BMW-CEO: “Elektromobilität ist für BMW eine technologische Selbstverständlichkeit”

BMW-CEO:

Copyright Abbildung(en): VanderWolf Images / Shutterstock.com

Durch die Umstellung auf Elektroautos werden bis 2030 satte 410.000 Jobs in der Automobilindustrie wegfallen. So die Horrormeldung vergangener Wochen – wir hatten zwischenzeitlich über den Wahrheitsgehalt der Aussage aufgeklärt. Die Berliner Morgenpost nimmt diese Zahlen dennoch zum Anlass, um ins Gespräch mit BMW Vorstandschef Oliver Zipse einzusteigen. Sorgen mache sich dieser jedoch keine, über den Wandel hin zur E-Mobilität.

BMW über E-Mobilität: “Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht”

“Wir wissen seit Jahren, dass der Hochlauf der E-Mobilität Veränderungen mit sich bringt – und wir haben uns rechtzeitig vorbereitet. Unsere Werke sind für die E-Mobilität befähigt, wir haben bereits Tausende Mitarbeiter zu dem Thema qualifiziert und wir entwickeln und fertigen zum Beispiel unsere E-Maschinen selber”, so Zipse gegenüber der Zeitung. Des Weiteren sei es so, dass Transformation nicht über Nacht passiere. Vielmehr sei es eine “unternehmerische Aufgabe, diesen Übergang erfolgreich zu gestalten. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht”, wie der Vorstandschef von BMW zu verstehen gibt.

Laut dem Vorsitzenden des Vorstands der BMW AG – im Dezember 2019 – fahre man bereits an der Spitze der E-Mobilität. So sei geplant, dass man bis Ende 2021 insgesamt eine Million elektrifizierte Fahrzeuge auf die Straße gebracht haben will. Ein Ziel, welches Zipse Mitte Dezember 2019 erneut bekräftigt. Anlass hierfür sind die 500.000 elektrifizierten Fahrzeuge, welche man bisher auf die Straße gebracht habe. Wettbewerbe hingegen haben sich bisher nur mit Ankündigen überboten.

Dies sei laut Zipse auch der Grund dafür, dass man in “diesem Bereich auch einen höheren Marktanteil als alle anderen deutschen Premiumhersteller zusammen” habe. “Und wir machen weiter Tempo. Jetzt gelten die verschärften CO-Ziele, zu denen wir uns glasklar bekannt haben. Wir werden ja sehen, wer die Werte erreicht und wer nicht”, so der Vorstandschef weiter. Aber er gibt auch zu verstehen, dass es um viel mehr als den Hochlauf einer einzelnen Antriebstechnologie gehe. “Auch wenn in der Öffentlichkeit derzeit alles auf die rein batterieelektrische Mobilität schaut.”

Kunde bekommt die “Power of Choice”

Der Kunde muss die Wahl haben und sich ohne Kompromisse für E-Mobilität entscheiden zu können, wie Zipse der Berliner Morgenpost zu verstehen gibt. Daher biete BMW dem Kunden die Wahlmöglichkeit zwischen den verschiedenen Antriebsarten – das bayrische Unternehmen nenne dies „Power of Choice“. In diesem Zusammenhang gibt er ebenfalls zu verstehen, dass es weiterhin Kunden geben wird, “für deren Fahrprofil der moderne Diesel der effizienteste Antrieb bleibt. Deswegen entwickeln wir auch unsere konventionellen Technologien weiter und reduzieren mit jeder neuen Motorengeneration Verbrauch und CO2-Emissionen deutlich. Auch dies trägt zur Erreichung der CO2-Ziele bei.”

Generell stehen alle Zeichen in Richtung Elektromobilität bei BMW, wie man zuletzt von Seiten des Unternehmens auf der IAA 2017 und im November 2018, als auch im Juni 2019 verkündete. Sowie mit der Elektrifizierung anderer Marken des Unternehmens zeigt. Ebenfalls sei der Ausbau der Infrastruktur ein entscheidender Faktor für den Erfolg der E-Mobilität – aber auch derjenige, bei dem es noch an vielen Stellen hakt. “Wir gehen hier bewusst in Vorleistung: Zum Beispiel installieren wir bis Ende 2021 gemeinsam mit Eon über 4000 Ladepunkte an unseren deutschen Standorten – alle mit Grünstrom betrieben. Aber nachhaltige Mobilität ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, da braucht es auch die Unterstützung aus der Politik, so die Forderung des BMW-CEO.

Bis 2023 plant die BMW Group, ihre Fahrzeugpalette auf 25 elektrifizierte Fahrzeuge auszubauen, davon mehr als die Hälfte vollelektrisch. Im Jahr 2021 werden in Europa voraussichtlich bereits ein Viertel der von der BMW Group abgesetzten Fahrzeuge elektrifiziert sein, 2025 bereits ein Drittel und 2030 die Hälfte. Schon heute reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage am Markt und beschleunigt den Produktionsausbau spürbar.

