langstreckenauto ist das Tesla Model 3 (45-60T€) bislang konkurrenzlos. VW scheint aber mit dem ID3 preislich Konkurrenzfähig zu werden.

      Teuer ist auch relativ. Wenn ich nur ein Stadtauto oder ein Zweitwagen für den Weg zu arbeit brauche, gibt es alternativen wie den e-Up! ab rund 16.000€ nach Umweltprämie. Der Verbrenner (den es demnächst nicht mehr gibt) war nicht viel günstiger. Wie weit die Preise in den nächsten Jahren fallen, bleibt abzuwarten. Aber man muss auch etwas verinnerlichen: Mehr Reichweite wird immer mehr Geld kosten. Also muss ich selber überlegen, wie viel Reichweite ich brauche. Ein Zweitwagen der täglich 50km fährst braucht keine 500km Reichweite. Das wäre Verschwendung von Geld und Ressourcen.

      Aber ich denke jeder muss für sich selbst entscheiden, ob das E-Auto zu den eigenen Bedürfnissen passt. Das müssen auch die E-Auto-Fans den anderen eingestehen. Was ich allerdings verstehen kann, ist dass sie sauer werden, wenn jemand gegen E-Autos wettert, der sich offensichtlich nicht mit dem Thema beschäftigt hat.

  6. Mir fällt bei der Diskussionen bzgl. Reichweite immer das Thema Handy ein. Was war denn vor einigen Jahren (Zeitalter der Nokia Handys) noch die Entscheidende Frage beim Kauf eines neuen Handys? Wie lang hält der Akku? 5 Tage, 8 Tage oder sogar 10 Tage? Gefühlt über Nacht kamen Smartphones auf den Markt die deutlich teurer waren und der Akku gerade mal so einen Tag gehalten hat. Redet heute noch jemand davon, dass man abends wenn man heim kommt sein Smartphone an die Steckdose anschließen muss?
    Ähnlich wird es mit den Elektroautos sein………die wenigsten benötigen eine Reichweite von 1000 km und jeder der mal ein Elektroauto gefahren ist kann bestätigen, dass 100 Jahre Verbrenner-Entwicklung immer diese optimal Form der Fortbewegung angestrebt hat aber nie erreichen kann. 9-Stufen Automatik für das fast stufenlose fahren, Turbodiesel für das hohe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen, Ausgleichswellen für die Laufruhe, Start-Stop Automatik, Katalysator, Harnstoff…….was für ein Riesen Aufwand.
    Ich freue mich sehr auf die nächsten Jahre und über jedes weitere Elektroauto das ich auf der Straße sehe.

  7. Ich nehme an, dass die Ladezeiten nicht das Problem darstellen. Man muss jedoch seine Gewohnheiten umstellen, ansonsten wird es ein Problem. Dadurch das man fast überall laden kann, hat man auch Vorteile die man nutzen muss. Die aber zu nutzen bedeutet sein diesbezügliches Verhalten umzustellen. Ich kenne E-Auto Vielfahrer die das erfolgreich hinbekommen haben und keine die es nicht hinbekommen haben.
    Ich will es jetzt auch versuchen und trenne mich von meinem 530d Firmenkombi und wechsele wahrscheinlich zum Modell 3, da verfügbar, Reichweite passt, Größe reicht nun da die meisten Kinder aus dem Haus sind. Die Steuerdifferenz stecke ich in die Altersversorgung,
    Als ich vor 3 Jahren zum ersten Mal ein Model S für 2 Tage hatte, merkte ich das ein neues Zeitalter angebrochen ist.

  8. Fahre seit vier Jahren ein Elektroauto und zwar den Nissen Leaf. Den Neusten mit einem Akku von 62 kw und heute Morgen zeigt er mir eine maximale Reichweite von 417 km an. Habe mir vor vier Jahren den Nissan Leaf gekauft, weil als alternative nur noch der Tesla war . Mein heutiger Leaf ist ein Super Auto mit einer Technik ,die die Sicherheit beim Fahren erhöht , bin sehr zufrieden. Sage immer der Nissan Leaf ist ein Computer auf Rädern. Tanke ausschließlich Strom von meiner Wind oder Photovoltaikanlage. Für mich hat das CO² neutrale Leben schon begonnen !

