Ex-BMW-Manager argumentiert mit viel Unwissen gegen Elektroautos

Ex-BMW-Manager argumentiert mit viel Unwissen gegen Elektroautos

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Wolfgang Reitzle ist einigen unserer älteren Leser sicher ein Begriff. Er war ab 1976 fast drei Jahrzehnte lang in der Automobilbranche tätig, zunächst bei BMW als Fertigungsspezialist, 1983 wurde er Forschungschef der Münchner und stieg 1987 zum Entwicklungsvorstand auf. Später war er als Vorstandsvorsitzender der Premier Automotive Group von Ford für die damaligen Konzernmarken Jaguar, Aston Martin, Volvo, Land Rover, Lincoln und Mercury verantwortlich. Der langjährige „Petrol Head“ ist nicht wirklich von der Elektromobilität überzeugt und setzt lieber auf effiziente Verbrennungsmotoren und die Brennstoffzelle. In einem Interview mit der Welt wird allerdings schnell klar, dass auch Reitzle wie viele andere E-Auto-Skeptiker mit falschen und veralteten Argumenten gegen Elektroautos Stimmung macht.

Zum Beispiel behauptet der ehemalige BMW-Manager, dass E-Autos nicht zur globalen CO2-Reduzierung beitragen können, obwohl Dutzende Studien bereits das Gegenteil bewiesen haben. Selbst im Kohlestrom-reichen Polen ist die CO2-Bilanz eines Stromfahrzeugs besser als die eines Benziners oder Diesels. „Dazu kommt, dass niemand auf absehbare Zeit mit E-Autos wirklich Geld verdienen kann“, meint Reitzle. Auch hier irrt er. So sagte der damalige BMW-Chef Norbert Reithofer bereits 2014 in einem ebenfalls in der Welt erschienen Interview über den BMW i3: „Ja, wir verdienen mit jedem Auto Geld. Die Entwicklungskosten sind bereits verdaut.“

Dabei hätte aus Sicht alternativer Antriebe einiges anders laufen können für Reitzle, schließlich hat er bereits in den 1980er-Jahren als Entwicklungschef bei BMW ein Brennstoffzellenauto entwickelt. „Es war vielleicht ein bisschen zu früh“, sagt er über die ersten Wasserstoff-Gehversuchte der Münchner. „Es ist heute aber mehr denn je klar, dass wir uns in eine Wasserstoff-Gesellschaft hinein bewegen werden“, sagt er nun. Die wesentlichen Probleme dabei wie etwa bei der Elektrolyse und der Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff müssen aber erst noch gelöst werden: „Es nutzt nichts, wenn – wie heute – der Wasserstoff hauptsächlich über Gas und damit immer noch CO2-haltig hergestellt wird. Das ist nicht die wirkliche Lösung. Die werden wir erst sehen, wenn wir CO2-freien Strom effizient in Wasserstoff umwandeln können.“

Über Volkswagen, der mit viel Elan auf Elektromobilität setzt, sagt Reitzle, der Hersteller habe „gar keine andere Wahl, als sich jetzt stark auf die Elektromobilität zu konzentrieren“, weil er sonst die immer strengeren Flottenemissionswerte der EU nicht einhalten könne und angesichts der vielen Millionen verkauften Fahrzeuge Strafzahlungen in Milliardenhöhe leisten müsse. „Der Konzern kann gar nicht anders, als möglichst viele Elektrofahrzeuge schnell in den Markt zu bringen.“

Den Elektroauto-Pionier Tesla bewundert Reitzle „wegen seiner Progressivität, seiner Steuerungs- und Software-Technologie“. Auf der anderen Seite sei es dem Konzern „nicht gelungen, das Zeitfenster der Alleinstellung zu nutzen, um betriebswirtschaftlich in den positiven Bereich zu kommen.“ Auch hier vergisst Reitzle einige wesentliche Details: Tesla hat vor allem deshalb bislang keine Gewinne erwirtschaftet, weil sämtliches Kapital in die Errichtung neuer Fabriken geflossen ist, sowie in das eng geknüpfte Supercharger-Schnellladenetzwerk, in Tesla-Stores sowie Service-Center. Investitionen, die sich aber nun langsam rechnen.

Quelle: Die Welt — „Für Tesla wird es schwierig“

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50 Antworten

  1. Das ist ein verstecktes jammern nach verpassten Chancen. Ich kann mich noch sehr gut erinnern an die ersten Wasserstoff Autos bei BMW. Aber statt durchzuziehen und auf eigene Kappe eine Innovation durchzusetzen war wohl allen viel zu riskant. Klar weil die Öl Industrie nicht sehr begeistert war und vermutlich ihren Einfluss geltend gemacht hat. Da braucht es halt die Eier eines Elon um alles aufs Spiel zu setzten.
    Elon hat Recht behalten. Und wenn VW denkt das man diese Stellung Mal eben wieder einnehmen kann…..abwarten. Elon ist ein Visionär. Das kann man auch mit sehr viel Geld nicht kaufen.
    Ja und BMW…..genau wie Mercedes haben sie sehr sehr lange gezögert. Ich glaube man braucht keine Hellseher um den beginnenden Niedergang zu erkennen. No….not to big to fail.

