Elektrocarsharing Zity startet in Paris mit 500 Renault Zoe

Copyright Abbildung(en): Renault

Mit leichter Verspätung erfolgte in Paris der Startschuss für den Einsatz von 500 elektrischen Renault ZOE im Rahmen des E-Carsharingdienstes Zity. Bereits im März hatte Renault den Launch an der Seine angekündigt. Nach Corona-bedingten Verzögerungen heißt es aber jetzt endlich: freie Fahrt für das Elektroauto ZOE und den Carsharing-Dienst Zity. Die 500 Renault ZOE können 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche im Zentrum von Paris und dem nord-westlichen Vorort Clichy gemietet werden. Reservierung, Übernahme und Rückgabe des Fahrzeugs erfolgen über die kostenlose mobile Zity-App.

Das lexible Preismodell funktioniert ohne Abonnement oder zeitliche Einschränkungen wie Mindesthaltedauer oder maximale Mietzeiten. Zum Start gilt der Einführungspreis von 29 Cent pro Minute. Die Tarife für die erweiterte Nutzung liegen bei 35 Euro für 24 Stunden, 55 Euro für 48 Stunden und 65 Euro für 72 Stunden Mietdauer. Abgestellt werden darf das Elektroauto an jedem öffentlich zugänglichen Parkplatz innerhalb des Geschäftsgebiets.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Gesundheitskrise und den großen ökologischen Herausforderungen sind wir umso mehr davon überzeugt, dass es sinnvoll ist, den Pariserinnen und Parisern eine ergänzende Mobilitätslösung unter strengen gesundheitlichen Bedingungen anzubieten: elektrisch, einfach zugänglich und nachhaltig.“ — Gilles Normand, Senior Vice President Elektrofahrzeuge & Mobilitätsdienste der Renault Gruppe

Nach Madrid mit mittlerweile mehr als 700 Elektroautos in der Flotte ist Paris der zweite Standort von Zity. Der Start in der französischen Hauptstadt erfolgt in Übereinstimmung mit den staatlichen Rahmenbedingungen auf Basis des nationalen Sanitärprotokolls. Dazu werden als Reaktion auf die Corona-Pandemie strikte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt.

Quelle: Renault — Pressemitteilung vom 20.05.2020

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Diese Preise sind wenig attraktiv. Dafür kann man auch selbst ein Auto kaufen.
Wer Carsharing für alle durchsetzen will sollte nicht auf große Gewinne spekulieren.
17€ die Stunde sind für einen Mietwagen günstig aber fürs sharing viel zu teuer.

In Paris ist ein derartiges Verkehrsaufkommen dass die Luft auch mir als leidenschaftlichem Autofahrer mit hoher Toleranzgrenze bei meinem letzten besuch dort unerträglich war. Entweder die machen was mit City Maut oder Ähnliches oder sie stellen den PKW Verkehr zumindest weitgehend auf Elektro um. Das Problem wird aber inzwischen in vielen Megastästen angegangen. Elektromobilität ist da eine feine Sache.man muss… Weiterlesen »

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