  9. E-Mobilität in einem guten Mix…z.B. Urbaner Verkehr..ist okay….
    Kaigo…wie er sich nennt kennt nicht die Problematik auf dem Land….
    Vor 1 Jahr habe ich eine Geschäftsreise quer durch Deutschland mit einem Plug-Hybrid durchgeführt.
    Fazit…Keine zeitnahe..bzw.erreichbare Lademöglichkeit. Benzinverbrauch…höhere CO 2 Emmision…viel zu hoch..12 ltr und mehr.
    Mit meinem SUV Diesel…..4 ltr im Schnitt weniger incl geringerer CO2 Emission.
    Es benötigt wohl kaum ein anderes Argument, dem E- Hype ein Ende zusetzen.
    S.Koks

    1. Ladeinfrastruktur ist ja immer ein Thema und der Ausbau muss voran gehen (tut er ja auch, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/460234/umfrage/ladestationen-fuer-elektroautos-in-deutschland-monatlich/, 6700 Anfang 2018 auf >17.000 Ende 2019). Die Idee Tankstellen mit Ladesäulen auszustatten, gerade in der Botanik, wäre da natürlich sinnvoll. Den Zwang muss man natürlich nicht gut finden.
      Der Plug-In-Hybrid, das muss man so klar sagen, ist natürlich für Langstrecken eher Käse weil der Akku eben nur für rund 40km hält und dann mitgeschleppt werden muss.

      Und das Auto muss wie schon oben geschrieben zu den Bedürfnissen passen. Würde ich persönlich jeden Tag 500km durch die Gegend eiern, würde ich mir dafür nur ein Elektroauto (da bleibt auch nur Tesla) kaufen, wenn ich das wirklich unbedingt wollte. Ansonsten eben ein Diesel. Das ist Stand heute. Wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt muss man abwarten. Die ersten Autos mit 120kWh Batterie werden in Aussicht gestellt, was wohl für weit über 600km reichen sollte, wenn man nicht gerade mit einem SUV über die Autobahn kachelt. Die Ladegeschwindigkeit muss natürlich zur Batterie passen.

      Dem E-Hype setzt die Erfahrung auf jeden Fall kein Ende. Wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahre (richtig los ging es erst 2012 mit dem Tesla Model S) mal unvoreingenommen ansieht, wird man sehen welche Entwicklung das genommen hat und wie schnell das ging. Die Entwicklung geht weiter, denn im anders als beim Verbrenner nach 100 Jahren ist bei den Akkus noch lange nicht das Ende der Möglichkeiten erreicht.

    2. Da bist du wohl mit deinem SUV die ganze zeit im Standgas gefahren und mit dem PHEV Bleifuß
      Ich habe den Kia Niro PHEV also auch ein SUV aber mein Verbrauch an Benzine liegt bei 1,9l
      Ach so ich wohne auch auf dem Land in Norwegen. Mehr Berge kälter trotzdem 1,9l
      Nicht alles schlecht machen erst nachdenken.

