Buick Electra: Elektro-Crossover-Concept auf neuer E-Auto-Plattform und Ultium-Batterien

Buick Electra

Copyright Abbildung(en): Buick / General Motors

Electra, auf diesen Namen hört das vergangene Woche vorgestellte rein elektrische Konzeptfahrzeug von Buick, welches einen ersten Ausblick auf die elektrische Zukunft der Marke ermöglicht. Der Elektro-Crossover wird auf der neuen, dezidierten Elektroauto-Plattform von General Motors aufbauen. Das modulare Antriebssystem ist das Herzstück der Elektrifizierungs-Strategie von GM. Des Weiteren setzt der Buick Electra auf die in der Plattform verbauten Ultium-Batterien von GM.

General Motors ist es mit der eigenen Plattform gelungen eine Vielzahl von Fahrzeugtypen abzubilden. So reichen die möglichen Konfigurationen von 50 bis 200 kWh Akkukapazität. Reichweiten von bis zu 650 Kilometern seien möglich. Die selbst entwickelten Motoren können als Front-, Hinterrad- oder Allradantrieb ausgelegt werden und sollen künftige GM-Stromer in gut drei Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Des Weiteren sei es so, dass die E-Autos mit Ultium-Batterien mit bis zu 200 kW schnellladefähig sind, wenn sie als 400-Volt-System ausgelegt sind. Für große SUV und Pick-ups plant GM ein 800-Volt-System, mit dem die Akkus mit bis zu 350 kW geladen werden können.

Buick / General Motors

Buick hat seine Electra am oberen Ende des Möglichen der Ultium-Plattform eingeordnet. So soll die Reichweite des Stromers bei bis zu 660 k liegen. Hinsichtlich der Leistung des Stromers setzt man auf zwei E-Motoren, je einer pro Achse, damit Allradantrieb und einer Gesamtleistung von maximal 435 kW. Damit soll es rein theoretisch von 0 auf 100 km/h in 4,3 Sekunden gehen. Wobei es sich fairerweise um reine Theorie handelt, da das E-Auto derzeit nur als Studie existiert.

„Heute haben Buicks innovatives Denken und seine Vorstellung von zukünftiger intelligenter Mobilität mit der Electra die nächste Stufe erreicht. Ich bin zuversichtlich, dass die auf dem Electra reflektierten ästhetischen und technologischen Innovationen letztendlich dazu beitragen werden, die Erwartungen der Verbraucher zurückzusetzen, so wie es alle früheren Buick-Konzepte getan haben.“ – Sam Basile, Executive Vice President von SAIC-GM

Auch optisch präsentiert sich der Stromer sehr futuristisch: frei schwebende Sitze, ein frei schwebendes Armaturenbrett mit einem gebogenen Display sowie ein minimalistisches Lenkrad, sprechen für sich. Und dennoch gibt GM zu verstehen, dass der Gran Turismo einen Ausblick auf Buicks Designsprache der nächsten Generation für Elektrofahrzeuge geben soll. Und wer weiß, eventuell kommt es wie beim Polestar Precept und aus dem Konzept wird doch ein Serienfahrzeug.

Buick / General Motors

Quelle: Electrive.net – Buick zeigt erstes Ultium-BEV für China

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Wer braucht nach 3 Sekunden 100km/h, wer braucht 435kW (592PS)? Bei solchen Leistungen ist die Feinstaubbelastung des Reifenabriebs höher als die Feinstaubbelastung eines Verbrennungsmotors.
Solche Autos fahren nur Leute wie Trump. Lasst den GM bitte in USA, die haben aus ihren riesigen Waldbränden und Hurrikans immer noch nichts gelernt.

GM hat Saab (einem Hersteller der im GM-Konzern solche E-PKW nun bauen könnte) in den Konkurs getrieben. Was soll man von einer solchen Marke erwarten? Protzige PKW wie dieser Buick mit 592 PS, in 3 Sek. von 0 auf 100 Km/h? Die urbane Zukunft liegt bei PKWs auf E-Basis die nicht mehr viel Parkraum wegnehmen, weil sie eh an den Stadtrand in riesige Parkhäuser verdrängt werden, von denen man mit dem (E)Fahrrad, E-Roller oder der E-Strassenbahn in die Innenstadt kommt (zur Arbeit, zum Einkaufen). Wo ist bei dem der Gepäckraum? Wo kann man seinen Einkauf unterbringen?

Von der Masse oder Leistung stark überdimensionierte Fahrzeuge ist ein grundsätzliches Problem. Auch Elektroautos machen da keine Ausnahme. Allerdings gibt es diese Fahrzeuge schon länger. Jetzt, wo derartige Fahrzeuge auch als Elektroauto angeboten werden, fällt auf, dass diese Fahrzeuge nicht ökonomisch sind. Der Reifenabrieb ist dabei nicht das Problem.
Meines Erachtens sollte der Gesetztgeber bei derartigen Fahrzeugen, unabhängig von der Antriebstechnologie, die KFZ-Steuer überproportional erhöhen. Wer braucht ein Monstertruck als PKW? Diesen Fahrzeugen dürfen keine Betriebserlaubniss erhalten.

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