Frank Thelen: Wasserstoff eine Zukunfts – oder nur Brückentechnologie?

Frank Thelen: Wasserstoff eine Zukunfts - oder nur Brückentechnologie?

Copyright Abbildung(en): Frank Thelen

Seriengründer und Tech-Investor Frank Thelen hat auf LinkedIn für sich die Frage beantwortet, ob Wasserstoff eine Zukunfts – oder nur Brückentechnologie ist. Wir freuen uns diesen Artikel auf unserem Portal mit dir zu teilen.

Update: Ebenfalls auf LinkedIn hat sich Dr.-Ing. David Wenger zu Wort gemeldet, seines Zeichens anerkannter Experte für Wasserstofftechnik und Gründer mehrerer Firmen auf diesem Gebiet – seine Antwort auf die Frage von Thelen wollten wir dir ebenfalls nicht vorenthalten.



Hat Wasserstoff eine Zukunft?

Beim Thema Wasserstoff gehen die Meinungen stark auseinander. Für manche ist es die Energiequelle der Zukunft, andere üben harte Kritik an der Technologie. Elon Musk nennt Wasserstoff-Brennstoffzellen “fool cells” und Wasserstoff-betriebene Autos “incredibly dumb”. Yoshikazu Tanaka, der Chefingenieur des Toyota Mirai (dem ersten Wasserstoffauto in Serie) gibt ihm sogar recht und sagt, es sei besser, ein Elektroauto direkt an der Steckdose aufzuladen. Er ergänzt jedoch, dass Wasserstoff eine zukunftsfähige Alternative zu Benzin sei. Herbert Diess wiederum sieht Wasserstoffautos ebenfalls als Unsinn, da die Herstellung von Wasserstoff entweder nicht CO2-frei oder extrem ineffizient sei.

In der Politik wiederum findet Wasserstoff einige Befürworter. Von den 50 Milliarden Euro, die die Bundesregierung im Rahmen des Zukunftspakets in neue Technologien investieren will, soll ein Teil auch in Wasserstoff fließen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil ist der Ansicht, dass Wasserstoff als Kraftstoff in Verbindung mit Brennstoffzellen die Mobilität umkrempeln könne. Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek sieht Wasserstoff als Energieträger der Zukunft, das Forschungsetat für grünen Wasserstoff soll um 300 Millionen Euro aus dem Klimafonds aufgestockt werden. Doch wie zukunftsfähig ist Wasserstoff wirklich? Handelt es sich dabei um eine Zukunfts- oder doch eher um eine Brückentechnologie?

Es gibt einige Herausforderungen bei der Herstellung und Anwendung von Wasserstoff:

Wasserstoff ist keine Energiequelle, sondern ein Energieträger

Wasserstoff wird oft in einem Atemzug mit Wind- und Sonnenenergie genannt, dabei handelt es sich anders als Wind- und Sonnenenergie nicht um eine Energiequelle, sondern um einen Sekundärenergieträger, der zunächst hergestellt werden muss.

Die Herstellung ist bislang sehr ineffizient und zum Teil sogar umweltschädlich

Wasserstoff als saubere Alternative zu verkaufen, geht in meinen Augen nach heutigem Stand der Technik zu weit. Bei der aktuell meist angewandten Herstellung aus Erdgas entsteht nicht nur CO2, es werden auch eine Reihe anderer, schädlicher Stoffe freigesetzt. Auch wenn es mithilfe von Elektrolyse möglich ist, CO2-neutral Wasserstoff herzustellen, bleibt das große Problem der Effizienz.

Wasserstoff verbraucht schon bei der Herstellung einen großen Teil der Energie

Was die Effizienz betrifft, wird Wasserstoff schon sehr bald an seine physikalischen Grenzen kommen. Nach aktuellem Stand der Technik liegt der Wirkungsgrad bei ca. 60 – 80 % und hier ist auch nicht mehr viel Luft nach oben. Bei der energetischen Nutzung von Wasserstoff durch Brennstoffzellen liegt die Gesamt-Effizienz aktuell bei 43% und kann voraussichtlich noch auf bestenfalls 52% gesteigert werden. Dies verdeutlicht die Grafik von Transport & Environment:

WTT / Transport and Environment

Die Speicherung von Wasserstoff ist aufwendig und benötigt viel Platz

Durch seine geringe Dichte hat Wasserstoff sehr viel Volumen. Auch wenn es extrem leicht ist und die Energiedichte auf die Masse bezogen sehr hoch ist, wird bei der Speicherung extrem viel Platz benötigt. Außerdem sind aktuell zur Speicherung entweder sehr hoher Druck oder sehr niedrige Temperaturen nötig, was ebenfalls Energie kostet. Hinzu kommt, dass es in Kombination mit Sauerstoff hochentzündlich ist und somit auch einige Risiken birgt.

Wieso will unser Land Wasserstoff fördern?

Trotz der oben genannten Kritikpunkte plant die Bundesregierung, Wasserstoff im Rahmen des Zukunftspakets zu fördern. Auch viele deutsche Autohersteller setzen auf die Brennstoffzelle als Alternative zur Elektromobilität. Ich schätze die Zukunftsfähigkeit von Wasserstoff als sehr kritisch ein. Während in der Batterietechnologie noch große Sprünge möglich sind, stößt Wasserstoff schon bald an seine physikalischen Grenzen. Samsung hat kürzlich ein Whitepaper zu einer Batterie mit einer Energiedichte von 900 Wh pro Liter veröffentlicht – hier erwarte ich in den kommenden Jahren große Sprünge, was sich sehr positiv auf die Gesamteffizienz und Reichweite von Elektroautos auswirken wird. Wieso Wasserstoff hier nicht mithalten kann, wird auch in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung sehr gut erklärt.