  2. Tut mir leid, aber die These, dass aufgrund der Investitionen kein Gewinn erwirtschaftet wurde, ist schlicht falsch. Investitionen sind betriebswirtschaftlich kein Aufwand. Aufwand sind lediglich die Abschreibungen auf Investitionen. Eine Investition ist gewinnneutral. Deshalb besteht zwischen den von Tesla getätigten Investitionen und dem bisher ausbleibenden Gewinn kein Zusammenhang.

    1. quatsch

      Jede Investition reduziert den Gewinn. Die Investitionen fliessen in den nachfolgenden Jahren als Verlust in die Gewinnrechnung ein. Es wäre für ein Unternehmen auch echt dämlich, Investitionen nicht in die Gewinnrechnung einzutragen, da damit die Steuern reduziert werden können.

    2. Seltsame Ansicht zu fehlgeschlagenen Investitionen! Eine Investition, die keinen Gewinn nach sich zieht, mindert das Ergebnis über den ganzen Abschreibungszeitraum. Den Kapitaleignern dürfte das eher nicht gefallen.
      Gewinnneutral? Wow, so viel Unkenntnis in so wenig Sätzen.

      1. Die Investition ist ein Aktivtausch, sofern sie aus Vermögen getätigt wird, eine Aktiv- Passiverhöhung, sofern sie über Verbindlichkeiten finanziert wurde. Im Betriebsvermögensvergleich wird damit das Eigenkapital nicht berührt und der Gewinn ändert sich nicht durch die Investition. Kenntnisse der Buchhaltung helfen.
        Lediglich die Abschreibungen mindern den Gewinn, so wie ich eingangs schrieb, sie sind Aufwand. Wohlgemerkt, die Abschreibungen, steht in dem Ausgangpost!
        Woher im Übrigen die “fehlgeschlagenen” Investitionen kommen, erschliesst sich nicht. Da wurde wohl ein Zitat modifiziert, um die Argumentation in die gewünschte Richtung zu lenken. (Helmut Schmidt sprach gerne in so einem Zusammenhang von Zitatfälschung)
        Etwas mehr Genauigkeit beim Lesen und Verstehen würde helfen.

  3. Ja die Aktionen von Elon Musk und Tesla sind aus deutscher Sicht schon oft Harakiri gewesen. Man muss schon sagen, dass Tesla der Pleite mehrmals von der Schippe gesprungen ist. Ohne Elon Musk und seine immer neuen Vision zum Zeitpunkt als es nicht lief wäre Tesla wohl nicht mehr da. Aber es scheint als hätten sie die Kurve bekommen. Wie sich das in den nächsten 2-3 Jahren entwickelt wird man sehen wenn die anderen Hersteller mit konsistent besser verarbeiteten Autos (primär wohl VW) in den Markt drängen. Noch ist Tesla das Maß der Dinge hinsichtlich Reichweite. In der Qualität gibt es sich bessere.

    BMW und Daimler haben den Sprung verschlafen. VW wurde durch den Dieselskandal noch rechtzeitig in den Hintern getreten. Die nächsten Jahre werden interessant werden auch hinsichtlich neuer Akkus und fallender Kosten.

    1. Tesla ist nicht einfach ein BEV unter vielen sondern eine Lebenseinstellung. Ein VW mag besser verarbeitet sein aber welche Geschichte, Grade die aus jüngerer Zeit, lässt den Konzern bluten. Allein das Verhalten im Dieselgate hat sehr viele Menschen verschreckt. Da steht Tesla besser da.

      1. Am Ende des Tages zählt für die absolute Mehrheit jedoch das Preis-Leistungs Verhältnis. Und wenn Tesla da nicht enorm anzieht, wird VW das Rennen machen. Davon abgesehen war und ist ein Elon Musk notwendig, damit das ganze auch Global ins Rollen kommt. Er selbst ist halt eine Marke.

  4. Reitzle ist der Letzte dem ich Dummheit oder fehlendes Fachwissen unterstellen würde.
    Aufgrund seiner Rolle bei Linde (weltgrößter Wasserstoff-Produzent?) muss er für die Brennstoffzelle argumentieren.
    Übrigens ist auch das Brennstoffzellen-Auto am Ende des Tages ein Elektrofahrzeug (fährt ja auch mit Strom und hat einen Akku). Reitzle hat also sicher nicht gehen das E-Auto argumentiert sondern für das “Wasserstoff-E-Auto”, weil es seinem Arbeitgeber nützt.
    Die Argumente sind plausibel, das reine E-Auto (als BEV) wird überhöht und ist auch kein Umweltengel. In seiner aktuellen Entwicklungsstufe ist es nur eine “Zwischenstufe” zur zukünftigen Mobilität..

