Elektromobilität: Entscheidung im Reich der Mitte

Elektromobilität: Entscheidung im Reich der Mitte

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Es steht aktuell nicht berauschend um die E-Mobilität. Die Fließbänder laufen als Folge der Corona-Krise erst langsam wieder an, den VW ID.3 plagen Software-Probleme – und sowieso haben die meisten Menschen gerade anderes im Sinn als einen Neuwagenkauf. Doch nicht alles Übel kam überraschend. Die Autoindustrie habe in der Krise unverständliche Fehler gemacht, konstatiert etwa Auto-Professor Ferdinand Dudenhöffer: das Festhalten an Prämien und Ausschüttungen etwa oder der fehlende Schulterschluss in der Debatte um zusätzliche staatliche Förderprämien.

Und nach Corona? Mit herkömmlichen Autos sei in Zukunft nicht mehr das große Geschäft zu machen, prophezeit Dudenhöffer. „Thema von morgen ist eindeutig das E-Mobil.“ Da allerdings sei nicht Deutschland Innovationsführer, sondern Elon Musk mit Tesla. Wegen der Emotionalität der Autos, vor allem aber, weil man dort sehr weit sei in Sachen Digitalisierung. „Wo andere noch zig Steuergeräte für unterschiedlichste Funktionen brauchen, verfügen Tesla-Modelle bereits über einen leistungsfähigen Zentralcomputer.“ Das verschaffe Musk in der Branche einen gewaltigen Vorsprung.

Den neuen Mittelpunkt der Autowelt indes sieht Dudenhöffer nicht jenseits des Atlantiks. Über Amerika kann er bloß den Kopf schütteln. „Schlichte Katastrophe“ nennt er, was unter dem aktuellen Präsidenten dort läuft, und „eine Blamage für ein Industrieland.“ Was Donald Trump mache, prognostiziert Dudenhöffer, führe zwangsläufig in den wirtschaftlichen Untergang.

Die automobile Zukunft entwickelt sich im Reich der Mitte, glaubt er. Schon allein wegen der gewaltigen Größe des Marktes. Deswegen entscheide – neben der Kapitaldecke – vor allem das aktuelle China-Geschäft, wie gut oder schlecht die deutschen Autobauer aus der Corona-Krise kämen. Überleben würden wohl alle, aber leicht werde es nicht. BMW etwa habe seinen früheren Vorsprung bei der E-Mobilität verspielt und setze zu stark auf Plug-In-Hybride, findet Dudenhöffer. Aktuell am schwierigsten sei die Lage für Mercedes. Mit Blick auf die Eigentumsverhältnisse verspricht er: „Daimler wird chinesischer.“

Und Volkswagen? Dort sei man von allen am besten aufgestellt, glaubt Dudenhöffer. Entscheidender Vorteil sei eine eigene Elektro-Plattform, mit der man eben keine Kompromisse eingehen müsse wie bei umgebauten Verbrennern. Zusätzlich könne jede Entwicklung konzernweit genutzt werden, so dass unmittelbar auch Skoda, Seat und Audi profitierten. Und: Die Neuausrichtung der Vertriebsstruktur bei E-Autos auf Online-Verkauf spare Geld bei den Händler-Margen.

Ganz ohne Risiko sei die Sache allerdings nicht. Der ID.3 sei für die Wolfsburger ein echtes Schlüsselauto. „Er muss klappen, sonst hat VW ein Problem – und Herr Diess auch.“ Dennoch sieht Dudenhöffer – trotz der aktuellen Probleme – beste Chancen. Der Einstieg um 30 000 Euro sei in Ordnung, auch ein kleineres Modell auf Polo-Größe und ein SUV analog zum T-Roc würden sicherlich laufen.

