Was kommt nach dem E-Auto? Der Verbrenner!?

Was kommt nach dem E-Auto? Der Verbrenner!?

Copyright Abbildung(en): valentinphotography / Shutterstock.com

Die Frage: “Was kommt nach dem Elektroauto?” ist bewusst ein wenig fordernd und überspitzt gestellt. Mag daran liegen, dass uns diese Woche ein Elektroauto-Umbau begegnet ist, welchen man so eigentlich nicht für möglich hält. Aus einem Tesla Model 3 wurde ein Hybrid. Was danach kommen dürfte ist klar, ein Verbrenner. Zumindest, wenn man den Weg vom Verbrenner über Hybrid und PHEV hin zum E-Auto zurück einschlägt. Aber das sollte nicht das Ziel sein. Daher nehme ich in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast das umgebaute Tesla Model 3 als HyperHybrid-Auto genauer unter die Lupe.

Obrist Mark II – Das verbirgt sich hinter dem Model 3-Umbau

Hinter dem Umbau des Tesla Model 3 steht die Firma Obrist Powertrain, welche diesen zu einem E-Verbrenner umgebaut haben – zum “Obrist Mark II”. Im vorderen Kofferraum – dem sogenannten Frunk – hat das Unternehmen einen kompakten, effizienten Benziner untergebracht. Rein elektrisch geht es dadurch fortan nur noch 96 statt 400 Kilometer weit. Dank dem Verbrenner-Motor wäre es allerdings möglich, dass man bis zu 1.000 Kilometer am Stück zurücklegen könne. Aber eben nicht lokal emissionsfrei. Gehen wir ein wenig ins Detail.

Erreichen will man das Reichweitenplus indem man den 50 kWh Akku des Tesla Model 3, der auf den neuesten 2170 Zellen basiert, durch einen kleineren 17,3 kWh Akkupack mit älteren 18650 Zellen ersetzt, was zu einer erheblichen Gewichtseinsparung gegenüber der ab Werk-Konfiguration führt. Des Weiteren wird ein Zweizylinder-Benzinmotor im vorderen Kofferraum des Fahrzeugs eingebaut und zusammen mit dem Ersatz-Lithium-Ionen-Akku bietet Obrist maximale Energieeffizienz und eine unübertroffene Kompaktheit und Preisgestaltung. Bei einem Preis von 2.231,90 US-Dollar für das 17,3 kWh-System und 1.339,14 US-Dollar für den Motor beträgt der Gesamtpreis des Systems 3.571,04 US-Dollar, was etwa 55% günstiger ist als die Kosten für ein 50 kWh-Batteriemodul.

Der kleine Zweizylinder-Benziner, welcher bei Bedarf als Generator für die Batterie zum Einsatz kommt, arbeite stets im optimalen Drehzahlbereich und „mit einem perfekten Kraftstoff-Luftverhältnis“. Beim Wirkungsgrad kommt der Verbrenner-Motor auf 40 Prozent, eine Abgasnachbehandlung sei daher nicht nötig. Des Weiteren begnüge er sich zudem mit durchschnittlich etwa zwei Liter Benzin auf 100 Kilometer. Beim CO2-Ausstoß kommt der Obrist Mark II rechnerisch nur noch auf 23 Gramm pro Kilometer.

Zu bedenken gilt zudem, dass der 40 kW (54 PS) starke Verbrenner nicht erst einspringt, wenn die Batterie leer ist. Er lädt sie auch schonend nach, wenn über 65 km/h schnell gefahren wird. Ein Vorteil, wie Obrist gegenüber edison zu verstehen gibt: “Was all die heutigen Akkus am allerwenigsten können, ist vollladen und komplett entladen. Nach vielleicht 500 Ladezyklen hat die Batterie deshalb nur noch eine Kapazität von 80 Prozent.” Bei seiner Erfindung werde zwischendurch immer ein wenig nachgeladen – “da kann die Chemie zehn mal mehr Energie umsetzen.”

Das Unternehmen mit Sitz am Bodensee in Österreich plant, sein erstes HyperHybrid-Auto im Jahr 2023 der Öffentlichkeit zum Kauf anzubieten. Es gebe bereits einen ersten Lizenzvertrag mit einem global agierenden Automobilhersteller. Genaueres weiß man allerdings nicht.

Reaktionen auf Elektroauto-News.net

Das ein solcher Umbau zu polarisieren weiß, dass sollte klar sein. Den Umbau vom Verbrenner zum E-Auto mag man bei uns auf dem Portal noch positiv aufschnappen. In die andere Richtung zeigt man sich davon allerdings nicht ganz so begeistert. Was nicht nur daran liegt, dass es sich um ein Model 3 handelt, welches umgebaut wurde. Auch wird die Tatsache bemängelt, dass kein Mensch am Stück 1.000 km fährt. Geschweige dies denn tun sollte. Stichwort Konzentration.

Entsprechende Pausen seien daher auch bei längeren Reisen anzuraten. Diese in Verbindung mit einem Stopp am Supercharger gewährleistet bereits nach 15 bis 20 Minuten Leistung für die nächsten Kilometer Strecke. Auch vergisst man, dass reine E-Autos nicht nur lokal emissionsfrei sind, sondern vor allem in der Stadt auch in puncto Lärm-Emission besser abschneiden als die Verbrenner-Alternative.

Am besten hat uns dieser Vorschlag eines Lesers gefallen:

“Als Upgrade biete ich ein Downgrade auf “Hamster-Range-Extender” an. Im Frunk finden etliche nachtaktive Kampfhamster ihr Zuhause. Die können nachts in ihren Hamsterrädern rennen und über einen Treibriemen-Generator die Akkus wieder aufladen.”

Oder dieser Vorschlag ließ auch viel Gegenliebe aufkommen: “Ich baue den Obrist gerne um auf Elektro. Man nehme den Frank (!) raus und baue einen neuen Akku der Generation 2022 ein und schon fährt man 650 km rein elektrisch. Man kann den Zusatz-Akku auch nehmen um einen zusätzlichen Holzvergaser anzutreiben.”  Natürlich auch nicht die Lösung, aber wir halten es da wie Galli. Der hat erkannt: “Das Problem hier ist nicht das Hybrid Konzept wie viele Kommentare rumschreien. Aber wenn ich einen Hybrid will kaufe ich keinen Tesla und lasse ihn teuer und halbgar umbauen, sondern kaufe mir z.B. einen BMW 330e.”

Festhalten lässt sich, dass es zwar ein interessanter Ansatz ist ein Tesla Model 3 zu modifizieren, in dem man auf leichtere, kleinere Akkumodule setzt und einen Motor im Frunk einbaut – den Sinn eines E-Autos führt man damit allerdings ad absurdum in Zeiten der Klimakrise. Oder was meinst du?

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein.

Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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82 Antworten

  1. Freut mich, dass mein Modell, der Hamsterrad Umbau solch einen Zuspruch findet. Natürlich ist dieser Einsatz technisch recht anspruchsvoll um das batterieschonende permanente Nachladen zu gewährleisten.

    Die komplette Entwicklergeneration der Technologieführer im Elektronikbereich setzt auf Akkus bei der Digitalisierung im Alltag.
    Ich bin in einem Unternehmen tätig das seine Hochleistungswerkzeuge in zunehmendem Maße mit Akkus betreibt, weil es am effizientesten für den Anwender ist.
    Diese Technologie ist inzwischen sehr weit entwickelt und wird in zunehmendem Maße auch bei Großwerkzeugen wie Fortbewegungsmitteln eingesetzt.
    Gerne verbreiten Lobbyisten der Verbrennerindustrie Märchen über Akkus in dem sie Problemstellungen erfinden die im Alltag die Ausnahme sind.
    Auch die Evolution der Zellen, die permanent leistungsfähiger und haltbarer werden, wird gerne ignoriert.
    Die Pkw Nutzung von Akkus steht am Anfang, in wenigen Jahren werden wir über die Pseudoprobleme von heute kein Wort mehr verlieren.