Dennoch gibt es einige Anwendungsbereiche, in denen Wasserstoff zumindest übergangsweise sinnvoll eingesetzt werden kann. Aufgrund seiner geringen Masse eignet es sich beispielsweise gut als Antrieb für Flugzeuge und Schiffe, die den nötigen Platz haben und weite Strecken zurücklegen müssen. Langfristig wird es auch hier effizientere Lösungen geben, aber um hier möglichst schnell und effizient große Mengen an CO2 einzusparen, sehe ich Wasserstoff als gute Lösung an.

Fazit – Wasserstoff eine Zukunfts – oder nur Brückentechnologie?

Wasserstoff ist für mich bestenfalls eine Brückentechnologie, die unter CO2-neutraler Herstellung eine sinnvolle Alternative zum Antrieb von Flugzeugen und Schiffen bieten kann. Sie ist aber keinesfalls eine wichtige Zukunftstechnologie und unsere Regierung und unsere Autoindustrie sollten meiner Meinung nach nicht zu viele Ressourcen in die Entwicklung stecken, die allein aus physikalischen Gründen nicht sonderlich vielversprechend ist. Ein weiterer Punkt sind die Herstellungs- und Wartungskosten von Wasserstoffautos, hierdurch werden diese noch mal deutlich unattraktiver gegenüber reinen E-Autos.

Ich freue mich auf eine offene, faktenbasierte und sachliche Diskussion und auf eure Meinungen zu dem Thema. Wichtig ist mir, dass wir nicht auf emotionaler, sondern auf rationaler Ebene über die wichtigen Fragen der Zukunft diskutieren und unser Land so jetzt an diesem wichtigen Wendepunkt in die richtige Bahn lenken.

Über den Autor

Frank Thelen ist ein europäischer Seriengründer, Technologie-Investor und TV Persönlichkeit. Seit 1994 gründet und leitet er technologie- und design-getriebene Unternehmen. In seiner Rolle als Gründer und CEO von Freigeist Capital konzentriert er sich auf Investitionen in der Frühphase. Seine Produkte haben über 200 Millionen Kunden in über 60 Ländern erreicht. Frank war der erste Investor in Startups wie Lilium Aviation, Wunderlist, myTaxi, kaufDA und Ankerkraut. 2018 veröffentlichte er mit 42 Jahren seine Autobiografie „Startup-DNA“.

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Mir ist die ganze Diskussion immer zu sehr „Verkehrsorientiert“. Wir benötigen doch heute in der Industrie große Mengen an Wasserstoff, der aktuell meines Wissens nach aus Erdgas hergestellt werden muss. Wenn ich also eine Förderung primär dem Thema Elektrolyse und Transport bzw. Lagerung widme und damit aus den 52% Fuel produktion efficiency einen deutlich höheren Wert erziel kann das am… Weiterlesen »

„Zu sehr Verkehrsorientiert“ – Da stimme ich voll und ganz zu. Wir haben in der Stahl- und Chemieindustrie wesentlich bessere Einsatzmöglichkeiten von grünem Wasserstoff. Zudem übersteigt der Bedarf jetzt schon die geplante Produktionsmenge. Das spiegelt sich auch in der kürzlich veröffentlichten „Nationalen Wasserstoffstrategie“ wieder. Dort werden Wasserstoff PKWs wenn überhaubt nur bei Flottenanwendungen erwähnt. Ansonsten richtet sich das Investitionsziel auf… Weiterlesen »

Eine erfreulich vollständige Analyse der gesamten e2e ökologischen Parameter. Wenn die Industrie H2 benötigt, dann soll sie den vollverantwortlich produzieren. Steuergelder für eine Fatamorgana ausgeben, ist irrelevant.

Wasserstof für PKW ist einfach eine Sackgasse. Warum so viel Energie verschwenden wenn es mit direktem Strom viel Energieeffizienter geht? Hier ist deutlich wieder der Einfluß von der alten fossilelen Brenstoff Firmen sichtbar. Die sind ja gewohnt Energie zu verschwenden und die Umwelt zu verseuchen. Und damit jährlich auch noch Billionen an direkten und indirekten Subventionen zu bekommen. Das ist… Weiterlesen »

Die Brennstoffzellentechnik im PKW ist im Vergleich mit BEV extrem aufwendig und kompliziert. Bald wird es die Batterien mit einer Lebensdauer von ca. 2 Millionen km/16 Jahre geben, die Ladezeiten verkürzen sich auf ca. gut 15 MIn. Wo bleiben also die „Vorteile“ für PKW/Wasserstoff, auch wenn man auch noch bedenkt, dass der Antrieb schon nach ca. 100.000km in großen Teilen… Weiterlesen »

Die Nische heißt: Große Langstreckenfahrzeuge für Vielfahrer.

Wasserstoff durch Elektrolyse herzustellen, ist in meinen Augen allein schon sinnvoll, um den überschüssigen grünen Strom zu speichern. Auch wenn die Argumentation des Autors für PKW richtig ist, kann man den so gewonnen Wasserstoff doch sicherlich für LKW, Schiffe und auch die Stromerzeugung bei fehlender Sonne/Wind verwenden.