      1. ÖPNV und Fahrrad hängt immer vom Umfeld ab! In vielen Landstrichen gibt es keinen ÖPNV und die Wege sind zuweit für das Fahrrad und es gibt auch ältere Menschen, die nicht mit dem Fahrrad fahren können. Ein vollautomatischer E-PKW währe für viele Menschen eine schöne Erweiterung ihres Umfeldes!

    1. Ich denke, dass es zu einer Koexistenz kommen wird. Batterie-Elektrische Fahrzeuge (BEV) werden überwiegend in Kleinwägen und untere Mittelklasse zu finden sein, Wasserstoff-Autos werden ab oberer Mittelklasse bis Oberklasse, vor allem aber bei Nutzfahrzeugen zu finden sein. Daneben aber wird es auch nach wie vor Verbrennerfahrzeuge geben, insbesondere Diesel. Ich glaube nicht, dass wir künftig von einer homogenen, rein batterieelektrischen Fahrzeuglandschaft ausgehen können.

      1. Es würden viel mehr Menschen ein E-Auto kaufen, wenn die Versorger nicht so raffgierig seien würden! Scheinbar ist es bei denen Normal, wenn sie die Subventionen vom Staat nicht an die Verbraucher weitergeben! Das sind rund 9 Cent je KW/H!!! Was währe wenn die Tankstellen die Dieselsubventionen nicht weiter an die Kunden geben? Ein Sturm der Entrüstung!!! Auch die Frage an die Politik, weshalb dürfen die Betreiber von Windrädern nicht ihren Strom direkt an die E-Autofahrer abgeben? Das geht nicht, weil dann einige Versorger dann nicht ihre Geld aus den Nutzungsgebühren der Leitungen bekommen. Aber gerade in diesen ländlichen Gebieten fehlt es ausgerechnet an E-Ladesäulen!! Aber was geht auch diese Lobby die E-Fahrer an? Die wollen eins: Entgelte für die Nutzung ihrer Stromleitungen nur das bringt Money!!! Das zählt!!!

  5. warum haben BMW und Mercedes den Brennstoff-Antrieb erforscht? Weil er vom Staat subventioniert wurde. Ich habe das Gefühl das Gleiche passiert bei der Akku-Forschung. Jedes halbe Jahr erscheint ein Professor im weissen Kittel und verkündet den Durchbruch (im Labor). Wenn Ihre Forschung 100% fertig wäre, hätten sie keinen Job mehr. Laßt das die Industrie machen, dann wird’s was.

  6. Herr Reitzle betrachtet E Akku Mobilität natürlich durch seine LINDE Wasserstoff Brille.
    Wasserstoff wird kurz und mittelfristig den Akku nicht verdrängen
    weil:
    – Wasserstoff Transport (-252 C°) zu Tankstellen aufwändig und teuer ist
    – Tankstellenbetreiber werden nicht umhin kommen Strom Ladesäulen zu bauen
    – somit dürfte Wasserstoff Investitionszwang verdrängt werden.
    – Wirkungsgrad elektrische Energie Umsetzung in Wasserstoff schlecht
    – somit Umsetzung Pariser Klimaabkommen ohne Biostrom kaum möglich

    1. Nur 2 ihrer 5 Argumente sind korrekt:
      – Wasserstoff muss nicht weit transportiert werden, da es mit vergleichsweise geringem Aufwand lokal produziert werden kann
      – der Bau von Ladesäulen inkl. der Zuleitungen und Ladeelektronik ist extrem viel aufwändiger und technisch anspruchsvoller als der Bau einer Wasserstofftanksäule. Übrigens wird Wasserstoff bereits seit über 100 Jahren in industriellem Maßstab gelagert. Die Technologie ist also bereits vorhanden und bewährt.
      – der Investitionsaufwand um Wasserstoff in die Fläche zu bringen (also fernes Land, nicht Ballungsraum) ist ein Bruchteil des vergleichbaren Aufwands für E-Ladesäulen!
      Zahlreiche weitere extreme Vorteile von Wasserstoff ggü. Strom lasse ich hier aus reinen Platzgründen unerwähnt!
      Für die beiden verbleibenden Punkte muss man fairerweise sagen, dass der Energieaufwand/Strombedarf beim Einsatz von Wasserstoff ggü. BEV ca doppelt so hoch wäre. Trotzdem ist Wasserstoff/die Brennstoffzelle sauber und löst zahlreiche Probleme die BEV haben (z.B.: Rohstoffe, Gewicht … etc.)

