Feinstaub-Ausstoß neuer Diesel-Pkw: Emissionsspitzen drastisch über Normalbetrieb

Alexander Schimmeck / Unsplash

Copyright Abbildung(en): Alexander Schimmeck / Unsplash

Tests an zwei der beliebtesten Mittelklassefahrzeuge haben gezeigt, dass die Feinstaub-Emissionen der neuesten Diesel-Pkw auf mehr als das Tausendfache des Normalbetriebs hochschnellen können. Diese gefährlichen Emissionsspitzen entstehen durch die Reinigung der Dieselpartikelfilter im Fahrbetrieb und können sich augenblicklich schädlich auf das Herz und die Lunge auswirken. Die Filterreinigung kann auch im Stadtverkehr auftreten und für eine Fahrtstrecke von bis zu 15 km andauern, wird jedoch von offiziellen Emissionstests effektiv ausgeklammert. In Europa sind mehr als 45 Millionen Fahrzeuge mit Dieselpartikelfiltern ausgerüstet. Dementsprechend kommt es in der EU zu etwa 1,3 Milliarden Reinigungsvorgängen pro Jahr.

Transport & Environment (T&E), ein Zusammenschluss verschiedener europäischer und ökologischer Verkehrsclubs, der die unabhängigen Labortests beauftragt hat, fordert von den Gesetzgebern, anzuerkennen, dass Dieselfahrzeuge nach wie vor große Mengen Schadstoffe ausstoßen und verlangt strengere Emissionsgrenzen und -tests.

T&E

Auf dem Prüfstand standen ein Nissan Qashqai und ein Opel Astra, die auf Platz zwei und vier der meistverkauften Fahrzeuge in ihrem jeweiligen Segment stehen. Während jeder vollständigen Filterreinigung überschritten beide Modelle die Grenzwerte für die Partikelzahl um 32 Prozent bis 115 Prozent. Die gesetzlichen Vorgaben erfassen diese Emissionsspitzen jedoch nicht, da die Grenzwerte keine Anwendung finden, wenn während eines offiziellen Tests eine Filterreinigung durchgeführt wird. Das bedeutet, dass 60 bis 99 Prozent der eigentlich regulierten Feinstaubpartikel bei den getesteten Fahrzeugen nicht berücksichtigt werden.

„Diese Tests zeigen, dass die neuen Dieselfahrzeuge immer noch nicht sauber sind. Tatsächlich stoßen sie in unseren Städten und auf Autobahnen jeden Tag große Mengen hochgefährlichen Feinstaubs aus. Die Autohersteller erhalten nach wie vor freie Fahrt, doch unsere Lungen zahlen den Preis dafür. Die Autokonzerne müssen dafür sorgen, dass ihre Fahrzeuge wirklich sauber sind, wenn sie diese verkaufen wollen.“ — Anna Krajinska, Emissionsingenieurin bei T&E

Als im Test zusätzlich auch die allerkleinsten, bisher nicht regulierten Ultrafeinen Partikel berücksichtigt wurden, stiegen die Emissionen beim Nissan Qashqai und Opel Astra nochmals um weitere 11 Prozent bis 184 Prozent an. Diese Ultrafeinen Partikel werden bei offiziellen Tests nicht gemessen, obwohl sie als potentiell noch größere Gesundheitsgefahr gesehen werden, da sie tief in den Körper eindringen. Sie werden zudem mit der vermehrten Entstehung von Gehirntumoren in Verbindung gebracht.

Die Filterreinigung, die ein Verstopfen der Dieselpartikelfilter verhindern soll, kann unter allen Fahrbedingungen erfolgen, auch in städtischen Gebieten. Bei den Tests war die Zahl der emittierten Partikel bei Fahrten im Stadtverkehr auch noch 30 Minuten nach Ende des Reinigungsvorgangs erhöht. Beide getesteten Modelle hielten jedoch die gesetzlichen Grenzwerte für Stickstoffoxide ein.

