BYD und Toyota starten Batterie-Joint Venture in Shenzen

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Die beiden Autohersteller BYD und Toyota gaben bekannt, ihr bereits im vergangenen Jahr angekündigtes Joint-Venture zur Erforschung und Entwicklung von Elektroauto-Batterien im Mai zu starten. Das neue chinesisch-japanische Unternehmen heißt demnach BYD Toyota EV Technology in ist in Shenzen im Nordosten Chinas beheimatet. Geplant ist, gut 300 Arbeitsplätze innerhalb des Joint Ventures zu schaffen. Hirohisa Kishi von Toyota wird als Vorsitzender, Zhao Binggen von BYD als Chief Executive Officer (CEO) fungieren.

In Zusammenarbeit von Ingenieuren von BYD und Toyota unter einem Dach wollen wir Elektroautos entwickeln, die eine überlegene Leistung aufweisen und die Bedürfnisse der Kunden in China erfüllen“, sagt Hirohisa Kishi, Vorsitzender BYD Toyota EV Technology. „Unsere Vision ist es, einen zukünftigen kundenorientierten Mobilitätsstil und eine in sich harmonische Gesellschaft für Mensch und Natur zu schaffen“, sagt der neu ernannte CEO Zhao Binggen. Das Joint Venture setze sich für die Förderung und Verbreitung hochwertiger Technologien ein, damit die Herstellung von Elektroauto-Batterien umweltfreundlicher, sicherer, komfortabler und intelligenter wird.

BYD und Toyota wollen ihre Kräfte bündeln, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, so die beiden Partner in einer aktuellen Mitteilung. Sie wollen Elektroautos erforschen und entwickeln, welche eine breite Kundenbasis ansprechen und somit auch dazu beitragen, die Umweltauswirkungen der Mobilität in China zu verbessern.

In einer gemeinsamen Vereinbarung hatten die Unternehmen bereits Mitte 2019 angekündigt, gemeinsam zwei Fahrzeugtypen entwickeln zu wollen – Limousinen und SUVs. Die Modelle sollen unter der Marke Toyota angeboten werden und in den kommenden Jahren in China auf den Markt kommen.

Quelle: Toyota — Pressemitteilung vom 02.04.2020

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Was erforschen die denn jetzt?
Akkupacks oder Zellen?
Nachdem sie schon wieder verbreiten, dass sie 2 gemeinsame Fahrzeuge entwickeln wollen, glaube ich eher an Akkupacks.

Der hier zitierte Text ist – wie häufig in diesen Zeiten – sehr blumig aber inhaltsarm.

Na ja, BYD baut heuer noch erstmals die „neuen Eisenphosphatzellen“ in den ersten PkW. Diese Zellen werden bereits in größeren Fahrzeugen verbaut, sind mit den Leistungsdaten von früher kaum noch vergleichbar und haben gegenüber Lithiumion zwar noch einen Gewichtsnachteil von 20-30%, aber ansonsten riesige Vorteile (Ladestrapazierfähigkeit und damit verbundener Temperaturunempfindlichkeit mit entsprechender Langlebigkeit). Tesla stellt vermutlich die Zellen ebenfalls vor, allerdings mit neuen Elektroden – der Batterieday wird auf jeden Fall ein Paukenschlag, der die ganze Elektrowelt heuer ins wankten bringt.
Ich gehe also davon aus, dass BYD-Toyota Beides durchaus erfolgreich in Angriff nehmen wird. Erwähnter neuer Batteriepack von BYD hat zwar noch ein höheres Leistungsgewicht gegenüber Lithiumionen, aber bereits ein kleineres Leistungsvolumen. Bereits ab Mitte des Jahres, gehts schlag auf Schlag – deutsche Hersteller haben da vermutlich auch weiterhin leider nichts zu entgegenzusetzen – geht viel zu schnell für unsere Massenhersteller.

Nach wie vor vermisse ich bei der Diskussion über neue Batterien deren Energiedichte (Wh/kg) und Batteriepreis pro kWh.

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