Frankreich reduziert Umweltbonus und will Strafsteuer für Spritschlucker massiv erhöhen

Frankreich reduziert Umweltbonus und will Strafsteuer für Spritschlucker massiv erhöhen

Copyright Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 749469604

Wie geplant wird Frankreich die Fördersumme für den Kauf von Elektroautos demnächst wieder senken. Von aktuell 7000 auf 6000 Euro ab 2021, und dann auf 5000 Euro ab 2022. Der Zuschuss für Plug-in-Hybride sinkt ab 2021 von 2000 auf 1000 Euro. Die Prämie zahlt Frankreich in dieser Höhe nur für Autos aus, die weniger als 45.000 Euro kosten. Die separate Förderung für einkommensschwache Haushalte in Höhe von 3000 Euro soll zunächst beibehalten werden.

Schwindelerregende Höhen könnte die Umwelt-Malus („malus écologique“) genannte Strafsteuer erreichen, welche beim Kauf eines besonders umweltschädlichen Verbrenners anfällt, wie etwa übergroße SUV oder leistungsstarke Sportwagen. Käufer von Fahrzeugen, die im WLTP-Test mehr als 213 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, drücken aktuell den Höchstsatz von 20.000 Euro an den Fiskus ab. Dieser Wert ist mit Autos erreicht, die einen Normverbrauch von mehr als 8,9 Liter Benzin oder 8 Liter Diesel haben. Die 20.000 Euro erscheinen sogar noch günstig gegenüber der geplanten Anhebung der Umwelt-Abgabe, welche Frankreich bereits im Jahr 2008 eingeführt hat, damals allerdings mit deutlich niedrigeren Beträgen.

Mit den geplanten 40.000 Euro Umwelt-Malus ab 2021 verdoppelt sich die Strafsteuer im Vergleich zum Vorjahr auf einen Schlag. Für 2022 ist eine weitere Anhebung auf 50.000 Euro vorgesehen. Die Abgabe in voller Höhe betrifft allerdings nur einen kleinen Teil der für gewöhnlich in Frankreich verkauften Neuwagen. Die Höhe des Umwelt-Malus staffelt sich je nach CO2-Ausstoß, und wird ab einem Emissionswert von 138 Gramm CO2 je Kilometer fällig. Mit diesem Wert schlägt der Staat günstige 50 Euro auf den Kaufpreis drauf. Ab 160 Gramm CO2 je Kilometer wird es vierstellig, die 10.000 Euro sind mit 196 Gramm je Kilometer erreicht. Die Grenzwerte will Frankreich künftig ebenfalls anpassen: Ab 2021 soll der Umwelt-Malus bereits ab 131 Gramm CO2 eingezogen werden, 2022 soll der Einstiegswert auf 123 Gramm sinken.

Quelle: Electrive – Frankreich reduziert Umweltbonus ab 2021 wieder // AutoPlus – Malus 2020: le barème WLTP confirmé pour le 1er mars

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Frankreich reduziert Umweltbonus und will Strafsteuer für Spritschlucker massiv erhöhen“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
30 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Die Steuer für ALLE Verbrenner, also auch Hybride – ausser Wasserstoff- sollte jedes Jahr um 10-20% erhöht werden. Bei PW Motoren über 3 Liter Hubraum auch doppelt so stark.

Vive la France!!!

Da wird ohne Scheu(er)-Klappen gehandelt.

@uwe
„da wird ohne Scheu(er)-Klappen gehandelt.
Vive la France ..
ein dreifaches Hoch
– der Force de Frappe (ja .. eigene Atombomben ist schon was feines)
– den 56 französischen KKW
– der Fremdenlegion und den französischen Fallschirmjägern ..
– den corvit-Neuinfektionen und -Toten des heutigen Tages .. (11.000 /71 alleine heute)

Deutschland hat viel aufzuholen.
packen wir es an!

Egon, wir gönnen Dir doch Deinen Verbrenner aus „Teutschen Werrrrken, von den Arrrrbeitern mühsam geschrrrraubt.“

Ein Malus hat den Vorteil, dass es die Steuerzahler – ausser den Betroffenen – nichts kostet und Geld in die Staatskasse bringt anstatt die Schulden zu erhöhen.