      1. Der Energiebedarf von grünen Wasserstoff ist nicht doppelt so hoch sonder min. vier mal so hoch wenn man ihn für Autos auf 700 bar und -40 Grad bringen muss. Per elektrolyse erzeugter Wasserstoff bedeutet min. 40 kWh für 1kg H2 + auf 700 bar bringen und kühlen . Wenn sie den Wasserstoff vor Ort erzeugen wollen brauchen sie also das 4fache an Erneuerbaren vor Ort hmm…
        Rohstoffe, die Brennstoffzelle benötigt Platin viel seltener wie alles was für den Akku benötigt wird. Dieses Platin wird beim Betrieb der Brennstoffzelle mit der Zeit ausgewaschen und gelangt in die Umwelt wo es nicht recycelt werden kann, deshalb wird eine Brennstoffzelle auch keine 150.000 km halten bevor sie teuer aufbereitet werden muss wenn sie das Auto weiter fahren wollen.
        Da lade ich lieber bis auf drei Monate mein eAuto an der heimischen PV für 1,5 € /100km Im 13 Jahren sind’s bei mir dann nur noch 20 Cent / 100km…
        Wer rechnen kann wir kein H2 Auto fahren….

      2. Dann fragt man sich aber auch, das auf der anderen Seite immer wieder der totale Blackout aufgezählt wird!!! Und dann soll noch Wasserstoff in großen Mengen hergestellt werden? Auch der Aufwand für eine CCS Ladesäule mit 50.000€ ist zu teuer, aber 1 Mio für eine Wasserstofftankstelle , kein Problem? Wer kann mir das erklären? Auch die Betriebskosten für eine Wasserstofftankstelle dürfte erheblich höher sein als einer E-Säule!! Und wenn der Wasserstoff nicht vor Ort hergestellt werden kann, muss mal wieder der LKW herhalten oder?

  7. Linde hin oder her, Herr Dr. Reitzle ist sicherlich einer der anerkanntesten Kenner der Technik im Allgemeinen und der Automobilbranche im Besonderen! Dagegen sind viele der momentanen E-Autoverfechter die reinsten “Schulkinder”.

  8. Letztlich ist der ein Dinosaurier, und die wenigen die es davon in den Vorständen noch gibt werden auch bald aussterben. Ich freue mich auf meinen Taycan, nachdem ich schon 2 Jahre mit meinem
    E Smart Zweitwagen sehr positive Erfahrungen und viel Fahrspass hatte. Wenn die neuen Akkus kommen, hört das Geschwätz über Verbrenner und Wasserstoff auf.

  9. Über kurz oder lang WIRD Wasserstoff als Antrieb, Batterie Autos zum Grossteil ersetzen, weil es schlicht nicht möglich sein wird eine flächendeckende Versorgung mit Ladestationen zu garantieren, und damit meine ich nicht Deutschland oder andere gut vernetzte Länder, spätestens wenn man mit einem BEV einmal Richtung Ostländer fährt, wie man, was gemeint ist, und wer jetzt argumentiert, dass z.b. Litauen oder Albanien auf absehbare Zeit ein flächendeckendes Strom Tankstellen Netz aufbauen kann, sieht auch nur mit der (Batterie) E-Auto Brille. Ganz zu schweigen davon, was es für Auswirkungen haben kann, unser ganzes Transportwesen nur noch von der Steckdose abhängig zu machen, nennt mich ruhig paranoid, aber in zukünftigen militärischen Auseinandersetzungen würde es nicht mehr um die Reichweite von Raketen gehen, sondern darum, die Stromversorgung eines Landes effektiv zu zerstören. Wasserstoff Transport oder Lagerung ist im übrigen kein so großes Problem (für industrielle Zwecke wird es jetzt schon eingesetzt und transportiert), wenn man es in einem Trägerstoff speichert, und ja, auch hier wurden bereits grosse Fortschritte gemacht (schliesslich gilt Wasserstoff auch als vielversprechender Zwischenspeicher für überschüssig produzierten Strom). Forschungspotenzial gibt es noch bei der Herstellung, denn ja, momentan wird hauptsächlich der Prozess der Dampfreformierung genutzt, der auf Erdgas oder ähnliches setzt, und damit nicht grün ist. Anders als bei der Wasser Elektrolyse, dieser Prozess ist zwar aufwändig, ermöglicht aber eine 100% Schadstofffreie Erzeugung. In Südkorea wird derzeit ein Gezeitenkraftwerk geplant, welches ausschließlich Wasserstoff aus Meerwasser produzieren soll, und bei der Umwandlung bzw. Betankung im Auto, dabei wären die Autobauer gefragt, aber die brauchen auch positive Signale von Seiten der Regierung, den einen kompletten Energieträger Wandel in der Automobilindustrie kann nur von mehreren Seiten aus eingeleitet werden.

    Was die Vision zu Herrn Musk angeht, so muss man ihm zugestehen, dass er definitiv die Gabe hat, seine Visionen gut zu verkaufen und Potenzial in neuen Technologien zu sehen, warum er bisher mit seiner Firma Tesla Erfolg hatte liegt hauptsächlich daran, dass er es wie eine Startup Software Firma aufgebaut hat. Sämtliche Forschungsgelder, die in seinem Unternehmen genutzt werden, sind von Investoren bereit gestellt worden, oder durch seine, von Investoren gestützte Firma aufgekauft worden. Ein Luxus, den klassische deutsche Autobauer leider nicht haben, mit ein Grund, weshalb z.b. BMW die Erforschung des Wasserstoffbetriebenen Autos wieder zurück gefahren hat… Keine positiven Signale von der Regierung, kosten für Erforschung quasi nur in Eigenregie (in Verbindung natürlich mit Kooperationspartnern, aber auch die Zahlen die Erforschung selbst).