    1. Hatte schon an anderer Stelle weiterführende Gedanken zum Hamster-Testla geführt, die Betankung betreffend: Nagerfutter von Vitakraft, Pitti oder Petty? Knabberstangen und/oder Körnermischung? Auch als Bio-Vollkorn? Ist auf der Frunk-Haube ein Einwurfschacht vorgesehen?
      Und der Frunk-Boden muss gut mit Streu bedeckt sein, denn Hamster machen auch flüssige (Pipi) und feste (Köttel) Emissionen. Immer schön täglich auffegen und richtig entsorgen, frische Streu drauf, der Tüv hat bei der nächsten AU (PU/KU) ein scharfes Auge drauf, inklusive Riechprobe. 🙂

  2. Ist der Verbrenner ein Zweizylinder, dann wäre er als Zweitakter der Renner. Ein Trabbi im Teslalook.
    Im Prinzip finde ich Hybridfahrzeuge interessant und auch sinnvoll, bis die Batterietechnologie von heute durch eine Bessere abgelöst wird. Entweder Brennstoffzelle oder Graphen oder noch besser beides. Den Verbrenner kann man derweil mit Synthesekraftstoff betreiben. Der wird idealer Weise mit Luftkohlenstoff hergestellt. Ein geschlossener Kreislauf.

    1. Und wer bezahlt das ganze? Eine Übergangstechnologie zur nächsten, es schreien doch jetzt schon alle wild rum, weil sie sich bevormundet fühlen weil der Diesel vielleicht bald nur mehr begrenzt verfügbar ist.

    2. Die BATTERIE wird für all jene die ihr Auto nur 1 -2 Std am Tag bewegen die Lösung bleiben! Brennstoffzelle ist nur was für Langläufer, wie Laster, Busse, Schiffe, Baumaschinen und vielleicht Flugzeuge!

      1. Die Brennstoffzelle ist zur Zeit DIE Lösung, da sie Probleme mit mit besetzten, defekten oder runtergeregelten Schnellladern umgeht, also die gleiche Mobilität wie ein reiner Verbrennen liefert! Die Frage des Brennstoffes bestimmt, ob es Klimaneutral ist oder nicht (Wasserstoff, C.A.R.E. Diesel und ggf. Erdgas wären da als CO2 Neutral zu nennen

  3. Wenn ich das richtig verstehe, arbeitet der Verbrenner rein im Generatorbetrieb. Der beste Platz für einen Stinker.
    Viel interessanter wäre es somit, diesen Antrieb in andere Verbrenner einzubauen und ihnen diese Spitzenverbrauchswerte zu bescheren.

  4. Der serielle Hybrid wäre für mich das ideale E-auto. Den REX mit Verbrennungsmotor betrachte ich als Übergangslösung, bis die Brennstoffzellen kostengünstig eingesetzt werden kann. So könnte ich im Alltag (max.60 km) alle Vorteile eines E-Autos nutzen, aber auch gelegentlich mit meinem Wohnwagen verreisen. Allerdings müssen die Größe der Batterie und des REX richtig dimensioniert sein.
    Weitere Anmerkung: bei den heute angebotenen E-Autos werden bei weitem nicht alle Möglichkeiten genutzt, die diese Technik bieten würde.

    1. Was kommt nach der CD? Der Plattenspieler? Oder das Grammophon?

      Was kommt nach dem Schnurlostelefon? Die Wählscheibe?

      Für die deutsche Seele gern! Technologieführer waren wir ja lange genug.

      1. Deine Aufzählung zeigt ja, dass es immer Entwicklungsstufen gibt: Platte, Kassette, CD, Download, Stream.
        Das Obrist Konzept wäre die Weiterentwicklung eines PHEV: weniger Verbrauch, mehr vollelektrische Reichweite, höherer Umweltnutzen, und der alles entscheidende Punkt, nämlich MASSIV tiefere Anschaffungskosten, sodass sich alle so ein Auto leisten können, die bisher von den teuren BEV ausgeschlossen bleiben.
        Es ist keine (technologische) Konkurrenz oder eine Weiterentwicklung zum BEV. Die werden natürlich weiterhin weiterentwickelt und irgendwann den Markt zu 100% beherrschen. Das dauert leider noch ein Weilchen.

    2. “Weitere Anmerkung: bei den heute angebotenen E-Autos werden bei weitem nicht alle Möglichkeiten genutzt, die diese Technik bieten würde.”
      Wie meinen Sie das?

    3. Bitte nicht immer wieder schreiben, daß man auf H2 warten wolle (solle). Die Batterie existiert hier und jetzt und wird laufend besser. Dazu kann ich pe PV meinen Saft selbst machen und mit ciel besserem Wirkungsgrad nutzen. Warum sollte ich da gottgläubig hoffen und warten, bis vielleicht irgendein Konzern “billige” H2 Autos baut und ich dann wieder zu einer Tankstelle pilgern muss, um ein Monopolgas zu konsumieren. Bitte, bitte – Ende diesem Irrglauben. Man hält euch die H2-Möhre an der Angel vor den Kopf, die nie erreichbar ist, ihr aber ohne Murren weiter strampelt!

      1. +1
        Wasserstoff für PKW ist eine untergegange Episode…..
        …. und nur immer wieder aufgewärmt um Gläubige der deutschen Autoindustrie weiter zu Käufen von Verbrennern zu animieren.

    4. Hatten wir doch schon! Der Opel Ampera /Chevrolet volt. Hatte dieses Konzept.
      Leider haben die opelaner das nie weiterentwickelt dabei wäre es die weitaus besser evulutionbimnricjtung reinen E-antrieb gewesen Statt diese Parallelen hybride. Man bedenke das der Antrieb selbst frei von verbrennereinflusen ist und damit ist es ziemlichegal ob es ein Benziner, Diesel, Elsbeth oder eine Brennstoffzelle ist die die Batterien nachlädt.

  5. So ein Quatsch, eben bei hohem Wirkungsgrad entstehen oft Stickoxide aufgrund der hohen Temperaturen und trägen Realtionskinetik. Sowohl bei Diesel (Ruß NOx Schere, NOx durch vorgemischte Verbrennung) als auch bei modernen Benzinern. Dass der 2zyl auf 40% gesamtwirkungsgrad kommt halte ich auch für sehr sportlich. Ich denke die Energieeffizienz liegt unter der versprochenen und/oder die Vorgaben ans Abgas werden nicht zukunftssicher eingehalten. Ansonsten ein tolles Konzept. Sollten die Kosten in dieser Region liegen können parallelhybride von der Komplexität und den Kosten her einpacken.

    1. Wie nach 500 Ladungen sind nur noch 80 % der Batterieleistung vorhanden? Was haben die Model S und Model X nach über 300.000 km dann noch an Leistung 50%? Nur dann fahren die nicht mehr.
      Ich kenne leider viel zu viele Ingenieure, die mit dem erlernten Wissen großes bewirken wollen. Allerdings ohne dabei über den Tellerrand zu blicken oder der Realität in Auge zu blicken. Kommt davon, wenn man als Techniker in einem Unternehmen arbeitet, das gerne als Forelle im Haifischbecken den Macker markieren möchte.
      Aber gut, Tesla Model 3, war bei weitem, das Sinnloseste, was man nehmen kann. Es wurde ein 3er mit Hybrid vorgeschlagen, dann gleich den i8 nehmen! Ach nee, der ist schon von vorn herein darauf aufgebaut. Warum nicht ein Opel Ampera, nee geht auch nicht, ist auch schon darauf konzipiert. Oder ein Fisker Karma, nee auch schon. Man sieht, es wurde schon damit begonnen. Nur haben diese Fahrzeuge es in den großen Markt geschafft. Eher nicht!

      Ich finde es verantwortungslos immer wieder mit solchen sinnlosen Projekten auftrumpfen zu wollen.
      Seit dem ersten Prius, habe ich immer wieder argumentiert, dass eine solche Technik Milliarden Liter Diesel einsparen kann, wenn man sie nur in einen LKW eingebaut hätte.
      Wenn die Masse erst einmal in Bewegung ist verbraucht ein LKW nicht allzu viel. Optimaler Drehzahlbereich und so. Den maximum an Sprit verbraucht dieser beim anfahren und beschleunigen.
      Wer fährt 1000km am Stück? Keiner! Wer fährt hunderttausend km in der Woche? Und das ganze mal zigtausend multiplier.

      Ich sage ganz klar, nutzlose Projekte!

