Kurzschluss #12: Günstiger grüner Wasserstoff – E-SUV unter 9.000 Euro – Opel Mokka-e – …

Kurzschluss - Podcast

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Kurzschluss. Ein äußerst beliebtest Format bei unseren Podcasts. Und der Name ist hierbei Programm. Versprochen. Denn hinter diesem Titel verbirgt sich unsere kurze, knappe Podcast-Folge, welche interessante Themen aus der vorangegangenen Woche nochmals aufgreift und eben kurz, knapp und prägnant präsentiert. Maximal 20 Minuten lang ist eine solche Folge, schafft es aber dennoch die interessantesten News in sich zu vereinen.

Mag auch daran liegen, dass im Mittelpunkt einer solchen Folge maximal drei bis vier Themen, welche thematisch immer mit E-Mobilität oder Elektroautos verbunden sind, stehen. Was wir diese Woche genau in der Folge Kurzschluss #12 betrachtet haben, verrate ich dir dennoch vorab. Zum einem, um dir ein wenig Lust und Laune auf die Folge zu machen. Zum anderem, dass du bei Bedarf weitere Infos aus den verlinkten Artikel erhältst. Kann durchaus sein, dass du noch ein wenig mehr erfahren möchtest.

“Elektroauto oder Wasserstoff hauptsächlich eine Kostenfrage” – dieses Thema kommt natürlich immer wieder auf. HOELLER Electrolyzer setzt genau an diesem Punkt an und bringt seine Prometheus Elektrolyse-Stack auf den Markt, welche sowohl Geld sparen sollen und zudem noch leistungsfähiger als aktuelle Alternativen sind. Das Thema wurde heiß diskutiert und muss daher noch einmal aufgegriffen werden. Unter anderem mit exklusiv Zitaten des Geschäftsführers und Entwicklungsleiter der HOELLER Electrolyzer GmbH.

„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Nutzung von regenerativen Energien auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Dazu gehört ein wettbewerbsfähiger Preis für Wasserstoff, der nicht künstlich durch Steuern und Abgaben in die Höhe getrieben wird. Durch den hohen Wirkungsgrad der Prometheus-Stacks und deren hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis werden wir nennenswert zur Kostensenkung bei der Produktion von Wasserstoff beitragen.“ – Stefan Höller, Geschäftsführer und Entwicklungsleiter der HOELLER Electrolyzer GmbH

Trotz dessen, dass Chinas E-Automarkt unter dem Abbau der Subventionen leidet, drängen immer noch neue Start-Ups auf den dortigen Markt. Alle mit dem gleichen Ziel sich ein Stück des Kuchens zu sichern. Maple ist eine von Chinas neusten E-Automarken. Mit dem E-SUV Maple 30x mit Preisen von weniger als 9.000 Euro in der günstigsten Ausstattung will man sich entsprechend positionieren. Wir sind gespannt, ob es gelingt. Bleiben wir doch direkt bei SUVs.

Mehr als einmal haben wir berichtet, dass Fans des Opel Mokka X auf ihre Kosten kommen, wenn es darum geht von der Elektrifizierungswelle der Rüsselsheimer zu profitieren. Denn der Nachfolger des subkompakten SUVs wird ab 2020 vom Band rollen. Von Grund auf habe man die zweite Mokka-Generation komplett neu konstruiert, mit neuer Technologie inklusive E‑Power. Im vierten Quartal diesen Jahres soll die Serienproduktion starten. In Kundenhände gelangt der Mokka dann ab 2021.

Zum Abschluss der Folge noch ein Schmankerl mit dem Ford Mustang Cobra Jet 1400. Leistung pur auf vier Reifen. Anders lässt sich dieses Perfomance E-Auto dann eben doch nicht beschreiben. Ist natürlich nicht für die „normale“ Straße gedacht. Macht aber bestimmt Lust und Laune ein solches E-Fahrzeug fortzubewegen. Oder was meinst du?

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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Bezgl. Herstellung von Wasserstoff: wieso wird ein Wirkungsgrad von ca 30% als „hoch“ bezeichnet?…. und wieso „grün“ wenn man bei diesem Wirkungsgrad Strom verschwendet, selbst wenn der zu 100% aus regenerativen Quellen stammt?

Und wo soll dieser Strom herkommen?

Ich wiederhole solange den folgenden Text, bis mich entweder jemand widerlegt oder es aufhört mit der Behauptung Energieverschwendung:
In einer umfangreichen Studie von Agora Energiewende mit Fassung 3/2018 kommt ein BEV zu einem Wirkungsgrad von 69% und ein FCEV zu 26% (Faktor 2,8). Die geht aber von 70% el. Wirkungsgrad des Elektrolyseurs aus und berücksichtigt die Wärmenutzung nicht. Geht man aber von derzeit machbaren 85% el. Wirkungsgrad aus. Kommt man schon auf 32% statt 26% (Faktor 2,2). Berücksichtigt man noch die Wärmenutzungsmöglichkeit von 5-10% durch Sektorenkopplung und berücksichtigt man noch die Wärmenutzung im Fahrzeug (Winter), dann kommt man nur noch auf 40-50% Mehrverbrauch an Energie. Berücksichtigt man dann noch den Energieverbrauch bei der Herstellung (Akku vs. Brennstoffzelle), dann hat sich das Thema Energieverschwendung in Luft aufgelöst. Sie sehen man muss in Gesamtzusammenhängen denken und bewerten.

