BMWs Tesla Roadster-Konkurrent wird nicht auf die Straße kommen

Copyright Abbildung(en): BMW AG

BMW hat Berichten zufolge beschlossen, den BMW Vision M NEXT, welcher einen Ausblick auf die elektrifizierte Zukunft der Marke BMW M gab einzustellen. Einem Elektroauto aus dem Hause BMW, welches es mit dem neuen Tesla Roadster hätte aufnehmen können. Erst im vergangenen Sommer wurde das Konzeptfahrzeug vorgestellt, welches als eine einnehmende Kombination von Design und Fahrerlebnis verknüpft mit der sportlichen BMW Historie mit den Möglichkeiten der Zukunft präsentiert wurde.

“Der BMW Vision M NEXT ist ein progressiver Hybrid-Sportwagen, der sowohl in seinem Auftreten als auch in der Interaktion ein sehr klares und selbstbewusstes Statement setzt”, so Domagoj Dukec, Leiter Design BMW im Juni 2019. Damals wurde der Vision M NEXT noch als reiner Plug-In-Hybrid vorgestellt, welcher inspiriert vom ikonischen BMW Turbo und dem innovativen Plug-in-Hybrid BMW i8, Designelemente wie die flache, keilförmige Silhouette, die Flügeltüren und das auffällige Farbkonzept aufgriff und sie zukunftsweisend interpretierte.

Kurz darauf wurde Gerüchte laut, dass auf Grundlage des PHEV eine vollelektrische Alternative, als Konkurrent zum Tesla Roadster auf die Straße kommen sollte. Berichte aus deutschen Medien und dem BMW-Blog lassen jedoch vermuten, dass der Autohersteller das Supercar-Programm aufgegeben hat:

„Sowohl unseren eigenen Quellen bei BMW als auch der deutschen Publikation Manager-Magazin zufolge wurde der M NEXT abgesagt, und zwar schon seit einiger Zeit. BMW hat dies zwar nicht öffentlich bekannt gegeben, aber wir gehen davon aus, dass es legitim ist und dass das futuristische Hybrid-Supercar-Projekt nicht mehr existiert.“

Man darf davon ausgehen, dass die Gründe für die Aufgabe des M NEXT-Projekts vor allem in den hohen Kosten und dem vergleichsweise geringen Absatzvolumen zu finden sind. Für die Straße wäre der BMW Vision M NEXT ein vorzeigbares Supercar, welches die Möglichkeiten von BMW in einem ganz anderen Licht darstellen könnte. Auf der anderen Seite wäre der Absatz in einem solch hochpreisigen Segment wahrscheinlich so gering, dass in Zeiten der Krise keine Rechtfertigung für diese immensen Ausgaben vorhanden ist.

Die Elektrifizierung des eigenen Portfolios will BMW kurz- bis mittelfristig wie bisher geplant angehen: Der BMW i3 bleibt weiterhin Bestandteil des E-Mobilitätsportfolio des Herstellers, Ende 2019 startete im Werk Oxford die Produktion des vollelektrischen MINI Cooper SE. 2020 folgt im Werk im chinesischen Shenyang der BMW iX3 und 2021 dann der BMW iNEXT sowie der BMW i4, die in Dingolfing beziehungsweise im Werk München gefertigt werden.

Quelle: electrek.co – BMW cancels its Tesla Roadster-competitor in the electric supercar segment

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Schick und sinnlos.
Aber immerhin kam die Erkenntniss, wenn auch spät.
Corona hat wohl hauch sein Gutes.

Das Fahrzeug wird nicht gebaut, weil es niemals mit dem Tesla Roadster konkurrieren könnte. Es ist besser, das Projekt einzustellen, als sich rettungslos zu blamieren!

Ich sage es immer wieder: In Deutschland hat man keine Visionen mehr

Den Kommentatoren kann ich mich anschließen, zudem wäre BMW ohne den Mini längst vom Markt verschwunden. Bin auf die ersten Test vom E-Mini gespannt.
Der E-Techniker (E-Smart für die Stadt, Tesla Model S für die Strecke)

Bye bye BMW. Kein Mut, keine Vision, Realitätsverlust. Überteuerte Autopanzer. Das wars dann wohl.

Die negative Art hier BMW verbal nieder zu machen ist Erbärmlich , ist das die neue Tugend des deutschen Michel ,
Echt traurig sowas

Bin kein Autoinsider, aber ich gehe davon aus, daß BMW sich auf die wichtigen Modelle konzentriert und diese auch Zeitnah mit der richtigen Technik bringen wird. Was zählt sich Stückzahlen nicht einzelne Vorzeigeprojekte. Fahr seit drei Wochen ein BEV. Da es derzeit kein vergleichbares deutsches BEV gibt das eine Hängerkupplung für einen Radträger hat eben aus dem asiatischen Raum.
Verbrauch zwischen 12,5 KWh/100km und 16 KWh / 100km. Dies entspricht ohne Ladeverluste 1,3 ltr/100km und 1,6 ltr/100km Diesel. Da ich PV oder grünen Strom lade ist das für mich sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Wir leben derzeit in einer Űbetgangsphase, so daß es mehrere Techniken geben wird. Es wird ähnlich VHS und Betamax die vermutlich bessere Technik sich durchsetzen.