        1. Es war ein Model S mit dem 2. Akku, der jetzt schon weit über 500’000 km hat. Kenne den Fahrer persönlich, ist ein guter Freund von mir und ich war bei der Feier 1 Mio km persönlich mit meinem Tesla Roadster anwesend.

      1. 100 Tausende fahren jährlich von der Schweiz aus nach Süditalien oder an die Nordsee und nach Spanien oder nach Serbien, Kroatien, Portugal und besuchen ihre Familien mit ihren Verbrennen. Genau diejenigen sagen mir immer wieder, dass sie durchfahren wollen. Obwohl ich das natürlich irre finde, ich möchte lieber, dass die das mit einem BEV machen würden. Aber die Gemeinde hier will ja Hybride mit Max. 50km Reichweite!!!

        1. Von daher kommt auch dieser berühmte 1000 km Reichweitenwunsch. Die Leute wollen unkompliziert möglichst “am Stück” in den Urlaub fahren, das kann auch ganz profane Gründe haben wie Stauvermeidung etc.
          Genau für solche Leute finde ich das Obrist Günstig PHEV ideal: im Alltag fahren sie damit zu >90% vollelektrisch, und für die seltenen 1000 km im Jahr können sie dasselbe Auto nutzen… und sehr wichtig: dieses Auto könnten sich diese Leute auch leisten.
          Die beiden grössten Hinderungsgründe für BEV Kauf (gemäss Umfragen) sind: zu hoher Anschaffungspreis, Reichweitenangst. Diese beiden Hauptgründe könnte das Obrist Günstig PHEV eliminieren. Eine pragmatische Lösung mit relativ hohem Umweltnutzen.
          Finde dieses Projekt interessanter, als z.B. den Sion von Sono Motors, der wohl nie kommen wird, und somit der Umwelt genau nichts gebracht hat.

          1. Es hat natürlich sehr viel zu tun mit Bequemlichkeit und den Status Quo so wie er jetzt ist möglichst lange beizubehalten. Mit Hybriden, egal welchem verzögern wir ganz entscheidend den Zeitpunkt nach hinten wo das Verbrennerzeitalter endet und somit ist das für das Klima negativ.

            Ein relative kleine Gruppe wird einen Hybrid genau so fahren wie überall beschrieben, nämlich zu 98% elektrisch und das ist auch gut so.

            Dagegen steht aber eine sehr grosse Gruppe von Hardcore Verbrenner Fahrer, die sich freuen einen Hybrid, egal welchen, rein Benzin/Diesel mässig zu fahren. Eine grosse Menge von Leasing Hybride zeigen, dass das Ladekabel noch in Originalverpackung im Auto ist nach der Rückgabe. Eine Steckdose finden wird für diese Leute immer zu komliziert und zu unbequem sein. Das heisst, das Leben geht im selben Tritt weiter wie bisher.

            Gleichzeitig können die Hersteller, die BEV’s verkaufen nicht genug Absatz machen, damit BEV’s dann auch günstiger produziert werden können und somit eben auch ein breiteres Publikum ansprechen. Und das ist eine Teufelskreis, der nicht zum Ziel führt.

            Einerseits können dann die Hersteller die gestzten Grenzwerte einhalten und easy im gleichen Tramp weiterproduzieren, wie wenn es keine Klima Probleme gibt aber auf der anderen Seite werden wir nur eine minimale CO2 Reduktion haben und das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

            Hybridtechnologie verhindert, dass das neue Zeitalter der Elektromobilität nur schleppend in Gang kommt oder sogar noch schlimmer einfach abgewürgt werden kann.

            Ausserdem werden weiterhin Kriege geführt werden, um einen Rohstoff, den wir schon so lange so ineffizient verbrennen. Der Zeitpunkt wo der letzte Tropfen Öl verbrannt wird verschiebt sich so einfach um vielleicht 30 nach hinten. Am Ende wird aber dieselbe Menge CO2 in der Athmosphäre sein. Deshalb ist das eine irrweg, der aber einfach unsere Bequemlichkeit nur zementiert und die Wende nur verschiebt.

            Das Sono Motors Projetkt ist sicher interessanter, das es gänzlich auf Verbrennung verzichtet. Das Design gibt einfach gar nichts her. Würde das wie ein Tesla aussehen, dann würde auch ich am Crowdfunding mitmachen. Aber bei so einem Design ist mir schon klar, dass das fast niemand haben will.

          2. @Markus: Ich seh es eher umgekehrt, dass man mit einem günstigen Obrist PHEV das Ende des (reinen) Verbrenner Zeitalters beschleunigen würde. Das ist für mich eigentlich der einzige Grund, ein solches Konzept in den Markt zu bringen.
            Bei Leasing PHEV die nie geladen werden, vermute ich Leasing von Unternehmen für Geschäftswagen ihrer Mitarbeiter. Da wäre das Unternehmen gefordert: Strom wird dem Mitarbeiter bezahlt, Benzin gar nicht oder maximal 50%. Und Aussendienstmitarbeitern mit hohen Kilometertagesleistungen gar kein PHEV zur Verfügung stellen, sondern sparsamen Verbrenner.

          3. @Swissli Ich habe kein Zweifel, dass alle die sich in diesem Forum tummeln und Plug-In Hybrid Fahrer oder Fan sind, diesen auch zweifellos so fahren wie es sich gehört und das ich beinahme 100% elektrisch. Und ja ich habe seit Jahren gute Kollegen in der Scene, die das ebenfalls tun. Die würden Alles aus ihren Hybriden herauskitzeln, um ja keine Tankstelle ansteuern zu müssen. Die fahren zum Teil auch Langstrecken ( 500km ) ohne Benzin/Diesel.

            Wir reden hier aber über den grossen Rest 95% der Verbrenner und schon Hybrid Fahrer, die auch einen Hybrid so fahren, wie einen normalen Verbrenner, leider. Diese Hybrid, werden niemals einen Stecker sehen, so lange sich die Benzin/Diesel Preise auf diesem tiefen Nievau liegen. Es gibt keinen Insentiv das Verhalten zu ändern. Klar werden alle Verbrenner Fahrer Hurra rufen, wenn es eine Alternative gibt, die günstiger ist aber keine Anpassung verlangt. Das hält auch die Anzahl Tankstellen am laufen. Also, mit Nüencen Alles beim Alten.

            Meine praktische Erfahrung mit Mitarbeitern im Aussendienst/Verkauf ist, dass die Prioritäten auf “Zeit ist Geld” liegt. Und dann folgt ganz lange nichts mehr. Und diese fahren täglich mehrer hundert Kilometer in der ganzen Schweiz herum und nach Deutschland, Österreich etc. Glauben Sie im ernst, dass so jemand nur im Traum daran denkt, nachdem er auf dem Maximaltempo gefahren ist und die wenigen Kilometer elektrisch zurückgelegt hat, einen 2-3 Stunden Ladestop anzusteuern ?
            Die meisten Hybride haben eine rein elektrische Reichweite von 50-70km bei sorgfältiger Fahrweise, wie Sie und ich das tun. Und das immer unter der Voraussetzung, dass das Auto zuvor auch zu 100% geladen wurde. Jeder Elektroautofahrer weiss, dass die Batterie niemals ganz entladen werden soll ( 20% ) und auch niemals voll geladen werden soll ( max. 80% ), da sich sonst halt die Lebensdauer stark reudziert. Bleibt also noch eine realistische elektrische Reichweite von vielleicht 30-40km.

            “Und Aussendienstmitarbeitern mit hohen Kilometertagesleistungen gar kein PHEV zur Verfügung stellen, sondern sparsamen Verbrenner.” Ich erlebe zur Zeit eben genau das Gegenteil in meiner Firma wo ich seit Jahren tätig bin und ebenso langer Zeit die Elektromobilität lebe.

            Deshalb, ein Hybrid macht für mich nur Sinn, wenn er eine rein elektrische Reichweite von > 300-400km hat und einen Benzin/Diesel Tank von 1-2 Liter aufweist, mit dem man zur Not an die nächstgelegene Ladestation kommt.

            Die heutigen Hybride, betonen viel zu stark die alte ICE Technologie und zu wenig die Neuzeit.