Ich finde es eh besser die Umweltsünder zu bestrafen als den Autoabsatz zu subventionieren, das hätte auch gerade für kleine Elektroautos der Quadklasse wie Citroen Ami, Eli Zero (beide 45 km/h), Microlino, Twizy usw. ein großen Vorteil. Damit würde der Preisabstand zwischen den ganz kleinen und den etwas größeren Autos (Smart, e-up usw.) erhöht und nicht reduziert.

Warum SUVs subventionieren? – die verbrauchen viele Resourcen bei der Herstellung, auch in der Elektrovariante durch die große Batterien, und viel Platz in der Stadt, beides Dinge, die wir nicht im Überfluss haben.

Die Franzosen zeigen uns Deutschen wie man den Faktor :unnötige Fahrzeuge bewältigt. Ganz einfach mit Kohle, wenn 08/15 Leute meinen die Luft ihrer Mitmenschen verseuchen zu können, dann sollen sie auch zur Kasse gebeten werden

@Daniel 17:52Uhr
Ich schließe mich dieser Meinung an. Frankreich hat noch viel nachzuholen beim Aufbau der Erneuerbaren und dem Abbau der Kernkraft. Wozu weiter neue Verbraucher ans Netz zu bringen? Im Gebäudesektor ist da auch noch jede Menge Bedarf zur Senkung des Energieverbrauchs. Elektroheizung trotz Gasanschluss in der Küche, Metallfenster mit Einfachverglasung (wahrscheinlich über 70 Jahre alt) in einer Pariser AirBnB-Wohnung 2016. Wer vernünftige Autogrößen auswählt hat keinen Nachteil und wer es etwas größer und schneller braucht, muss eben mehr hinlegen. Geht so auch ohne Verbote.

@Yoyo
“ Deinen Verbrenner aus „Teutschen Werrrrken, von den Arrrrbeitern mühsam geschrrrraubt.““
Das ist wirklich eine beeindruckende Sachaussage ..

Aber .. hältst du ernsthaft irgendein französisches Produkt für wegweisend für die BEV-Entwicklung?
Den Zoe? – mit seinem an Energievernichtung grenzenden unterirdischen Lade-Wirkungsgrad? – mit seiner an Lärmterror grenzenden Lüfterkrach beim nächtlichen Schuko-Laden?

Ja – er wird gekauft. Der Käfer wurde auch noch in Massen verkauft obwohl er längst veraltet war.
Der Zoe ist historisch eine Leistung (wie der Käfer und der Golf I) aber aktuell ein Witz und lebt noch mehr als die Teslas vom Nerd-Effekt. – Renault ist einfach ‚knuffig‘

Solche Sondersteuern sind in Frankreich möglich, weil die Franzosen meistens ein sehr prosaisches, überwiegend zweckmäßigkeitsorientiertes Verhältnis zu ihren meist kompakten voitures haben, daher wohl kaum den Aufstand dagegen proben werden. In Deutschland undenkbar, Statussymbol und heilige Tempofreiheit, alles andere gilt als Neidkultur. Vielleicht ändert sich das in mittlerer Zukunft, wenn unsere Premiumhersteller ihre großvolumigen Verbrenner außer (noch) hier nur noch an Potentaten in ärmeren Ländern loswerden können (China ist dafür eher dicht als man glaubt, und Russlands Elite fährt künftig Aurus statt Benz).

Kaum zu glauben was hier geschrieben wird. Bitte lauft alle nur noch. Aber nein ihr habt ja doch alle Autos und fahrt damit zur Arbeit die Oma holen. Ihr redet alle wie und für die Grünen. Dann seit doch auch bitte so konsequent und lauft nur noch aber auch da scheidet ihr nur schlechte Luft aus. Mann mann mann was seit ihr für schön Redner.