  10. Es mag ja sein Das E- Autos für Menschen reichen die Ausschließlich Kurzstrecke fahren reichen. Wenn wir mal ein Haus oder eine Wohnung haben sollten werden wir vielleicht mit einem die Fahrräder ersetzen (ein Bakfiets zum einkaufen, und die 4 anderen). Wir fahren außerhalb der Schulferien unsere Kinder Freitags vom Internat holen und Sonntag bringen. Den Rest der Zeit steht unser Auto an Deck eines Frachtschiffes. Wir Fahren durchschnittlich 350km pro Richtung, mit keinem E-Auto ist dies mit 6Personen ohne Zwischenstop möglich. Die Bahn ist keine Wirkliche Alternative. Haldensleben – Zwolle mit Auto ca 4h bei 5l Diesel pro Richtung. Die Bahn 6h pro Richtung und nur 2h Zeit vom Bahnhof zum Internat und Zurück dann in die letzte Verbindung.
    E auto Routenplaner sagen jeweils min 5h fahrzeit voraus. Mit Mitarbeiter dann in Zwei Autos das es keine 6oder7Sitzer mit 1.5tonnen Gewicht gibt(Kran auf Schiff). Zur Stromversorgung wir versorgen unseren Strom mit Solarzellen und Lichtmaschinen am Hauptmotor. Bei Liegezeiten mit Batterien die Während der Fahrt geladen werden. Jede Batterie 1550Ah bei 24V Nennspannung (70kwh). Landstrom benutze ich gerne aber in Deutschland sind die Landstromanschlüsse 400V16A das sind 8kw bei einem Preis von 0,3€ zzgl MwSt. Damit müssen dann auch noch zwei Wohnungen auskommen. Und nur jede 10wenn überhaupt Liegstelle hat einen Landstromanschluss. Also bleibt das Laden mit einem Dieselgenerator. Wieviel umweltfreundlicher ist die als ein Dieselauto direkt. Niemand ist bereit einen Aufschlag zu bezahlen weil der dienstleister Umweltfreundlicher ist habe ich in den Letzten 10Jahren feststellen müssen. (Fast 400000€ in Flussanpassungen und neuer sauberere Motoren und die Batterien inklusive Umformern gesteckt um dann hören zu bekommen dann verbrauchen sie ja wenigen dann können sie auch noch Billiger fahren. Gerade jungen Personal ist die Bezahlung wichtiger und die gehen dann auf Schiff ohne Batterien und Umweltschutzgedankeb für 50€mehr im Monat. Unser Schiff Fährt seit Jahren mit GTL und spart damit schon CO2 ein, NOX und Feinstaub ebenso. Sobald es synthetische Brennstoffe fürs Auto gibt fahre ich die da auch. EAuto aber erst wenn es für mich mindestens so praktisch ist wie unser7Sitzer Diesel der noch nichtmal 24000€ kostet. Und die ersten neuen Bremsklötze nach 220000km brauchte.

  11. Was für mich auch einen Hindernisgrund darstellt, sind die zig verschiedenen Bezahl-Karten, die man bei langen Strecken dabei haben muss. Warum kann man nicht, wie an jeder Benzin-Tankstelle, ganz einfach mit der Bankkarte bezahlen? Weiss das jemand von den Experten hier? Ich habe jedenfalls keine Lust, mit diversesten Anbietern Verträge abzuschliessen und ihnen Einzugsermächtigungen zu erteilen.

    1. Herr Staller haben sie ein Smartphone? auch darüber können sie mittlerweile an vielen Stationen den Ladevorgang starten, ohne mit den Karten Jonglieren zu müssen. Auch werden bereits die ersten Ladestationen mit EC Kartenlesern betrieben. Wie KaiGo schon geschrieben hat, mann muss sich halt auch mit der Thematik beschäftigen.
      Allgemein sehe ich eher das Problem des um Denkens, weil man lieber in seiner Freizeit bequem bleiben will.
      Natürlich gilt nach wie vor, das das Auto zum Bedarfs Profil passen muss.

  12. 12 Liter säuft ein PHEV als Range Rover. Andere gibt’s die im reinen Benzinmodus mit 6 Liter laufen. Oder halt ein HEV der immer billiger läuft als ein reiner Verbrenner.

  13. Oft werden von den Kommentatoren Fahrprofile beschrieben die klar gegen die aktuellen Reichweiten und Ladeinfrastruktur sprechen. Dabei wird vergessen, dass das nicht dem Fahrverhalten des Durchschnitts entspricht. Die meisten Zweitwägen könnten aber jetzt schon e-Autos sein, da in diesen Haushalten dann ja immer noch der 1 Wagen für die Langstrecken zur Verfügung steht (so ist das bei uns im Moment auch noch). Allein in diesem Segment könnte man sehr viele Verbrenner durch E-Autos ersetzen. Dann kommt dazu das die Zweitwägen auch meist Urban und für Kurzstrecken genutzt werden. Da geht jetzt auch ein gebrauchtes E-Auto mit kleinem Akku.
    Man könnte schon wenn man wollte. Wie auch die ersten Kommentatoren beschreiben.
    Nur am Rande für die Kombi-Fans: es gibt auch Kombis mit Plug-Ins die dann bestimmt 80% der Strecken vor allem in der Stadt elektrisch fahren könnten (z.B. VW Passat, Kia Optima, Merceds E-Klasse) wenn man schon keine 2 Autos hat oder haben will und öfter Langstrecken fährt.