          4. @Swissli ausserdem sind Hybride nur für AC Ladungen, meist 1-Phasig bis max. 3.7kW ( 16A, 20km/h ) ( in seltenen Fällen bis 7.5kW, 40km/h ) ausgelegt sind. Also da liegt auch kein Schnellladen an einer CCS Type2 Ladestation an einer Autobahnraststädt drin.

      2. Die 500 Ladezyklen decken sich durchaus mit den heute üblichen Garantien für die Batterie: ca.150’000 km + 70% Ladekapazität. Das entspricht einem mittelgrossen Akku 45-50 kwh (ca. 300 km).
        Mit diesen Garantien sind die Hersteller auf der sicheren Seite. Und wer den Akku etwas pflegt, wird auch 300’000 km (1000 Ladezyklen) damit schaffen.

  6. Im Prinzip ist ein Hybrid als Range Extender mit ca. 100 km elektrischer Reichweite nicht so uninteressant, aber an die 2 l./100 km Verbrauch glaube ich nie, eher 7 l., siehe BMW i3 Rex.
    Dadurch, dass der Akku viel kleiner wurde, wird die Lebensdauer auch geringer. Die Elektronik verhindert beim E-Auto sowieso ein komplettes Entladen. Dafür gibt es Brutto- und Nettokapazitäten. Ich denke, in der Realität werden sich die genannten Vorteile in Luft auflösen. Der Preis könnte das Model 3 mit Rex aber vielleicht interessant machen.

    1. Ob ein serieller Hybrid mit einem 17 kWh-Akku 2 l/100 km verbraucht, hat mit Glauben wenig zu tun. Es kommt völlig auf das Nutzer-Profil an. Der häufigste Nutzer fährt eben weitaus am häufigsten max. 40 km am Tag, zwei Dutzend mal etwas mehr und ein paar wenige Male im Jahr sehr weit. Wenn dieser Nutzer zuhause eine Wallbox hat, an die er sein Auto regelmässig anschliesst, wird er im Durchschnitt tatsächlich unter 2 Liter/100 km verbrauchen.
      Fährt dieser Nutzer hingegen dauernd mit einer 500 kg schweren Batterie (mit all der Chemie darin) rum, dann ist das einfach nicht sehr sinnvoll. Die oberen 2/3 der Batterie rechnen sich im Vergleich zu einem optimierten Range Extender weder finanziell noch ökologisch.
      Damit sage ich noch nicht, dass es sinnvoll ist, ein bestehendes und optimiertes Auto einer Art in die andere umzubauen. Und was auch nicht sehr sinnvoll ist, wenn Plug-In-Hybride als Firmenauto nur wegen dem Abzug gekauft werden und dann gar nie am Kabel sind. Da ist eine falsche politische Steuerung schuld. Am besten würde man vermutlich rein über den Preis des Brennstoffs steuern – man will am Schluss ja weniger Brennstoff-Verbrauch.

      1. 2 Liter Kraftstoff sind 20 kWh Energieinhalt. Dazu kommt die Energie für die Herstellung und Verteilung. Jede Aussage über den einen Sinn solcher Technologie oder Vorteile gegenüber reinen Batterieautos ist lächerlich. Ein Model 3 verbraucht im normalen Fahrmodus 12-17 kWh Strom. Und das mit der irren “tonnenschweren” Batterie!

    2. Also BMZ hat mit einer Samsung 18650er Zelle mal ausführlich getestet.
      100% – 0%/10% = 500 Ladezyklen bis EOL (End of life 70% Kapazität).
      80%-10% = 3000 Ladezyklen bis EOL.
      70-20% = 6000 Ladezyklen bis EOL!

      Es macht also durchaus Sinn, möglichst oft, dafür weniger im mittleren Bereich nachzuladen.
      Für den 17.6 kwh Akku den Obrist einsetzt, würden das theoretisch 600’000 km (elektrisch) bedeuten (bei angenommenen 17.6 kwh/100 km). Je nach Fahrprofil sind es in der Praxis dann natürlich weniger – worst case ohne Puffer wären 500 Ladezyklen bei 0-100% Ladungen, also 50’000 km (elektrisch). Aber dieser worst case wird durch Hersteller mit Pufferkapazität/BMS verhindert.

  7. Ich hatte ja auch schon im ersten Beitrag meinen Senf zu diesem Projekt abgegeben, nach längerem Nachdenken möchte ich noch etwas ergänzen.
    Die Firma Obrist hat viel Veld und Lebenszeit investiert einen wirklich effizienten Wagen in einen Verbrenner umzurüsten.
    Hätten sie die gleiche Kraft aufgewendet einen semiaktuellen VW Passat Kombi oder Ausi A4 im Topzustand aus der Schummeldieselära vom Schrottplatz zu retten, um diesen wirklich für diesen guten Preis zu einem Hybiden zu machen……das hätte ich verstanden, da wäre ich sogar angenehm überrascht. So aber……kann ich nur mit dem Kopf schütteln bei dieser Recourcenverschwendung!
    Was sagt eigentlich Tesla zu dieser Vergewaltigung?

  8. Was soll Realtionskinetik sein?
    Damit dem NOx stimmt so nicht, wenn wie angegeben im optimalen Gemischbereich betrieben, entsteht auch keine extrem hohe Temperatur und praktisch kein NOx. Normale Verbrenner arbeiten quasi nie im optimalen Fenster und müssen zur Optimierung der Effizienz mit Luftübersättigung verbrennen, was zu erhöhtem Ausstoß von NOx führt, wenn keine Abgasnachbehandlung stattfindet.

  9. So lange die Ladeinfrastruktur nicht deutlich besser wird und nur etwas mehr als ein Drittel des Stroms regenerativ erzeugt werden, machen solche Konzepte schon Sinn, wenn ich im Gegenzug nicht ständig tote Masse unnötig durch die Gegend fahren muss und das Laden selbst, die Suche nach einer funktionierenden Säule und evtl noch das Warten, bis sie frei ist, genauso lange dauern wie die Nettofahrtzeit.

      1. Das stimmt leider nicht bzw. ist dies nicht zu Ende gedacht.
        Was nämlich leider gerne vergessen wird, ist der deutlich größere CO2-Fußabdruck für die Herstellung von Fahrzeugen mit Antriebsbatterie gegenüber reinen Verbrennern.
        Das Problem ist, dass die Akkumulatoren aus verschiedensten seltenen Rohstoffen bestehen, die aufwendig abgebaut, extrahiert, transportiert und irgendwann auch wieder entsorgt bzw. aufbereitet werden müssen, ungeachtet der extrem schlechten Arbeitsbedingungen der Menschen, insbesondere beim Lithium-Abbau. Der energetische Mehraufwand, um ein Elektrofahrzeug überhaupt auf die Straße zu bringen und wieder zu entsorgen, ist so immens, dass damit im Sinne der Umwelt überhaupt nichts gewonnen wird. Die Belastung wird nicht verringert, nur verlagert.
        Leider werden die Fahrzeuge dem Endverbraucher trotzdem als “saubere Technologie” verkauft, die Polkappen schmelzen genauso schnell weiter wie bisher und die einzigen Gewinner sind die reichen Konzernbosse, die sich die Hände reiben, weil sie dem blauäugigen Bürger wieder “teuren neuen Schrott” anbieten können, zu dessen Erwerb er vom Staat ja fast schon genötigt wird.
        “Lobbyism at its Finest.”

  10. Ich muss mal nachfragen. Zählt Feinstaub nicht zu den Emissionen eines Fahrzeugs? Oder warum sonst wird ständig behauptet, ein E-Auto sei lokal emissionsfrei?

    1. Es gibt keinen Feinstaub durch die Verbrennung und auch beim Bremsen fällt durch die Rekuperation so gut wie kein Feinstaub an. Nur der Reifenabrieb entspricht einem Verbrenner. Insgesamt also deutlich weniger als bei den Verbrennern.

  11. Wenn man mal an Märkte mit kalten Wintern und weiten Strecken denkt ( z. B. Russland) oder an die vielen Laternenparker, dann macht ein Elektroauto absolut keinen Sinn. Aber der Obrist wäre einfach perfekt. Ich würde ihn für 25.000 Euro s o f o r t kaufen.