Der olle Egon läuft wieder zur unterirdischen Höchstform auf. Er hat also neben einem Teslatrauma auch noch eine vive la France Zwangsneurose. Durfte er seit seiner Kindheit nur VW fahren? Schade dass ihm jegliche Sach- und Fachkompetenz abgeht. Von Objektivität ganz zu schweigen. Ich muss leider eingestehen, dass ich selber nach meiner postbubertären Zeit nur einmal mit einem VW Bulli unterwegs war. Danach hat kein VW mehr den Sprung in die engere Wahl geschafft. Ich habe inzwischen viele Marken gefahren und eines ist mir klar. Alle können Autos bauen. Die einen mit Vorsprung durch Technik, die anderen mit Lug und Betrug, einer grossen Klappe und mit alles verhinderndem Lobbyismus. In welche Kategorie fällt wohl Egons Spielwiese?

@vera ..

hast du außer deiner Küchenpsychologie irgendeine Sachaussage zum vorliegenden Thema?

Ich finde diesen Ansatz der Franzosen super, weil zielführend in Bezug auf Reduzierung der Umweltbelastung. Auch die jährliche Verschärfung ist sinnvoll. Und das alles ohne die verpönten Verbote. Wäre gut, wenn Deutschland ähnliche Bestimmungen umsetzt. Es nicht zu tun, wird die deutsche Autoindustrie auch nicht retten, weil der deutsche Markt zu klein ist und der internationale Markt nicht mehr viel davon abnehmen wird.

Aktuell ist es noch nicht klar, dass sich Elektroautos für Wenigfahrer rechnen. Eine teure Batterie ist möglicherweise nach 8 bis 10 Jahren nicht mehr brauchbar! Daher und weil noch lange nicht jeder preiswert laden kann, ist es auch richtig, „kleine“ Verbrenner vorläufig zu verschonen.

Leider gleitet die Diskussion mal wieder ab, indem zu viel und unsachlich über bestimmte Autofirmen debattiert wird. Um bestimmte Autofirmen ging es gar nicht in dem Artikel! ALLES was zu einer Reduzierung der Umweltbelastung von Fahrzeugen führt, ist wichtig – und die Staaten können das – wie in diesem Artikel gezeigt – vorantreiben und so ihrer Verantwortung für die Zukunft gerecht werden. Bravo Frankreich – merde Deutschland!

@jomei
„Solche Sondersteuern sind in Frankreich möglich, weil die Franzosen meistens ein sehr prosaisches, überwiegend zweckmäßigkeitsorientiertes Verhältnis zu ihren meist kompakten voitures haben, daher wohl kaum den Aufstand dagegen proben werden“

Kann es sein, dass Frankreich ein Anti-Deutsches Trauma hat? Übermächtige Wirtschaft, leistungsfähige Automobilindustrie, geringe Corvit-Sterberate, lebendige aber stabile politische Verhältnisse ??

Diese Politik des französischen Staates ist nur möglich, weil sie über keinerlei konkurrenzfähige Automobilindustrie verfügen der sie auf diese Art Weise schaden (wie auch die Norweger .. die machen kräftig auf umweltfreundlich und baden in Gas-Milliarden).
Mit solchen steuerlichen Maßnahmen versuchen sie den subjektiv übermächtigen östlichen Nachbarn über die Diskriminierung seiner Automobilindustrie zu dressieren.
Was mit dem Euro und der EU nicht gelang – irgendwie muss es doch zu schaffen sein.

Notfalls mit der Hilfe irgendwelcher Foristen.

Zum Thema „konkurrenzfähige Automobilindustrie“ – Finnland war mit Nokia mal konkurrenzfähig bei Handys und die USA mit Kodak bei analoger Fotografie, inzwischen Schnee von gestern. Ob VW mit den IDs die Kurve kriegt, das muss die Zukunft zeigen.

Inzwischen dürfte der Klimawandel so massive, jährlich steigende finanzielle Schäden verursachen – in Deutschland, in der EU und weltweit – dass der Verbrenner-Lobby langsam das Geld ausgehen dürfte, wenn die Politik mal nachrechnet was da an Spenden, Dividenden (z.B. VW) und Arbeitsplätzen noch rein kommt im Vergleich zu den steigenden Umweltausgaben. Das können auch die USA, ein möglicher neuer alter Präsident und seine Anhänger nur noch kurzfristig verdrängen.