Wie sehr all die Pläne durch Corona torpediert werden, lässt sich derzeit kaum abschätzen. Fest steht bislang nur, dass Europa durch die Pandemie schwer getroffen ist. Ein Minus von zehn Prozent beim Wirtschaftswachstum hält Dudenhöffer für sehr wahrscheinlich. „Die Folgen der Finanzkrise sind dagegen eine leichte Übung gewesen.“

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23 Antworten

  1. Dass eine Industrie, die Jahrzehnte hohe Gewinne, stattliche Prämien und 35 – Stunden für ihre Mitarbeiter eingeführt hat, den Staat auffordert, mit monetärer Unterstützung einzugreifen, um Besitzstände zu wahren, ist abenteuerlich.
    Dass in Deutschland sehenden Auges entwicklungen ignoriert wurden, reiht unsere Vorstände nur in eine Reihe anderer unrühmlicher Entscheider europaweit ein. Dennoch hat BMW, hat Daimler Chancen, die bereits in den Häusern waren, willentlich und vorsätzlich verspielt. die deutsche Industrie braucht wieder Unternehmer und keine hochbezahlten Angestellten an der Spitze, die ohne Risiko eigene Karriereziele verfolgen und bei konsequenzenreichen Fehlentscheidungen mit Millionen auf dem Konto zum nächsten Schauplatz ziehen.

  2. Ich wiederspreche Herrn Dudenhöffer. Es wird in Zukunft nicht nur E Autos geben. Es wird viele verschiedene Antriebe in Zukunft geben, wo E eben einer ist. Aber auch CNG, Wasserstoff und normale Verbrenner werden eine Zukunft haben. Nicht umsonst werden die Fördergelder für E Autos schon so hoch geschraubt, dass wenn es so weiter geht bald jeder ein E Auto geschenkt bekommt,und trotzdem kaum einer haben will. Gegenfrage, warum werden andere Techniken nicht genau so gefördert wie E oder sogar noch gesetzlich gebremst mit klimaneutralen Antrieben mit Rest und Abfallstoffen, wie zum Beispiel bei Verbio, die aus Strohresten Biomehtan herstellen und Millionen CNG Fahrzeuge in Deutschland vorsorgen könnte. Warum werden Gesetze erlassen gegen klimaneutrale Brennstoffe für Benziner und Diesel ? Das stinkt zum Himmel und ist niemals technologieoffen.

  3. Birger
    Das stinkt überhaupt nicht in den Himmel, setzen Sie sich doch mal mit diesen Technologien in technischer, finanzieller und ökologischer Hinsicht auseinander, bevor Sie so unqualifizierter Stuss uns erzählen wollen.
    Stichworte:
    Hohe Investitionen in verschiedene Antriebsarten
    Kleine Mengen da in verschiedene Systeme produziert wird entsprechend teure Produkte
    Teilweise teure und komplexe Antriebsysteme, Wasserstoff
    Ineffziente Systeme
    Teurer Unterhalt
    etc.

    1. Hallo Rene,

      guck mal hier

      https://www.kielerleben.de/news/kraftstoff-zukunft-bei-anton-willer-10023841.html

      oder hier

      https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/search.html?damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&fuels=CNG&isSearchRequest=true&makeModelVariant1.makeId=22500&makeModelVariant1.modelId=9&maxPowerAsArray=PS&minFirstRegistrationDate=2019&minPowerAsArray=PS&scopeId=C&sfmr=false

      oder hier
      https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/ecotest/ecotest-ranking-sauberste-autos/

      Ich setze mich mit den Alternativen auseinander und bin auch nicht unqualifiziert zu diesem Thema.
      Sicher ein E Auto ist effizienter als ein Verbrenner, ABER Herstellung der Akkus, Ladezeit, Reichweite, Lebensdauer der Akkus, deren Entsorgung lässt alles ziemlich zu wünschen übrig oder ist nicht gelöst.
      Also gibt es dort noch viele Hausaufgaben, die in den nächsten Jahren gelöst werden müssen aber noch lange nicht sind. Außerdem lese und höre ich immer wieder, alle E Autos und deren Fahrer fahren alle mit grünem Strom, haben aber erst 40-50 % davon. Womit wird der Rest den versorgt, wie Fernseher, Waschmaschine und so weiter, wenn der grüne Strom aufgebraucht ist?

      Ich bin nicht gegen die E Mobilität, aber trage auch keine Scheuklappen und gucke auch nach rechts und links. Und da fallen mir eben auch diese Sachen auf, die im oberen Bericht beschrieben wurden.
      Wenn E Mobilität so gut ist sollte sie sich auch ohne so hohe Fördergelder und technologieoffen durchsetzen können.
      Wenn wir heute von alternativen Antrieben sprechen gibt es nur einen Antrieb der gemeint ist und zwar E Mobilität. Dies ist keine faire Einstellung und gegen andere Alternativen werden Gesetze verabschiedet um sie zu behindern. Das ist Lobbyismus und eine undemokratische Entscheidung von der Politik.