„Die heute regulierten Feinstaubpartikel sind nur ein Teil der Wahrheit. Obwohl die kleinsten Ultrafeinen Partikel als noch größeres Gesundheitsrisiko gesehen werden, bleiben sie in offiziellen Tests bisher ausgeklammert. Die Nachfolgenorm für den heutigen Euro 6-Standard muss sämtliche Lücken schließen und Grenzwerte für alle Schadstoffe festlegen. Das Ziel muss es letztlich sein, emissionsfreie Autos auf unsere Straßen zu bringen.“ — Anna Krajinska, Emissionsingenieurin bei T&E

T&E zufolge sollte die neue EU-Kommission ihre neuen Befugnisse nutzen, um nationale Behörden auch zur Prüfung von bereits im Verkehr befindlichen Autos anzuhalten. Das sollte nach dem Vorbild der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde erfolgen.

In europäischen Städten sind drei von vier Menschen gefährlichen Feinstaubkonzentrationen ausgesetzt. Die Feinstaubbelastung wird zunehmend als die „gefährlichste Art der Luftverschmutzung“ angesehen und eng mit der Zunahme von Krebsfällen in Verbindung gebracht. Eine Dauerbelastung kann Herz und Lunge schädigen.

Quelle: T&E— Pressemitteilung vom 10.12.2019

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53 Antworten

  1. Oh wie schrecklich! Wenn man da noch bedenkt, dass zusätzlich noch der Straßenstaub aus Reifen- und Bremsbelagverschleiß dazu kommt, und dann auch noch der Staub von den unzähligen Baustellen, die vielen Torf- und Waldbrände, der Krebs ist nicht mehr zu verhindern. Wir und erst recht die nächsten Generationen werden wegen der steigenden Umweltverschmutzung wohl nicht überleben.

    1. Solche Ignoranten Beiträge sind wenig hilfreich. Feinstaub von Baustellen und aus dem Partikelfilter gleichzusetzen ist doch wirklich der Hohn. Das ist wie wenn man man Benzin und Wasser gleichgesetzt, nur weil beides flüssig ist. Und ganz nebenbei. E Autos haben nahezu keinen Feinstaub aus Bremsbelägen mehr, weil sie die Bremsen im Alltag kaum nutzen sondern die Bremsung über die Motoren rekuperiert. Und des bis ca 0.3 bis 0.4 G .
      Also auch hier läuft dein Text und Leere

      1. Dafür werden für deine E Autos Pro Tonne Lithium 2-3 Million Liter Trinkwasser verbraucht ,von der Kinderarbeit, in Afrika
        für andere Stoffe für die Herstellung der Batterien wollt ihr E Auto Fans ja auch nichts wissen
        Aber warum auch das kommt ja nicht in Deutschkand vor.

        1. Kakao wird auch mit Kinderarbeit hergestellt und Lithium wird auch für Aluminium- und Glasproduktion verwendet.
          Also den Mund nicht zu voll nehmen.

        2. Grad unlängst gabs einen Vergleich bei dem raus kam, dass mit dem Wasser, das z.B. für das Lithium in einem Akku von einem Tesla Model 3 benötigt wird, 8 Stk. Avocados geerntet werden können, oder Kaffee für 30 Tassen angebaut werden kann.
          Beim Fördern von Erdöl wird meines Wissens nach auch einiges an Wasser verschmutzt, also sollte auch hier die Bilanz klar fürs Batterieelektrische Auto sprechen.

          1. Diese Relation ist unfair. Jetzt ist Webers Argument ja vollends entkräftet. 🙁
            Wenn ich ab jetzt also auf meinen morgendlichen Kaffee verzichte, könnte ich Wasser für 12 Tesla Model 3 Akkus sparen?
            Wahrscheinlich würde das zumindest einige Gewissen beruhigen.

        3. Sofern ich Ihre Äußerungen nicht als mit einer großen Portion Ironie angereichertem Zynismus verstehen soll, möchte ich Ihre Zahlen ein wenig ins rechte Licht rücken.

          Für die Gewinnung von Lithium für einen 75 kWh Akku – ist selbst für heutige Maßstäbe immer noch ein großer Energiespeicher – werden 3.500 Liter benötigt Quelle “Schwedenstudie 2.0 von 2019. Diese Menge an Wasser fällt u.a. auch an, um 250 g Rinderfilet oder 10 Avocados bzw. gar eine halbe Jeans zu produzieren….

