&Charge und TankE-Netzwerk verbinden Einkaufen und kostenfreies Laden

&Charge und TankE-Netzwerk verbinden Einkaufen und kostenfreies Laden

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Simon Vogt, seines Zeichens CSO und Co-Gründer von &Charge, ist schon lange kein Unbekannter mehr für treue Elektroauto-News.net-Leser als auch Podcast-Hörer. Mit &Charge ist das erste „grüne“ Loyalitätsprogramm für nachhaltige Mobilität in den Markt der E-Mobilität eingetreten. Um dauerhaft Erfolg zu haben setzt das Start-Up auf den richtigen Ladepreis und ganz wenig Ladeweile. Mitte Oktober offenbart das Unternehmen eine weitere Partnerschaft auf dem Weg dorthin. Mit der TankE begrüßt &Charge das erste große deutsche E-Ladenetzwerk auf seiner Plattform.

Laut &Charge wird es künftig allen an das TankE Netzwerk angebundenen Partner möglich sein die Mehrwertdienste von &Charge nutzen und für ihre Endkunden, den Elektroautofahrern, das öffentliche Laden kosteneffizienter und komfortabler zu gestalten. Jeder Kilometer – mit einem Wert von 0,08 Euro – der beispielweise durch Einkäufe eines &Charge Nutzers  gesammelt wird, kann dann zum kostenfreien, öffentlichen Laden verwendet werden. Das &Charge Kilometerguthaben wird automatisch eingebucht und in der TankE App angezeigt. Die Verrechnung des Kilometerguthabens mit den Kosten der Ladevorgänge erfolgt voll automatisiert.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit &Charge und glauben, dass wir damit EMobilität für Endkunden und TankE-Netzwerkpartner noch attraktiver machen. Mit &Charge setzen wir auf den neuen Bonussystem Standard für E-Mobilität, den wir zukünftig auch für unser eigenes TankE chargE Business Produkt implementieren werden.“ – Michael Krystof, Geschäftsführer der TankE GmbH und Aggregator des TankE-Netzwerks

Wie das Start-Up zu verstehen gibt wird Energieversorger und Fahrstromanbieter RheinEnergie AG die Mehrwertdienste nutzen und seinen Kunden in der TankE NetzwerkApp aktivieren und zugänglich machen. Das Besondere daran ist, dass die RheinEnergie mit Ihrem Angebot „E-Paket aus einer Hand“ einen Rundum-Ansatz für ihre Kunden entwickelt hat. So bekommen Kunden, die sich im Konfigurator für eine Heim-TankE Wallbox oder einen Mobil-Komfort Ökostromtarif für das Laden zu Hause entscheiden, zusätzliches Kilometerguthaben gutgeschrieben. Dieses Guthaben kann anschließend für das öffentliche Laden im TankE-Netzwerk eingesetzt werden.

„Wir freuen uns mit der TankE einen starken Partner gewonnen zu haben. Die TankE zeichnet sich vor allem durch ein partnerschaftliches und kommunales Partnernetzwerk aus Stadtwerken und Kommunen aus. Diese langfristige Partnerschaft ist für uns äußerst spannend, da wir unsere Mehrwertdienste einem ganzen Ladenetzwerk mit unterschiedlichsten Fahrstromanbietern zugänglich machen können und so gemeinsam mit vereinten Kräften den Durchbruch der Elektromobilität vorantreiben können.“ – Simon Vogt, Mit-Gründer und CSO der &Charge GmbH

Quelle: &Charge – Pressemitteilung per Mail

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5 Antworten

  1. Kostenlos laden beim Parken vorm Supermarkt – eine gute Idee, sollte Nachahmer finden, dann wäre das Punktesammeln auch umweltfreundlich.

    Bei einer Einkaufsdauer von 30-60 Minuten dürfte der Akku geladen sein, entsprechende Ausstattung der Ladestation vorausgesetzt. Wenn die Summe des Einkaufs und die erzielbare Punktezahl bzw. Strommenge mit der benötigten übereinstimmt, dann wäre kein teuerer Strom aus anderen Ladestationen erforderlich.

    Für Langstreckenfahrer könnten die Hersteller ruhig gemeinsam ein Ladesäulennetz entlang der Autobahnen aufbauen. Die Ladesäulen könnte dann über eine Kundenkarte kostenlos genutzt werden, entsprechend der Bonuspunkte, die es für teuere Modelle und Ausstattungen, geordeter Extras und Werkstattbesuche gäbe.

    Und da die Lobbyisten ja gerne mit den Politikern „zusammenarbeiten“, gibt es sicher auch noch Subventionen dafür.

  2. Immer mehr Durcheinander bei den Ladestationenanbietern. Und dann noch angeblich kostenloses Laden? Wenn man 0,08 Euro je km vorher gefahrene km einspart und dann noch den Einkauf dazu rechnet, wo ist da die „große“ Ersparnis? Bin ich dann immer an den gleichen Supermarkt gebunden?… Und dann schon wieder irgendwelche Punkte sammeln. Die E-Auto Fahrer wollen vereinfachte zahlen und nicht immer komplizierter! Fast alle Ladestationen an Supermärkten sind kostenlos!

  3. @M. STEIN:
    Hier wäre der Gesetzesgeber gefragt, am Besten auf EU-Ebene, damit mit allen – zumindest allen gängigen – Ladekarten auch an allen Ladestationen geladen werden kann. Und es müsste ähnlich wie an Tankstellen ein weithin gut sichtbare Preisschild geben, damit die Ladewilligen schon von Weitem sehen wo sie günstig aufladen können.

    In Zukunft werden die Ladestationen in etwa so sein wie die heutigen Tankstellen für Benzin und Diesel – die Leute können dort aufladen, einkaufen und essen.

  4. Nachtrag:

    Die Lebensmittelmärkte und auch viele andere Waren- und Dienstleistingsanbieter könnten das kostenlose Laden natürlich als Kundenbindung nutzen. Und die kostenpflichtigen Ladestationen an den Autobahnen könnten Gutscheinpunkte auf den Ladekarten für die Raststätten vergeben. Es wird da zukünftig viele Verknüpfungspunkte und allgemein auch Konkurrenz unter den Ladestromanbietern geben, so dass sich die Preise marktwirtschaftlich auf niedrigem Niveau einpendeln.

  5. Wichtig ist, daß die E-Lader bei den vielen Ladesäulen, Karten und App’s noch durchblicken. Am einfachsten wäre es, wenn man an allen Ladesäulen mit der EC und/oder Kreditkarte zahlen könnte. Wer das als erstes einführt, wird am Ende der König der Ladesäulen sein.

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