enspired und has·to·be führen Smart Charging für günstigeres Laden von E-Autos ein

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Seit seiner Gründung 2013 hat sich der Komplettlösungsanbieter has·to·be dem Thema E-Mobilität verschrieben. Mit Lösungen für den sorglosen Betrieb von Elektroauto-Ladestationen bis hin zum kompletten Management von Mobilitätsangeboten werden mittlerweile weltweit mehr als 25.000 Ladepunkte von has·to·be und täglich mehr als 6.500 Ladevorgänge abgewickelt. Jetzt hat das Unternehmen die Kooperation mit dem Wiener Energie-Start-up enspired bekannt gegeben, wodurch ein energiewirtschaftlich optimiertes Lademanagement für die von has·to·be betreuten Standorte möglich werde und damit erhebliche Einsparungen der Stromkosten für Kunden erzielt werden können.

„Aktuell werden Elektroautos geladen, sobald sie mit der Ladestation verbunden werden. Die Daten zeigen, dass dies bei einer wesentlichen Mehrheit der E-Autos morgens oder abends erfolgt. Dies ist jedoch typischerweise genau die Zeit, zu der die Strompreise innerhalb eines Tages betrachtet am höchsten sind. Da die meisten E-Autos allerdings über mehrere Stunden hinweg an den Ladestationen hängen, können diese auch in günstigeren Stunden geladen werden.“ – Martin Klässner, Gründer und Geschäftsführer von has·to·be

Das EnergyTech-Unternehmen enspired ist auf die Optimierung von Flexibilitäten am kurzfristigen Strommarkt spezialisiert, dem sogenannten Intraday-Markt. Mittels vollständiger Automatisierung und dem Einsatz von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) wird Strom genau dann gekauft oder verkauft, wenn die Preise für den Kunden am lukrativsten sind. Aggregierte E-Ladestationen bieten Flexibilität, und schon die Verschiebung der Ladezeiten entlastet das Stromnetz – dieses unterstützende Verhalten wird vom Strommarkt durch günstigere Preise belohnt.

Unsere ersten Ergebnisse haben gezeigt, dass wir durch das Optimieren der Ladeprofile Einsparungen von bis zu 40 Prozent erzielen können – und das ist erst der Anfang“, erklärt Jürgen Mayerhofer, Gründer und Geschäftsführer von enspired. Elektroautofahrer können bequem die Rahmenbedingungen des Ladevorganges bestimmen, also zum Beispiel bis wann das E-Auto vollgeladen sein soll. enspired und has·to·be laden innerhalb der Vorgaben immer genau dann, wenn der Strom kurzfristig zu den besten Konditionen verfügbar ist.

has·to·be sorgt für sicheren Betrieb der E-Ladestationen

Während has·to·be sich um den Betrieb und die technische Steuerung des Ladevorganges sowie die Schnittstelle zum E-Autofahrer kümmert, ist enspired für die Optimierung der Ladeprofile auf Basis kurzfristiger Preisschwankungen und der zugehörigen Strombeschaffung am Intraday-Strommarkt verantwortlich. Im Vergleich zu traditionellen Energiehandelsunternehmen, bei denen Händlerteams mit bis zu 15 Bildschirmen gleichzeitig arbeiten und Gebote entweder manuell oder mit statischen Algorithmen platzieren, handelt enspired mit Hilfe ihrer vollautomatisierten Plattform und dem Einsatz von selbstlernenden Modellen.

has·to·be und enspired haben auch in Zukunft noch viel gemeinsam vor. Die Batterien von Elektroautos können an Ladestationen nämlich nicht nur ge-, sondern auch entladen werden und damit als eine Art „virtuelles Kraftwerk“ fungieren, um dem Stromnetz kurzfristig sogar Energie zur Verfügung zu stellen. Damit kann nicht nur ein zusätzlicher Gewinn realisiert, sondern auch die Stabilität des Stromnetzes noch weiter verbessert werden.

Diese ist durch den Zuwachs des Anteils an erneuerbarer Energie nämlich immer schwieriger zu gewährleisten. „Die Produktion von Wind- oder Solarenergie ist auf Grund unsicherer Wettervorhersagen oft auch fünf Minuten vor der geplanten Lieferung nicht exakt prognostizierbar und Abweichungen müssen in Echtzeit durch die Flexibilität anderer Marktteilnehmer ausgeglichen werden, um großflächige Stromausfälle zu verhindern“, erklärt enspired-Chef Mayerhofer. Durch den Zusammenschluss vieler Elektroautos über die Ladestationen von has·to·be können hier ein wertvoller Beitrag zur Netzstabilität geleistet werden, der nicht nur auf Kunden, sondern auch auf das Voranschreiten der Energiewende positive Auswirkungen haben werde.

Quelle: has·to·be – Pressemitteilung vom 23.09.2020

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Eine Antwort

  1. Finde dass eine Info von Sono, hier auch rein passt.
    Bin bekanntlich Kritiker von ihrem Solardach auf dem vorgesehenen Auto Sion, wegen mangeldem wirschaftlichen und oekologischem Nutzen.
    Ueber eine sehr aufwendige und zweifelhafte Doktorarbeit soll man herausgefunden haben , dass doch nicht alle Energie vom Dach , wenn das Auto in München an der Sonne stünde, über die Klimaalage wieder verpufft werde. Wichtiger Hinweis machten sie: Bei südlicherer Sonne solle
    man halt die Fenster auch noch öffnen. Von dem würde ich aber in Italien abraten………

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