          Der Verbrauch an Kobalt wird nur zu einem Teil aus dem Kongo gestillt, Australien und China sind die viel größeren Erzeuger.

          Netter fun fact am Rande, der Verbrauch an Kobalt ist in den Raffinerien für die Entschwefelung von Treibstoffen deutlich höher, als für die gesamte Akku Produktion ( incl. Consumer Produkte ) weltweit.

          Was glauben Sie, wie viel Strom verbraucht wird, um einen Liter, ich wiederhole EINEN LITER Treibstoff ( vom Bohrloch bis in den Tank Ihres Fahrzeugs ) zu erzeugen ? —> Es sind 42 kWh, damit ließe sich ein Haus über Wochen mit allem Zipp und Zapp betreiben bzw. kommt fahrt ein E Auto damit geschmeidig 300 Km weit.

          Wie weit kommt Ihr PKW mit einem Liter Treibstoff ?

  2. Das wurde mir nach dem Kauf eines neuen Diesel getriebenen PKW erst dann bewusst, als die Steuer fällig wurde. Ich werde mit zusätzlichen 82 € jährlich belastet. Eine Umweltentlastung Dank der neuen Technik tritt nicht ein!!!

  3. Das ist absoluter Quatsch das die Partikelfilter-Reinigung auch in Städten passiert. Für die Reinigung muss mindestens eine hohe Drehzahl und eine hohe Geschwindigkeit gefahren werden. Bei 95% aller Diesel Fahrzeuge wird die Reinigung erst bei Geschwindigkeiten von 120km/ bis 140km/ gestartet. Wo bitte schön erreicht man diese Geschwindigkeiten in der Stadt? Man kann es einfach nicht mehr hören und sehen wie der Verbrenner verteufelt wird. Auch die E-Mobilität wird nicht klimaneutral werden. Woher kommt denn der Strom? Den hohen Energiebedarf wird der Ökostrom nicht abdecken, also kaufen wir Strom im Ausland. Und woher der kommt wissen wir alle, Kernkraft und Kohlestrom. Man wird in diesem Deutschland nur noch verarscht!

    1. Das stimmt so nicht. Mein Eu6 Diesel BJ.16 regneriert bei Stadt wie auch im Landstraßenbetrieb gleichermaßen. Also immer dann wenn die Elektronik es Ihm vorgibt. Woher soll auch das Auto wissen wie lange du mehr als 115 km/h fährst? Früher war das vielleicht mal so, als die Technik zur aktiven Steuerung der Temperatur noch nicht so gefragt war. Jetzt erhöht er die Drehzahl, fettet das Gemisch stärker an und verbrennt heißer um den Partikelfilter auch im Kurzstreckenbetrieb frei zu brennen. Unschön, dadurch wird der Verbrauch nicht gerade positiv beeinflusst.

    2. Und wo bitte werden nach Ihrer Theorie die Filter in der Schweiz gereinigt? Bei Tempo überschreitung auf der Autobahn? Also bitte sachlich bleiben.

    3. Hallo Nico, leider hast du mit deiner Aussage das die Regeneration in der Stadt nicht funktioniert nicht recht. Ich fahre einen Diesel und viel in der Stadt, leider wird die Regeneration unabhängig von der Geschwindigkeit und Drehzahl gestartet. Somit kommt es auch in der Stadt zu unschönen Rauchfahnen….. Ich würde lieber heute als morgen auf E Auto umsteigen, kann es mir aber zur Zeit nicht leisten.

    4. Wenn Ihre Theorie stimmen würde, müsste der Filter bei PKW´s welche ausschließlich in der Stadt bewegt werden unendlich viele Partikel speichern können – kann er aber nicht.

      Wenn das Teil also voll ist, dann gibt´s die Order vom Steuergerät zur Reinigung, ganz gleich wo oder wann oder bei welchem Betriebszustand.

    5. Ein E-Auto braucht für 100 km 16 kWh, ein Verbrenner dagegen 130 kWh.
      Wie viele Autobahnen liegen näher als 300 m neben Siedlungen? Sehr viele. Und die Menschen dort reinigen dann mit Ihren Lungen die Luft.
      Wir habens einfach total übertrieben mit den vielen und zu starken Autos auf Verbrennerbasis.
      Die Sonne schickt täglich 15 Tausend Mal mehr Energie zur Erde als die Menschheit braucht. Wann kapieren das endlich die Menschen.

