Ford führt „Intelligent Range“ für bessere Reichweitenprognosen ein

Copyright Abbildung(en): Ford

Als Heilmittel gegen Reichweitenangst führt Ford im Mustang Mach-E ein neues Feature ein: Fords neuestes Elektroauto ist mit einer Funktion ausgestattet, mit der sich die verbleibende Reichweite genauer vorhersagen lassen soll — und die mit der Zeit auch immer präziser werde. „Die Fahrer von Elektroautos müssen in der Lage sein, den Reichweitenschätzungen vertrauen zu können“, sagte Darren Palmer, Fords Global Director für Elektroautos.

Genau dies soll die neue Funktion „Intelligent Range“ bieten: „Intelligent Range“ berechnet die Reichweite basierend auf dem früheren Fahrerverhalten und den vorhergesagten Wetterbedingungen. Es werden auch Daten aus der Cloud genutzt, um vorherzusagen, wie viel Energie beim Fahren verbraucht wird. Denn Crowdsourcing-Daten von anderen verbundenen Ford-Elektroautos, welche die Informationen für die jeweilige Straße bereits gesammelt haben, können die Schätzungen erheblich verbessern.

So kann der Mustang Mach-E genauer errechnen, wie viel Energie unter verschiedenen Umständen verbraucht wird, und das unter Berücksichtigung unterschiedlicher Geschwindigkeit, Gelände- und Klimabedingungen. Die Ford-Cloud errechnet quasi Flottenmittelwerte für alle Mustang Mach-E, um die Reichweitenschätzungen zu verbessern — selbst für Routen und bei Bedingungen, welche ein Kunde zuvor noch nie gefahren ist. Wird die Reichweite zu Beginn einer Fahrt durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst, erhalten Kunden – wie auf dem Titelbild zu sehen – auf dem Display eine Benachrichtigung, in der die neue Reichweitenprognose sowie Einzelheiten zur Änderung der Schätzung hervorgehoben werden.

Ford will die „Intelligent Range“ Funktion über drahtlose Updates stetig verbessern, um noch genauere Vorhersagen treffen zu können und das E-Auto stets auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Ein zukünftiges Update soll es dem Mustang Mach-E ermöglichen, die Funktionen der Cloud-Verbindung noch besser zu nutzen und so die Verkehrsbedingungen in Echtzeit sowie die Straßensteigung bzw. Gefälle, die Höhenangaben sowie die Temperaturen auf einer bestimmten Route vom Start bis zum Ziel zu berücksichtigen.

Quelle: Ford — Pressemitteilung vom 19.06.2020

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Feine Sache!

Mit solchen zusätzlichen Daten wird aber die Reichweite in keiner Art verbessert. Aktuell rechnen die AutoPC s unter Berücksichtigung der vorher gefahrenen Strecke unter Einbezug aller gehabten Verbrauchsfaktoren wie Fahrstiel, Wetter, und Steigung oder Gefälle der Strasse, mit ein. D.h. bei mittellangen Strecken wo man immer wieder bald an der Ladesäule ist, kann als Spassfaktor im Sportmodus gefahren werden. Vor Antritt einer längeren Reise soll jedoch im E Auto alles unternommen werden um aus dem vollgeladenen Akku möglichst viel Reichweite zu bekommen. eine solche Oekodenkweise kann von jedem Fahrer verlangt werden, der ja so viel für das Klima tut. Wer dann Autobahnsteigungen mit Bleifuss angeht, sieht sofort wie die Reichweite schnell zurückgeht.
Fazit: Früher als die Turbos kamen hiess es , mehr Leistung geht nur über mehr Hubraum. Heute heisst es : Grössere Akkus. Da müssen Kleinakku-
onkels umdenken. Was Tesla schon lange macht, hat jetzt auch Toyota und die meisten anderen gelernt.

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