BRABUS Ultimate E Facelift: Der ultimative Elektro-Stadtsportwagen?

BRABUS Ultimate E Facelift: Der ultimative Elektro-Stadtsportwagen?

Copyright Abbildung(en): BRABUS

BRABUS verleiht bereits seit über 40 Jahren den Fahrzeugen von Mercedes-Benz Automobile noch mehr Power und Einzigartigkeit. Bereits im März 2020 konnten wir die Veredlung des Mercedes EQC 400 4MATIC aufzeigen. Mit der das Unternehmen definitiv in der Neuzeit angekommen ist und sich dem ersten EQ-Stromer des Unternehmens angenommen hat. Auf Basis des überarbeiteten smart EQ fortwo cabrio des Modelljahrs 2020 bringt der Fahrzeugtuner den BRABUS Ultimate E Facelift auf die Straße und setzt die Tradition von mehreren Generationen exklusiver BRABUS Supercars auf Basis der smart fortwo Modelle fort.

BRABUS hat zunächst in puncto Leistung an verschiedenen Stellschrauben gedreht, um den E-Motor auf 68 kW / 92 PS in seiner Leistung zu steigern. Im sportlichsten der vier verschiedenen Fahrmodi beschleunigt der exklusive Zweisitzer in nur 10,9 Sekunden von 0 – 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h begrenzt. Intern als “Pocket Rocket” bekannt überzeugt der kompakte Stromer aber nicht nur durch seinen dynamischen Antrieb, sondern auch durch sein neu erdachtes Design.

BRABUS

Die neu gestalteten BRABUS Frontschürze verleiht dem Zweisitzer zusammen mit den 18 Zoll großen Schmiederädern ein besonders aufregendes Design. Ebenso extravagant ist das Cockpit mit dem luxuriösen BRABUS fine leather Interieur. Auf die Straße kommt der Stromer ab 58.845 Euro – der Preis wurde hier noch inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer angeboten. Für das Tuning des Stromers setzt das Unternehmen auf das Know-how von BRABUS ZERO EMISSION, dem 2008 gestarteten Unternehmensbereich, der sich seither mit der Entwicklung von alternativen Antriebskonzepten beschäftigt.

Dies führt unter anderem dazu, dass der getunte smart auf einen „Fahrspaßschalter“ im Cockpit zurückgreifen lässt. Dieser ermöglicht es dem Fahrer, zwischen vier verschiedenen Fahrmodi zu wählen.

  • Level 1 entspricht dem serienmäßigen Elektromotor des aktuellen smart EQ fortwo.
  • Level 2 – „Eco“ – verstärkt die Rekuperation, womit der Zweisitzer, wenn man vom Gas geht, deutlich stärker abbremst als in der Serie.
  • Level 3 – steht für „Sport“. Damit reagiert das Fahrpedal spontaner und die Rekuperation wird auf Serienniveau zurückgenommen.
  • Level 4 – hier entfesselt der Stromer maximale Dynamik: Die Spitzenleistung wird auf 68 kW / 92 PS gesteigert, das maximale Drehmoment wächst auf 180 Nm an, stolze 20 Nm mehr als in der Serie. Der Fahrer freut sich in diesem Modus nicht nur über den noch lebhafteren Elektroantrieb, sondern zusätzlich auch über das noch direktere Ansprechen des Fahrpedals.

BRABUS gibt ebenfalls zu verstehen, dass die  Fahrleistungen der Bestimmung als exklusiver Stadtsportwagen mühelos gerecht werden. Neben der beeindruckenden Performance auf der Straße bietet der exklusive Stadtsportwagen auch, da CO2-neutral, höchste Umweltverträglichkeit. Seiner Bestimmung als agiler City-Flitzer folgend erreicht der BRABUS Ultimate E Facelift mit einer Batterieladung, je nach Fahrweise, eine Reichweite von bis zu 125 Kilometern.

BRABUS

Die Frage, ob man ein solches E-Auto überhaupt auf der Straße sehen muss, im Sinne der Nachhaltigkeit, bleibt zu stellen. Persönlich bin ich allerdings der Meinung, dass ich lieber eine E-Alternative von BRABUS auf der Straße sehe, als einen vergleichbaren Verbrenner.

Quelle: BRABUS – Pressemitteilung vom 14. September 2020

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7 Antworten

  1. Wer in einer Region mit Winter und bergiger Topographie lebt, weiss über die effektive Reichweite vom Smart und dessen absoluten Unbrauchbarkeit, selbst als Zweitwagen. Das noch zu toppen mit einem Brabuspaket gehört einfach nur verboten, bzw. von Verbrauchern durch absoluten Konsumverzicht abgestraft. Anscheinend gibt es immer noch Manager, die glauben sie können die Kunden verar….

    1. Top-Manager heißen so, weil sie ihren Kopf in den Wolken haben. Und der Preis von fast 59K€ ist für sie ein Bruchteil eines Jahresbonus. Otto Normalverdiener staunt allenfalls Bauklötze oder wendet sich kopfschüttelnd ab. Berichte über solche Perlen gehören besser in ein High-Society-Magazin. Zumal es keine Innovation ist, die hier extravagant herausgeputzt wird.

  2. Tja, Kleider machen Leute und alte Namen vom Autobau her ergeben Renaissance. Glaubt man. Also bei Borgward war dies schon mal nicht der Fall. Schon bevor Opel den Ralley Kadett brachte, kitzelte Brabbus beim englischen GM Ableger, dem Vauxhall Viva, einige PS mehr hervor. So hatte man gegen die schnellen kleinen BMW s etwas Gleichwertiges auf der Autobahn. Nur hielten die Englischen nicht lange. Zu jener Zeit war 160 Km/h Ende der Fahnenstange, sowohl beim 404 er von Peugeot als auch dem Kapitän von Opel. Der 122 er von Volvo drehte aber durch seinen langen 5. Gang auf 180 hoch.

  3. Also – ich weiß ja nicht aus welchem Jahrzehnt dieser Pressetext stammen soll -> hier wird ja mit Supersport Synonymen geradezu inflationär um sich geschmissen.

    Über 10s auf 100 ziehen in der heutigen BEV Szene wahrlich nicht mehr die Wurst vom Brot.

    Und der Preis…Alter, geht´s noch ?!?

  4. Ich schätze, die besten Zeiten für Brabus (und auch die meisten anderen “Fossil”-Autotuner) sind schon vorbei. Ein paar Kunden, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld und die vor allem auch nicht wissen welche Alternativen sie für dieses Geld erhalten könnten werden sich aber vermutlich schon noch eine Zeit lang finden.

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