  4. Neulich in der Zeitung gelesen, dass in Stuttgart der am stärksten mit Feinstaub belastete Ort ein U-Bahn Bahnhof sei.
    Ob jetzt der Feinstaub durch Abrieb schädlich ist oder nicht, darüber wird noch gestritten ‍♂️

  5. Wie schon gesagt, wo bleibt der Feinstaub der Bremsen?
    Oder der des Luftverkehrs?
    Wenn man schon journalistisch tätig ist und nicht nur clickbaits ziehen möchte , sollte man sich auch über den Horizont bewegen.
    Zur Regeneration des DPF,
    zumindest bei BMW ist es so, dass mindestens 75Grad Celsius Kühlmitteltemperatur, nicht auf Reserve gefahren, und eine mindestlast vorhanden sein muss.
    Sonst wird die Regeneration nicht angestoßen.
    Deshalb gibt es teilweise recht häufige Werkstatt Aufenthalte der Kurzstrecken fzg, DPF dicht.

    Sucht Mal nach Feinstaub Berlin Flughafen Sperrung, und fragt euch wie diese Messung stimmen kann…

    Whatever, die nicht elektrischen Autos sind abgrundtief Böse, wie immer.

  6. Wie emissionsarm ist die Produktion von Batterien und Akkus , der Verbrauch von seltenen Erden, der

    Abbau von Cobalt, unter welchen Bedingungen unter welcher Nachhaltigkeit?
    Dann sollen wir unsere bereits produzierten Diesel verschrotten um dafür neu poduzierte E-Autos zu kaufen,
    die unter sehr fragwürdigen Produktionsbedingungen hergestellt werden?
    Zumindest im Bezug auf Batterien und Akkus.

    Welche Nachhaltigkeit ist das denn ??
    Und wieviele Emissionen werden bei der Produktion von Akkus und Fahrenergie verbraucht ?
    Wenn dann bitte nicht nur eine Seite beleuchten !

    Nachhaltigkeit ist das Thema das wohl kaum Jemand verstanden hat.

    1. Das ist nachgewiesener Unsinn. Die Akku Studie zum CO2 Rucksack wurde längst widerlegt und die Herstellungsbedingungen sind nur dadurch schlecht, weil ihr zu wenig e Autos kauft und daher die Akkus nicht bei uns sondern irgendwo in Asien hergestellt werden. Selbst Kobalt und Lithium könnten wir ausreichend bei uns gewinnen und zwar unter vernünftigen Bedingungen. Erzgebirge etc. würden sich über die glänzende Zukunft freuen
      Aber letztlich wird das der Aktienmarkt schon ändern. Scheu die mal die Daimler Aktie an. Ein Drama. Schau dir mal Tesla oder selbst Vw an. Dann kennst du die Richtung. Und ein Tipp. Fahr mal ein E Auto und wenn es nur ein Smart ist. Da geht die Reise hin. Ob nun mit Brennstoffzelle und Wasserstoff und kleinen Akku oder mit großen Akku das wird die Zukunft zeigen. Die Hersteller die nicht umschwenken werden verschwinden wie Kodak seinerzeit mit ihren analogen Kameras. Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.

    2. Bei der Frage nach dem Verbrauch von seltenen Erden für die Produktion von Batterien kann ich helfen: 0.

      Die Fragen zu Förder-/Produktionsbedingungen und zur Nachhaltigkeit sind vollkommen berechtigt, hier kann mit Sicherheit viel verbessert werden. Ich gehe davon aus, dass Sie gleichlautende Fragen auch bei der Herstellung von Verbrennungsmotoren und fossilen Kraftstoffen stellen.

      Warum gehen Sie davon aus, dass Sie ein bereits produziertes Fahrzeug zugunsten eines E-Autos verschrotten sollen?