    1. “Dann kommt dazu das die Zweitwägen auch meist Urban und für Kurzstrecken genutzt werden. ” – Da stellt sich mir die wohl berechtigte Frage: Wozu benötigt man urban (in der Stadt) und für Kurzstrecken (ca. 5 km) überhaupt ein Auto, egal welches? In der Stadt gibt es einen gut ausgebauten ÖPNV. Und wem das nicht reicht, kann sehr gut mit dem Rad fahren, dann tut er auch noch was für seine Gesundheit.

      Ansonsten ist natürlich schon was dran. Aber wie immer liegt auch dieses Thema individuell anders.
      Unser Zweitauto z.B. ist ein Mini Cabrio, das nicht nur von meiner Frau benutzt wird, sondern auch zugleich unser gemeinsames Freizeit-Auto ist. Mit dem fahren wir in der Regel ausgedehntere Touren in den Alpen, auch mal bis zu Lago Maggiore oder Gardasee. Das Cabrio haben wir vor ein paar Jahren sehr günstig gebraucht gekauft, für a. 20.000 Euro. Ich bekomme derzeit keinen gleichwertigen Ersatz für diesen Preis.

      1. Ich komme aus einer Kleinstadt mit 40.000 Einwohner. Der ÖPNV hier ist nicht vergleichbar mit dem der Großstädte. Radfahren ist da auch keine Lösung, ausser zum Vergnügen.
        Zum Thema Zweitwagen, gehören Sie halt zu den wenigen die für Erst- u. Zweitauto kein passendes e-Äquivalent finden.

  14. Da ich vor einem Autokauf stehe und mich gerade intensiver als bisher mit Elektromobilen auseinandersetze, kann ich mir einen Irrtum, der im Artikel vergessen wurde, nicht verkneifen: Ein weitverbreiteter Irrtum ist nämlich, E-Auto-Fahren wäre billiger im Verbrauch. Dem ist mitnichten so. Schon bis Ende 2019 war ein E-Auto etwas teurer im Verbrauch als ein Diesel. Dies scheint sich jetzt aber noch dramatisch zu verändern – zum Schaden der Elektromobile!
    “Der große deutsche Schnellladesäulen-Betreiber IONITY erhöht seine Ladestrompreise für Elektroautos. Eine Akkufüllung kann bis zu zehnmal teurer werden. …Der Schnell-Ladesäulenbetreiber IONITY erhöht zum 31. Januar seinen Ladestrompreis für Direktkunden auf 79 Cent pro Kilowattstunde. … Bisher kostete eine Akkuladung pauschal acht Euro. Tankt man ein Elektroauto mit großem 100-kWh-Akku, verzehnfacht sich der Preis also beinahe auf 79 Euro pro Akkuladung.
    In einem sparsamen Elektroauto wie einem BMW i3 (16 kWh Verbrauch pro 100 Kilometer) kosten 100 Autobahnkilometer mit dem neuen IONITY-Tarif etwa zwölf Euro.” (Quelle: EFahrer.com)
    Vergleiche ich das mit meinem BMW X3 komme ich dagegen mit 7,80 bis max. 8 Euro weg. Für mich ist das Elektroauto vorerst gestorben, so leid es mir tut.

    1. Da bin ich glücklich, dass wir unseren i3 zu Hause für 23,75 Cent (100% Solarstromtarif) und unterwegs nur kostenlos laden und uns somit die 100km nur max. 3,- kosten 🙂
      Es geht also auch ohne eigenes Haus und Solaranlage günstiger als mit einem Verbrenner 😉

    2. Für mich war immer klar, dass öffentliche Schnellladestationen ( jemand will etwas verdienen ) teurer sein müssen also eine private Ladestation egal wie diese dann auch aussieht.

      Private Lösung < 1000 EUR:
      Kann z.B. eine CEE 3x16A Dose sein oder eine Wallbox, die entweder allgemein käuflich ist oder vom Hersteller verkauft wird ( Tesla ca. 400 EUR )
      Wichtig: die Leitung muss von einem entsprechenden FI-Schalter geschützt sein.
      Die private Lösung ist natürlich nicht überall möglich, oder noch nicht, aber sie wird im Endeffekt günstiger sein, und sie hat den Vorteil, dass ich mehr Einfluss auf die Stromerzeugung ( z.B. Naturstrom ) habe. Ich kenne viele Architekte, die während der Planungsphase auf solche Stromanschlüsse achten. Leider aber immer noch viel zu wenig.