Eine Speicherung bedeutet ich führe etwas zu und bekomme etwas heraus. Ist das was ich herausbekomme wesentlich weniger als das was ich zugeführt habe sind das hohe Verluste. Das Problem der hohen Verluste geht nicht einfach dadurch weg, dass man zuviel produzierte grüne Energie dafür verschwendet.

Im Prinzip würde ich Ihnen da Recht geben, aber es gibt noch zwei Aspekte, die dabei nicht außer acht gelassen werden dürfen: 1. Der durch Wind und Solar erzeugte Strom muss entweder direkt verbraucht oder über das europäische Stromnetz gegen Entgelt in Nachbarländer eingespeist werden. Bevor man also Gebühren zahlen muss, um den Strom direkt nach der Erzeugung im Ausland… Weiterlesen »

Ich würde, wie von einigen Anderen hier schon vorgebracht, diesen Überschuss-Wasserstoff sinnvoller in der Stahlindustrie sehen. Pilotanlagen bzw. Pläne sehen einen flexiblen Wechsel zwischen Kohle und H2 Einsatz vor, was optimal wäre um Netzstabilisierend agieren zu können. Damit kann direkt im Umfeld des Stahlwerkes H2 erzeugt, gespeichert und wieder verbraucht werden. Der relativ aufwändige Transport entfällt. Auch ist in diesem… Weiterlesen »

Wasserstoff mit CO2 veredelt ergibt Methan=künstliches Erdgas. Warum nicht auf Methan setzen? Autos, Busse, Bahnen, Schiffe können damit fahren, Heizungen laufen mit Methan, Strom kann mit Methan erzeugt werden. Die Infrastruktur ist ebenfalls vorhanden. Grüner Wasserstoff ist CO2 neutral, als künstliches Methan ebenfalls. Und was den Wirkungsgrad angeht hätten sich Benzin- und Dieselmotoren niemals durchsetzen dürfen.

J. K. Also, mit einem miserablen Wirkungsgrad grünen Wasserstoff herstellen, danach etwas CO2 dazugeben und dann als Mehan in Verbrennungsmotoren mit ebenfalls miserablem Wirkungsgrad verfeuern? Dann gleich e-Fuel Treibstoffe, gleicher Blödsinn aber mit etwas besserem Wirkungsgrad. Wenn Wasserstoff in mobilen Anwendungen, dann bitte mit Brennstoffzelle, aber nicht im PKW!

Solches Vorgehen wäre nur sinnvoll, wenn man über 100% EE und keine Alternativen der Energiespeicherung hätte. Ansonsten ist das reine Energieverschwendung, das umgekehrte Perpetuum mobile sozusagen.

Diese Diskussion wird viel zu oberflächlich geführt. Schon vor mehreren Jahrzehnten, also weit vor den erschreckenden Prognosen des „Club of Rome“ über die bevorstehende Erschöpfung unserer fossilen Energieträger und der zu erwartenden Klimaerwärmung haben sich Menschen Gedanken darüber gemacht wie man dieser negativen Entwicklung positiv gegenüber stehen kann. Die „Solare Wasserstoffwirtschaft“ wird bis zum heutigen Tage durch wirtschaftliches Lobbyistentum Weltweit… Weiterlesen »

Es ist nicht zielführend eine „sanfte, grüne Ressource“ mit einem miserablen Wirkungsgrad zu „verfeuern“. Fusions-Kraftwerke sind ebenfalls ein Irrweg: mit riesigem Aufwand Energie erzeugen läuft auf einen schlechten Gesamt-Wirkungsgrad hinaus. Zudem ist eine zentralisierte Energieerzeugung immer mit der Verteilungs-Problematik verbunden. Eine dezentrale („vor Ort“) Energie-Erzeugung über Fotovoltaik, Wind- und Wasserkraft ist viel effizienter. Viele wissen nicht, dass auch bei Fusions-Reaktionen… Weiterlesen »

Sie haben vollkommen Recht. Aber eine echte Wasserstoffwirtschaft basiert auf einem Pipelinesystem und ist nicht zwingend zentral. Wie wirbt die Betonindustrie: „Es kommt darauf an, was man daraus macht“. Elektrolyseure könnten Bestandteil jeder größeren PV-Anlage und Bestandteil jedes Windparks sein. Verfeuern ist sowieso kein Thema. Und was viele nicht realisieren, Brennstoffzellen sind keine PKW-Technologie, sondern sehr effiziente Kraftwärmekopplungsanlagen. Was viele… Weiterlesen »

Auch wenn es schon lange her ist: Wärme aus Strom lässt sich wesentlich effizienter und kostengünstiger ohne den Umweg über Elektrolyse, Hochdruckspeicherung und Brennstoffzelle erzeugen. Vor allem ist dies als verteilte Anlagen an den WKAs nicht ökonomisch darstellbar (Stichworte Wasserzufuhr, Wartung, Skalierung…). Wasserstoff kann nur dann optimal zur Wärmeerzeugung beitragen, wenn er in einem Regelkraftwerk „verfeuert“ wird und die dabei… Weiterlesen »

@ Frank Thelen Leider ein sehr einseitiger Artikel. Wasserstoff hat in einigen Bereichen deutliche Vorteile gegenüber der Akkutechnologie sodass es auf eine Koexistenz hinauslaufen wird: 1) Das größte Problem der Batterieelektromobilität ist einfach der Ausbau einer ausreichenden öffentlichen Ladeinfrastruktur vor allem in dicht bebauten Ballungsräumen. Diese ist aber notwendig für Menschen ohne Möglichkeit zur Wallbox. >Der Platz ist begrenzt und… Weiterlesen »

