BMW Landshut für BMW iNEXT von großer Bedeutung

BMW Landshut für BMW iNEXT von großer Bedeutung

Copyright Abbildung(en): BMW AG

Die BMW Group beschleunigt ihren Hochlauf der E-Mobilität und will mit ihrer Produktion Maßstäbe bei der Transformation der Industrie setzen. Im Kompetenzzentrum in Dingolfing produziert man auf acht Produktionslinien E-Antriebskomponenten, also Batteriemodule, Hochvoltbatterien und Elektromotoren, um damit ihre elektrifizierten Fahrzeuge auszustatten. Aber auch dem Werk Landshut kommt eine wichtige Rolle Zuteil, um die automobile Zukunft voranzutreiben.

Im Werk Landshut von BMW wird dem BMW iNEXT, der ab 2021 in Dingolfing vom Band laufen wird, mit wichtigen Hightech-Komponenten sein Gesicht geben. Der BMW iNEXT ist das erste vollelektrische und für hochautomatisiertes Fahren vorbereitete Serienfahrzeug der BMW Group und erhält vom Werk Landshut seine innovative Niere – das “Auge”. Der Automobilhersteller gab in einer entsprechenden Mitteilung zu verstehen, dass gerade diese technologisch komplexe Niere essentiell für das hochautomatisierte Fahren sei.

Denn die Niere erlaubt in der Fahrzeugfront die Integration von Kameratechnik, Radarfunktion und weiterer Sensorik für hochentwickelte Fahrerassistenzsysteme. Mehr als fünfzig Millionen Euro werden investiert, um innovative Bauteile für den BMW iNEXT und weitere künftige Fahrzeugmodelle zu fertigen. Ein Zeichen dafür, dass BMW in der Tat auf deutsche Standorte setzt, bei der eigenen E-Offensive.

“Die Mobilität der Zukunft ist neben dem hochautomatisierten Fahren geprägt von Elektromobilität und Vernetzung – für all das steht der BMW iNEXT und für all das stehen Landshut und die BMW Group in Niederbayern.” – Dr. Andreas Wendt, Vorstandsmitglied BMW Group

Der stellvertretende Ministerpräsident von Bayern Aiwanger lobte die Stärke und Präsenz der BMW Group in Ostbayern: „Das Zukunftsprojekt BMW iNEXT unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung der Automobilindustrie und des Fahrzeugbaus in der Region. Der Freistaat ist stolz, dass dieses maßgebliche Kapitel der Branche hier vor Ort aufgeschlagen wird.“

von links: Hubert Aiwanger (stellvertretender Ministerpräsident von Bayern und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie) und Dr. Andreas Wendt (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Einkauf und Lieferantennetzwerk) | BMW AG

BMW gibt zudem zu verstehen, dass die iNEXT-Niere nicht nur in Landshut gefertigt werde, sonder dort im Landshuter Leichtbau- und Technologiezentrum (LuTZ) auch entwickelt wurde. Sie sei nicht weniger als ein Sinnbild für die Transformation der Branche: Aus dem markenprägenden Kühlergrill wird im BMW iNEXT eine multifunktionale, innovative Hightech-Konstruktion. Neben der Niere stellt das Werk Landshut auch weitere innovative Bauteile für das Cockpit und den Elektroantrieb des iNEXT her, zudem Strukturbauteile aus Karbonfaser-Verbundstoffen wie zum Beispiel CFK.

Das Gehäuse des künftigen E-Antriebs entstammt ebenfalls der dortigen Leichtmetallgießerei, für dessen Fertigung das weltweit einzigartige Injector-Casting-Gussverfahren (ICA) entwickelt wurde. Der E-Antrieb des BMW iNEXT kommt dabei ohne seltene Erden aus.

“Als hauseigene Komponentenfertigung haben wir mit dem Leichtbau- und Technologiezentrum hier am Standort einen echten Vorteil gegenüber unseren Wettbewerbern. Wir haben Industrialisierungs-Kompetenzen, können strategisch wichtige Neuheiten selbst entwickeln und gleichzeitig externe Partner und Lieferanten verlässlich beurteilen”, so Dr. Wolfgang Blümlhuber, Einkauf und Lieferantennetzwerk der BMW AG, Bereichsleiter Technologie Fahrdynamik und Leichtmetallguss.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 22. Juli 2020

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