Dann verstehe ich den Entschluss von Daimler nicht. Ist das bei den Ingenieuren dort nicht bekannt???

Eine Managemententscheidung in einer Krisensituation, vor allem bei einem Thema das erst in ca. 10 Jahren so richtig eine Chance hat bedeutend zu werden, sagt nichts über die Technik als solche aus. Im Gegensatz zu Toyota und Hyundai und hat Daimler keine eigenen Brennstoffzellen entwickelt. Die kommen aus Kanada von Ballard Power. Außerdem hat sich Daimler nicht von der Brennstoffzelle verabschiedet, sondern will sich zusammen mit Volvo diesbezüglich auf LKWs konzentrieren. Denn da hat H2 eine bessere Chance schnell Verbreitung zu finden.

Aus dem Urwald

Selbst wenn man den Energiebedarf eines FCEV schönrechnet, bleiben immer noch die Kosten. Die Elektrolyseure, erst recht die mit dem hohen Wirkungsgrad, kosten ein Schweinegeld. Damit sich die Investition irgendwann amortisiert, müssen die Dinger 24/7 laufen, also Grundlaststrom. Den haben wir nicht im Überfuss, schon gar nicht gratis. Ein FCEV hat durch die Brennstoffzelle einen deutlich höheren Wartungsaufwand. Der Wasserstoffdrucktank will auch regelmäßig geprüft werden, da freuen sich TÜV und Werkstatt. Der höhere Kaufpreis eines FCEV, verbunden mit geringerem Platzangebot spielt sicher auch eine Rolle. Was bei hohem Kurzstreckenanteil passiert, wird auch spannend. Wasserstofftankstellen sind verglichen mit dem Elekroäquivalent extremst teuer. Die 1 Mio. €/Stück werden bei Fertigung größerer Stückzahlen sicher geringer. Aber aktuell reicht der erzielbare Umsatz (nicht Gewinn) noch nicht mal um, die Kapitalkosten der Tanke zu decken…
Aktuell fahren BEV´s mit versteuertem Strom. Wenn bei FCEV noch irgendwas versteuert werden soll, dann wird die Wirtschaftlichkeit verheerend. Und irgenwie wird der Staat ja die wegfallene Mineralölsteuer kompensieren müssen.

Mit zunehmenden Fortschritten der Batterietechnologie (Bin mal gespannt auf Teslas Battery Day) gerät die Brennstoffzelle immer weiter ins ökonomische Hintertreffen, zumindest was den Einsatz im PKW betrifft. Brennstoffzellen wären sinnvoll im Kraftwerksbereich, aber die Kosten werden auch hier nie an andere Systeme herankommen. Leider.

Obwohl Sie regelmäßig Kommentare scheiben, scheinen Sie sich schwer zu tun, meine zu lesen und zu verstehen (mus man wollen). Ich habe in etlichen Threads alles schon intensiv behandelt. Sie wollen zwischen Heute und Zukunft nicht unterscheiden und von H2 in der Energiewirtschaft und von Sektorenkopplung scheinen Sie auch nichts mitbekommen zu haben. Und wenn man keine Gegenthese aufstellen kann, dann schreibt man halt „schönrechnen“. Solange die Akkus noch nicht den Stand haben, welchen wir uns alle für die Zukunft erhoffen, solange haben FCEV ihre Chance auch bei PKWs im Langstreckenbereich. Große Akkus haben halt auch ihre Nachteile, die sind aber offensichlich vielen nicht bekannt oder werden „schöngeschrieben“. Alle Technologien haben ihre Vorteile und Nachteile und deshalb gibt es verschiedene Anwendungsfälle und unterschiedlich Kaufentscheidungen. Momentan ist es für die meisten Fahrer sinnvoller ein BEV zu kaufen. Das muss aber nicht unbedingt auch in 10 Jahren so sein.

Und die Entscheidung bei Daimler scheinen Sie nicht zu kennen?! Offensichtlich läßt sich Wasserstoff auf absehbare Zukunft nicht ökonomisch (und ich meine auch ökologisch nicht) in einem PKW darstellen.

Einfach mal einen halben Bildschirm nach oben scrollen. Sie scheinen alles so oberflächlich zu lesen, dass nichts bei Ihnen ankommt.
Ich würde vielen Kommentatoren empfehlen, regelmäßig ältere Threads durchzuschauen, da entdeckt man auch immer wieder eine Menge Unbekanntes, weil übersehen.

Die zwei einzigen Vorteile von H2, um auch bei Landwirtschaftstraktoren oekologischer zu werden , sofern man die Wirtschaftlichkeit ausser acht lässt, sind geringeres Gewicht und schnelleres Aufladen gegenüber dem reinen E Antrieb. Bei solcher Kraftentfaltung wären Batterien mit 10 Tonnen Gewicht erforderlich. Auch die Sperrigkeit passt nicht ins Fahrzeugkonzept hinein, und vom Bodendruck her, sehr nachteilig. In Anbetracht dass vor allem im Sommer solche Maschinen in der Erntesaison rund um die Uhr laufen müssen, wäre schnell „Gaszapfen„ besser als Strom aufladen.
Aber natürlich vorausgesetzt, dass Wasserstoff zumindest in Tankstellennähe wie vom Diesel gewohnt, zur Verfügung stünde.

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