Dacia Spring Electric präsentiert sich als leistbarer E-SUV für die Masse

Copyright Abbildung(en): Dacia

Das Dacia ein E-Auto auf die Straße bringt war schon länger klar. Beziehungsweise wurde dies gemutmaßt. Erstmalig bekamen wir im März 2020 dann die Möglichkeit einen Blick auf den Dacia Spring Electric zu riskieren, einem leistbaren, kleinen Elektro-SUV für die Masse. Bereits das Spring Electric Showcar zeigte, wie sich die Tugenden der Marke Dacia in einem rein batteriebetriebenen City-Car umsetzen lassen. Wie man es von Dacia gewohnt ist setzt die Marke auf alltagsorientierte Ausstattung und robuste Konstruktion. Das Ganze soll dazu führen, dass das Elektromodell Kunden den Einstieg in die Elektromobilität zum erschwinglichen Preis gestattet.

Mit der Serienversion des Stromers unterstreicht dies Dacia nun. Statt 200 km Reichweite stehen 225 km nach WLTP auf dem Zähler. Hinsichtlich der Leistung wurde bekannt, dass das E-Auto mit 33 kW/ 44 PS und einem maximalen Drehmoment von 125 Nm daherkommt. Mehr als ausreichend für den angedachten Zweck als City-Car. Und dennoch wird sich der Fünftürer im urbanen Alltag wohlfühlen. Mag sicherlich daran liegen, dass er trotz kompakter Abmessungen auf eine praxisorientierte Ausstattung sowie eigenständige SUV-Optik setzt.

Dacia

Typische Merkmale des Stromers – der auch in einer Cargo-Version auf die Straße kommen soll – sind die breiten Schultern, die konturierte Motorhaube, die Dachreling und die Bodenfreiheit von 150 Millimetern. Dazu kommen ausgeprägte Radlaufschutzleisten und Seitenschweller. Die Front des E-SUV ist geprägt durch schmale, horizontale LED-Tagfahrlicht. Die Scheinwerfer bilden eine optische Einheit mit dem geschlossenen, stark konturierten Kühlergrill, den großformatige 3D-Elemente zieren. Hinter dem mittig platzierten Markenemblem verbirgt sich der Stromanschluss, die Entriegelung der Klappe erfolgt vom Fahrersitz aus.

Auch von hinten braucht sich das E-Auto nicht verstecken. Hier bestimmen der kräftig gezeichnete, farblich abgesetzte Unterfahrschutz und die konturierte Heckklappe das Erscheinungsbild. Das Design der weit außen positionierten Heckleuchten in Form eines doppelten „Y” greift die neue Lichtsignatur der Marke auf. Im Kofferraum blickt man auf 300 Liter Ladevolumen, mit umgeklappter Rücklehne steigt das Fassungsvermögen auf 600 Liter. Platz genug für alltägliche Türen. Des Weiteren steht viel Stauraum für Kleinteile und Smartphones zur Verfügung: ein geräumiges Handschuhfach, Türfächer und die Mittelkonsole. Auch die Rückseite der Vordersitzlehnen verfügen über Staumöglichkeiten.

Dacia

Geladen werden kann der Dacia Spring Electric sowohl per Schuko-Ladung an der haushaltsüblichen Steckdose, über eine Wallbox oder optional über eine Gleichstrom-Ladestation. Mit der Gleichstrom-Ladeoption füllt dieser den Akku mit einer Ladeleistung von 30 kW in weniger als einer Stunde auf 80 Prozent der Kapazität auf. Weniger als fünf Stunden dauert es an einer Wechselstrom-Station (AC) mit 7,4 kW Ladeleistung auf die komplette Ladekapazität.

Quelle: Dacia – Pressemitteilung vom 15. Oktober 2020

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11 Antworten

  1. Wo sind die Preise Sebastian ? Falls die noch günstiger sind als andere, müsste jetzt keiner mehr im Internet Chinesische suchen. Die werden über das bekannte Renault-Vertriebsnetz verkauft und gewartet.

  2. Die Preise starten bei knapp unter 20k. Aber da ist dann weder Klima noch Display dabei. Letztlich landet man bei 22k. Da es den e-up ab 22k nicht mehr zu bestellen gibt – ausverkauft bis 2022 – ist das jetzt das beste Angebot. Schlechte News für den Twingo Electric aus eigenem Haus. Dessen Preisschild verstehe ich nicht.

  3. Hoffentlich findet Dacia mit dem Spring zurück zu einem komfortablen Fahrwerk. Die Bodenfreiheit scheint groß genug für entsprechende Federwege. Bei den zahlreichen Holperstrassen in Deutschland wäre eine kommode Federung sehr wünschenswert. Wenn dann die Zahl der nutzbaren Ladepunkte steigt wäre das ein tolles Auto auf den Spuren des R 4. 200 km oder im Winter auch vielleicht nur 150 km sind relativ schnell beisammen.

  4. Endlich mal ein durchdachtes E-Auto für die Masse: Praktikable Größe, Leistung und Reichweite zu einem (vermutlich) vernünftigen günstigen Kurs – statt riesiger Protzkarren mit wahnsinniger KW-Leistung, die die Batterie in nullkommanix leersaugen würden, sollte man sie denn nutzen. Die SUV-Optik ist allerdings dem Zeitgeist geschuldet und müsste meiner Meinung nach nicht sein, weil eher kontraproduktiv hinsichtlich Energieverbrauch/Reichweite. Alles in allem hoch interessant!

  5. 7,4 kW AC 1-phasig oder 2-phasig? Das ist doch wichtig zu erwähnen, weil man wg. Schieflast in Deutschland doch nur max. 4,6 kW zuhause 1-phasig laden kann. Eine 11 kW Wallbox würde 1-phasig nur 3,7 kW liefern können.
    Der e-Up kann 7,4 kW 2-phasig laden.

  6. Antwort auf Olli: „SUV dem Zeitgeist geschuldet“ – stimmt genau. Warum sprechen denn selbst Autohändler von einer vorübergehenden Mode? Weil der Markt abgegrast ist? Und was Gewicht = Arbeit x Leistung anbelangt; Langstreckenläuferin Klosterhalden macht gerade vor, wobei es auf Minusfett mal Kaufleistung & Rekord ankommt: wenig Durchblutung im Hirn!!!

  7. Finde ich schade, dass sie den Spring nicht als Renault herausgebracht haben, wie kurzzeitig mal geplant. Ist auch kein so großer Unterschied zu VW wenn sie die anderen Modelle (e-tron bzw. Zoe) nicht kannibalisieren wollen. Warum extra hässliche Türgriffe? Hat in der Studie noch besser ausgesehen. Ladeleistung unter 11kw braucht man wohl nicht zu kommentieren.

  8. 7,4 KW Ladeleistung ist vermutlich 2 phasig gemeint. CCS Schnelladen kann er auch. Der Rumäne wird vermutlich nicht nur dem ID, sondern sogar dem hausinternen Zoe preislich unten rein sägen.

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