  4. Das Problem ist Effizienz. Verbrenner nutzen nur etwa 1/3 der gegebenen Energie, Stromer über 90%.

    Das ist ein gewaltiger Unterschied, zumal Biogasanlagen in Zukunft eine wichtige Rolle als Zulieferer für flexibel produzierten Strom in Ergänzung zu Wind und Sonne spielen sollten. Erst wenn alle organischen Abfälle konsequent in Biogasanlagen landen und Überschüsse an Methan vorhanden sind, macht es Sinn, im großen Stil damit ineffiziente Verbrenner zu bestücken.

    Mit künstlichen Kraftstoffen sieht es noch elender aus. Dafür braucht man nämlich eine Menge H2 und Überschussstrom aus Erneuerbaren. Wenn man aber schon bei H2 ist, der tatsächlich schon jetzt sinnvoll aus Überschussstrom erzeugt wird bzw werden kann, dann ist die Brennstoffzelle effizienter. Denn die Herstellung der Kraftstoffe braucht viel Energie und die Verbrenner nutzen diese ineffizient. Da ist Biomethan tatsächlich noch die einfachste Variante.

    Denkbar wäre auch der Einsatz von H2 in umgebauten Verbrennern als Übergang. Das sei angeblich effizienter als Verbrenner mit normalen Kraftstoffen, der Umbau einfach und ohne große Kosten. Aber ich habe von der Firma, die das anbietet, noch keine erfolgreichen Einsätze auf dem Markt gefunden.

    Ein Problem sind im Moment noch Aufwand und Kosten für Lagerung, Transport und Bereitstellung von H2. Da gibt es Ansätze, das zu überwinden. Aber ohne engagierte Firmen wird es dauern, bis sich so etwas durchsetzen lässt.

    1. Hallo Anrdo,

      wird sowas gemeint?

      https://www.verbiogas.de/verbiogas/

      Fakt ist E Autos sind effizienter, jenes heißt aber doch nicht, dass CNG Verbrenner schmutzig sind. Was ist so schlimm daran wenn sie zwar nicht die Effizienz vom E Auto erreichen, wenn sie doch 100 % klimaneutral fahren können? Ich bin mir auch nicht sicher was effizienter ist, das vorhandene Biomethan zum tanken für mein CNG Auto zu nutzen oder dieses noch erst zu verbrennen und dann daraus Strom zu erzeugen. Der Vorgang des verbrennens wurde somit ja schon von meinem Auto erledigt und da ein E Auto nun auch eine 90% Effizienz hat sind dies doch schon 10 % Verlust.

    2. Dudenhöfer hat sicher viel Ahnung von Autos, aber was er nicht kapiert, ist dass nicht der Staat (Trump) die Unternehmen bremst, sondern wenn schon die Unternehmen sich selbst. Tesla wird mit oder ohne Trump Erfolg haben, das spielt überhaupt keine Rolle wer im Staate regiert. Google, Microsoft, Apple, Amazon und co. Sind nicht dominierend weil die Regierungen so toll oder schlecht waren. Die USA haben unglaublich erfolgreiche und marktdominierende Firmen, während man in Deutschland nichts Gescheiteres zustande bringt, als diesen Frirmen Knüppel in die Beine zu werfen. Deutschland bringt nichts mehr auf die Reihe, weil die Unternehmen und die Ingenieure stark zurückgefallen sind. Unter den Blinden als Einäugiger der König zu sein (Deutschland in Europa), ist vergleichsweise einfach. Diese Selbstbeweihräucherung vom tollen deutschen Ingenieurswesen kann man vergessen, 80% von allen zuküftigen Technologien, basieren auf IT, entsprechender Hardware und neuen Geschäftsfeldern eben wie denen von Google wo man gratis zuerst was anbietet (Kunden bindet) und dann das gigantische Werbefenster hinterher schiebt. Diese Dummköpfe hier in Europa die hier dauernd schreien, dass die Firmen Verkluste schreiben. Ja schon, aber die holen das nacher 100x rein.
      Ähnliches gibt es auch mit dem Supercharger-Netz (Investition um Kunden zu binden = halt dann inital Verluste) von Tesla und die sich anbahnende Revolution mit dem autonomemen Fahren / Mieten. Deutschland ist auf dem wichtigsten Zukunftssektor (Software) grottenschlecht aufgestellt. Man kann zwar vieles einkaufen, aber mit Blechbiegen und schöner Innausstattung, Premium-Geschwafel ist sicher kein Technologie-Benchmark mehr zu setzen. VW und co. können mit dem Innovationsgrad der in den Techunternehmen der USA herrscht, schlicht nicht mithalten.