Über kurz oder lang wird der Umweltschaden (als Steuer, Malus oder wie auch immer es genannt wird) auf die Auto- und fossilen Kraftstoffpreise aufgeschlagen werden müssen. Je früher sich die Politik darauf einigen kann desto besser ist es für die Umwelt und desto billiger wird es für die Bürger insgesamt.

Strom der Heilsbringer, Strompreise in D doppelt bis dreifach so hoch wie im Rest der Welt, Tendenz steigend. Infrastruktur ,, Stromtankstellen,, quasi nicht vorhanden, Preistransparenz null,nicht einmal vorgeschrieben! Windenergie kein Recycling der ,, Flügel,, möglich.(werden verbrannt!!!!!) 2019 gab es ca 30 000 Windräder inkl bis zu 15 m Tiefe Betonfundamente welche für immer in der Erde verbleiben. Billiger sauberer! Atomstrom nein Danke …warum stecken wir nicht die gleiche Energie in Erforschung des Recycling? , Glaubt wirklich sirgendjemand das eine CO2 oder Luxusabgabe auch nur einen einzigen zB Porsche von der Straße holt? Die Welt wird immer reicher. Es spielt überhaupt keine Rolle ob das zB Porsche Cabrio 169,000 oder 210000 kostet . Es sind gerademal ca 400 Euro Leasing Rate mehr. Der Rest fährt halt in Sommer die 60km zur Arbeit mit dem Pedelec und im Winter bei Schnee geht er stempeln… Wohl dem wer auf dem Bau arbeitet .Ach sorry ,es gibt ja keinen Schnee mehr…also, zieht euch in Zukunft warm an Deutschland

Nationale Vorurteile über die angeblich und pauschal deutschfeindlichen Franzosen haben Sie bestimmt keine? Es steht jedem Franzosen frei, sich ein deutsches Fabrikat zu kaufen, wie auch umgekehrt, es gibt in der EU keine Einfuhrzölle oder Handelsbeschränkungen. So wie der deutsche Fahrer seinen Golf fährt, fährt der französische Fahrer seinen Peugeot oder Renault. Und der Golf wird von einem Konzern gebaut, an dem der Staat (Bundesland Niedersachsen) mitzubestimmen hat. Soviel zur französischen Staatswirtschaft und dem Deutschen Glashaus mit seinen Subventionen deutscher Konzerne, z.B über das Dienstwagenprivileg, z.B. Steuervergünstigungen, mit Ihren und meinen Steuern bezahlt. Erinnern Sie sich noch an die 5 Milliarden Abwrackprämie 2009? Also, wo ist das Problem?

Ist als Antwort auf Egon Meier gedacht.

Hat der deppete „ Sandhasenmeier„ schon mal etwas Richtiges in diesem Forum beigetragen? Man muss ihm mit einer Sprache antworten die er versteht. Von einem Ladewirkungsgrad versteht er so viel wie der Teufel vom Weihwasser. Der macht VW noch schlechter als dass sie sind. Seit vielen Jahren mussten sie mit einem schlechten E Motor im umgebauten Golf leben. Mit ihrem Neuen können sie immer noch nicht mit 22 KW aufladen. Pfeifen tut s beim Meier wo anders, nicht beim Zoe beim Laden.

@Bob:

– Die Schweiz gehört auch zum Rest der Welt und da sind die Strompreise zumindest gleich hoch, nach Angaben meiner Freunde in Deutschland.
– Zum guten Glück gibt es keine wie Sie es nennen „Stromtankstellen“ und zwar auf der ganzen Welt. Akkus werden geladen oder „betanken“ Sie bei sich zu Hause ihr Notebook ?
– Eine Luxussteuer die das doppelt wie der Nomralpreis ausmachen würde, macht schon einen Unterschied. Oder eine Spritpreiserhöhung auf 5 EURO ebenfalls. Das Verursacherprinzip sollte sich endlich durchsetzen dürfen.
– Ein Verbot von Leasing Fahrzeugen ebenfalls. Was meinen Sie wie leer die Autobahnen plötzlich wären und wie sicherer, zügiger und entspannter die Käufer von Elektroautos fahren könnten, die sie auch wirklich bezahlen können. Auf Pump leben sollte nicht belohnt sondern bestraft werden.