    Im grossen und ganzen würde ich jetzt orakeln… Die nächsten 15 Jahre wird in den westlichen Industrieländern der Hauptanteil der Fahrzeuge Batterieelektrisch unterwegs sein, in 20 Jahren wird dann das Wasserstoff Auto auf den Markt Fuß fassen und über die nächsten 10 Jahre die BEVs ablösen und auf Städtische Gebiete zurückdrängen. Der klassische Benziner wird aber noch sehr lange nebenher laufen, vielleicht nicht in westlichen Industrieländern, aber weltweit werden die sich noch lange halten.

    1. Ich glaube nicht an Wasserstoff als Autoantrieb. In Deutschland gibt es zur Zeit über 12.000 Kraftstofftankstellen. Eine Wasserstoffzapfsäule kostet so um die 1Mio. € (1, nicht 4-10!). Die könnten aber nicht mitten in der Stadt errichtet werden wie Benzin oder Dieselsäulen wegen Explosionsgefahr. Dazu kommt, dass nirgends in der EU Wasserstofftankstellen vorhanden sind, ausser ein paar in Deutschland und kurz hinter der deutschen Grenze. Ich glaube nicht, das diese Infrastruktur in 20 Jahren aufgebaut werden kann bzw. das eine Firma dieses Risiko eingehen wird.
      In 20-30 Jahren hat sich der Batteriekreislauf mit Recycling so eingespielt, das Wasserstoff keine finanziell vernünftige Alternative mehr sein kann.

      1. @Silverbeard könnten sie mir bitte einen Link oder eine Quelle nennen, bezüglich einer Kosten Kalkulation zur “Wasserstoffzapfsäule“? Ich selbst konnte dafür leider keinerlei Informationen finden.
        Was ihre Aussage bezüglich Wasserstoff Tankstellen in Städten anbelangt, genügt bereits ein kurzer Blick in Google Maps, um diese Aussage zu entkräften. Sowohl in München (Trudering und Lohhof) als auch in Dresden (Nähe Dresdner Zoo) sind bereits Wasserstoff Tankstellen installiert, und die wären mit Sicherheit nicht mehr in Betrieb, wenn auch nur die geringste Chance einer Explosionsgefahr bestehen würde.

        Was die Verfügbarkeit von Wasserstoff Tankstellen anbelangt, gebe ich Ihnen recht, der bestand ist zurzeit sehr dürftig, jedoch sah das bei Strom Tankstellen nicht sehr viel besser aus, hier eine Statistik dazu https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/statistik/Deutschland/
        Die zeigt, Mitte 2011 lag der Anteil an Elektro Tankstellen auch noch bei null.
        Ein Vorteil der Wasserstoff Tankstelle wäre sogar, dass sie einen Teil des Bedarfs direkt vor Ort selbst produzieren könnte, wodurch sich zusätzlich die Transport mengen verringern.

        Was den Ausbau im Ausland anbelangt, so würde ich sogar behaupten, dass es einfacher wäre, eine Versorgung mittels Wasserstoff zu realsisieren (da diese ähnlich beliefert werden könnte, wie eine klassische Tankstelle), als ein Stromnetzwerk welches bis in die letzten Winkel für eine stabile Ladeversorgung genutzt werden kann. (Stichwort Osteuropäische Länder, ganz zu Schweigen von z.b. Afrika oder russische Tundra).

    2. Hallo, da schau mal nur in das Land mit den meisten Wasserstoffautos und das in jeder Klasse ob PKW, LKW oder Büß!! Ich meine den Sonnenstaat Florida!! Da ist es aber mit wenigen Minuten Tanken oft nur eine “böse” Posse, weil man sein Auto nicht bedanken kann, weil voreinem ein LKW gerade seinen Tank aufgeladen hat und vor ihm ein Büß einen kräftigen Schluck Wasserstoff genommen hat und nun ist der Druck in den Keller gefallen und der muss erstmal wieder auf 800 ATÜ erhöht werden! Aber auch eine Vereisung ist nicht gerade selten und dann geht nichts mehr! Pech gehabt!! Aber solche Probleme gibt es hier in Europa noch nicht und weshalb sollen diese Nachteile erwähnt werden? Tanken in 3 Minuten hört sich doch viel besser an. Das lange Warten lassen wir doch lieber bei den E-Autos!!