  12. @Berufspendler
    “So lange”… Ja, Gegenwart. Wir sprechen aber über den Antrieb der Zukunft. In 10 Jahren werden wir zB viel mehr Ladestationen haben. Auch der Anteil der EE wird weiter gestiegen sein. Wann genau ist die Grenze erreicht, damit dein Argument hinfällig wird. Braucht man 100% EE oder wie? Und ich weiß auch nicht was der Quatsch mit den Ladestationen soll. Ist man nicht gerade Vertreter, dann lädt man in zu Hause und auf der Arbeit. Und wen das heute noch nicht geht, dann sicher in der Zukunft. Gruß an die Ewig-Gestrigen.

    1. Ich möchte mal sehen was passiert wenn 18:00 Uhr jeder sein Elecktrofahrzeug an die Steckdose henkt!!!!
      Dann wird es finster im Lande.
      Oder kann mir jemand sagen wo dann der ganze “grüne” Strom herkommen soll?
      Es hat ja auch nicht jeder ein Eigenheim mit Solaranlage und Garage.
      Und wie sollen die Leute im 10 Geschosser laden? Warscheinlich mit einer Kabeltrommel vom Balkon aus!!!!

      1. Was soll denn passieren, wenn “jeder” um 18 Uhr sein Elektrofahrzeug an die Steckdose hängt?
        Oder andersherum gefragt, wie läufts denn aktuell, wenn jeder um 18 Uhr seinen E-Herd anstellt um sich ne TK-Pizza aufzuwärmen?

        1. Das E-Fahzeug kommt zur TK Pizza noch dazu!
          Es sei denn man verzichtet auf die Pizza.
          Ich bin kein Gegner von E-Mobilität, ich frage mich nur wo der Strom herkommen soll.
          Es gibt jetzt schon Standorte wo mancher Autohändler keine Schnelleladesäule bekommen kann weil das Netz ausgelastet ist.

      2. Na ja, wenn hunderttausende Wärmepumpen ans Netz gehen, die einen ähnlichen Stromverbrauch wie ein Elektroauto haben, wird auch nicht gefragt woher der Strom kommt.

        1. Ja das ist alles richtig, aber die E-Autos kommen dazu!!!!
          Nochmal 1=TK Pizza +1=Wärmepumpe =2 Stand jetzt, alles andere kommt dazu.
          Und selbst beim Eigenheimbesitzer geht die Rechnung nicht auf.
          Solaranlage +Speicher (und da kann man noch nicht mal alles Speichern)
          Viel zu teuer, und der Rest vom teuer erstanden Strom (Solaranlage +Speicher) verkauft man für einen Apfel und ein Ei an eon oder wie sie alle heißen und kauft anschließend bei ihnen ein.
          ………. Ich denke mir den Rest….

  13. Hallo Gemeinde
    Ich frage mich, warum wird der Akku nicht über einen Dynamo aufgeladen? So wurde doch Strom produziert für die Fahrrad-Lampen. Bei sich drehenden Rädern müsste das doch möglich sein.

    Grüsse

    1. Das lernst du dann ab Klasse 6 in Physik. Dann wirst du auch lernen, dass es kein Perpetuum Mobile gibt. Also immer schön aufpassen in der Schule und fleißig lernen, dann wirst du vielleicht auch mal Ingenieur. 🙂

  14. Sprit lässt sich schnell und einfach tanken. Akkus muss man lang laden.

    Klar, Super Charger gibt’s auch.
    Trotzdem dauert es noch zu lange. Wären heute alle auf E-Auto hätte man nur noch Stau auf den Tankstellen. Auch blöd.

    Was ich mir wünschen würde ist sowas wie ein Benzinkanister, den man im Kofferraum hat. Austauschbare Akkupacks, die man zusätzlich zum Fest verbauten anschließen kann. Tragbar und überall kaufbar. Von mir aus mit Pfand.

    Die Dinger dürfen dann auch ruhig 48 Stunden an der Haussteckdose laden. 3 bis 5 zu Hause und man hat werktags auf jeden Fall genug Energie um tauschen zu können.

    Auf lange Strecke nimmt man eben 2 davon mit. Unterwegs an der Tanke tauscht man nach Bedarf gegen volle aus.
    Da dürfen die Packs dann wieder gefüllt werden für den nächsten Kunden.

    Wie beim Glasflaschenpfand. Einfach dort abgeben. Recycling inklusive.

    Am besten in verschiedenen Größen und mit Griff und Rollen. Man will sich ja keinen Bruch heben. Vielleicht werden die Dinger auch leichter.

    Ich bin ja nur Laie, daher verzeihts mir, wenn meine Idee bissle arg simpel ist.

    Ich hätte halt gern eine einfache Möglichkeit selbst meine Reichweite zu bestimmen.

    Verbrennermotoren helfen mir da nicht weiter. Und wie gesagt, mir dauert das Laden zu lange an der Tanke. Und daheim erst recht.

    Ich würde auch vielleicht statt Hamster mal die Muckibuden anzapfen. Da könnte man eine Menge Akkus laden.

    Spülkästen und Wasserzulauf können in Summe auch beitragen (beim Abwasser würde ich das eher vermeiden wollen). Dreht sich halt ein kleiner Generator mit. Auch nett. Muss ja nicht immer gleich ein Staudamm sein.

    Man kann mit diesen Akku Dingern auch mal die überschüssige Energie von Windrädern sinnvoll speichern.

    Ich seh schon die Landwirte, die zu Energiewirten werden und ihre Ware zur Tanke fahren 😉

    Und zu Hause aufm Dach den Solarwirt, der auf dem Speicher die Schrägen für Akkus nutzt. 😀

  15. Faszinierend wie sich immer mehr Verbrenner und Plug-In Hybrid Fanatiker hier versuchen in einem gegen 0 strebenden Reichweiten Fetischissmus zu unterbieten. Man stranguliert sich regelrecht selbst. Ich wäre fast soweit dem Blig Betreiber ein separates Untermenü einzurichten, wo ein Wettbewerb ausgeschrieben wird, “Wer schaft es zuerst bis Ende 2020 einen Plug-In zu entwerfen, der nur 10 km rein Elektrisch fährt”. Eine 2kWh Batterie würde dann sicherlich schon genügen, Judihui. Sorry aber das macht mich einfach nur sprachlos.

    So ganz notorisch immer wieder dieselben Frasen wie, “… geht nicht, kann nicht, will nicht, …” usw. usf. Ich vermute, diese Leute gehen morgen als Erstes zu ihrem Autohändler und fragen, ob sie ihren 50 Liter Benzin/Diesel Tank durch einen 2 Liter Tank ersetzen dürfen. Und danach melden sie ihrem Internetprovider, dass sie Ihre Internet Leitung um 3 Stufen downgraden wollen, da ihr YouTube viel zu schnell ist. Ach ja die Handybatterie soll auch nur noch 1h pro Tag halten. Und all das wirklich nur um stur im 20. Jahrhundert zu verharren, ohne Verbrennungsmotor im Auto kann ich nicht leben, MUSS einfach sein.

    Boys and Girls, das 21. Jahrhundert ist angebrochen und die Industrie, die sich rund um die Elektromobilität aufbaut wird auch der Technologietreiber sein in den kommenden Jahrzehnten, ob ihr das wollt oder nicht. Sämtliche Aspekte unseres Lebens werden davon tangiert werden. Ein Technologieschub in der Schifffahrts- und Flugzeugindustrie mit Wasserstoffantrieben, einem viel weiter ausgebauten öffentlichen Verkehr, Städte, die weitgehend autofrei sein werden ( Fussgänger, moderne Fahrräder, Trams, Subways etc. ) uvm. Tesla, VW und viele andere Firmen aus China, Indien gehen in Richtung Zukunft, BMW, Mercedes und Co verharren in ihrem kleinen Gallischen Dorf und igeln sich ein. Ich kann nur immer wiederholen “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben” (Mikhail Gorbatschev)

    Leute, 90% der Leute, die jetzt noch Verbrenner fahren, werden auf keinen Fall auf ein BEV umsteigen, wenn die Reichweite nicht min. 600-800km ist. Wenn ich mit Verbrennerfahrern diskutiere, ist das 1. Argument Reichweite viel zu klein. Leute, das ist sicher ganz entscheidend!!!
    Eine Batterie, die nur 30-50 Ladezyklen pro Jahr hat lebt ganz einfach länger.

