Elektro-Zweisitzer Citroën Ami in Frankreich ab 6000 Euro zu haben, Deutschland folgt noch 2020

Copyright Abbildung(en): Copyright maison-vignaux @ Continental Productions

Mit einer mutigen und innovativen Idee will Citroën seinen Kunden den Zugang zur Elektromobilität deutlich erleichtern. Mit dem neuen Ami präsentiert die Marke ein urbanes, rein-elektrisches Modell, das sich durch ein kompaktes Design und hohen Komfort auszeichnet sowie Platz für zwei Personen bietet. Mit einer Reichweite von bis zu 70 Kilometern sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h ist der Citroën Ami eine für viele absolut ausreichende urbane Mobilitätslösung und kann von jedem gesteuert werden, der mindestens 16 Jahre alt ist und über den Führerschein der Klasse AM verfügt. Ein klassischer Autoführerschein ist für den Ami nicht notwendig.

Mit attraktiven Kauf- und Leasingangeboten und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten will Citroën mit dem Ami die Mobilität neu definieren. In Frankreich wird der Ami bereits ab einer monatlichen Leasingrate von 19,99 Euro erhältlich sein (Langzeitleasing für 48 Monate, Anfangszahlung 2644 Euro, Umweltbonus von 900 Euro einschließlich Abzug der Mehrwertsteuer in Frankreich). Auch für Kaufinteressenten ist der Ami geeignet und wird in Frankreich ab 6000 Euro einschließlich Mehrwertsteuer zu erwerben sein. Die Details zum Preis- und Vertriebsmodell für Deutschland werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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Innovation ist ein wichtiger Bestandteil der DNA von Citroën, sowohl im Hinblick auf Produkte als auch auf Services. Der rein-elektrische Citroën Ami basiert auf dem Ami One Concept, welches im März 2019 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt wurde. Infolge des großen Interesses wurde das Konzeptfahrzeug innerhalb von nur einem Jahr zur Realität. Der neue Ami hat bisher kein Pendant in der Mobilitätslandschaft.

Der Ami ist eine praktische Antwort auf neue Mobilitätserwartungen für den Stadtverkehr: Das Modell bietet einen einfacheren Zugang zu Stadtzentren und stellt eine echte Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Zweirädern oder e-Scootern dar. Er ist zu 100 Prozent elektrisch: Durch keine lokalen CO2-Emissionen bietet der Ami zukünftig Zugang zu allen Stadtzentren und dabei leisen, komfortablen Fahrbetrieb. Die 5,5 kWh Lithium-Ionen-Batterie ist in nur rund drei Stunden an einer Haushaltssteckdose wieder vollständig aufgeladen.

Durch die kompakten Abmessungen (Länge: 2,41 Meter, Breite: 1,39 Meter, Höhe: 1,52 Meter) und einem Wendekreis von nur 7,20 Metern macht der Ami das Fahren und Parken in der Stadt ganz einfach. Die Individualisierungsmöglichkeiten mit sechs unterschiedlichen Farbpaketen und die symmetrische Form verleihen dem Ami einen unverwechselbaren Charakter.

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Zukünftig soll der Ami in ausgewählten Ländern im Rahmen des Free2Move Carsharings bereits ab 26 Cent pro Minute zu mieten sein. Bestellungen können in Frankreich bereits ab dem 30. März sowie im Laufe des Jahres auch in weiteren Ländern – darunter Deutschland, Spanien, Italien, Belgien & Portugal – aufgegeben werden. Die ersten Kundenauslieferungen sind in Frankreich für Juni geplant, in den weiteren Ländern zu einem entsprechend späteren Zeitpunkt.

Der Ami lässt sich im Internet entdecken, konfigurieren und erwerben. In Frankreich wird der neue Ami in Kooperation mit Fnac Darty in den Partner-Läden erhältlich sein. Zudem wird der Ami in dezidierten, neuen mobilen Probefahrtzentren zu finden sein. Die entsprechenden Details zum Vertriebsmodell in Deutschland werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

„Seit 1919 gestaltet Citroën die Demokratisierung der Bewegungsfreiheit auf innovative und mutige Weise. Nun stellt die Marke eine neue, für jedermann zugängliche Lösung für urbane Mobilität vor: kompakt, schützend, zu 100 Prozent elektrisch und bezahlbar. Der Ami soll ein echter Durchbruch beim Zugang zu urbaner Mobilität sein − eine Lösung, die möglichst nah an neuen Nutzungsgewohnheiten ist. Diese herausragende Idee war vor einem Jahr nur ein Konzept. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir sie heute in die Realität umsetzen.“ — Vincent Cobée, CEO Citroën

