Stetiges auf und ab: BYTON-CEO Daniel Kirchert verlässt das Start-Up

Copyright Abbildung(en): BYTON

Dieser Artikel wurde am 23. Oktober veröffentlicht; hat am 02. November ein Update erfahren

Ganz blickt man bei BYTON nicht mehr durch. Ein stetiges auf und ab zeichnet sich immer mehr bei dem einst so erfolgsversprechenden Start-Up aus China ab. Die neuste Entwicklung sei die Tatsache, dass BYTON-CEO Daniel Kirchert seine Koffer gepackt und das Unternehmen verlassen habe. Und dennoch scheint weiterhin Hoffnung zu bestehen, dass der M-BYTE auf die Straße kommt. Unter anderem aufgrund der Tatsache, dass Investoren weiterhin Interesse am E-Auto-Start-Up haben.

Zur Einordnung: Anfang Juli kam die Nachricht auf, dass das chinesische Elektroauto-Start-up Byton sich wegen Corona in einer finanziellen Schieflage befindet. Die Rede war hierbei von hunderten Mitarbeiter, welche weltweit in Kurzarbeit, hunderte weitere gar komplett beurlaubt sind. Zudem habe man den geplanten Verkaufsstart des M-Byteder in USA und Europa eigentlich im dritten Quartal dieses Jahres stattfinden sollte, auf 2021 verschoben. Doch damit noch nicht genug, der gesamte Betrieb sollte ab dem 01. Juli ein halbes Jahr lang eingestellt werden. Mittlerweile hieß es dann, dass es bereits ab September wieder weiter geht bei BYTON. Die Wahrheit scheint irgendwo dazwischen zu finden zu sein.

Sam Abuelsamid, Principal Auto Analyst bei Navigant Research, gab Anfang Juli noch zu verstehen, dass es möglich sei, dass ein großes chinesisches Unternehmen sich bei Byton einkauft und die Produktion doch noch startet. Eine fast voll funktionsfähige Fabrik spreche dafür, er selbst würde allerdings kein Geld drauf setzen. Mittlerweile wurde bekannt, dass Kirchert, der im Februar 2019 den Chefposten von Carsten Breitfeld übernommen hat, der zu Faraday Future gewechselt ist, ebenfalls von dannen zieht.

Dennoch gibt es Hoffnung, da potenzielle Investoren derzeit angeblich eine „Due Dilligence“-Prüfung durchführen. Hinter Byton stehen vorrangig chinesische Anteilseigner. Dazu gehören FAW, Nanjing Shengteng Automobile und der Batteriezellenhersteller CATL. Als möglicher Partner bei dem derzeitigen hin und her werden Gerüchte laut, dass Xpeng Motors – ein weiteres Start-Up aus China – seine Finger mit im Spiel haben soll. Diese haben allerdings den Sprung in die Serienproduktion bereits geschafft und könnten so auch das fast fertig entwickelten Byton M-Byte zur Serienreife überführen.

Update vom 02. November 2020

Vonseiten BYTON haben wir zu verstehen bekommen, dass Xpeng Motors derzeit keine Rolle spiele, wenn es darum geht den M-BYTE auf die Straße zu bringen. „Es gibt keine Gespräche zwischen BYTON und XPeng. Auch die Aussage, dass Nanjing Shengten Anteilseigner wäre, stimmt nicht. Shengten ist eine neu gegründete Firma, die als Entwickler des M-Byte zum Zug kommen könnte und später in BYTON integriert werden könnte“, so BYTON gegenüber Elektroauto-News.net.

Quelle: Automobilwoche – Investoren gesucht: Byton hofft noch (Bezahlschranke)

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