    Eine Batterie sollte immer im Bereich 15%-80% Energieinhalt betrieben werden. Das verlängert ebenfalls die Lebensdauer ganz erheblich. Was wie alle ja täglich mit dem Handy praktizieren.

    Und eine Batterie hält auch wesentlich länger, wenn sie mit einer Ladeleistung von 3.5kW – 22kW AC geladen wird, also zu Hause, im Office, im Hotel, beim Restaurant, bei Aldi und Lidl, usw.

    Es geht in der Zukunft darum die Massnahmen zu treffen, damit auch diese 90% ohne Probleme bereit sein werden Elektromobilität zu leben und endlich das Ewig-Gestrige abzuschütteln.

    Selbstverständlich darf jeder der sich selbst strangulieren möchte, das auch tun. Aber bitte so, dass sie sich einen BEV kaufen, der eben nur diese Reichweite hat.

    Was ich allenfalls zulassen würde ist eine Plug-In Hybrid mit einer rein elektrischen Reichweite von 500km und einem plombierten Zusatztank von 2 Liter Benzin/Diesel, der in einem Notfall dazu benützt werden kann, um nach Hause zu kommen oder zur nächstgelegenen Ladestation. Man führt dann halt zu 99.99% einen Verbrenner mit, aber wenn man halt wirklich die Finger nicht von einem Plug-In lassen kann, dann sollte man halt diesen Mehrpreis bezahlen müssen.

    In diesem Sinne an Alle nicht BEV’s, “Welcome to the future”

  16. Wenn die 17kWh Batterie 2231 Eur kostet, dann kostet die Differenz zur 50kWh Batterie von 33kWh etwa 4400 Eur mehr. Der Benzinmotor kostet 3571 Eur. Unterschied 829 Eur. Also man soll 829 EUR einsparen und ein tolles Auto zur Krücke umbauen? Toll, aber nur für den 1. April.

  17. Konzept findet siCher Abnehmer. Ich finde es gut. Nicht gut ist der zuätzliche Wartungsaufwand für den Verbrenner. Bin
    selbst Modell S Fahrer und kenne das lästige Warten an den Ladesäulen.

  18. Eine Menge Polemik ist in den sowohl im Artikel als auch in vielen Kommentaren. 23 Gramm CO2 auf 100 Kilometer ist ein Spitzenwert! Das Auto ist erheblich billiger als ein reines Akkufahrzeug und der CO2-Wert lässt sich z.B. durch synthetische Kraftstoffe weiter verbessern. Schlussendlich würde so ein Fahrzeug z.B. auch in Entwicklungsländern deutlich schneller eingesetzt werden können. Oder glaubt einer der Vorredner ernsthaft, dass das System der Ladesäule in absehbarer Zukunft dort zum Einsatz kommt?

    1. Galuben Sie , das es in Entwicklungsländern synthetische Kraftstoffe geben wird? Und haben Sie sich schon mal damit befasst, wieviel Strom für die Erzeugung synthetischer Kraftstoffe notwendig ist? Mit dem Strom fährt ein reines E-Auto 3-5 mal soweit wie mit damit erzeugten E-fuels.

      Abgesehen davon machen sich viele Menschen überhaupt nicht klar, was Fahren mit Strom bedeutet: Deutschland ist nicht mehr abhängig von Erdöl! Bei “Entwicklungsländern” wäre das genauso. Das bedeutet eine sehr grosse Menge Geld fliesst nicht mehr ins Ausland (Etwa 60% unserer Rohstoffe für die Stromerzeugung und die Mobilität werden importiert). Diese Geld für Ladeinfrastruktur im eigenen Land ausgegeben macht viel mehr Sinn, als es Kriegstreibern zu überweisen.

  19. Der Umbau von Batterie auf Teilverbrenner ist das einzige, was z.Z. bei aller Diskussion richtig ist. Wer Klimaeffizient fahren will muß auf besser Akkus warten, klimaneutralen Strom fördern und unbezahlbare Elektroautos vermeiden. Ein Tesla so groß wie ein Vw-Bulli oder SUV ist genau der Blödsinn, der gerade läüft. Nach wie vor verbraucht ein E-Fzg. jede Menge Strom, hat für viele zu wenig Reichweite. Der CO2 – Ausstoß liegt zwischen 60 u. 100 Mikrogramm pro Kilometer, da genau diese Menge für 1 kw Strom in der Herstellung freigesetzt wird. DAS WILL ABER KEINER HÖREN! E-Fzg. sind out.

    1. Ein Verbrennungsfahrzeug erzeugt im Schnitt 130 Gramm/km CO2. Meine Solaranlage mit der ich oft meinen Tesla 3 lade, erzeugt 0g/km CO2. Mit einer Solarstromanlage mit 10m2 wird Strom für 10000 km/Jahr erzeugt. Für die Rohöl zu Benzin Verarbeitung für 5 Liter wird soviel Strom verbraucht dass sie mit dem Strom im Tesla mindestens 30 km fahren können. Rohölförderung, Transport, Verarbeitung, Distribution und Verdunstung ist so uneffizient wie sonstwas. Da ist Strom viel günstiger. Und vor allen Dingen entstehen viel weniger giftige Schadstoffe bzw. Gifte. CO2 ist nur die Spitze. Bei der Verbrennung im Motor entstehen Stickoxyde, Schwefelverbindungen, Russpartikel die stark krebserregend sind und sogar Dioxine. Und das mitten in der Stadt.

    2. Ich lade seit 9 Jahren mein BEV mit nachweislich 100% Naturstrom ( 90% Wasserkraft ) in der Schweiz und das zu 98% meiner Ladungen, also 0g/km CO2. Und das tun viele Tausende meiner BEV Kollegen weltweit ebenfalls. Klar, nicht jeder hat diese Möglichkeit im Moment noch. Wenn ich in Hotels übernachte, dann suche ich mir genau diejenigen aus, die möglichst eigenen Solarstrom produzieren.

      Genau TESLA haben wir es zu verdanken und auch anderen BEV Hersteller, dass die anderen Druck bekommen und dass die Regierungen hoffentlich die Grenzwerte schneller als zuvor immer tiefer nach unten drücken, dass auch die Herren bei Audi, MBW, Mercedes und Co. nicht mehr nur armselige Plug-In Hybride uä. produzieren können, sondern auch wirkliche BEV’s auf hoffentlich BEV only Plattformen produzieren müssen und so eine Ablösung aller Verbrenner erfolgen kann.

      Käufer von 100 Tausenden von Renault ZOE, Nissan LEAF, iMiev, eSmart, Twizzy und natürlich Tesla Roadster, Tesla Model S/X/3 sorgen seit mehr als 1 Jahrzehnt dafür, dass bereits eine ansehnliche Ladeinfrastruktur, die selbstverständlich noch ausgebaut werden muss, entstanden ist ( über 5000 Chargehotels in Europa, an Autobahnraststätten, in Städten und Gemeinden, Einkaufsläden, Bürogebäuden und natürlich privat ). Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Holand, Belgien, Luxemburg, Grossbritannien, Skandinavien sind bereits von öffentlichen Ladestationen, Superchargern, Destinationchargern, ABB Schnelllader, Ionity etc. übersäht ( Ladenetzkarten dokumentieren das ). Warum Herr Müller denken Sie ist das so ? Nicht weil keiner Elektroautos fährt, sondern weil gerade auch TESLA Fahrzeuge einen grossen Stellenwert haben. ABER DAS WOLLEN SIE JA NICHT HÖREN!!! Täglich sorgen mehr und mehr BEV auf den Strassen dafür, dass dieses Netz ausgebaut wird.

      Und noch etwas seit 1 Jahrzehnt sorgen all diese Leute schon dafür, dass diese Entwicklung so weiter geht, was Ihnen vermutlich eben nicht passt. Deshalb sind BEV’s eben IN 🙂

      Blödsinn ist, den Leuten zu verklickern, dass Hybride viel sauberer sind als Alles Andere. Tatsache ist, dass die Leute nicht darüber nachdenken, dass wir den Zeitpunkt mit einem kleineren Benzin/Diesel Verbrauch nur hinauszögern bis kein Öl mehr da ist. Am Ende wird einfach 30 Jahre später alles verbrannte Öl CO2 ausgestossen haben. Wir verschieben einfach nur das Ende der Verbrenner nach hinten. Der Schaden am Ende, ob 30 Jahre früher oder später ist derselbe.