Danke für Ihre nach meinem Eindruck lobbyistischen Zeilen. Ich finde, man kann nur jedem, der solch ein Brennstoffzellen-PKW kaufen möchte anraten, sich so etwas zu kaufen. Aus Fehlern lernt man ja bekannter weise am besten – nur dass es in diesem Fall eklatant viel Geld kosten würde. Da Sie ja nach Quellen lechzen (sorry an die Redaktion…), bitte schön, lassen… Weiterlesen »

Erstmal. Kein Grund unfreundlich zu werden. Ich lege hier nur sachlich und fundiert meine Meinung dar. Sie dürfen gerne eine andere haben, sollten dabei aber immer sachlich bleiben. Das mit den Netzen ist so eine Sache. >Es geht nicht um den Strombedarf (Strom bzw. Energie haben wir genug), sondern um die limitierte Anschlussleistung vor allem in Ballungsgebieten. Letztendlich wissen es… Weiterlesen »

„Kurze Tankzeiten“: wenn die (über) nächste Generation von Batterien auf den Markt kommt, wird sich die Ladezeit eines Elektro-Fahrzeugs nicht im Minuten- sondern Sekundenbereich bewegen! Kondensatoren werden das leisten, und zudem eine ganze Reihe problematischer Rohstoffe überflüssig machen. Die Forschung ist bereits weit gediehen und mir ist unverständlich wieso weitere Forschung daran bei uns in Deutschland nicht mit höchster Priorität… Weiterlesen »

Wie kommen Sie zu der Erkenntnis, dass Deutschland seine Forschungsaktivitäten in Sachen Akku, usw. vernachlässigt, blos weil andere Forscher parallel H2-Forschung betreiben? Als Hightech-Industrienation müssen wir auf allen Gebieten intensiv forschen. Aber halt auch mal den Weg in die Umsetzung finden, sonst geht es uns wie bei vielen anderen Technologien auch. Wir erfinden und andere Nationen nutzen das wirtschaftlich aus.

P. K. Als die Glühbirne erfunden wurde, gab es kein Stromnetz an das Häuser angeschlossen waren. Ich könnte mir vorstellen, ohne Ihnen damit etwas schlechtes zu wollen, Sie hätten damals geschrieben (natürlich nicht hier, sondern z.B. per Hand auf Papier): „… wird sich nie durchsetzen, niemand hat Strom!“ Dann kam irgendwann nach etlichen weiteren Innovationen das Automobil mit Verbrennungsmotor, es… Weiterlesen »

Hier noch ein eindrucksvoller Bildvergleich als Ersatz für viele Worte:
Die extrem aufwendige PKW-Brennstoffzellentechnik – hier der der Toyota Miraii – im direkten Vergleich zu Tesla:
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Hier eine Info zu den angeblichen hohen Wartungsaufwendungen. Einer meiner Mieter ist Verkäufer in einem Hyundai-Autohaus: Folgende Informationen habe ich bezüglich der Wartungskosten für Sie zusammengetragen: Zwischenwartung / Dichtheitsprüfung: alle 10.000km oder spätestens nach 2 Jahren Kosten ca. 25 € Reguläre Wartungen: 30.000km oder nach 2 Jahren ca. 150 € ( je inklusive Bremsflüssigkeits- und Innenraumfilterwechsel) 60.000km oder nach 4… Weiterlesen »

Sehr gute Ausführung. Ich empfinde den Artikel von Herrn Thelen auch als zu einseitig und zu sehr auf PKW-Antrieb eingeschränkt verfasst. H2 kann weit mehr als nur dem e-pkw Konkurrenz machen. Ich habe eher die Vermutung, dass Herr Thelen bereits eine feste Meinung bzw. Abneigung gegenüber Wasserstoff hat. Ich bin Mal gespannt, ob er wirklich an einem offenen Dialog und… Weiterlesen »

Ich denke wenn die Infrastruktur vorhanden wäre, würden vielle Autofahrer in Wasserstoff-Autos einsteigen. Was will er mit einem Elektroauto wenn er über Stunden nachladen muss.. Energie gibt es, man muss nur mal sich umschauen wie viel Windräder stehen weil der Strom nicht gebraucht wird. Aber ich denke es verdienen die richtigen Leute Geld mit Batterien ( Autos) , daher wird… Weiterlesen »

Max Seidl Was sind denn das für dubiose Gestalten, die mit Batterien ihr Geld verdienen und Wasserstoff klein halten? Und wo sind die Typen geblieben, die es genau das Umgekehrt wollen? Sie haben bedenken was es kostet, Benzin und (oder) Batterien herzustellen? Wasserstoff wird heute aus Kostengründen aus Erdgas per Dampfreformierung hergestellt, dieses Verfahren erzeugt CO2 und andere umweltschädigende Gase.… Weiterlesen »

Was will er mit einem Elektroauto wenn er über Stunden nachladen muss Kein Auto lädt Stunden. Damit ist das Thema eigentlich schon gegessen. man muss nur mal sich umschauen wie viel Windräder stehen weil der Strom nicht gebraucht wird. Man könnte mit dem Strom Batterieautos aufladen. Der Umwelt schaden unbezahlbar wird nicht berücksichtigt. Wenn sie das ernst meinen, dürfen sie… Weiterlesen »