  10. Anstatt in Zeiten der CES vernünftig über Neues aus der E-Auto Szene zu berichten, wird hier wieder so ein, “der hat was gesagt was nicht stimmt” Artikel geschrieben.
    Dieses mit dem Finger auf andere zeigen ist auf dem Niveau von kids im Kindergarten, und trägt genau Null dazu bei, über e Mobilität aufzuklären.
    Das Prinzip, der Klügere gibt nach ist einem hysterischen Gegacker gewichen.
    Wen zum Geier stört es denn was irgend ein Ex Bmw Chef sagt? Haben wir E-Autofans denn wirklich so wenig Selbstbewusstsein, dass wir auf sowas anspringen müssen?
    Nur weil ein älterer Herr irgenwas erzählt, werde ich mir doch trotzdem keinen Verbrenner mehr kaufen. Genauso wenig habe ich aber auch das Recht den Verbrennerfahrern auf den Keks zu gehen..
    Das E-Auto wird sich durchsetzen, da sehe ich überhaupt keine zwei Optionen.

  11. Bitte an die Redaktion: Beschränkung auf sachliche, produkt- und technikbezogene Artikel. Keine Artikel über Herummeinereien und Spekulationen irgendwelcher Funktionsträger oder Prominenzen oder sonstigen Wichtigkeiten. Damit werden wir von den MSM mehr als genug zugemüllt, und das bringt keinen Erkenntnisgewinn, sondern frisst nur Speicherplatz (und damit Energie). Ich sagte schon an anderer Stelle: Sie vertreten eine klare Linie und brauchen keinen Anschein sogenannter “Ausgewogenheiten”. Rationales muss man nicht durch Platz für Gegenteiliges rechtfertigen.

  12. Interessant, dass BMW/Daimler’s Firmentochter “Free Now” nun Teslas für die Flotte kauft.
    Die Aussage “Es war vielleicht ein bisschen zu früh” für ihr H2 Auto ist eher ein “wir waren nicht fähig einen Alternativantrieb zu entwickeln.”
    Auch wenn er ein Experte auf seinen Gebiet ist, heißt das aber noch lange nicht, dass seine persönlichen Aussagen die Richtigkeit widerspiegeln. Dafür steckt er zu weit in dieser Wirtschaft drin, somit ist er voreingenommen, emotional und finanziell.

  13. Wirklich unumstrittene Fakten liefert der Artikel leider auch nicht, tut aber so. Selbstverständlich ist die CO2 Bilanz von BEV nicht unkritisch, und es ist Unsinn funktionsfähige Fahrzeuge zu verschrotten, um sie durch ressourcenintensiv produzierte BEV zu ersetzen. Das entlastet global mittelfristig kaum die CO2-Bilanz.
    Und auch ohne Linde-Brille ist es zumindest fragwürdig, wie sinnvoll es ist, auch im leeren Zustand mehrere 100kg Akkugewicht unnütz durch die Gegend zu fahren, die am Ende ihrer Lebensdauer erneut mit hohem Aufwand recycelt werden müssen.

  14. Ehrlich gesagt wird Herr Rietzle schon einen Überblick über die Technik der Antriebsysteme haben, was mich stört ist jedoch der Trend aus den beiden Lagern Wasserstoff und Elektromobilität in das jeweils andere Lager zu schießen. Da geht es gerade richtig los und die neuen Techniken bekommen die nötige Aufmerksamkeit und dann diese Neidkampagne, nur traurig.
    Ach ja und waren das bei BMW nicht Wasserstoffmotore und nicht Brennstoffzellen!? Ich habe bei einer Schulung einen Ingenieur kennen gelernt und der brannte für diese Fahrzeuge und den mit Wasserstoff betriebenen Verbrennungsmotor, das sei die Technik der Zukunft!?? Wie auch immer, für Städte und deren Umfeld gibt es nichts besseres als E – Fahrzeuge mit kleinen Batterien und das diese Technik heute so gut ist, ist hauptsächlich Elon Musk zu verdanken. Ach und das Aufladen geht auch ohne 350KW Lader, dann macht das Netz auch mit.

    1. Jep, das waren Wasserstoff-Verbrenner. Extrem ineffizient. Kein Vergleich mit dem Betrieb einer Brennstoffzelle. Und wie immer: es wird nicht die EINE Technologie für alle Use Cases geben – es wird in Zukunft viele Technologien , je nach Anwendung – nebeneinander geben.

  15. Was der Artikel nicht schafft, vermag die Kommentarspalte. Respekt und Daumen hoch für die ausgewogene und größtenteils sachliche Diskussion!

  16. Gut wäre wenn bei den Batterie-elektrisch betriebenen Fahrzeugen eine Bestückung für ca. 300km Reichweite zuzüglich einer Erweiterung mit einer mietbaren Batterie mit zumindest nochmals 300km aufrüsten könnte. Dabei wären die tägliche Nutzung und die aussergewöhnliche wie z.b. Urlaub abgedeckt und das Gewicht im Normalfall gering.
    Weiters wird eine Emission die im urbanen Gebiet viel ausmacht, nie erwähnt. Das ist die Lärmreduzierung. Für viele ein nicht ausgesprochenes Hauptargument gegen die E-mobilität. Auch die Steuerung von Autos von außen samt Geschwindigkeitskontrollen ist dann möglich.