      Ich verstehe Sie sehr gut. Gerade deshalb finde ich es essentiell wichtig, dass 1. viel Werte auf eine lokale möglichst auf Naturstrom ( PV, Wind, Wasserkraft, Biomasse ) basierende Stromerzeugung geachtet wird und 2. Massstäbe definiert werden, dass möglichst viele Elektroauto Fahrer zu Hause, im Büro, bei Hotels, bei Einkaufszentren ( z.B. gute Möglichkeiten für PV Anlagen auf dem Flachdach ) usw. während längeren Aufenthalten laden können.

      Ich beweise seit 10 Jahren, dass das funktioniert. Meine Ladungen an öffentlichen Ladestationen begrenzen sich pro Jahr auf max. 3-4 mal ( je max. 15-20 Minuten ). Meine kWh zu Hause mit Naturstrom ist 22 Rappen(CH), c. 20 cents Nachtstrom. Die letzten 21'000 km mit meinem Model 3 brauche ich im Durchschnitt 13.5 kWh/100km (Februar 2019 – Heute Januar 2020). Innerorts, Ausserorts, Autobahn, Berg/Tal Fahrten. Moderate fahrweise ist dabei geboten.

      Aber ich kann diesbezüglich Ihre Frustration verstehen. Wie gesagt, ich würde heute und in der Zukunft eine private Möglichkeit vorschlagen, wann und wo immer das geht. Ich würde sagen, das Model 3 liegt vermutlich in der Anschaffung im Bereich des BMW X3. Berücksichtigen Sie auch die jährlichen Ersparnisse bei der Versicherung und allenfalls günstigere Versicherungsprämien.

      Ich habe den BMW 530d gegen das Model 3 eingetauscht und bin sehr zufrieden.

      1. Tesla Model S ist eine Sportlimousine und in keinster Weise ein SUV. Model S hat keine Anhänger-Kupplung, die brauche ich aber für meinen Mountainbike Träger. An einer Luxuslimousine bin ich nicht interessiert, ich brauche Ladeaum. Glauben Sie mir, ich beobachte den E-Mobile-Sektor sehr genau. Bis jetzt ist das für mich aber nicht interessant. Und da nun die Ladestations-Anbieter dabei sind, ihre Preise eklatant nach oben zu schrauben, ist das Thema jetzt erst mal ganz durch.

      2. Sie scheinen in der Schweiz zu leben. Wir in Deutschland zahlen den weltweit höchsten Strompreis, bald 34 Cent die KWh. Da ist auch das Laden an der heimischen Wallbox ein teurer Spaß, wenn auch billiger als an einer der öffentlichen Ladestationen für 48 Cent oder bald noch mehr. Unsere Regierung tut viel zu wenig, um die Elektromobilität zu fördern.

        1. Ja ich bin Schweizer habe aber sehr viele Kollegen in Deutschland und auf der ganzen Welt ( Europa, USA, CHina, Russland etc. ), mit denen ich ständig in Kontakt stehe bezüglich dem Themenbereich Elektromobilität. Länder können auch voneinander lernen, wir Schweizer von Deutschland und vis verca.

          Ich lebe Elektromobilität seit 10 Jahren und habe deshalb halt hier die meiste Erfahrung, obwohl es andere Formen der Mobilität parallel
          dazu geben wird, die sehr wohl legitim ist.

          Ein paar Dinge die ich ansprechen wollte:

          Tendenziell ( bitte nicht wieder veralgemeinern ) werden lokale / private Lösungen günstiger sein als öffentliche, aus den Gründen, die ich schon genannte habe. Aber wie gesagt jedes Land hat seine eigene Tarifpolitik.

          Zugegeben, lokale, private Ladestationen sind mit eigenem Engagement verbunden, aber wenn die einmal geschaffen sind, dann profitieren alle Elektroautofahrer davon. Bei Ihnen zu Hause, Sie selbst und dann Freunde und Bekannte die auf Besuche kommen auch wenn sie von weiter her kommen. In Hotels profitieren alle Gäste und das jahrzehntelang. Immer Charge Hotels bieten auch vermehrt Nachhlatigkeit beim Essen an, etc. Hotels, die mit gutem Beispiel vorangehen werden zunehment besser besucht wenn sie mehr Gäste haben, die mit Elektroautos unterwegs sind. Jedes Hotel bietet heute WLAN an und so wird es sich auch mit Ladestationen beim Hotel entwickeln.