Vielen Dank Frank, für den prossionellen Komentar !!! Realität ist für Deutsche leider immer weniger nachvollziehbar. Die Mehrzahl denkt, 50% Energie aus Wind und Sonne, könnte 50% fossile Brennstoffe einparen. Schildbürgerstreiche, wie H2 aus Erdgas, oder, wie das am Rhein derzeig geplante Pilotprojekt, per Elektrolyse mit wertvollster Wasserkraft herzustellen, diesen dann verlustreich in Methan umzuwandeln, um es anschließend im Verbrenner… Weiterlesen »

Wasserstoff: Ein geruchloses Gas das die Sinne einiger von sogenannte Experten vernebelt….. den es geht um viel Geld. Um Milliarden Fördermittel, die man generös ohne sinnvolles ToDo und vorweisbare Ergebinsse, die auch umsetzbar sind, versenken kann… in die Taschen von Instituten, Autoherstellern und der fossilen Industrie. Allein in den letzten 20 Jahren sind schon 0,5 Milliarden an Fördermitteln geflossen. Und… Weiterlesen »

Genau, aber spielt es noch eine Rolle ? Nur um die unvermeidliche Ausbreitung von Covid-19 zu hemmen ruiniert sich die Welt derzeit ohnehin, und wofür ? Damit das Virus auch ja genügend Zeit hat, irgendwo auf der Welt zu mutieren, evtl. noch vor Wheinachten. Die Mutationen werden vermutlich Covid-19 rückwirkend recht harmlos erscheinen lassen. Wird ein denkwürdiger Herbst/Winter, wenn man… Weiterlesen »

Dass sich die Welt durch überzogene Lockdowns wirtschaftlich ruiniert, halte ich auch nicht für sonderlich schlau. Aber sonst schreiben Sie wieder mal seltsames zusammen, was eigentlich nicht ins E-Auto-Forum gehört. Da ich aber gegen Fake-News allergisch bin, dieses hier: Laut Virologe Hendrik Streek ist wie oft bei Viren mit Mutationen zu rechnen, welche die Gefährlichkeit des Virus abschwächen. Es tötet… Weiterlesen »

Und wie immer ist ein Blick zurück heilsam: und lehrreich Dergute Herr Streeck hattewie so oft auch damit unrecht. Wir haben jetzt die Mutante Delta, welche wesentlich ansteckender ist und auch schwerere Verläufe zeigt – selbst bei Geimpften.

Durch Akkus der E- Fahrzeuge wird die Umwelt ebenfalls geschädigt. Fraglich auch hierbei, woher der Strom kommen soll!

Vielen Dank für Ihre äusserst schwurbeligen Andeutungen.
Das ist genau die Art faktenorientierte Diskussion, die wir hier suchen!

Hallo an die Interessierten, es gibt immer ein „für und wider“ bei der einen oder anderen Variante von Energieerzeugung für jede Mobilität. Meine Frage ist die: Warum erscheint nirgends der Versuch dieses auch mit der „Nano Flow Cell“-technologie. Das benötigt bei der Erzeugung der Flüssigkeiten minimalste Energieaufwändung, der erzeugte Strom ist bei ca. 48 V also nicht so hohe elektrische… Weiterlesen »

Eitel W. Es ist unbestritten, dass die Traktionsbatterie eines Elektroautos eine gewisse negative Umweltbilanz aufweist. Alle neuen Studien zeigen jedoch deutlich, dass dieser „Rucksack“ mit jeder Batteriegeneration kleiner wird. Wenn alle dazu bereit sind, kann ein batterieelektrisches Auto in naher Zukunft so nachhaltig produziert und betrieben werden, dass keine Art der alten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor noch mithalten kann. Dies weder… Weiterlesen »

Matthes Helmut Nano Flow Cell ist eine Technologie, längst überholt ist. Die Energiedichte genügt keiner heutigen Anwendung, diese ist rund 10x geringer als bei Lithium-Batterien. Beispiel was das bedeutet? Ein heutiger E-Kleinwagen wie ein Opel e-Corsa hat eine 50kWh Batterie verbaut, welche ca. 345kg wiegt, die Nano Flow Cell Batterie wäre demnach ca. 3,45 Tonnen schwer. Keine Change. Viele dubiose… Weiterlesen »

Viele Autoren kritisieren die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie. Letztendlich ist diese Kritik sinnlos. Der Markt schafft bereits Fakten, da Wasserstoff nunmal eine Daseinsberechtigung hat.

Das ist doch gar nicht das Problem. Jedes Kind muß natürlich die heisse Herdplatte selbst anfassen um zu merken, dass das wehtut. Beim Wasserstoff bedeutet das aber eine irrsinnige Investition. Jede Zapfsäule kostet 1,2 Mio. Euro. Zur Zeit haben wir alleine in Deutschland 14.000 Tankstellen mit mehreren Zapfsäulen. Wenn Sie mit Ihrem mittelmässig ausgestatteten, 70.000€ teuren Wasserstoffgolf in den Urlaub… Weiterlesen »

Sie schreiben immer mal wieder man solle sich doch an Fakten halten. Warum gilt das für Sie selber nicht. Wenn Sie sich endlich mal ernsthaft mit dem Thema Wasserstoffwirtschaft beschäftigen würden, dann wüßten Sie, dass die komplette H2-Infrastruktur günstiger aufzubauen ist, als die komplette Ladeinfrastruktur für 47Mio. PKW. Da ich aber beides befürworte, ist mir das egal. Denn die absoluten… Weiterlesen »

Ich denke Wasserstoff und Elektro werden beide auf absehbare Zeit ihre Daseinsberechtigung haben. Wie schon zum Teil dargestellt ist aus meiner Sicht bei der E- Mobilität die Ladeinfrasruktur das große Problem. Wer zu Hause auf seinem Grundstück laden kann ist fein raus. Doch was ist mit den Personen in den Städten, insbesondere Mehrfamilienhäusern. Hier gibt es keine Möglichkeit, ganz zu… Weiterlesen »

Ich kann Ihnen versichern, dass Ihre Sicht nicht von Fachkenntnissen getrübt wird.