      Wie viel Energie zur Produktion von Akkus notwendig und wie viel für die Traktion erforderlich ist, können Sie sehr einfach herausfinden. Sogar innerhalb dieses Diskussions-Astes. Sie können Ihrerseits etwas beitragen: Beleuchten Sie, wie viel Energie zur Herstellung eines herkömmlichen Antriebsstranges, wie viel Energie zur Herstellung des Kraftstoffes (oder kommt der aus der Zapfpistole?) und wie viel Energie zum Fahren benötigt wird. Und dann stellen Sie dies einfach mal gegenüber. Idealer Weise bezogen auf kWh/100 km und spaßeshalber umgerechnet auf l/100 km.

  7. Natürlich werden die Emissionen während der Regeneration berücksichtigt.
    Während der Typprüfung werden sogenannte Verschlechterungsfaktoren gebildet. Diese sind abhängig davon nach welcher Fahrstrecke der Partikelfilter regeneriert werden muss und werden auf die im Wltp ermittelten Emissionen draufgerechnet.
    Im Mittel bleiben die Emissionen also immer unter dem Grenzwert. Das gilt für Partikel und Stickoxide.

    Vielleicht sollte der Autor besser recherchieren und nicht nur zusammenhangslos zitieren.

  8. Wer neues schafft, hat alle zum Feind die am alten Geld verdienen.
    Der größte Wahnsinn des Menschen ist es alles beim alten zu lassen und dann zu erwarten das sich etwas ändert. (Albert Einstein)

  9. Sehr geehrte Damen und Herren, was ich mich allen Ernstes frage, was die Kommentatoren auf einer Seite für Elektromobilität zu suchen?

    Diese dummen, haltlosen Kommentare über die Herstellung von Elektroautos sind schon mit 5 Minuten Recherche zu widerlegen.

    Es ist nicht zum Aushalten, keiner verlangt, dass Sie sich ein neues E-KFZ kaufen müssen!
    Lassen Sie verdammt noch mal die Menschen in Ruhe die den technischen Sachverstand und auch evtl. auch das Geld haben, sich solch ein Auto zu kaufen!
    Ich verstehe diesen Hass auf die Elektromobilität nicht!
    Fahrt doch einfach nicht jedes Jahr 3 x in Urlaub, dann ist auch Geld für ein vernünftiges E-KFZ über!!

    Wo sind denn alle gewesen, als die Bohrinseln gebrannt haben, Millionen Liter Meerwasser durch Kollisionen von Öltankern verseucht und ganze Landstriche unbewohnbar geworden sind!

    Es ist so nervig, dieses Gemeckere über die Elektromobilität!
    Geht doch bitte in eine Forum für Verbrenner und tobt Euch dort aus! Ich kann es nicht mehr hören!!!

    DANKE!

    1. Perr, ich kann mir dein Gefühl gut vorstellen. Aber so etwas nennt man freie Meinungsäuserung im digitalem Kanalrohr.
      Lass den einfach weiter dumm schwätzen, dies sind wahrscheinlich Dinosaurier die nicht in der Lage sind den Umstieg zu machen weil Sie sich hoffnungslos an die Jobs festhalten die verschwinden werden.
      Wie einer hier Oben bereits geschrieben hat, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
      Entschuldige die eventuele Schreibfehler, komme aus die Niederlande.
      Raymond

    2. Ja, alle Rohstoffe sind endlich, – nur die Dummheit einiger Kommentatoren die ist unendlich.
      Ich kann Perr nur recht geben alle sollten sich erstmal sachkundig informieren, ich kann diesen ganzen Quatsch nicht mehr hören !
      Selbst Professoren reden dummes Zeug was die E-Mobilität angeht. Ich habe hier schon mehrmals geschrieben, aber es nützt nichts, sich über die Verbrennerfraktion zu ärgern, genau die schaden der deutschen Automobilindustrie. Wir werden viele Arbeitslose mit diesem Gequatsche generieren das ist sicher und unsere Politiker haben den Schuss nicht gehört. Der Fortschritt ist nicht auf zu halten, aber der deutsche Michel zieht sich die Schlafmütze noch tiefer ins Gesicht.
      Der E-Techniker

  10. Warum werden hier nur Diesel erwähnt? Benziner haben das gleiche Problem, das wird aber komischerweise bei solchen Tests immer verheimlicht.
    Benziner haben entweder keinen Partikelfiltèr und Blasen den besonders feinen Direkteinspritzer Feinstaub direkt in die Innenstädte oder haben einen und brennen den später ebenfalls frei.

