Kurzschluss - News der Woche im Podcast

Kurzschluss: Mehr Förderung für E-Autos, neue Stromer & EnBW tritt IONITY entgegen

Copyright Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfotonummer: 317922929

Kurzschluss. Hinter diesem Titel verbirgt sich unsere kurze, knappe Podcast-Folge, welche interessante Themen aus der vorangegangenen Woche nochmals aufgreift und eben kurz und knapp präsentiert. Davon gab es auch in der letzten Januar Woche einige.

Für dich kurz zur Erläuterung: Im Mittelpunkt einer solchen Folge stehen drei bis vier Themen, welche thematisch immer mit E-Mobilität oder Elektroautos verbunden sind. Mit maximal 20 Minuten Länge einer solchen Kurzschluss-Folge bekommt du interessante Inhalte zusammengefasst präsentiert und kannst diese jederzeit nachhören. Doch was haben wir diese Woche eigentlich genau in der Folge Kurzschluss #9 betrachtet?

Zunächst einmal haben wir uns vor Augen geführt, dass der neue Umweltbonus, bzw. die erhöhte Kaufprämie für E-Autos noch im Februar 2020 umgesetzt werden wird. Denn die EU-Kommission hat Wort gehalten und den eingereichten Umweltbonus-Förderantrag schnell durch gewunken. Damit steht fest Käufer von Elektroautos bekommen schon bald deutlich mehr Geld vom Staat. Die angepasste Förderrichtlinie wird noch im Februar im Bundesanzeiger veröffentlicht und damit in Kraft treten. Wie es sich dann im Detail mit der Umweltbonus-Erhöhung verhält, welche für E-Autos und PHEV greifen soll, welche nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden, werden wir in einem weiteren Artikel betrachten.

Neben dem Umweltbonus hat der ŠKODA ENYAQ, auf diesen Namen hört der erste Elektro-SUV auf MEB-Basis, für Aufsehen im Portal gesorgt. Ein E-SUV, welche nicht nur auf VWs Elektroauto-Plattform aufbaut, sondern sowohl durch technische Daten, als auch seine durchdachte Namensgegebung zu überzeugen weiß. Verstecken muss ich aber auch der Elektro-Wasserstoff-Pickup Nikola Badger nicht, welcher es eigener Aussage nach mit jedem Elektro- und Benzin-Pickup aufzunehmen vermag. Erste Fakten und Daten, als auch Fotos wissen zu überzeugen.

In der Elektroauto-Szene der größte Aufreger der vergangener Wochen war die Ankündigung des Schnellladenetzwerkes Ionity, den Preis pro Kilowattstunde für einen Teil der Kunden auf 79 Cent anzuheben. Und zwar nur für Ad-hoc-Lader, E-Auto-Fahrer, die als Direktkunde spontan Zwischenladen wollen ohne einen Vertrag mit einem der Mobilitätsdienstleister von Ionity geschlossen zu haben. EnBW will diesen Weg nicht ganz mitgehen und zeigt auf, wie man bei IONITY laden kann und dennoch keine 0,79 Euro pro kWh zahlen muss.


Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein.

Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Kurzschluss: Mehr Förderung für E-Autos, neue Stromer & EnBW tritt IONITY entgegen“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
9 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Wann darf man mit einer Förderung für private Ladestationen rechnen?

Warum wird das bidirektonale Laden nicht schneller umgesetzt und das bei allen elektroautos vorbereitet?

Die gute alte Planwirtschaft mal wieder. Ohne kauft sich halt keiner diese umweltschädigende bev Alternative. Planwirtschaft endet aber immer im Totalitarismus.

Hat sich einer der „oberen“ Herren schon mal Gedanken gemacht, woher und wie der viele Strom für all die vielen e-karren in die Städte kommen soll???? Oder an die Autobahnen? Oder wie schaut’s mit Brandgefahr in Tiefgaragen aus? Und überhaupt….. Entsorgung der Akkus???? Ladeverhalten im Winter?? Lebensdauer des Akkus???? Klimaanlage oder Heizung im Fahrzeug und der daraus resultierende erhöhte Verbrauch an Strom???

An Hubi und Mighty Mark,
Djebasch hat recht, es wurde hier schon mehrfach erklärt, nur lesenden kann geholfen werden. Die „e-karren“ können bereits an den Autobahnen geladen werden in den Innenstädten kommen auch weitere Stationen. Nach Berechnungen der 4 großen Energiebetreiber können sofort 20.000.000 Autos geladen werden. Wie sieht die Brandgefahr von Verbrennern in Tiefgaragen aus? (Die ist nachweislich höher). Bitte bringt mir alle Akku`s vorbei damit verdiene ich mich dann dumm und dusselig (Recycling wird derzeit aufgebaut).
Das Ladeverhalten ist im Winter kein Problem aber Sie meinen sehr wahrscheinlich die Reichweite, oder? Tesla forscht gerade an einer Batterie die bis zu 1.000.000km schafft (Wieviele Wartungen, Reparaturen, Öl.-und Bremswechsel hatten Sie dann?) Ihre Klimaanlage erhöht auch den Verbrauch eines Verbrenners, die Heizung funktioniert aus der Abwärme ihres Verbrenners, müssen wir Ihnen etwa jetzt auch noch den Verbrenner erklären? Ich fahre Tesla und es funktioniert! Sich erstmal sachkundig informieren und dann posaunen wäre eine Massnahme.
Der E-Techniker

In den meisten Punkten hast Du recht Jürgen. Aber wie lange willst Du den Tesla fahren? 8 Jahre,150 000 Km ?
Ich nehme ihn Dir dann höchstens geschenkt ab.

Diese News könnten dich auch interessieren:

ŠKODA ENYAQ iV 80: Test, Eindrücke und Erfahrungen
So fährt sich der Brightdrop EV 600 – E-Transporter im Dienst von FedEx
Voller Umstieg auf 4680-Zellen beim Model Y verzögert sich

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).