Seit wann glänzen Sie mit Fachkenntnissen im Bereich H2? Ich habe Ihne schon viele Nachweise und Fakten aufgezeigt (seit Monaten), die Sie trotzdem einfach dauerhaft ignorieren. Weil es halt nicht in Ihre zu verteidigenden Parolen passt.

Sie haben mir haupsächlich völlig unwichtige nebensächliche Fakten gezeigt. Das Hauptproblem ist die Tatsache, das wir für Jahrzehnte nicht genug Ökostrom haben um soviel Wasserstoff CO2 neutral zu erzeugen, dass es auch noch für eine bedeutende Anzahl PKWs reicht. Damit ist es total egal, welche Vor- und Nachteile dieses Konzept sonst noch haben könnte. Die Vorteile können niemals grösser sein… Weiterlesen »

Ob wir genug EE-Strom haben werden, ist keine technische, sondern eine politische Frage. Machbar wäre alles und auch nicht sonderlich teuer. Die Preisfrage ist dieselbe wie bei BEV. Ein Massenmarkt regelts es. Und die technischen Fortschritte sollten wir uns sowohl bei BEV als auch bei FCEV erhoffen. Um diese Technologieoffenheit geht es in dieser Diskussion, zumindest meinerseits.

Wenn man wöllte, könnte man viele Probleme auch mit einem Austausch Akku lösen. Und wer tatsächlich einen E-Antrieb nutzt, findet die Diskussion über die permanent erforderlichen hohen Ladeleistungen einfach praxisfern. Das braucht man zu Hause nicht. Wichtig ist, dass man überhaupt laden kann. 12 h mit einem KW sind mind. 50 km Reichweite einschließlich aller Verluste. Aber für einen Austauschakku… Weiterlesen »

Hallo. Die Frage die ich mir in den letzten Jahren zum Thema Wasserstoff immer wieder gestellt habe ist seine Umweltverträglichkeit. Bei der Produktion und beim Transport entweicht zwangsweise (wenn auch nur in geringen Menge) Wasserstoff. Es gibt mehrere Studien darüber dass Wasserstoff ein indirektes Treibhausgas ist das es die negativen Effekte von primären Treibhausgasen wie Methan verstärkt. Ich frage mich… Weiterlesen »

Sehe ich teilweise anders. Rein elektrisch betriebene Fahrzeuge machen uns viel zu abhängig vom Stromnetz. Die Abhängigkeit ist jetzt schon viel zu groß. Ein Beispiel: Die Feuerwehr hat einen Großeinsatz über viele Stunden. Da macht dann jede Batterie schlapp. Da müssen die Kameraden dann wohl bei den Nachbarn klingeln und fragen, ob sie ihre Feuerwehrfahrzeuge und Pumpen laden dürfen. Und… Weiterlesen »

Dass ist das erste mal, dass ich froh bin, dass Herr Altmaier Wirtschaftsminister ist. Sein bescheuerter Plan mit Algerien wirft die Wasserstoffwirtschaft um 10-15 Jahre zurück.

Wie begründen Sie das? Würde mich sehr interessieren!

Manche Kommentatoren sollten lieber mal das hier lesen, statt immer nur zu schreiben. Sehr ausgewogen: https://www.zukunft-mobilitaet.net/169895/analyse/elektroauto-brennstoffzelle-synthetische-kraftstoffe-ptx-ptl-kosten-infrastruktur-rohstoffe-energiebedarf-wirkungsgrad/?utm_source=Newsletter+%7C+Elektroauto-News.net&utm_campaign=426b357040-Mail_from_09102017_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_a13cad7d1b-426b357040-154199393 https://www.vde.com/resource/blob/1875246/3a4ac5081799af17650c62316c183eb4/studie-brennstoffzelle-data.pdf Manche können leider auch nicht sehr differenziert denken. Entweder diskutiert man konsequent gegenwartsbezogen oder zukunftsorientiert, aber doch nicht beliebig gemischt und bleibt neutral fair. H2-Gegner blenden alles aus, was nicht ins Konzept passt. Was mich immer wieder verwundert, dass man die selben Argumente… Weiterlesen »

Es gibt eine sehr umfassende fachliche Diskussion zum Thema H2 die sehr vieles beleuchtet, was man hier ja nicht unbedingt alles wiederholen muss. Bis hin zum Thema Wasserverbrauch bei der H2-Herstellung in Wüstenländern. https://www.elektroauto-news.net/2020/hyundai-nexo-ohne-zukunft-in-deutschland#comment-74898 Ganz interessant ist dann am Ende das was ein Kfz-Mechanikermeister gegen BEV raushaut, wodurch ich mich gezwungen sah, von FCEV-Verteidung auf BEV-Verteidigung umzusteigen. Da würde ich… Weiterlesen »