  11. Etliche Test haben gezeigt das es einfach nicht war ist . Bei den neuen Diesel- Technologien ist die Luft reiner die hinten herauskommt als die die vorne ” angesaugt wird. Ich schlage vor das beide Test unter gleichen Voraussetzungen unter einer unabhängigen Wissenschaftskommission.

    1. Bis der Partikelfilter voll ist, – und dann ? Herzlichen Glückwunsch für den der dahinter ist. Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin atme ich nur reinste Luft, schön gelogene heilige Welt ! Ich lach mich kaputt.
      Der E-Techniker

  12. Ein Dieselpartikelfilter ist eben gar kein Filter. Der hält zwar den ganzen Dreck für eine gewisse Zeit zurück, schleudert aber in regelmässigen Abständen (Reinigung tönt in dem Zusammenhang ja echt toll) alles hinten raus. Der Dieselpartikelfilter wäre also eigentlich gar nicht nötig. Am Schluss ist der Dreck vom Diesel so oder so 1:1 in unserer Atemluft….

  13. Alter Hut, aber dieses Problem wird wie so viele einfach unter der Decke gehalten. Ich kenne keinen Dieselfahrer der darüber überhaupt Bescheid weiß.
    Siehe auch Horst Lüning – Partikelfilter – Segen oder Heimsuchung – aus 2018

  14. Hallo alle zusammen ,verbrener wird immer leben da es mit co2 einfache wirtschaftschwindel ist ,autos werden aller art geben jeder soll fahren was man will ,ich hab eine e auto damit ich unzufrieden bin und tu mir jetzt wieder ein diesel hollen ,zur zeit ein diesel kann nur ein diesel hybried überbietten

  15. Ich finde es immer spannend und lustig und auch traurig was so für Meinungen, Tatsachen, Vermutungen nicht nur hier gepostet werden, jeder hat für sich selbst Recht, dass hilft aber nicht Unserer Welt. Mal jemand Lust zu berechnen wieviel Luft /Sauerstoff jeden Tag mit Verbrennern verbraucht wird, da hab ich noch nie was gelesen.

  16. Und dann sollte man noch analysieren, wieviel Umwelt-Belastung durch einen Post verursacht werden. Im Ernst bin ich eher frustriert darüber, dass trotz EUGH- und BGH-Urteile zu den Meßwerten das Kraftfahrtbundesamt immer noch nicht die Urteile umsetzt und den Verbraucher mit theoretischen CO2-Werten neuer Diesel-PKW irreführt. Ich frage mich auch, warum niemand dagegen klagt. Es geht um unsere Gesundheit, unsere Umwelt und die Lebensqualität nachfolgender Generationen und nicht um die Autoindustrie. Wie mündig sind wir Verbraucher/Entscheider bei unseren Entscheidungen, wenn die Politik oder der Staat und staatliche Institutionen Realitäten nicht anerkennen?

    1. Es geht um sehr sehr viel Geld ! Allein der Wegfall Kraftstoffsteuer ist immens hoch, die Politik hat kein Interesse schnell auf E-Mobilität zu setzen. Ich schätze ein 3stelliger Betrag in Milliarden gehen dem Staat durch die Lappen wenn ab morgen jeder auf E-Mobilität umsattelt. Nur das sagt uns keiner, dass das der Grund ist. Solange sehr viel Geld in die Ölländer geht kann man dafür wiederum Waffen kaufen und die kommen auch aus Deutschland, na, – alles klar ?
      Der E-Techniker