      Weiterhin wird dafür gesorgt dass die technologische Entwicklung der Elektromobilität nicht schnell genug voranschreiten wird, wenn eben BMW und Co nicht mithelfen, weil sie nur Gewinnmaxierung im Sinn haben und immer noch nicht an die Klimaveränderung glauben wie von 95% der Wissenschaftler prognostiziert wird.

      Nicht wegen mir sondern wegen dem Klima ist es wichtig, dass wir endlich an einem Strick ziehen und die Wende weg vom ICE und hin zum BEV hinkriegen. Das Klima verhandelt nicht und wartet auch nicht bis wir unsere Sozialen sorgen geregelt bekommen.

  20. Ein wie auch immer gearteten REX Konzept das den CO2 Rucksack bei der Produktion der Zellen massiv verringert ist sinnvoll in der aktuellen Situation . Lieben 100 kWh Zellen produzieren und damit 3 Autos betreiben die über einen REX verfügen als 1 Fahrzeug mit 2 Tonnen und 600 km Reichweite. Ich verstehe all die Aufgeregtheiten nicht. Ein REX, der im Gegensatz zu einem PEH nicht am Antriebsstrang hängt und nur selten läuft (auch in diesem gezeigten Konzept ja im Stadt-Verkehr NICHT ist eine optimale Übergangstechnologie: einfach, leicht, effizient, kostengünstig.
    Alle Puristen und Ideologen bitte den Tempel im Dorf lassen.

  21. Hallo Thorsten,
    hier die Antwort auf Deine Frage, wie folgende Aussage “Bei den heute angebotenen E-Autos werden bei weitem nicht alle Möglichkeiten genutzt, die diese Technik bieten könnte” gemeint ist:
    1. Wenn man je Antriebsrad einen eigenen kleineren E-Motor einsetzt, spart man einerseits zusätzlich zum Schaltgetriebe auch noch das Differentialgetriebe, andererseits kann Torque-Vectoring realisiert werden und man gewinnt erhält maximale Rekuperationsenergie.
    2. Wenn man die “Elektrische Scheibenbremse” (wurde bereits vor ca. 10 Jahren von Siemens/VDO entwickelt) einsetzen würde, könnte die gesamte Bremshydraulik Bremskraftverteiler usw. entfallen.

    Die hier genannten Konstruktionsdetails sparen Gewicht, Geld und Bauraum. Dafür gewinnt man Fahrsicherheit und -Dymamik

    1. Guten Morgen Herr Rau,

      das ist alles? Ich dachte sie wüssten von bahnbrechenden Neuerungen :-).
      1. Dies erhöht andererseits unnötig die Komplexität. Ein kleinerer E-Motor dürfte nur unwesentlich preiswerter zu fertigen sein, als ein Leistungsstärkerer. Die Kosten von 2/4 kleinen E-Motoren dürften diese für den einen größeren übersteigen. Hinzu kommen Kabel, Kühlung. Alles machbar, für einzelne, im Zweifel lenkende Räder aber eben aufwändiger und im Summe eher schwerer statt leichter. Torque-Vectoring ist bestimmt cool, aber brauchts das für ein Stadtauto oder das Pendelfahrzeug? Wieviel Energie geht denn Ihrer Meinung nach anteilig durch das Diff verloren? Was bedeutet das in Metern :-)?
      2. Warum nicht.

  22. Also ich verstehe die Aufregung nicht.
    Die Firma Obrist hat ein Model 3 nur zu Demonstrationszwecken “zurückgebaut”.
    Ziel ist natürlich ein neues Fahrzeug von Grund auf mit diesem Konzept zu bauen.
    Bin zwar auch der Meinung, dass es in wenigen Jahren BEV mit hoher Reichweite zu einigermassen anständigen Preisen gibt. Aber was spricht gegen ein günstiges PHEV mit 80-100 km vollelektrischer Reichweite (dürfte für die meisten Pendler- und Alltagsfahrten reichen)?
    Angenommen der Preis für so ein Obrist PHEV würde zwischen Mildhybrid und Hybrid sein, also wenig über Verbrenner.
    Es ist doch allemal besser wenn weniger progressive Kunden (oder mit limitiertem Budget) so ein günstiges Obrist PHEV kaufen, als einen Mildhybrid/Hybrid mit dem man genau Null km elektrisch fahren kann, oder ein teures PHEV welches sich der Käufer nicht leisten kann und mehr Energie verbraucht, oder gar einen Verbrenner.
    Ein Obrist PHEV als Kombi wäre auf Anhieb ein Verkaufsrenner – es wird noch viele Jahre Kunden geben, welche die Unkompliziertheit eines “Verbrenners” auf Langstrecke schätzen, und für kürzere und mittlere Strecken im Alltag gerne vollelektrisch, umweltfreundlich und günstig unterwegs sein wollen.
    So ein günstiges Obrist PHEV wäre auch ideal für Familien: Anschaffung unwesentlich teurer als Verbrenner, im Alltag vollelektrisch unterwegs, für Urlaub und seltene längere Ausflugsfahrten trotzdem gewappnet. Und das ganze zu familienfreundlichem Preis.
    PS: wäre vielleicht was für FCA, die in Sachen Hybride und BEVs nichts schlaues am Markt haben, und stattdessen Tesla fürstlich für CO2 bezahlt.

    1. Wenn ein Pendler ein Fahrzeug mit 80-100km Reichweite benötigt kann er doch auch heute schon einen e-Up! kaufen. Wozu dann noch ein total kompliziertes, unpraktisches und teuer zu wartendes Kompromissprodukt nehmen?

      1. Um z.B. in Urlaub fahren zu können? Oder Ausflug mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern? Oder ein Paar welches in der Freizeit 2 Fahrräder transportieren können muss?
        Wenn sich ein Haushalt/Familie 2 Autos leisten können, dann kann man durchaus einen e-up und z.B. einen geräumigen Verbrenner fahren. Der Elektro Zweitwagen war/ist ja auch die Zielgruppe des BMW i3.

        Wenn aber nur ein Auto zur Verfügung steht, muss das nicht nur ein Fahrprofil abdecken, sondern ALLE Fahrten und Einsatzmöglichkeiten eines Jahres abdecken können. Es ist kein Zufall, dass der Skoda Octavia Kombi ein typisches Familienauto ist – in der Schweiz seit Jahren übrigens das meistverkaufte Auto (abwechselnd mit Golf).
        Und da wäre so ein günstiges PHEV, welches eben die kleinen Alltagsfahrten vollelektrisch fahren kann, aber trotzdem ein ganzes Familienauto ist, ein überlegenswerte Alternative… Nicht für alle Ewigkeit, sondern bis geräumige E-Autos (BEV) mit mind. 500 km Reichweite preislich auf Verbrennerniveau (ohne Subventionen) sein werden, und sich das auch “normale” Familien leisten können.

        1. Ihrer Argumentation folgend fahren Sie also einen 3,5 Tonner um im Falle des 2 wöchigen Urlaubs im Jahr alle Eventualitäten ihres Lebens abzudecken?
          Finde die Argumentation etwas überzogen zumal die Fahrleistung des Model 3 mit ca. 600 km ausreichen sollte. Bei 3 Kindern fahren sie keine 2 Stunden ohne mal anhalten zu müssen – wie weit kommt man da frag ich mich. Rennfahrer schaffen es vielleicht den Tesla leer zu kriegen.

          1. Natürlich würde ein Model 3 LR mit 600 km den Zweck für eine Familie auch erfüllen.
            Der Unterschied ist der Preis: Model 3 LR ab 47’000 €, Skoda Ocatvia Kombi ab 21’000 € und ein hypothetischer Octavia mit Obrist PHEV ab 23’100 € (Aufpreis geschätzt +10% gg. Verbrenner).
            Viele können sich einfach kein 47’000€ Familienauto leisten. Und wenn man die 21’000 € Verbrenner Familie um 80-90% umweltfreundlicher machen will, wäre ein günstiges PHEV die schnelle Lösung. Die Alternative ist, dass so eine Familie einen neuen Verbrenner kauft, und damit 15 Jahre zu 100% fossil herumfährt.