Nein, es gibt keine fachliche Diskussion. Es gibt nur Menschen und Unternehmen, die von Subventionen für Wasserstoffprojekte profitieren. Nur weil die immer wieder darüber sprechen, ist das noch lange keine Diskussion. Ich habe in den letzten Jahren auch kein neues Argument gehört, dass die schlechte Bilanz von Wasserstoff für PKWs verbessern würde. Mir ist auch nicht bekannt, das einer der… Weiterlesen »

Das sind Ihre frei erfundenen Behauptungen und wie Sie es bei anderen nennen „Geschurbel“. Erstens gibt es diese Diskussion ernsthaft, wir führen die ja auch gerade und zweitens ist Forschung und Entwicklung immer wertvoll und die muss technologieoffen sein.

Diese Diskussion ist mir zu oberflächlich. Haben die Diskutanten drüber nachgedacht wie abhängig wir uns von unsicheren Staaten machen. Offensichtlich reicht die Erfahrung aus der derzeitigen Pandemie noch nicht. Wir sollten einmal darüber nachdenken welche Umweltbelastung die Herstellung einer Batterie mit sich bringt und was von der Leistung im Winter noch übrig bleibt und wie wir schwer Fahrzeuge in Zukunft… Weiterlesen »

Herr Thelen, ich vermisse in Ihrem Beitrag was für eine Alternative wir haben, rein Elektro Batteriebetrieben ist in meinen Vorstellungen nicht machbar. Wo soll ich denn mein E-Auto aufladen, etwa bei einem Supermarkt, Parkhaus, oder sonst wo? Die Auflade Zeiten sind jenseits von gut und böse, es wird in Zukunft nur ca. 15% Schnellladestationen geben mit ca. 30 Minuten, die… Weiterlesen »

Sehr geehrter Herr Michael O., alle Fragen von Ihnen wurden bereits bis ins letzte Detail beschrieben. – Alle gewonnenen Rohstoffe haben einen CO2-Rucksack! Wenn Sie meinen Batterien wären schlechter als die Erzeugung von Kraftstoffen dann irren Sie sich, für einen Liter benötigt man ca. 6kW an Energie, das wurde hier doch von vielen bereits geschrieben, jetzt können Sie ja mal… Weiterlesen »

Unglaublich, wie Profit gesteuert diese Analyse für mich wirkt. Es geht um Effizienz, nein um Nachhaltigkeit. Wenn man Wasserstoff mit sauberer Energie produziert ist es Effizient. In der Analyse ist schwammig erklärt warum es als ineffizient eingestuft wird. Nämlich sind es die Kosten für Transport und Produktion der Lagerung und der Tankstelle bis das gesamte Netz aufgebaut ist aber auch… Weiterlesen »

Sie sehen es also als nachhaltig an, wenn ich für die gleiche Fahrstrecke – bildlich gesprochen – 3 Solarzellen statt eine montieren muss? Oder 3 Windräder statt eins? Erneuerbare Energie muss auch irgendwie bereitgestellt werden. Die Produktion von Windrädern und Solarzellen kostet auch Energie und Rohstoffe. Wir können es uns nicht leisten 3 Mal so viel davon einzusetzen, nur weil… Weiterlesen »

Tja, ich glaube. Sie lesen aus der Analyse nicht das was drinsteht. Zu Ihrem Beispiel: In 50 Jahren wollen sie 50% Wasserstoff PKWs. Dann hätten wir 2070. Um überhaupt noch etwas retten zu können muss der Verkehr bereits 2050 100% CO2 neutral sein. Von Ihren Beispiel profitieren unsere Nachfahren also überhaupt nicht, sondern sind mit hohen Kosten für die Einführung… Weiterlesen »

Für PKW zuletzt sinnvoll, vorher kommen erst einmal Busse und LKW in Frage. Aber da dafür eine Infrastruktur geschaffen sein wird, steht die auch für die ich schätze 10-20% großen Langstrecken-FCEV zur Verfügung. Und 50 Jahre ist wirklich kein akzeptabler Zeitraum. Was man innerhalb 20 Jahren trotz politischer Bremser erreichen kann, kann man bei PV sehen. Wär hätte vor 20… Weiterlesen »

Ich könnte mir vorstellen, dass Wasserstoff in Zukunft als stationärer Langzeit-Speicher zu Hause verwendet werden kann. Wenn ich ein überdimensioniertes Photovoltaik Dach auf meinem Haus habe kann in der Sommerzeit eine große Energiemenge gewonnen werden und der Überschuss in in Wasserstoff gewandelt werden. Dabei steht die Wasserstofferzeugung an letzter Stelle. An erster Stelle würde der Direktverbrauch des Haushalts stehen und… Weiterlesen »

PV Anlage, Batteriespeicher, Elektrolyseur, Brennstoffzelle, H² Verdichter, Hochdrucktank (für die Stromseite). Dazu käme dann noch eine Heizung bzw. Wärmeverteilumg (Wärmeseite). Kein schlechter Technologiepark der da im Haus steht. Das ist das schöne an den „neuen“ Technologien. Keiner kennt Sie, aber jeder kann sich schon mal in der „virtuellen“ Realität eine Anlage zusammenbauen. Hilfreich bei sowas ist eine (kurze) Berechnung der… Weiterlesen »

Schade daß sich Diskussionen nicht wirklich sachlich führen lassen aber zurück zum Thema. Natürlich können wir die Brennstoffzellentechnik schlecht reden und nichts tun, dann freuen sich halt andere über ihren Erfolg. Wir können auch jetzt die Elektromobilität gegen die Wasserstoff-Technik ausspielen und beide kommenden Techniken so ausbluten lassen. Am Ende müssen wir aber eine verträgliche Alternative zum Öl finden und… Weiterlesen »

Ich habe es hier schon mehrmals versucht zu erklären.
Das Problem ist nicht die Brennstoffzele. Das Problem ist CO2 neutraler Wasserstoff.