      1. Andreas, das Problem in den USA ist z.B., dass Trump das Krankensystem von Obama geschliffen hat. Jetzt sind 36 Mil. Menschen arbeitslos geworden und haben von einem auf den anderen Tag keine Krankenversorgung mehr. Und das mitten in der Coronaepedemie.
        Diese Menschen haben auch kein Geld mehr zu konsumieren, weil es keine Ansprüche bei Arbeitslosigkeit gibt, ausser Suppenküche. Zu guter Letzt sind alle Arbeiter angelernt (Facharbeiter gibt es nicht, Pflege ist ein Studium). Wenn also die Konjunktur wieder anzieht und die Firmen nicht die ehemaligen Mitarbeiter einstellen können, müssen Sie alle Neuen von Null anlernen, die dann mit entsprechender Effizienz arbeiten.
        Die Gefahr ist groß, dass in den USA die Wirtschaft kollabiert.

    3. Andro, bis es sich lohnt Verbrenner auf Wasserstoff umzubauen (wegen der Tankstellendichte), sind die meissten Verbrenner längst verschrottet oder ins Ausland verkauft. Es wird keine 10 Jahre dauern, bis fast alle Neuzulassungen elektrisch sein werden.

  5. Wir haben uns ein Mitsubishi Hybrid gekauft,und das Ende vom Lied wir dürfen es nicht laden und das ganz schlimme ist bekommen auch kein Recht. Jahre lang war vor unserem Haus eine Abstellfläche 3 Monate ging alles gut wir sind 100 Prozent Strom gefahren dann hat 1 Nachbar sich aufgeregt und nun ist es Fußweg . Noch mehr Steine kann man ein nicht in Weg legen. Soviel zu E- Mobilität und keiner hilft uns finde es traurig.

    1. Hallo Ilona, im Laufe des Jahres wird die Regierung ein Gesetz verabschieden, das es Mietern oder Mitgleidern von Eigentümergemeinschaften erlaubt eine Steckdose, bzw. Wallbox am Stellplatz auf eigene Kosten installieren zu lassen.

  6. Hallo Birger
    Ich habe alle Deine Links durchgeschaut wovon die ersten 2 es ja vornehmlich um CNC Motoren geht, da muss ich einfach auf neutrale Infos hinweisen, welche es genügend im Internet gibt, nochmals wie Du ja selber darauf hinweist hapert es an der Effizienz. VW hat oder will klugerweise die Produktion einstellen.

    ABER Herstellung der Akkus, Ladezeit, Reichweite, Lebensdauer der Akkus, deren Entsorgung lässt alles ziemlich zu wünschen übrig oder ist nicht gelöst.
    Hier bist Du auch nicht auf dem neusten Stand. Ladezeit und Reichweite sind vielleicht etwas umständlich für Vertreter aber sicher nicht für die Masse. Die Lebensdauer ist überhaupt kein Problem, Tesla über 1 Million km. Bei der Entsorgung hat VW kommuniziert das sie das Recycling forcieren wollen, dann so viel ich weiss gibt es eine Firma in Deutschland die das bereits macht, aber es fehlen halt noch die Mengen.
    Bezüglich den Akkus wurde vom Mainstream so viel Bullshit in die Welt gesetzt, dass viele das immer noch Negativ sehen.

    Wenn E Mobilität so gut ist sollte sie sich auch ohne so hohe Fördergelder und technologieoffen durchsetzen können.
    Auch hier, welche Firmen VW, BMW, MEC, Porsche haben das Kapital so vielgleissig in alle diese Technologien zu investieren und dann werden die Mengen im Verkauf viel zu niedrig sein, dass sich das überhaupt rechnet. Und immer an den Export denken, Weltweit ist überall elektrisch vorhanden und relativ einfach aufzubauen.

    Auf meine Stichworte bist Du gar nicht eingegangen, dort liegen doch einige Probleme.

