Dräxlmeier baut neue E-Auto-Batteriefertigung in Leipzig auf

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Copyright Abbildung(en): Dräxlmeier

Die Mobilitätswende und damit verbunden die Elektromobilität sind eine große Herausforderung für die Automobilindustrie. Um für diesen Transformationsprozess gut gerüstet zu sein, investiert die Dräxlmaier Group in einen neuen Standort in Leipzig, wo künftig Hochvolt-Batteriesysteme für einen noch nicht näher bestimmten Premium-SUV gefertigt werden sollen – dabei dürfte es sich um Porsches zweites reines Elektroauto, den Macan handeln, der zufälligerweise ebenfalls in Leipzig produziert wird und ab 2022 rein elektrisch erhältlich sein soll. Das Richtfest für das neue Dräxlmaier-Werk wurde vor wenigen Tagen gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer, dem Ersten Bürgermeister der Stadt Leipzig Torsten Bonew und weiteren Gästen aus Wirtschaft und Politik gefeiert.

Mit dem neuen Werk für die Fertigung von Hochvolt-Batteriesystemen setzt die Dräxlmaier Group ihre Elektromobilitätsstrategie weiter konsequent um. Insgesamt seit mehr als zehn Jahren entwickelt und fertigt das Zuliefer-Unternehmen Hochvolt-Batteriesysteme für die Automobilindustrie. Seit letztem Jahr produziert Dräxlmaier als erster Zulieferer ein 800-Volt-Gesamtbatteriesystem für den rein elektrisch betriebenen Elektro-Sportwagen Porsche Taycan. Mit dem neuen Werk in Leipzig soll nun der Ausbau der Produktionskapazitäten für Hochvolt-Batteriesysteme weiter vorangetrieben werden, um die zunehmende Elektrifizierung von Fahrzeugmodellen zu unterstützen.

Wir sind davon überzeugt, dass wir unsere ambitionierten Klimaziele nur durch die konsequente Weiterentwicklung der Elektromobilität und anderer alternativer Antriebstechnologien erreichen können“, betonte Fritz Dräxlmaier, Chairman der Dräxlmaier Group, im Rahmen des Richtfestes in Leipzig. Am neuen sächsischen Standort, der durch die Metawerk AG errichtet wird, entsteht ein modernes Produktionswerk. „Dräxlmaier setzt hier komplexe Automatisierungstechnik für höchste Produktqualität ein“, sagt Jan Reblin, COO der Dräxlmaier Group.

Die Realisierung des Projektes gehe – auch dank der Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Sachsen – dem Projektplan entsprechend voran, so der Zulieferer in einer aktuellen Mitteilung. Das Ziel sei, bereits im kommenden Jahr mit der Produktion der Hochvolt-Batteriesysteme starten zu können. Mit dem neuen Batterie-Werk verstärkt Dräxlmaier seine Präsenz in Leipzig und hat somit eine bewusste Entscheidung für den Wirtschaftsstandort Sachsen getroffen.

Dräxlmaier ist bereits seit 2004 in Leipzig präsent. In dem bestehenden Produktionswerk werden Interieursysteme und Bordnetze für Porsche gefertigt. „An unserem neuen Batteriestandort schaffen wir in einer innovativen Arbeitsumgebung rund 180 neue Arbeitsplätze, für die wir ab sofort hochqualifizierte Mitarbeiter einstellen“, so Karsten Wilhelm, Standortleiter des neuen Dräxlmaier Batteriewerks in Leipzig.

Quelle: Dräxlmeier – Pressemitteilung vom 12.10.2020

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Das für mich einzig interessante findet leider mit keinem Wort Erwähnung: wie ist sichergestellt, dass die Produktion mit
regenerativem Strom erfolgen kann? War da nicht mal was von wegen Nachhaltigkeit?

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