Als Inbegriff einer modernen Vision von Komfort verspricht der Ami eine angenehme Fahrt in einem geschlossenen, hellen und beheizten Innenraum. Auch die cleveren Stauräume tragen zum Komfort an Bord bei. Der Ami ist dank der großen Glasflächen (Windschutzscheibe, Seitenfenster und Rückscheibe) und dem standardmäßigen Panoramadach geradezu lichtdurchflutet. Die Scheiben oberhalb der Karosserielinie machen 50 Prozent der Gesamtoberfläche aus, wodurch nicht nur das Gefühl der Geräumigkeit für Fahrer und Beifahrer, sondern auch das breite Sichtfeld maximiert wird. Als Anspielung auf die Historie der Marke Citroën werden die Seitenfenster wie beim 2CV manuell nach oben geklappt.

Astuce Productions

Die beiden gleich großen Türen des Ami ermöglichen einen einfachen Einstieg. Im funktionalen Innenraum bietet die Anordnung der beiden Sitze in Bezug auf Schulterbreite, Bein- und Kopffreiheit viel Komfort. Da der verstellbare und längsverschiebbare Fahrersitz und der festinstallierte Beifahrersitz nebeneinander angeordnet sind, können die Passagiere bequem miteinander kommunizieren.

Die Stauräume sind praktisch und intelligent im gesamten Innenraum verteilt. Neben einer Ablage für Handgepäck im Fußraum des Beifahrers befindet sich weiterer Stauraum im Heck des Fahrzeugs.

Rundum geschützt, für mehr Unabhängigkeit

Die Fahrposition des Ami ermöglicht nicht nur ein komfortables, sondern auch ein sicheres Fahrgefühl, da sich die Karosseriehöhe auf der gleichen Höhe wie die meisten anderen Fahrzeuge auf der Straße befindet. Der Ami ist einzigartig und stellt eine echte Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Zwei- beziehungsweise Dreirädern dar. Dabei bietet es einen größeren Schutz als Fahrrad, Moped oder e-Scooter sowie größere Unabhängigkeit und mehr Komfort (Privatsphäre, Akustik, Helligkeit) als Bus und Bahn.

Der Ami wurde sowohl für Teenager, die beispielsweise Freunde besuchen oder zum Sport beziehungsweise Musikunterricht fahren möchten, als auch für Senioren entwickelt, die bereits ein Erstfahrzeug besitzen, die Agilität des Ami jedoch für den Stadtverkehr bevorzugen. Ebenso geeignet ist der Ami für Geschäftsleute und ihren täglichen Arbeitsweg sowie andere berufliche Termine in der Stadt. Somit ist der Ami für Familien und Unternehmen gleichermaßen interessant.

Quelle: Citroën — Pressemitteilung vom 27.02.2020

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17 Antworten

  1. Nach dem Lesen der Überschrift dachte ich genial. Statt meinen noch guten Verbrenner für ein Taschengeld zu verkaufen und durch ein E-Auto zu ersetzen, behalte ich ersteren und decke den Nahverkehr mit diesem preiswerten Stromer ab. Die Höchstgeschwindigkeit von 45 kmh ist aber definitiv zu wenig. Um im Stadtverkehr und auf Landstrassen mitschwimmen zu können sollte man wenigstens die LKW Geschwindigkeit von 70 kmh erreichen. Von LKW’s überholt zu werden gefährdet mich und andere.

    1. Ich sehe das ähnlich, wenigstens 60 km/h (sollte auch für alle 50ccm und E-Roller) sollte der Ami schon schnell sein. Mit definitiv 90 km Reichweite würde ich meinen Verbrenner nur noch auf Langstrecken und Urlaubsfahrten benutzen und täglich mit dem Ami zur Arbeit und zurück pendeln. Die denke die ersten Updates zumindest in Richtung Reichweite werden bald kommen. Citroen ist jedenfalls auf einem guten Weg find ich – weiter so!

      1. Das liegt nicht an citreon sondern an den EU Richtlinien es gab schon diverse Anträge die 45 kmh aufzuheben aber entweder es waren zu wenig leute (obwohl sich so viele immer darüber aufregen ) oder er würde abgelehnt.