    Beigefügt 5 seriöse Youtuber, welche einige Videos über das Thema El-Mobilität sehr neutral über die ganzen Aspekte gemacht haben. Und nicht manipulierend wie der Mainstream.

    https://www.youtube.com/channel/UCSwRhu8CeHVXZlG1ExdjuTQ
    https://www.youtube.com/channel/UC6297CMnWqJUqhUlSZC3Gig
    https://www.youtube.com/channel/UCjI-AAeydw_6l2YWK_5hMPg
    https://www.youtube.com/channel/UCd5Jpd5473VPhNjdWMUP6tw
    https://www.youtube.com/channel/UC7FoJVkvzBr5Rp0YCB5tvuA

    Schönes Wochenende Rene

  7. Hallo Andro,

    meinst du sowas ?
    https://www.verbiogas.de/verbiogas/

    Ja E Autos sind effizienter, aber ist es da nicht egal wenn in mit 100% Biomethan klimaneutral Auto fahre?

    Sicher kann man auch das Biomethan verbrennen und dann zu Strom umwandeln, aber auch wenn der E Antrieb effizienter ist als der CNG Verbrenner mache ich den ersten Punkt ja schon im meinem Auto, dass verbrennen. Der Rest umwandeln zu Strom und auch 90% Effizienz beim E Auto sind somit auch Verluste. Da finde ich es besser Windstrom für E Autos zu nutzen und kein PTG für mein CNG Antrieb zu vergeuden. Wo allerdings auch wieder die Probleme beim Strom und der Speicherfähigkeit zu Tage kommen und bei PTG eben dies ins Erdgasnetz eingespeichert wird, was mich als CNG Fahrer wieder glücklich macht, da ich dann mit Windstrom fahren kann 🙂 . Ist halt alles nicht so leicht und um so wichtiger das wir technologieoffen handeln. Gut finde ich, dass fossile Brennstoffe endlich mit der CO2 Steuer belegt werden ab 2021, diese dürfte gern höher ausfallen und ab 2030 z.B. verboten werden. Aber eben auch synthetische Kraftstoffe zulassen. Sicher sind sie teuer, vielleicht werden sie mit der Zeit aber auch günstiger und wer bereit ist 4 Euro für einen Liter Benzin oder Diesel mit synthetischen Kraftstoff zu bezahlen ,bitte. Die anderen können sich ja gern mit E Autos oder CNG Fahrzeugen befassen, oder was der Markt noch her gibt. Hauptsache klimaneutral soll es sein, denn Rest sollte bitte der Markt und Kunde entscheiden.

  8. Hallo René, dass Problem habe ich auch. Hatte zweimal versucht Andro auf seinen Beitrag zu antworten. Warum er nicht kommt ? Dein Kommentar von 18.58 ist drin, hm.

  9. Also der Petrodollar ist am Ende. Die Verbrenner basierten auf dem Petrodollar. Das ist mit der Graphenbatterie aus China vorbei! Der digitale Ýuan wird eingeführt. In Arabien gibt es das erste Projekt das 1KWh pro 1 Cent per Photovaltik herstellt! Die Salzwasserbatterie bluesky aus Österreich soll bei 1 KWH pro 1 Cent . liegen. Blackrock und der Norwegische Staatsfond entziehen dem fossilen Markt Das Geld. Ende Gelände. So dann Batterieforschung mit Quantencomputer und Wirkungsgraderhöhung der Solarzelle durch Quantencomputer. Boom!

  10. Ich gebe ja nicht auf, aller guten Dinge sind bekanntlich drei!

    Also Andro Wegner dies habe ich hier für dich rausgesucht.

    https://www.verbiogas.de/verbiogas/

    Ist es nicht besser Und effizienter wenn ich Biomethan in mein CNG Auto tanke und es verbrenne, bevor es so in Strom umgewandelt und dann vernetzt wird für E Autos? Anders sehe ich es beim Windstrom, da finde ich es besser gleich ins Stromnetz zu schicken. PTG finde ich für CNG nicht so gut, da es genau andersrum geht. Da wird der Strom eben in Methan umgewandelt, was ja eben auch wieder das Problem von Strom ist. Strom ist nicht speicherfähig und wird umgewandelt zu Methan und landet im Erdgasnetz, was mich wieder freut.Somit fahre ich auch mit Windstrom sauber, feine Sache.

    1. CNG ist der verzweifelte Versuch, das Ende der ineffizienten Verbrennungsmotoren, die einen TEURERN Rattenschwanz an Wartung,Schmieröl und Ersatzteilen nach Dich ziehen, weiter in die Zukunft zu verschieben.