  23. Man stelle sich vor ein Skoda Octavia Kombi oder Dacia Duster mit Obrist Antrieb und Verkaufspreis ca. 10% höher als Verbrennerpreis…. das wären DIE Verkaufsrenner. Man könnte die Subventionen für Hybride/PHEV per sofort einstellen. Und so nebenbei müssten wohl die BEV Hersteller ihre Preise endlich massiv senken (und somit auch die Subventionen für BEV obsolet wären).
    Auch die Umwelt würde schneller von dieser günstigen Teilelektrifizierung profitieren.
    Würde es positiv sehen, wenn ein namhafter Autohersteller zeitnah das Obrist Konzept umsetzen würde.

  24. Dieser Motor ist nicht vergleichbar mit normalen Fahrzeugmotoren , die betriebsbedingt wechselnden Belastungen ausgesetzt sind . er ist optimal für seinen Einsatzzweck ausgelegt , dem fahrzeugakku Ladestrom zu liefern und für nichts anderes . dieses system spart unnötigen suchverkehr nach nicht vorhandenen Ladestationen und laternenparker in Großstädten haben eh keine Möglichkeit , ihren wagen von der privaten Steckdose aus aufzuladen . Und der Strom für reine e-autos muss ja auch irgendwo und irgendwie produziert werden , mal ganz abgesehen von den rohstoffmengen , die für eine weltweite voll Elektrifizierung der Autos gar nicht ausreichen . dieses Ladesystem macht es möglich , innerorts fast rein elektrisch zu fahren und gibt mir dennoch die Freiheit , mit minimalem Schadstoffausstoß auch weiter entfernte Ziele zu erreichen . Noch dazu macht die erschwinglichkeit das system auch für den normalverdiener interessant . Dann ist auch der Umwelt mehr geholfen , wenn viele mit lediglich 2 Liter auf hundert Kilometer unterwegs sind , als nur einige Eliteelektrifizisten und die breite Masse fährt noch viele Jahre ihre normalen verbrennermotoren weiter , die ja im schnitt selten unter 7 Liter verbrauchen mit erheblich höheren Schadstoffe ersten , als dieser kleine zweckoptimierte lademotor .

  25. aktuelle PHEV: zu teuer, zu grosser Verbrennermotor, rein elektrische Strecke eher kurz, zuviel Technik, zu hoher Verbrauch, Umweltnutzen sehr unterschiedlich

    HEV: lässt sich rein elektrisch nicht bewegen, das Verhältnis Kosten/Nutzen/Umweltnutzen stimmt irgendwie nicht. Ein fauler Kompromiss

    Mildhybride: lässt sich rein elektrisch nicht bewegen, kleiner Aufpreis zum Verbrenner, Umweltnutzen relativ beschränkt (Spritersparnis max. 10-15%), könnte aber den klassischen Verbrenner mit wenig Aufpreis verdrängen.

    Obrist “Günstig” PHEV: rein elektrisch 80-100 km Reichweite, Preis etwas über Verbrenner (Mildhybrid-HEV?), keine Einschränkung bzgl. Reichweite (Urlaub o.ä.), im “Verbrennermodus” tiefere Verbräuche (real >4 Liter/100 km?) als PHEV.

    Ich erachte den Obrist Günstig PHEV als besten Kompromiss, da Anschaffungspreis, Anwendernutzen, Umweltnutzen ausgewogen sind. Ganz wichtig: die meisten Leute könnten sich so ein Auto leisten!

    Im Prinzip gäbe es dann Verbrenner, Obrist Günstig PHEV und BEV. PHEV, HEV und Mildhybride würden dann verschwinden (nicht konkurrenzfähig). Auch der Verbrenner wäre relativ schnell auf der Abschussliste, wenn der Obrist Günstig PHEV nur 10% Aufpreis kosten würde gg. Verbrenner. Und ganz langfrsitig gesehen, würde auch der Obrist Günstig PHEV verschwinden, bis nur noch BEV übrig bleiben.
    So nebenbei könnte man die Subventionen für PHEV, HEV sofort streichen, und für BEV evtl. sukzessive kürzen.

  26. Ich finde das eine super Idee, der umweltgedanke kommt hier noch mehr zum Tragen dadurch die kleine Batterie der CO2 Ausstoß bei der Batteriefertigung kleiner ist. die Reichweite und das nachtanken geht auch wesentlich schneller somit ist es auch für Vertreter denkbar so ein Fahrzeug zu benutzen.

  27. Meiner Meinung nach wäre es sogar noch besser, wenn sich der Generator ein- und ausbauen ließe. Dann könnte man im Alltag die 100km nutzen und dann für eine weite Fahrt als Hybrid unterwegs sein und Sprit tanken.

    1000km Reichweite klingt vielleicht viel und sollte man sicherlich nicht in einem Stück fahren. Aber mit Wohnwagen sind das auch nur noch ca. 500km. Und wenn die Kinder gerade nach dem ersten 2 Stunden Fahrt eingeschlafen sind will ich die Zeit auch nutzen können weiter zu fahren und dann nicht sofort wieder nachladen/tanken müssen.

    Der Vorteil dieser Variante ist, dass man dann kein zweites Auto braucht was vor allem in Städtischen bereichen ein Platzproblem darstellt.

  28. Ich finde den Obrist gut. Müsste nicht unbedingt eingebaut sein. Als Anhänger oder Aufbau auf dem Wohnwagen. Nur dann mitnehmen, wenn Bedarf ist. Die Idee gefällt mir.

  29. Wo bleiben die Argumente für den Sion von den Münchnern Umweltaktivisten? Er wird zwar später kommen wie geplant aber diese revolutionäre Idee sollte doch für alle PKW-Produzenten ein Vorbild sein. Man stelle sich vor, alle zukünftigen Autos könnten mit den angebrachten Solarzellen je nach Sonnenintensität, pro Tag so viel Strom produzieren, dass sie damit wie der Sion zwischen 20 und 35 km weit fahren könnten. Für Kurzstreckenpendler, Rentner und den täglichen Einkauf fast schon ausreichend. Zudem ist der Sion als Van mit einem riesigen Kofferraum ausgestattet, so dass er als ein vollwertiges Familienauto anzusehen ist. Nach 250 km Reichweite muss man mit Kindern ohnehin eine längere Pause zum Erholen und Batterieaufladen einrechnen. Der Sion wird zudem mit einer Software ausgestattet, dass er zum Carsharing, Ridesharing und Stromsharing verwendet werden kann, was zu einer Reduzierung von Parkflächen führen würde.
    Gibt es dazu eine konkurrenzfähige Alternative?

  30. Auf die Idee, ein E-Auto zum Hybrid umzubauen, muss man erst mal kommen! Verwerflich daran finde ich, dass der Umwelt in doppelter Weise geschadet wird. Ein E-Auto verursacht in der Herstellung deutlich mehr Emissionen, erst nach vielen 10.000 Kilometern, eventuell erst ab 100.000 oder mehr, ist es klimafreundlicher als ein moderner Benziner. Wann kann man das von diesem Auto behaupten? Mehr Emissionen bei der Herstellung, Emissionen beim Umbau und danach auf der Straße. Ein völlig hirnrissiges Konzept, das Klimafreundlichkeit in erster Linie nur vorgaukelt! Gehört verboten!

  31. Tja, Leute den Fünfer und den Weggen gibt es nicht. Dass es Gedanken gibt dass auch TESLA noch etwas “Hybridiges hätte ,beweist dass das gemischt Antriebssystem noch lange nicht tot ist. Was ähnliches hatte (oder immer noch) der I 3 mit dem REX von BMW. Auch der erste Opel Ampera ,die laufen heut noch so . Die Preise dafür sind bekannt. Da wird sich dieser Obrist noch die Zähne ausbeissen mit seiner Ansage. Ihm wird es nicht besser gehen als Sono Motors oder anderen Start upern,die glauben man könne die Physik überlisten und andere mit unmöglichen Tiefstpreisen locken.

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