          Zu Hause habe ich viel mehr Einfluss, wie der Strom erzeugt wird den ich für mein Auto und das Hause selber benütze. Durch das Bewusstsein und ich verstehe dass wir da noch einen weiten Weg haben, dass Nachhaltigkeit auf allen Ebenen eine viel höhere Priorität in Zukunft haben sollte, werden auch vermehrt Lademöglichkeiten in Mietshäusern gefordert werden. Und dieser soll auch nachhaltig erzeugt werden. Wir haben es in der Hand Nachhaltigkeit zu fordern und selber dabei zu helfen, dass diese auch ungesetzt wird. Das ist nicht einfach, aber wenn wir in Zukunft eine moderne Gesellschaft wollen, die auch unseren Kindern ein Leben in Sicherheit bieten kann, dann sind wir verpflichtet unserern Beitrag zu leisten. Das natürlich je nach den finanziellen Möglichkeiten.

          Ein grosses lokales und privates Ladenetz reduziert die Ladezeiten ( ist ja immer ein grosses Thema ) und lässt das öffentliche Netz denjenigen, die halt sehr oft grosse Distanzen überwinden müssen. Damit verhindern wir womöglich Staus vor Schnellladestationen ( ebenfalls immer ein Thema ).

          Für mich ist klar, dass es keine Lösung nach dem Prinzip “One size fits all” geben wird. Nicht jeder kann genau wie sein Nachbar und vielen muss unter die Arme gegriffen werden. Diejenigen die stärker sind leisten etwas mehr, andere etwas weniger.

          Doch das Ladenetz wird quantitativ und qualitativ nur grösser/besser wenn wir es fordern und wenn mehr Elektroautos im Einsatz sind. Aktiv werden ist sehr wichtig. Wenn es um soziale und andere Dinge geht fordern wir auch, wieso also hier nicht auch ?

  15. Ich fahre als Rentner 74 seid 4 Jahren (2016)TESLA S 70d Reichweite ca.320 bis 350kmVerbrauch abhängig von Fahrweise 18 bis 20kwh/100km bin inzwischen in Berlin und Urlaub Frankreich Italien Österreich Nordsee Ostsee 50.000km für ca. 200€ gekauften Strom gefahren. Mein Model hat kostenloses lebenslanges landen bei TESLA. Alle 200km kurze PinkelPause reicht zum Aufladen und ist entspannend. Sonst in Hotels kostenlos über Nacht . Preiswerter angenehmer entspannter kann man nicht fahren. Überall wo es 230v/ 3kw oder 3 phasig / 230V mit 11kwh kann man Laden. Es gibt überall Tesla ladestationen und Hotels einkaufcentren wo man Laden kann.
    Ich könnte Spitze 225kmh fahren aber warum soll man das ? Es fährt sich im Ausland entspannter mit Max 120 bis 130kmh ? Nur einige Deutsche “Poser Angeber lobbyisten Politiker ” wollen Rasen. Sie sollten ihre Zeit besser planen ist stressfreier gesünder .

  16. Vielen Dank für die Aufdeckung dieser 5 Irrtümer bei E-Autos. Besonders interessant finde ich, dass die Batterien doch nicht so schnell an Reichweite verlieren wie gedacht. Ich werde mich beim Autohandel mal weiter darüber informieren.

  17. Gut zu wissen, dass im Vergleich mit Verbrennungsmotoren E-Fahrzeuge beim Fahren die Treibhausgasemissionen beachtlich reduzieren, unabhängig davon, wie die zum Laden benötigte Energie erzeugt wird. In unserer Autowerkstatt hatten wir erst gestern eine Diskussion darüber welche Nachteile ein E-Fahrzeug hat. Interessant, dass die Batterien für 10 Jahre ihre Kapazität von 70 bis 80 Prozent behalten.

  18. Gut zu wissen, dass Elektroautos generell umweltfreundlicher sind als Benziner. Darüber gibt es ja immer wieder Spekulationen, aber dank Ihnen weiß ich es nun. In einem Jahr will ich sowieso beim Autohandel ein neues Auto kaufen und werde mich nach E-Autos umschauen.

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