Es gäbe verschiedene Massnahmen, bei denen schon eine grössere Anzahl Leute der Gesellschaft nicht einfach nur noch den Stinkefinger zeigen würden.

@strauss ..
ist das nicht der Vogel, der seine Kopf in den Sand steckt
„Hat der deppete „ Sandhasenmeier„ schon mal etwas Richtiges in diesem Forum beigetragen? Man muss ihm mit einer Sprache antworten die er versteht.“

Wenn du mal ein bisschen recherchieren würdest könntest du
a) die Werksangaben von Renault zum Zoe nachlesen, die (wenn mit mit Grundschulmathemtik nachrechnest) einen theoretischen Schuko-Wirkungsgrand von knapp 70% ermitteln kannst. Der Rest wird als Abwärme in die Gegen gepustet.
b) den sonstigen Wirkungsgrad des Chameleon-Laders (nämlich unterirdisch) an der depperten Firma Mercedes, die sich für den Smart denselben hat andrehen lassen. Das ging genau so in die Hose wie der von Renault übernomme Dieselmotor (siehe DUH-Messwerte). Du darfst die Suchmaschine deiner Wahl befragen nach ‚eqpassion blog chamäleon‘
Dann lies einfach mal und dann weißt du, warum Renault einfach nur billig und schlecht ist.

Und irgendwann schreibst du auch mal in der Sache irgendwas und nicht nur persönliche Beleidigungen.

@jomei
„Nationale Vorurteile über die angeblich und pauschal deutschfeindlichen Franzosen haben Sie bestimmt keine? Es steht jedem Franzosen frei, sich ein deutsches Fabrikat zu kaufen, wie auch umgekehrt, es gibt in der EU keine Einfuhrzölle oder Handelsbeschränkungen.“

es gibt sehr trickreiche nichttarifäre Handelshemmnisse.
Wenn ich die Abgaben exponentiell so gestalte, dass ich Oberklassen-Fahrzeuge – die vorrangig aus Deutschland kommen – ist das so ein Fall.
Beschäftige dich mal mit den französichen Regeln zum Thema Arbeitskräfteentsendung von Deutschland nach Frankreich. Es ist faktisch unmöglich, dass im deutsch-französischen Grenzgebiet ein deutscher Monteur in Frankreich eine Heizung repariert. .Denn die Papiere, die er mitschleppen muss – die nur von einer französischen Behörde ausgestellt werden könne – sind praxisnah nicht zu beschaffen.

Und wenn du dich mal mit den Positionen der sozialistischen Partei, der kommunistischen Partei und der Front National zum Thema ‚Deutschland‘ beschäftigst dann wirst du das Thema ‚antideutsche Ressentiments in Frankreich‘ etwas anders betrachten. Vielleicht siehst du dann auch die Ziele französischer Politik etwas anders.

Das hat sich spannenderweise mit Corona deutlich gelegt.
In Deutschland neigen wir dazu, Frankreich zu romantisieren.

Schlechte L A U N E
bekomme ich langsam in diesem Forum!
Könnten nicht alle Beteiligten nicht einfach einmal versuchen sich auf das Thema des Artikels zu konzentrieren anstatt mit Herrn Meier immer neue Nebenkiegsschauplätze aufzumachen!!!!!!!
Schön wäre es, wenn der Forenbetreiber solchen Störenfriede nach vorheriger öffentlicher Verwarnung mal eine A U S Z E I T verordnet.
Zurück zum Artikel:
Ich finde den französischen Weg gut und auch das angesprochene Verursacherprinzip – viel
Emission = viel Kosten/ Steuern wäre mal eine sinnvolle Lösung.
Ein jährlich wachsender Malus von 10-20 % dürfte nach meiner Meinung deutlich höher ausfallen – es muß irgendwann einfach jedem finanziell weh tun – oder V8 Fahrer müssten von der Gesellschaft einfach milde belächelt werden – gesellschaftliche Verachtung mag nämlich keiner gern – „Reiche“ auch nicht!