  17. Immer wieder dieses Abwarten auf scheinbar bessere Zeiten in der Antriebstechnik für die Autos. Vom Pferd zu Diesel 150 Jahre , vom Diesel zum E Auto 15 Jahre. Diese “Möchtegern-Ablenkung zu H2 und anderen Gasen sowie evtl. sauberern flüssigen Kraftstoffen die dem Strom ganz einfach unterlegen sind, bringen doch nur die Politiker durcheinander. Deshalb besser Konzentration auf das Wesentlich und die heisst E Mobilität deren Entwicklung hat erst angefangen.

  18. Leute hört doch endlich mal auf gegen alles Neue direkt so negativ eingestellt zu sein. Das erinnert an 1888 als das erste Auto mit Verbrenner durch die Straßen von Frau Benz gesteuert wurde. Da hieß es auch “Teufelszeug”, zu teuer, wird nicht funktionieren keine Tankstellen etc., damals mußte man den Sprit in der Apotheke kaufen !
    Fakt1: Wasserstoff ist tatsächlich mind. 4mal teurer als ein reines E-Auto was den Verbrauch auf 100km angeht.
    Fakt2: Für die reine Erzeugung (Rohöl zu 1Liter Kraftstoff) werden bis zur Zapfsäule ca. 7kW Leistung verballert, damit kommt ein E-Smart bereits 40 – 50km weit ! (Bevor wieder Superschlaue antworten : Öl muß man aus dem Boden holen in Pipelines zum Hafen transportieren, dann in Tanker bunkern der wiederum fährt z.B. nach Rotterdam dort alles wieder raus aus dem Schiff zur Raffenerie, von da aus in LKW`s / Binnenschiffe oder Kesselwagen der DB zur Tankstelle transportieren, alles klar ? Das sind unterm Strich 7.kW je Liter bis zur Zapfpistole, auf die Umweltschäden möchte ich erst gar nicht eingehen da ja aus eurer Sicht noch nie Ölplattformen abgesoffen etc., Tanker oder Haverien passiert sind, der Öltanker fährt mit Schweröl und verpestet die Umwelt das mal nur am Rande).
    Fakt3: Die Energiekonzerne haben bereits berechnet und zugegeben, das es jetzt schon möglich ist sofort 20 Mio. E-Autos zu versorgen. Wenn zudem die Raffenerien später weniger Energie sprich Strom verbrauchen wird sich das ebenfalls positiv in Form von mehr Strom für E-Mobilität auswirken. Leider wird schon heute Strom ins Ausland bei Überkapazitäten der Windgeneratoren und Solarparks verschenkt beziehungsweise es wird sogar Geld vom Ausland verlangt den Strom los zu werden.
    Fakt4: Ein Auto mit Wasserstoff benötigt trotzdem einen ziemlich großen Akku, die Brennstoffzelle kann sonst überhaupt nicht funktionieren oder hat jemand einen ganz neuen Wasserstoffantrieb in der Schublade ?
    Macht Euch keine Sorgen, der Wechselakku wird kommen ! Die Idee gab es bereits vor einigen Jahren aus Israel. Sehr wahrscheinlich wurde das Patent damals schnell von Ölmultis oder der Autoindustrie gekauft.
    Natürlich wird es eine Übergangszeit geben, der Verbrenner wird doch morgen nicht abgeschafft, aber eins ist klar der Elektromotor hat viele oder sogar nur Vorteile. Die Reichweite wird sich auch weiter erhöhen, die Batterietechnik wird sich weiterentwickeln auch beim Gewicht, wer hätte vor 20 Jahren gedacht das Leuchtdioden mal Straßen ausleuchten und in Wohnungen als Beleuchtung den Einzug findet usw. Wollt Ihr den Fortschritt aufhalten ?
    Die Batterien werden recycelt daraus enstehen wieder neue oder wie bei Telsa Solarstromspeicher. Und beim Verbrenner mit max. 30% Wirkungsgrad ? Das Wort sagt es schon der Kraftstoff wurde verbrannt und wenn man bremst geht die Energie ebenfalls flöten. Alle E-Autos generieren daraus wieder Strom für die Batterie (Rekuperation).
    Achtung wichtig: ich bin kein Umweltaktivist o.ä.
    Warum wollt ihr das alles nicht, kauft euch am besten wieder Schallplatten, CD`s Tonbandkassetten, ich – , ganz bestimmt nicht, ich sage nur Youtube, spotify usw. man braucht es eben nicht mehr aber wer eben will der kann doch seinen Verbrenner fahren. Oder vielleicht noch einen Schritt zurück gefällig ? Wir schaffen uns wieder Pferde an. Bitte bleibt skeptisch das ist in Ordnung aber offen für neue Dinge. Laßt euch nicht von Leuten diesen Unsinn (z.B. seltene Erden) ein Akku sei schmutziger als Kraftstoff usw. aufbürden. Ich bin davon überzeugt jeder aber wirklich jeder hat mindestens ein Gerät (Handy / Notebook / Bohrmaschine / Rasierer / Zahnbürste / Fernbedienungen … ) mit einem Akku zu Hause aber seitdem E-Autos gebaut werden ist das alles schlecht, Leute das ist einfach lachhaft.
    PS: laut renomierten Tageszeitungen bzw. Magazinen war Tesla im Jahr 2019 6mal pleite.
    Allein Tesla hat fast sein Ziel mit 400.000 verkauften Autos in dem Jahr erreicht, schaut mal nach was in China abgeht.
    Zum Glück gibt es hier auch viele sachliche Menschen die ihre Kommentare schreiben, ich bin zuversichtlich was die Energiewende angeht.
    Es grüßt euch der E-Techniker