      Es ist im jedem Fall es vorzuziehen, das Biogas zu verstromen (und mit der Wärme Fernwärmenetze zu betreiben) und den Strom für ALLE Zwecke zu nutzen.

      Und was alle Verfechter der Verbrennungsmotorern vergessen:

      Die Welt verabschiedet sich vom Verbrennungsmotor, und nimmt keine Rückdicht auf deutsche Befindlichkeiten.
      China , USA,Norwegen…Niederlande…. sie sind politisch alle in einem Lager, das es beschlossene Sache ist

      https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/verbrenner-aus-immer-mehr-verbote-zukunft-elektroauto/

  11. Hallo StromBert,

    ich merke leider, es hat wenig Zweck kooperativ zu sein. Ich bin kein Gegner von E Mobilität und denke es wird mit zur Zukunft gehören. Aber dieses vernarrte denken bringt einen nicht wirklich weiter. Es gibt immer Vor und Nachteile. Aber natürlich immer nur sagen alles wird in Zukunft auf E gestellt ist leider ein Denken welches ich nicht nachvollziehen kann und es langweilt mich. Natürlich weiß ich in was für einem Umfeld ich hier schreibe und ob es vielleicht auch etwas provokant ist hier einen anderen Antrieb zu erwähnen. Aber ich denke auch, wenn es eben viele hier gibt die mit Fleisch und Blut dabei sind, was ich toll finde, aber man sollte sich nicht einigeln und auch offen für was anderes sein. Wie ich auch weiß, kann jeder seinen passenden Bericht aus dem Netz raussuchen. Toleranz wäre angesagt, keiner weiß wo der Weg der Antriebe in Zukunft hingeht. Es sind soviel Probleme zu lösen, wenn wir es schaffen wollen umweltfreundlicher zu werden und nicht nur im Automobilbereich. Zum Thema die Welt verabschiedet sich vom Verbrennungsmotor. Gucke bitte über die Grenzen hinweg wie oft der Strom in den Ostblockländern ausfällt, in vielen Orten gibt es nicht mal Strom und gucken wir weiter in der Welt wieviele Länder eine so schlechte Stromversorgung haben und womit der Rest der Welt den Strom herstellt? Soviel zum Umweltschutz. Mag ein E Auto effizienter sein als ein Verbrenner, sauber ist er eben trotzdem nicht mit Kohle und Atomstrom was natürlich im Rest der Welt angesagt ist. China baut mehrere hundert neue Kohle und Atomkraftwerke um den Stromhunger gerecht zu werden und das wird mit E Autos nicht besser. Aber dies sind sicher alles keine Punkte die echte Elektrofans beeindrucken können, es gibt für Leute wie dich in Zukunft nur E und nichts anderes. Auch wenn wir zum Glück im Moment friedliche Zeiten hier haben, gucke mal was in Krisen oder Kriegsgebieten als erstes weg ist. Wasser und Strom ! Nun aber zum Glück gibt es wie im Mittelalter dann wieder die gute alter Pferdekutsche. So nun möchte ich mit meiner Tochter noch mit den ferngesteuerten Wagen fahren, 45 Minuten Spaß und 10 Stunden laden.

    1. Niemand der die Zukunft mit Vernunft angeht kann sich das mit den 1380 Kohlekraftwerken wünschen. Gerade Südafrika hätte sicher genügend Platz um alternative Energiequellen zu nutzen. Wenn das Klima lokal überall dort hefftig zuschlagen würde, wo solche Kohlekraftwerke gebaut oder noch in Betrieb sind, dann würden dort nachhaltige Energieerzeugungsanlagen ganz weit vorne stehen. Leider ist das nicht so. Das ist wie mit einem Glas Wasser das aktuell 20 Grad warmes Wasser beinhaltet und alle 10 Jahr um 1 Grad zunimmt. Würden Sie den Finger bei 20, 21, 22 oder 23 Grad aus dem Wasser ziehen ? Leider Gottes ist es so und wer sagt das gerne, aber das Klima tut uns Allen zu wenig weh.
      Seien wir wenigsten ein Leuchtturm in der Welt, vielleicht sind all diejenigen, die jetzt noch neue Kohlekraftwerke bauen vielleicht einmal auf unsere Erfahrungen angewiesen und wir können schneller reagieren.

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