Dacia bringt auf einen Schlag 3.000 Dacia Spring Electric auf die Straße

Dacia bringt auf einen Schlag 3.000 Dacia Spring Electric auf die Straße

Copyright Abbildung(en): Dacia / Renault

Klotzen statt kleckern heißt es derzeit in Frankreich. Genauer gesagt bei der Renault Gruppe, welche Ende November 2020 ankündigt, dass man bereits im März 2021 auf einen Schlag 3.000 Dacia Spring Electric auf die Straße bringen wird. Gemeinsam mit dem französischen Autovermieter und Supermarktbetreiber E.Leclerc will man die E-Mobilität im Heimatland pushen und die 504 E.Leclerc-Vermietungen mit dem neuen Dacia Spring ausstatten.

„Damit vereinbaren die Partner zehn Jahre nach einer ersten Zusammenarbeit rund um den Renault ZOE einen weiteren wichtigen Meilenstein in Richtung Elektromobilität“, wie die Unternehmen in der gemeinsamen Pressemitteilungen zu verstehen geben. Somit lässt sich festhalten, dass E.Leclerc insgesamt 3.000 Dacia Spring Electric und 1.000 elektrische Renault ZOE bestellt hat. Bereits seit 2010 arbeiten E.Leclerc und die Renault Gruppe an einem Programm zum Ausbau der Elektromobilität. Als Unterzeichner der vom französischen Verkehrsministerium geförderten Charta „100.000 Ladepunkte” hatte E.Leclerc bereits im Oktober 2019 angekündigt, seine elektrische Vermiet-Flotte bis 2025 auf bis zu 10.000 Fahrzeuge zu erweitern.

Mit der Renault Gruppe hat man sich einen erfahrenen Partner im Bereich der Elektromobilität an die Seite geholt. Bereits das Spring Electric Showcar zeigte, wie sich die Tugenden der Marke Dacia in einem rein batteriebetriebenen City-Car umsetzen lassen. Wie man es von Dacia gewohnt ist setzt die Marke auf alltagsorientierte Ausstattung und robuste Konstruktion. Das Ganze soll dazu führen, dass das Elektromodell Kunden den Einstieg in die Elektromobilität zum erschwinglichen Preis gestattet. Und auch für die Flotte von E.Leclerc ist der Stromer geradezu prädestiniert.

225 km nach WLTP stehen auf dem Zähler. Hinsichtlich der Leistung wurde bekannt, dass das E-Auto mit 33 kW/ 44 PS und einem maximalen Drehmoment von 125 Nm daherkommt. Mehr als ausreichend für den angedachten Zweck als City-Car.

Quelle: Dacia – Pressemitteilung vom 30. November 2020

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Der Dacia Spring Electric wird also ein Twingo Electric als Mini-SUV.

Das hört sich so an als haben wir demnächst an jedem Markt einen Leihwagen Parkplatz.

Geil, endlich ein preiswertes, rundum gelungenes City-Car. City-Cars wie e-tron, EQC, etc sind doch einfach nur peinlich – mit den Panzern kann man höchstens seine Frau verärgern, wenn man sie damit zum einkaufen schickt

Mir ist alles über 1900 kg schwer und über 1.85 breit peinlich – und lästig im Gebrauch.

Ich würde bei Ihnen ein Fahrrad mit Einkaufskorb vorschlagen…..

…….richtig, wenn sie nicht Auto fahren kann…..

Guten Morgen. Also, den Dacia Spring finde ich super. Für Arbeitspendler, Landbewohner und Rentner. Aber Carsharer in Großstädten gehören auf Fahrräder oder in Bus, S- Bahn und U- Bahn. Ein E-Auto kann nur umweltfreundlich sein, wenn es nachts und langsam geladen wird. Peter

Rentner fahren leider überwiegend SUV, möglichst mit Stern oder den 4 Ringen…. Irgendwie muss ja das angesparte Geld aus dem Fenster geworfen werden…

Ich finde, man sollte zwischen (Mini-)SUV und Panzer unterscheiden. SUV hat nachvollziehbare anatomische Gründe (ich bin auch bald Rentner), wohingegen beim Panzer die Gründe eher im psychischen Bereich liegen.

Leider ein Fact, dass die Kunden auf SUV stehen ..
man schaue sich mal die TOP-10 der Norwegischen BEV-Zulassungen im November an.
Bis auf id.3, ps2 und m3 sind es alles, alles SUV. Selbst der e-208/e-corsa wird inzwischen von seinem SUV-Geschwisterchen überholt.

Die dumme Welt will SUV und die Produzenten können nicht anders als liefern.
VW wird mit dem ID.4 und enyaq dem Trend folgen müssen.

Und auch der Egon wird den Letzteren kaufen.

Nur weil man ein klein wenig höher sitzt. SUV sind nicht alles hohe Kisten wie früher der Landrover. Durch Begrenzung auf den Vorderradantrieb haben schon Peugeot mit mit dem 3008 er und Renault mit dem Grand Scenic gezeigt was zwischen dem Pionierstück Espace alles möglich ist.

Auch der Zoe hatte bezüglich leicht höherer Sitzposition, schon immer mit solchen Ambitionen viel Erfolg.
Solange man mit den Verbrauchswerten, im Vergleich den ganz Neuen , nicht völlig abseits liegt, und so ist es immer noch der Fall, gibt es keinen triftigen Grund dagegen zu wettern.

Die Initiative die in Frankreich die jetzt zwischen Autohersteller Staat und Verbrauchern abläuft, sollte für andere Länder kopiert werden . Und nicht versuchen auf SUV-Systeme herunter zu reduzieren.

Man sollte schon differenziere. SUV ist nicht gleich SUV. Spricht man von einem V8 Monster ist das eine Umweltsau. Der e-Tron hingegen ist bereits umweltfreundlicher als die allermeisten Verbrenner. Da kann man wirklich nicht mehr meckern. Oder höchstens auf sehr hohem Niveau.

Rabe, bei Nacht ladet man in der Regel nicht langsamer, also so, dass die Batterie am Morgen wieder voll ist. Langsam muss es jetzt sein, tagsüber bei bedecktem Himmel an der PV Anlage. Auswärts wenn man nicht gerade irgendwo übernachtet, besser mit per AC mit 22 KW oder an einer noch schnelleren Säule per CCS. Für die Letzteren sind aber noch nicht alle Autos ausgerüstet.

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