    1. Ich bin ja mit allem einverstanden was Sie schreiben, außer das Thema mit Wechselakkus. Die neuen Akkus können in 10 min genug Energie für 300 km aufnehmen.
      Das ist wohl mehr als altagstauglich. Ich fahre seit 5 Jahren nur noch elektrisch mit viel Langstrecke. Bei meinem schon alten Fahrzeug empfinde ich die Pausen als angenehm.
      600 km, eine pause 20 min
      800 km, zwei pausen à 30 min
      Finde ich entspannt
      Mit den neuen Akkus werden die lade pausen dann nur noch 10 respektive 15 min sein…

      1. Hallo bone,
        nicht ich warte auf einen Wechselakku, ich wollte nur den Skeptikern den Wind aus den Segeln nehmen. Wir fahren E-Smart forfour für die Satdt und Tesla Model S 100D für die Langstrecke. Ich finde die Stopps zum laden auch nicht schlimm, aber 10min für 300km ist sportlich wer kann das ? Mein Tesla jedenfalls nicht.
        Es grüßt der E-Techniker

        1. Die neuen Akkus von Porsche und Tesla laden ja, zumindest wenn Sie leer sind mit bis zu 250-270kW. 10 min Ladezeit entsprechen ca. 40 kWh. Bei einem Verbrauch von 160 Wh/km ca. 250 km Reichweite. Gebe zu habe etwas aufgerundet Vom Prinzip jedoch mehr als Altagstauglich. Der Fortschritt in den letzten Jahren ist gewaltig. Die Kosten der Zellen sinken, die Kapazität steigt. Nur eine Frage von 1-2 Jahren bis wir mit 350 kW laden werden….

          Letztes Jahr habe ich noch mit bis zu 116 kW geladen, dieses Jahr mit bis zu 140 kW. Andere bereits mit 250kW seit der Einführung vom Model 3.

          Was ganz klar ist, dass es nur noch wenige Jahre dauert, bis kein Mensch mehr über Reichweite und Ladezeiten spricht….

  19. Ich denke auch so wie du Jürgen die meisten haben ein Handy/ Laptop/ PC ……. und die meisten haben eine Batterie das will aber keiner hören
    den viele sind so abhängig von diesen Geräten. Ich denke das die meisten auch die verbrauchten Batterien einfach in den Hausmüll entsorgen.
    Da kommen Weltweit tonnen zu sammen die nicht reseigelt werden. Aber wenn es um die Autobatterie der E Autos geht da wird gemegert.
    Aber die E Auto Hersteller machen sich schon Gedanken wegen der Wiederverwendung der Batterien. Und es gibt schon gans gute Ansetze weltweit.

  20. Man hört immer daß VW daß Maß aller Dinge bezüglich Qualität sei. Außer die bei Tesla so kritisierten Spaltmaße ist bei Vw nicht wirklich vieles besser. Ich als KFZ-Meister weiß nur zu gut wo es bei VW an Qualität schwächelt. Antriebsmäßig kriegen die schon lange nichts mehr auf die Reihe. Ölverbrauch, Steuerketten, Injektoren, AGR-Ventil, Drallklappen, Turbo, Getriebe, Lenkung, usw.Von den Gelenkskrankheiten will ich gar nicht reden. VW steht bei uns in den Alpen für “Viel Werkstatt”. Wir Werkstätten verdienen uns eine goldene Nase mit der VW-Gruppe. Bin gespannt was Vw im Schilde führt um auch die I.D. Serie in die Werkstätten zu zwingen.

    1. Mein Reden, der Bericht ist echt klasse, ich muß auch ganz ehrlich sagen man kann diesen Quatsch der Verbrennerfraktion nicht mehr ertragen. Alle fahren 1000km am Stück anscheinend natürlich jeden Tag.
      Der E-Techniker

  21. Wasserstoff wird auf jeden Fall DER Energiespeicher der Zukunft sein, so viel steht fest. Nachhaltige Energien (ich mag “erneuerbare” nicht) und ihr weiterer Ausbau machen nur Sinn, wenn man den stochastischen Strom in einen kontinuierlichen verwandeln kann. Und dafür ist Wasserstoff ideal, auch wenn die Elektrolyse (derzeit) ziemlich verlustbehaftet ist. Zudem ist Wasserstoff ausreichend vorhanden und die Technik ist voll recyclebar.

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