Mal eine persönliche Frage. Wie kann man diesen wichtigen Faktor komplett ausblenden? Ich fühle mich in dieser Diskussion als würden wir über Ottomotoren diskutieren, ohne das bisher Erdöl entdeckt worden wäre.

Wieso behaupten sie dies? Sie haben mir sogar in einem anderen Thread Recht gegeben, dass man alleine mit der Flächennutzung der heutigen Biomasseacker mittels Photovoltaik den zukünftigen erhöhten Strombedarf Deutschlands abdecken kann. Sind Sie so vergesslich, oder paßt das wieder nicht in Ihr Konzept gegen eine Wasserstoffwirtschaft?

Kleiner Nachtrag. Bisher wird Wasserstoff mit enorm viel Energie aus Erdgas erzeugt (über 95%), wobei viel CO2 entsteht. Dieses Erdgas kommt aus Russland. Bitte erklären Sie mir nochmal ganz genau 1) Wieso wird Deutschland mit Wasserstoff von anderen Ländern unabhängig? 2) Ist Russland die politische Grossmacht, von der Deutschland sich bedingungslos wirtschaftlich abhängig machen sollte? 3) Wo ist der Vorteil… Weiterlesen »

1) Weil wir über eine zukünftige grüne Wasserstoffwirtschaft reden, also ohne Erdgas. Wir können selber produzieren und welches Einkaufen. Nur ein Preisfrage aber keine Abhängigkeit mehr.
2) Sollte Deutschland nicht, sieh 1)
3) Bei Erdgas gibt es keinen Vorteil. Den gibt es nur mit grünem Wasserstoff.

Derzeit stammt erst 40% des Stromverbrauchs in Deutschland aus erneuerbaren Quellen. Der Stromverbrauch stellt aber nur 607 Mrd. kWh dar, der Gesamtprimärenergiebedarf liegt bei 3750 Mrd. kWh hier liegt der Anteil erst bei 13,5% und hier gibt auch nicht mehr Sonne und Wind den Ton an, sondern Biomasse für Raumwärme. Die berühmte Wärmewende steckt noch in den Kinderschuhen bietet aber… Weiterlesen »

„Heinz Scherer sagt: 21. Juni 2020 um 10:56 Uhr (also weiter oben) Und was viele nicht realisieren, Brennstoffzellen sind keine PKW-Technologie, sondern sehr effiziente Kraftwärmekopplungsanlagen. Was viele auch nicht wissen, insgesamt ist der Anteil an Wärmebedarf weltweit deutlich höher als der Strombedarf. Durch Strombedarf steigt nur deshalb massiv, weil der Systemumbau aller Sektoren, Richtung Strom geht, was auch sinnvoll ist,… Weiterlesen »

Ihre Meinung Herr Thielen kann ich auch nur bedingt folgen, natürlich ist NOCH die Herstellung von Wasserstoff sehr ineffizient, das waren Verbrennungsmotoren, Akkumulatoren, etc. auch alle mal. Aber wenn man in Technologien investiert findet man idR immer einen Weg der Verbesserung, auch fast immer mit großer Effizienzsteigerung. Ihre Ansicht wundert mich vor allem, da Sie ja mit Technologien auskennen, wo… Weiterlesen »

Da sind wir wieder bei ein paar Denkfehlern: Wenn sie mit Vollauslastung rechnen bedeutet es 8000h im Jahr wie bei einem AKW. Eine PV Zelle kann in Deutschland aber nur 1000-1100 Volllast Stunden liefern ein Windkraftwerk ca. 2000h bei guten Standort. DH. bei einer direkten Verwendung für die Elektrolyse sprechen wir also von einer 1/4 bzw 1/8 Auslastung. Da es… Weiterlesen »

Sie gehen bei Ihren berechtigten Überlegungen nicht von einem 100%-EE-System aus, welches aber bis 2050 geschaffen sein muss. Gewöhnliche Biomassenutzung ist schon am Anschlag, wie Sie auch schrieben. Gleiches gilt für Wasserkraft. Also wird es viel Windkraft und vor allem, weil am günstigsten und unproblematischten, viel PV geben. Gerade eben weil PV nur 1000h und Windkraft 2000h p.a. Volllaststunden hat,… Weiterlesen »

Ich vergaß Ihnen noch einen hochinteressanten Link zu geben: http://www.bio-wasserstoff.de Ich habe bereits 2005 die erste Ausgabe des 500 Seiten-Buches gelesen. Leider ist der geniale Autor Dipl.-Ing. Karl-Heinz Tetzlaff 2014 verstorben. Karl-Heinz Tetzlaff war in der zentralen Konzernforschung der ehemaligen Hoechst AG zuständig für Elektrolyse- und Brennstoffzellenentwicklung und die Schätzung von Investitionskosten von innovativen Verfahren. Er hat ein Patent entwickelt… Weiterlesen »

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