  17. Hallo zusammen,
    die Daten haben mir zu denken gegeben !!
    Dennoch habe ich mir überlegt warum mein Schwiegervater seines Zeichens Kohlenhändler 87 Jahre alt wurde, mein Vater der in der Großindustrie bei einem Autozulieferer arbeitete – welcher vor 40/ 50 Jahren nicht wusste wie man Umweltschutz schreibt wird dieses Jahr 92.
    Meine verstorbene Großmutter durfte ohne Lungenleiden oder umweltbeeinflussenden Krankheiten 96 Jahre alt werden.
    Meine Schwiegermutter starb mit 92 eines natürlichen Todes.
    Und das alles im Raum Heilbronn / Neckarsulm, wo man über Feinstaubalarm mehrmals im Jahr diskutiert.
    Im Betrieb meines Verwandten stellte man nun einen Toyota Corolla Hybrid ein, der eine jährliche Strecke von 30 000Km zurücklegen wird.
    Dieser Benziner ist mit 4,5-5 ltr. angegeben, der jetzige Verbrauch ist ohne KA 7,5 ltr. Hätten Diesel in der selben Klasse bei einem Verbrauch von 5-max. 6 ltr. auch noch einen Hybrid läge dieser bei 3-4 ltr.
    Nun stellt sich mir die Frage was bläst der Benziner mit Mehrverbrauch in die Luft ???
    Und warum wurden unsere Ahnen trotz verheerender Umweltbelastung so alt ??
    Ich stelle nicht in Frage, dass etwas in Sachen Umweltbewusstsein getan werden muß, aber bitte verteufelt nicht alles

    1. Hallo harry nightline, meinen Sie das wirklich ? Meine Mutter hat auch ein stolzes Alter, sie konnte in ihrem Kindesalter noch mit Rollschuhen auf der Bundesstrasse fahren, heute ist das durch den starken Verkehr höchstens um Mitternacht möglich. Der Verkehr hat sich doch in den letzten Jahren drastisch geändert ! Die Verbrauchswerte die Sie angeben stimmen nicht, oder gehören Sie auch zu den Leuten die die Werte auf dem Papier glauben. Fast jedes 2te Auto ist zudem ein SUV und erreicht auf keinen Fall diese Werte. Ein Hybrid schleppt immer seine Batterie mit und die Werte sind natürlich so berechnet als würde man grundsätzlich nach 100km wieder elektrisch nachladen ! Und nun zum Alter unsere Eltern bzw. Großeltern die haben gesünder gegessen, will sagen ohne Chemiekeule im Essen. Also, – wie ich hier schon in anderen Kommentaren geschrieben habe, ist es kein Vergnügen mit dem Fahrrad hinter den Stinkern zu fahren. Ich bin kein Umweltaktivist o.ä., es ist aber an der Zeit diesem Wahnsinn entgegen zu steuern.
      Zur Info: Neben unseren Fahrrädern fahren wir fahren E-Smart für die Stadt und Tesla Model S für die Langstrecke und es funktioniert !
      Der E-Techniker

    1. Hallo Strauss, soll das eine Anspielung auf unsere Ernährung sein ? Sonst verstehe ich den Witz nicht. Kann doch jeder selbst bestimmen, wenn er im Supermarkt nach immer billigen Produkten sucht ist das kein Wunder, oder habe ich da was falsch verstanden ?
      Der E-Techniker

  18. Hast Du richtig verstanden Jürgen . Es war ein nicht so guter Vergleich zu den Nahrungsmitteln. Bin aber natürlich voll zufriedener E Autofahrer seit bald 10 Jahren.

    1. Hallo Strauss, nun habe ich es verstanden, aber die Nachfrage sei gestattet da hier einige den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden haben. Man liest gerade bei solchen heiklen Themen immer wieder den gleichen Unsinn von seltenen Erden, Kinderarbeit etc. 2-3 Millionen Liter Trinkwasser für 1000kg Lithium woher kommt die Zahl frage ich mich da. Ich habe hier schon mehrmals auf Fakten hingewiesen aber es geht in vielen Köpfen einfach nicht rein, mich würde vor allem mal interessieren in welchen Bereichen die Verfasser arbeiten oder welchen beruflichen Werdegang sie haben. (Anspielung auf Geräte im Haushalt, in der Arbeit, Hobby etc.) Ich kann diesen Quatsch nicht mehr hören, wir müssen doch was ändern, natürlich ist die Gewinnung aller Materialien nicht gerade umweltfreundlich. Aber allemal besser als die Gewinnung von Rohöl! Wenn die Lage unserer Umwelt nicht so dramatisch wäre, dann könnte ich immer wieder über viele Kommentare lachen.

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