Daimler-Tochter Accumotive soll „in Kürze“ 500.000 Batterien im Jahr fertigen

Copyright Abbildung(en): Daimler

Daimler hat die Lieferengpässe und Produktionsprobleme seines Accumotive-Batteriewerks in Kamenz offenbar lösen können: „Mit der Werkserweiterung und dem sukzessiven Produktionshochlauf haben wir in Kamenz inzwischen die Fertigung so weit ausgebaut, dass wir in Kürze ein jährliches Produktionsvolumen von mehr als einer halben Millionen Lithium-Ionen-Batterien übertreffen – Tendenz steigend“, sagte Mercedes-Produktionschef Jörg Burzer dem Fachblatt Automobilwoche.

Daimler setzt die bei seiner Batterie-Tochter Accumotive gefertigten Akkus in Fahrzeugen mit 48-Volt-Systemen, Plug-in-Hybriden sowie rein elektrischen Fahrzeugen der EQ-Familie von Mercedes-Benz ein, etwa den bereits erhältlichen Elektroautos EQC, einem SUV, und dem Elektro-Van EQV. Bis 2021 will Daimler gut 400.000 elektrifizierter Fahrzeuge pro Jahr verkaufen. Daimler will sein globale Batterienetzwerk auch schnell erweitern. In China und Thailand läuft die Fertigung bereits, noch in diesem Jahr soll die Produktion im polnischen Jawor beginnen, danach folgen die Standorte Untertürkheim und Sindelfingen sowie Tuscaloosa in den USA.

Ein Renner sind Elektroautos von Mercedes-Benz allerdings noch nicht. Wie das Auto-Statistikportal Carsalesbase berichtet, hat sich der Elektro-SUV EQC in ganz Europa in den ersten drei Monaten des Jahres nur 1505 mal verkauft. Im gesamten Jahr 2019 waren es 1413 Stück. Dabei soll das Produktionsvolumen in diesem Jahr bei 50.000 produzierten EQC liegen. Sollte die Nachfrage anziehen, etwa dank dem erhöhten Umweltbonus des Corona-Konjunkturprogramms, sollte sich die Lieferzeit eines EQC also in Grenzen halten.

Quelle: Automobilwoche — Trotz geringer EQC-Nachfrage: Daimlers Batteriewerk baut bald 500.000 Batterien im Jahr // Ecomento — Daimler-Tochter Accumotive soll 500.000+ Batterien im Jahr produzieren

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Interessanter wäre eine Angabe der Zellenmenge in kWh. Denn so können das auch 500.000 sehr kleine Batterien, z.B. für Hybride, sein.

Das meiste dürften Hybride sein mit sehr geringen kWh-Werten. Da ja demnächst alle Verbrenner zum Mild-Hybriden werden, ist hier der Bedarf auch am höchsten.

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