Ist leider nicht so ganz einfach handzuhaben. Behalten es aber definitiv im Blick.

Doch, ist sehr einfach, nur mal hier demokratisch abstimmen lassen, dann haben wir den tollpatschigen Meier vom Hals. Leider war er nie eine Bereicherung in diesem Forum. Jegliche Stellungnahme zu seinem Quatsch, wäre Wasser in den Rhein getragen. Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Ich würde es auch gut finden, wenn ALLE Kommentare umgehend „verschwinden“, die am Thema des jeweiligen Beitrags vorbei gehen. Dann muss man das nicht alles lesen und die Substanz bleibt stehen. Das müsste ja auch im Interesse des Seitenbetreibers sein. Qualität vor Quantität!

Also ich finde den französischen Ansatz sehr gut. Besser wäre noch ein Schritt weiter ……..
Je mehr Emissionen ein Fahrzeug erzeugt ,egal ob Abgas oder Lärm, desto höher die zu zahlende Steuer.
Auch stufenweise gern egal ob knatternde 2 Takt Roller, 4Takt röhrende Motorräder , blubbernde v8 , die prolligen Autos mit Klappenauspuff nicht vergessen ………

Auf Ecomento gesehen: Der Redakteur löscht Beiträge in den Foren mit der Begründung, „Bitte bleiben Sie sachlich“, „Ihr Beitrag passt nicht zum Thema“, „Ihr Beitrag bezieht sich auf einen gelöschten Beitrag.“ Meine Bitte an die Redaktion: Die Seite entsprechend pflegen und es genauso handhaben. Sage ich auch unter Inkaufnahme der Konsequenz, dass mein Widerspruch gegen Meiers Nachtretereien ebenfalls obsolet und damit gelöscht wird.

Es ist schon erstaunlich wie Inhalte verschiedener Kommentare vom eigentlichen Thema abweichen. Vor allem wie unsachlich und falsch polemisiert wird. Ich hoffe doch sehr dass es Ihnen jetzt besser geht?
Thema war Umweltbonus und Besteuerung von Spritschluckern. In Frankreich! Was hat das mit Windkraft in Deutschland zu tun? Zum Thema Recycling dieser Anlagen: Stand der Technik ist: Die Wertstoffe von Rotorblätter werden recycelt und der Wiederverwertung zugeführt. u.a. Balsaholz, CFK/GFK. Das Deponieren von alten Rotorblättern war in der Vergangenheit.
Wirkugsgradverluste vom ZOE: sind zwischen 2 und 4 Prozent. (meßtechnisch nachgewiesen) Allerdings gibt es bei den jeweiligen Technologien und Leistungen erhebliche Unterschiede.
Frage an die Fachleute: mein ZOE benötigt im Jahresdurchschnitt 15 kWh/100km, inkl. Ladeverluste. Wir haben im Haushalt ein vergleibares Fahrzeug mit Ottomotor, mit einem Verbrauch von 5,5 Liter/100 km. Welches Fahrzeug benötigt mehr Energie?

@Kurt Werner
Treibstoff Dichte Energiedichte EMPA
Norm-Benzin Euro-5 0.749 kg/Liter 8.67 kWh/Liter
Norm-Diesel Euro-5 0.835 kg/Liter 9.79 kWh/Liter

Diese News könnten dich auch interessieren:

Peugeot: „Bis 2025 werden wir unsere Modellpalette zu 100 Prozent elektrifiziert anbieten“
SsangYong X200 – eine weitere futuristische Elektro-SUV-Studie
Škoda: „E-Autos genauso sicher wie Verbrenner“
30
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).