  2. Für mich ist die niedrige Endgeschwindigkeit von 45 km/h ein Ausschlusskriterium. Eine Version mit 70 km/h würde definitiv viele Käufer finden.

  3. Da es als Rollerersatz gedacht ist, finde ich die Idee super. Der Trend in der Städten geht sowieso in Richtung 40 km/h. Da hier schon mit 16 gefahren werden darf, werden die Jugendlichen mit mehr Erfahrung später in ein normales Auto steigen. Was mich hier interessieren würde ist, wie es dann mit der Umweltprämie in Deutschland sein wird. Müsste demnach ein Megaschnäppchen sein;)

  4. Der Knackpunkt sind die 45 km/h. Das ist kein auto sondern ein überdachter Rollstuhl. Es ist ein Stadtauto das sehe ich ein, aber 80 km/h sollten es schon sein. Mit diesem “Auto” muss man auf jeder größeren Straße Angst haben. Und 45km/h Fahrzeuge gibt es schon für weniger Geld.

    1. also ECHTE 45 km/h mit ein bisschen Toleranz nach Oben sind ja dann 55 km/h auf dem Tacho!
      In München erreichen das nur Raser und Verrückte in Tempor 30 Zonen oder mal des Nachts um 3 Uhr auf dem mittleren Ring, da sind 60 erlaubt, also sollte der “Speed” ausreichen, zumal über kurz oder lang Tempo 30 in der Stadt die Regel wird, ja werden muss

  5. Endlich hat ein Hersteller verstanden!
    Dieses Fahrzeug werde ich sofort kaufen. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn der Gesetzgeber die Höchstgeschwindigkeit für diese Leichtfahrzeuge auf 50 kmh erhöhen würde – oder die Geschwindigkeit im Innerstädtischen auf 45 kmh reduziert. Dann bremst man – freie Straßen vorausgesetzt – den Verkehr nicht so stark aus.

    1. Tolles Verhalten. Die anderen Ausbremsen. Denn
      – ich hab viel Zeit,
      – bin Rentner,
      – niemand wartet auf mich,
      – keine Meetings, bei denen die anderen warten müssen,
      – keine Arbeit zu erledigen.
      Ich bin das Zentrum der Welt.

  6. Meine Idee: Eine verlängerte Version mit Transportkasten, doppelter Batteriekapazität und Höchsttempo 80km/h müsste auch günstig kommen, dann wäre das ein guter Ersatz für den bald eingestellten Streetscooter.

  7. Von Peter ,Tolle Kiste ,sie wäre sofort mein Ersatz für meinen C2. Aber 45 Km/h das ist SCH………. mindestens 80 .Ich bin in den vergangenen Wochen mit max.50 Km/h absichtlich unterwegs gewesen.Verkehrshindernis ist noch harmlos ausgedrückt. Reichweite ca.70 Km wäre OK. MfG Peter Schmalenbach

  8. Hallo,

    zunächst habe ich ein Kommentar zum Artikel … CO2 ist kein schädliches Gas im Sinne lokale Umwelt … die andere Abgase – ja … aber nicht CO2 …

    alle Fahrzeuge mit über 45km/h Geschwindigkeit unterliegen anderen Sicherheitsanforderungen und müssen entsprechend geprüft und zertifiziert werden … dass eine andere Konstruktion voraussetzt … mehr Stabilität, Sicherheit und mehr Erprobung … und diese werden anderes vermarktet, versichert und besteuert … Kosten hoch … mit genügend Straßenerfahrung bei niedrigen Geschwindigkeiten die Voraussetzungen für eine Erweiterung von Geschwindigkeitslimit werden erfüllt …

    Gruß,

  9. 45 km/h ist definitiv zu langsam 80 wäre angebracht ein kleines Huckepack für mehr Stauraum wäre auch angebracht.
    Warum in der Front dem Fiat nachgemacht wurde armer Designer. Anstatt diese abgesetzten Lampen hätte man eine
    elegante Rundung hingekriegt.

    the digitalizer

  10. Finde ich Super das Teil.
    Ja, 45 km/h sind nicht viel aber das kommt der Dimensionierung, dem Gewicht und letztendlich den Kosten entgegen. Und wem ein Mopedauto zu langsam ist braucht ja nur noch etwas warten. In den nächsten Jahren wird der Markt sicher viele neue Lösungen bieten. Ein toller Anfang jedenfalls …

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