Deutsche Wohnen: 1.000 neue PV-Anlagen & 2.000 Ladepunkte geplant

Deutsche Wohnen: 1.000 neue PV-Anlagen & 2.000 Ladepunkte geplant

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Bis 2030 sollen mindestens sieben Millionen Elektroautos zugelassen sein, so der Wunsch der deutschen Bundesregierung. Um dieses Ziel des Klimaschutzprogramms zu erreichen, bedarf es einer ausreichenden Anzahl an Ladestationen. Seit Mitte September 2020 steht fest, dass es Wohnungseigentümer grundsätzlich möglich seinen wird einen grundsätzlichen Rechtsanspruch auf den Einbau einer Ladesäule für ein Elektrofahrzeug, wenn sie die Kosten dafür selbst tragen, durchzusetzen. Gleiches gilt für Mieter.

Die Deutsche Wohnen SE und GETEC Energie Holding GmbH agieren selbst und haben hierfür eine Kooperation im Bereich der grünen Stromerzeugung und Elektromobilität vereinbart. Gemeinsam erklärtes Ziel sei es, sowohl die nachhaltige Energieversorgung als auch die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in den Wohnquartieren der Deutsche Wohnen massiv auszubauen.

„Der Gebäudesektor ist für rund ein Drittel aller CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Zur Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestandes bis 2050 reicht die energetische Sanierung der Bestände allein nicht aus. Wir müssen auch die technologischen Möglichkeiten zur CO2-Reduktion voll ausschöpfen und unseren Mietern die Chance eröffnen, nachhaltig zu wohnen.“ – Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen SE

Künftig will man gemeinsam mit der GETEC gemeinsam Angebote für grünen Mieterstrom und Elektromobilität entwickeln, welche den Mieter der Deutschen Wohnen Quartiere zu Gute kommen. Als wichtigen Beitrag für die Energiewende in der Großstadt soll die dezentrale Stromversorgung mittels Photovoltaikanlagen (PV) in den Quartieren vorangetrieben werden. Geplant ist, dass rund 1.000 PV-Anlagen auf den Dächern in den Beständen der Deutsche Wohnen installiert werden. Die ersten zwanzig sollen noch 2020 in Betrieb gehen. Den erzeugten Strom will man den Mietern zur Verfügung stellen, ohne dass eine vorherige Netzdurchleitung erfolgt. Dadurch werden Ressourcen geschont und Stromnetze entlastet.

Ausgehend davon, dass bereits kleine Solaranlagen mit einer Spitzenleistung von 38 KilowattPeak (kWP) durch dezentrale Stromerzeugung jährlich ca. 14 Tonnen CO2 einsparen, wird schnell klar, dass das Potential der Deutsche Wohnen hoch ist. Derzeit geht man davon aus, dass das Einsparpotenzial insgesamt bei rund 14.000 Tonnen CO2 jährlich liegt. Um dies zu erreichen werde man laut Zahn in den nächsten zehn Jahren rund fünfzig Millionen Euro investieren.

Der erzeugte Grünstrom soll aber auch zum Laden von E-Fahrzeugen in den jeweiligen Wohnanlagen genutzt werden. Gemeinsam mit der GETEC will die Deutsche Wohnen mehr als 2.000 Ladepunkte bundesweit errichten. Die Planungen für die ersten gemeinsamen Ladeinfrastrukturprojekte sind bereits angelaufen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 25 Mio. Euro.

„Zusammen mit der Deutsche Wohnen schaffen wir bundesweit bedarfsgerechte Elektroladeinfrastruktur in den Quartieren und setzen damit ein klares Zeichen für die Mobilitätswende.“ – Dr. Karl Gerhold, geschäftsführender Gesellschafter der GETEC Energie Holding GmbH

Für die Errichtung und den Betrieb der Ladestationen werden die beiden Unternehmen die gemeinsame Gesellschaft SYNVIA mobility GmbH gründen. Die Vermarktung des in den Quartieren erzeugten Stroms soll über das neue gemeinsame Unternehmen SYNVIA energy GmbH erfolgen.

Quelle: Deutsche Wohnen – Pressemitteilung vom 29. September 2020

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ob diese Nachricht wirklich so Toll ist ergibt sich erst wenn man weiss wieviele Gebäude hat Deutsche Wohnen und wieviele Parkplätze gehören dazu…
Schön wäre es wenn jedes Gebäude wenigstens eine Ladesäule besitzt, dann kommen wir einen großen Schritt weiter.

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