BMW iNEXT meistert extreme Belastungen durch Hitze, Sonne und Staub

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Bekanntermaßen investiert der Autohersteller BMW für die Produktion des iNEXT rund 400 Millionen Euro in das Dingolfinger Fahrzeugwerk. Einen Blick darauf, wie die Prototypen des künftigen Elektro-Flaggschiff BMW iNEXT entstehen durften wir bereits riskieren. Wie sich diese Prototypen bei extremen Belastungen durch Hitze, Sonne und Staub wurde uns nun aufgezeigt. Nach den intensiven Testläufen in klirrender Kälte am Polarkreis folgt nun das Kontrastprogramm in der Kalahari im südlichen Afrika.

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Für den BMW iNEXT bedeutetet dieses Testprogramm einen weiteren Schritt in Richtung Serienreife. Das künftige Elektro-Flagschiff der Marke muss dabei sowohl Antriebs- und Fahrwerkskomponenten, als auch Karosserie, Interieur, Fahrerassistenzsysteme und Vernetzungstechnologie hinsichtlich Funktionssicherheit, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit testen. Unter schwierigsten Bedingungen.

Die Serienausführung des BMW iNEXT soll von 2021 an im BMW Werk Dingolfing produziert werden. Das neue Technologie-Flaggschiff von BMW integriert die in der Unternehmensstrategie NUMBER ONE > NEXT definierten Zukunftsthemen Automatisiertes Fahren, Connectivity, Elektrifizierung und Services (ACES) in einem Fahrzeug. Wie jedes neue BMW Modell führt auch ihn der Weg zur Serienreife auf das Erprobungsgelände der BMW Group im südfranzösischen Miramas, über die Nürburgring-Nordschleife und anderen Rennstrecken, ins Wintertestzentrum im schwedischen Arjeplog sowie in Wüstenregionen mit besonders großer Hitze und Trockenheit.

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Dabei gilt es für alle Modelle innerhalb kürzester Zeit alle Herausforderungen, die der Alltagsverkehr für ein Automobil im Laufe vieler Jahre bereithalten könnte, zu testen und zu meistern. Erfahrene Entwickler und leistungsfähige Messtechnik an Bord messen hierzu jede Reaktion des Fahrzeugs auf unterschiedlichste Witterungsumstände, Fahrbahnverhältnisse und sonstige Einflüsse. Die Erkenntnisse aus diesen Tests fließen dann in die späteren Serienmodelle ein, um dem Fahrer lange Freude an seinem E-Fahrzeug zu ermöglichen.

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Für die Entwicklungsingenieure bieten die Erprobungsfahrten durch die Wüsten- und Savannenregion im Nordwesten Südafrikas ideale Möglichkeiten, die Antriebs- und Fahrwerkskomponenten unter extremen Bedingungen zu testen und aufeinander abzustimmen. Der zwischen Sanddünen, Schotterstrecken und Offroad-Passagen wechselnde Untergrund stellt dabei auch den intelligenten Allradantrieb des BMW iNEXT auf eine besonders anspruchsvolle Probe.

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Dabei gilt es zu beachten, dass dort Temperaturen herrschen, die jeden Mobiltelefon-Akku dazu bewegen, sich in Windeseile zu entladen. Beim BMW iNEXT wird dies durch das integrierte Kühlkonzept für die Hochvoltbatterie, den Elektromotor und die Leistungselektronik verhindert. Auch die mit Wärmepumpen-Technologie arbeitende Klimatisierung des Innenraums, ihre Steuerung sowie alle weiteren Bestandteile der Bordelektronik werden den Strapazen des Wüstenklimas ausgesetzt, um den Beweis für ihre Serienreife anzutreten.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 27. Februar 2020

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7 Antworten

  1. Sicher ist der Premium-Markt – wie schon in der Vergangenheit – ein lukratives Geschäft.
    Aber zu viele konzentrieren sich hauptsächlich auf dieses Segment und der Markt dafür ist nicht groß genug. Das wird wohl einige Hersteller in das Verderben stürzen …
    Außerdem wird mit diesen Fahrzeugen das ursprüngliche Anliegen, ökologisch nachhaltig zu sein, NICHT erreicht.

  2. Punkt 1 SUV einer von vielen. Da kräht kein Hahn danach.
    Punkt 2 Da baut ein Hersteller schon ewig Autos und braucht immernoch Testfahrten durch alle Klimazonen? Wo es doch sooooo einfach ist ein Elektrofahrzeug zu bauen? Ich glaube das nicht nur BMW den Zug verpasst hat…

    1. Perfekt! Ich gehe davon aus, dass BMW wissen sollte worauf man bei Bau eines Autos schauen sollte. Akkupacks kann man auch im Klimaraum testen. Hier geht es wahrscheinlich einmal mehr darum den Kunden vorzugauckeln, dass BMW bald etwas liefern wird. Einen verlorenen Kunden gewinnt man halt selten zurück – mich zum Beispiel. Bin vor 30 Jahren mal BMW gefahren und habe seither sehr viel Geld gespart. Mit überteuerten PS Boliden kommt man heute nicht mehr schneller von A nach B. Man steht auch nicht bequemer im Stau.
      Innovation sieht wirklich anders aus

  3. Schone Proportionen und überzeugende Technik!
    Ich denke der iNext hat das Potential für großen Erfolg, besonders wenn er preislich in der Region der beliebten Dienstwagen fällt.

  4. Ich bin mal gespannt welcher Autohersteller Ende des Jahres die höchsten CO2-Strafen zahlt.
    Klar wird das ein tolles Auto aber ob man damit die CO2-Flottenziele erreicht ist fraglich.

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