Dänischer Ride-Hailing-Dienst ordert 300 Fisker Ocean E-SUV

Dänischer Ride-Hailing-Dienst ordert 300 Fisker Ocean E-SUV

Copyright Abbildung(en): Fisker Inc.

Die Frage, ob der Premium-SUV Fisker Ocean tatsächlich das erste Auto außerhalb des VW-Konzerns sein wird, welches auf der dezidierten Elektroauto-Plattform MEB aufbaut, kann mittlerweile mit Nein beantwortet werden. Denn es steht fest, dass der Elektro-SUV von Fisker bei Magna in Graz, Österreich gebaut wird.  Seit Ende vergangener Woche wissen wir zudem, dass der dänische Ride-Hailing-Dienst Viggo 300 E-SUV von Fisker für die eigene Flotte geordert hat.

Viggo wurde 2019 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Standards für den Stadtverkehr durch fortschrittliche datengesteuerte Innovation, emissionsfreie Autos und skandinavische Einfachheit herauszufordern. Seit der Gründung hat Viggo ein Netz von mehr als 55 (bis Ende des Jahres sollen es 100 sein) Elektroautos aufgebaut und mehr als 100.000 Fahrten absolviert. Im kommenden Jahr sei geplant nach Norwegen zu expandieren. Im dortigen Markt sollen dann die 300 Elektro-SUV von Fisker zum Einsatz kommen. Ab 2022 wird dies der Fall sein, wenn die erste Auslieferung des Fisker Ocean angepeilt ist. Viggo konzentriert sich auf Geschäftskunden und hat viele große multinationale Unternehmen in seinen Kundenstamm aufgenommen.

„Wir haben die Fisker Ocean mit Raum, Reichweite und Wert als Produktprioritäten geschaffen, Attribute, die auch für Viggo, ihre Fahrer und Kunden sehr wichtig sind. Als jemand, der in Dänemark geboren und aufgewachsen ist, bin ich auch persönlich stolz darauf, dass dieses dänische Unternehmen sich entschieden hat, mit Fisker zusammenzuarbeiten und sein Vertrauen in unser Unternehmen und unsere Produkte zu setzen. Diese Vereinbarung ist der erste von vielen Aufträgen über mehrere Fahrzeuge, die wir sowohl mit Mobilitätsunternehmen wie Viggo als auch mit großen Firmenflotten unterzeichnen wollen.“ – Henrik Fisker, Vorsitzender und CEO von Fisker

Der Startpreis des Modells soll in den USA bei 37.499 Dollar liegen, umgerechnet etwa 32.700 Euro. Direkte Konkurrenten des Fisker Ocean sind Modelle wie das Tesla Model Y oder der rein elektrische Ableger des Volvo XC40. Zudem haben wir erfahren, dass man den Ocean ab 345 US-Dollar pro Monat leasen könne. Wie man sich preislich mit Viggo geeinigt hat wurde nicht kommuniziert. Feststeht allerdings, dass der dänische CEO Henrik Fisker mit dem Fisker Ocean ein E-Auto auf die Straße bringen will, welches für den Massenmarkt erdacht wurde. Sowie, eigener Aussage nach, günstiger als das Tesla Model 3 auf die Straße kommen wird.

„Wir haben Viggo gegründet, um unseren Kunden rundum ein besseres und nachhaltigeres Erlebnis zu bieten, und daher ist die Wahl des Fahrzeugs ein entscheidender Bestandteil dieser Serviceleistung. Die Bestuhlung und der flexible Raum des Fisker Ocean, zusammen mit den voraussichtlichen Betriebskosten, machen dieses Fahrzeug zu einer sehr logischen Wahl für unsere Flotte.“ – Kenneth Herschel, CEO Viggo

Quelle: Fisker – Pressemitteilung vom 26. Oktober 2020

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