Typisch BMW, etwas Anfangen und NIX fertig machen! Siehe F1 – Kein WM Titel, siehe MotoGP – dasselbe, siehe E-AUtos – der i3 war ein Unfall und es kommt ja NIX nach!

Schade, aber hab auch nichts anderes erwartet. Tesla ist also weiterhin meilenweit voraus. Ich finde es schade das wir das hier in Europa nicht so gut auf die Reihe bekommen. Schaut mal auf meiner Website vorbei wenn ihr Interesse an Autohandel habt. LG Daniel

Die deutschen Hersteller könnten wenn sie nur wollten!
An alle die meinen Tesla sei allen überlegen, ich selbst fahre das Model S, aber nur die Reichweite und die Ladeinfrastruktur ist stimmig und nicht zu schlagen, das unterschreibe ich. Ich werde auch weiter Model S fahren, aber der so geliebte Autopilot ist gar nicht so gut, da war meine E-Klasse wirklich erheblich besser. Die „Phantom“-bremsungen gehen einem richtig auf die Nerven! Keine Schilderkennung, der würde mit 150km/h durch eine Baustelle donnern (auch hier der Benz besser). Der Wendekreis ist eine Zumutung. Bei so vielen Kameras im Auto frage ich mich warum kein 360° Blickwinkel zum Einparken realisiert wird (ist eine tolle Sache beim Einparken mit hohen Bordsteinkanten). Die Klimasitze mit Massagefunktion waren im Benz sehr angenehm, bei dem Preis sollte das eigentlich alles möglich sein, von mir aus als Option bestellbar.
Der E-Techniker (E-Smart für die Stadt, Tesla Model S für die Strecke)

Der i8 war seiner Zeit nicht voraus. Ein Elektromotor mit einem Motorrad Motor als Range-Extender und Verstärker ist Unsinn. Deswegen hat er sich auch kaum verkauft. Das Problem ist, das BMW als einziger deutsche Hersteller die Zeit vollkommen verschlafen hat. Auch Mercedes ist hier nicht besser. Der EQC verliert im Test gegen den Audi und den Tesla schockierend. So wird BMW nicht überleben können. Ich prophezeihe einmal, dass BMW als erster deutsche Hersteller in die Pleite geht. Es sei denn, es findet sich ein chinesischer Investor. Mercedes, denke ich, wird von Geely übernommen, die ja schon Anteile halten.

Das ganze wird immer offensichtlicher zu einer einzigen peinlichen Tragödie. Statt innovativ zu agieren wird versucht die Konkurrenz lächerlich und unfähig darzustellen. Daneben wird lobbyiert was das Zeug hält um die Verbrenner am leben zu halten. Dazu ist sogar die weltweite Pandemie gerade recht. Es ist zum verzweifeln.

Der Prototyp der die Zukunft zeigen soll wird eingestellt. Würde man etwas böser denken, könnte der Prototyp also durchaus BMWs Zukunft zeigen!

Pleite gehen tun se nich, da sorgt scho die Politich dafür, das noch n guts Stüchle Kuchen abfällt. ;-)
Vom Vorsprung durch Technik (Audi), zum Hinterherläufer. Wir Deutschen sind sowas von satt und träge geworden.
Mal schaun wo’s unere Autobauer hieführt.
Bleibt schö gsund und geniest die Lockerungen solang’s geht.

Schade.Ich heute zufällig einen BMW I8 gesehen.Ein wirklich geniales Auto.
Es hätte BMW sicher gut gestanden mal wieder was Aufregendes und innovatives zu bauen.
Zur ständig hergeredeten uneinholbaren Überlegenheit von Tesla kann ich nur empfehlen einmal den Vergleichstest mit dem Porsche Taycan
anzusehen.Der Tesla ist sicher ein sehr gutes Auto aber gegen den Porsche ist er in jeder Disziplin bis auf den Verbrauch dermassen abgestunken dass er gegen den Porsche wie ein alter Opel wirkte.
Es ist viel anspruchsvoller einen guten Verbennungsmotor zu bauen als einen guten E-Antrieb.
Das kann jeder futschi kutschi in China.Ausserdem kann man sowas in absehbarer Zeit für ein paar Kröten aus dem Bosch und Co. Katalog kaufen.
Die besten weitaus Verbrennungsmotoren werden immer noch in Europa und Japan gebaut.
Allerdings wird es sie wohl nicht mehr allzu lange geben.

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