Quelle: Morgenpost – BMW-Chef: “Wir investieren Milliarden ins Auto der Zukunft”

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25 Antworten

    1. Fand ich auch eine äußerst witzige, oder eher traurige Stelle. Meine Bilder dazu im Kopf:
      Herr Manager, was möchten Sie als Fahrzeug das sie auch gerecht präsentiert?! Wir hätten den 7er als Diesel oder Hybrid, wenn sie ihn als reines Elektroauto haben wollen, auch kein Problem, er heißt dann halt i3…

    1. Wenn man Zitate aus dem Kontext reißt, sieht es tatsächlich merkwürdig aus. Zu dem “an der Spitze der E-Mobilität” fehlt nämlich das: “Dies sei auch der Grund dafür, dass man in ‘diesem Bereich auch einen höheren Marktanteil als alle anderen deutschen Premiumhersteller zusammen’ habe.
      Und das ist durchaus korrekt. Während Audi und Mercedes lediglich ein oberklassen-SUV als BEV im Angebot haben, deren Verkäufe und Produktion mehr als schleppend anlaufen, hat BMW schon nennenswerte Absätze erreicht und mit dem iX3 einen vergleichbaren Wettbewerber in der Pipeline. Zudem brachen die Smart-Verkäufe durch Elektrifizierung bei Mercedes im Januar auf nahezu Null ein, wohingegen Vorbestellungen des BMW Mini Electric die Erwartungen bei weitem übertreffen und die geplante Jahresproduktion mehr als verdoppelt werden muss. Aus nationaler Sichtweise ist BMW der bestaufgestellte Premiumhersteller im BEV-Sektor, wenn nicht sogar weltweit, wenn man nur aufs Premiumsegment schaut.

      1. @EffEll : Den folgenden Satz

        “Aus nationaler Sichtweise ist BMW der bestaufgestellte Premiumhersteller im BEV-Sektor, wenn nicht sogar weltweit, wenn man nur aufs Premiumsegment schaut.”

        müssen Sie wirklich näher präzisieren. An welche Konkurenten denken Sie und welche Modelle vergleichen Sie ?

        1. National: Audi – eTron, Mercedes – EQC / Smart
          International: Jaguar I-Pace
          Das sind die Gegner des iX3 / Mini electric. Der i3 an sich ist m.M.n. außer Konkurrenz und läuft in absehbarer Zeit aus. Alle anderen und die ´Genannten haben nur groß angekündigt, wie im Artikel erwähnt, aber nichts konkretes im Markt. Die VAG nehme ich mal aus, da nicht direkt Premiumsegment.

          1. Ich glaube da wird Tesla ignoriert, die sind zumindest preislich in derselben Region. Davon ab sind E-Tron und EQC auf dem Markt und den Straßen. De iX3 noch nicht. Ich hoffe der kommt deutlich unterhalb der Preise der anderen.
            Tesla baut unbestritten von Antrieb, Reichweite und Effizienz her die besten Autos. Bei der Qualität und offenbar auch beim Service kommen sie aber nicht mit. Ich habe letztens erst das Nextmove Video von ihrer Stornierung von 85 Model 3 gesehen. Das war ja eine Katastrophe und bei so einer Firma würde ich kein Auto kaufen (ist das mittlerweile besser geworden?) Mir unverständlich warum Nextmove da so ruhig geblieben ist. Ich will kein Tesla Bashing betreiben, aber wenn ich Autos für 60.000€ bestelle (das ist Premium Segment) erwarte ich vernünftigen Service und ein fehlerfreies Auto bei Auslieferung, ohne wenn und aber.
            Ich hoffe Tesla kriegt das auf die Reihe, sonst könnte es trotz Fan-Base in den nächsten Jahren eng werden. Denn die anderen Hersteller haben das Know-how für die Produktion von hochwertigen Autos und das Netz von Werkstätten. Sie müssen aber noch bei Software und Effizienz aufholen.

          2. @EffEll : Jaguar I-Pace, Audi-eTron, EQC, Smart, eGolf, eMini sind allesamt nur elektrifizierte Autos. Damit liegt der iX3 in guter Gesellschaft. Das ist keine Kunst so etwas zu bauen. Deshalb konnten die Hersteller sie auch innerhalb einer relativ kurzen Zeit liefern mit Ausnahme von BMW, die noch etwas länger brauchen. Sicher stimmen so nebensächliche Dinge wie das Spaltmass, eine perfekte Lederbekleidung ( Non Vegan ) etc. Damit fängt der BMW Verkäufer normalerweise an, da laufe ich dann immer gleich davon.
            D.h. der iX3 muss sich zuerst noch Beweisen gegen die erwähnte elektrifizierte Konkurenz.
            Vom eMini gibt es auch noch so einen Hybrid, übrigens auch vom i3 🙁
            Der Jaguar I-Pace ist auch so eine lahme Ente wie der i8 ( der auch NUR in Hybrid Form erhältlich ist ).

            Hyundai Kona, Ioniq sind schon seit Jahren mit sehr guter Effizienz unterwegs.

            In China, gibt es bereits ein Menge real Elektroautos, die ganz neu auf dem Markt sind und zu 100tausenden seit 1-2 Jahren fahren.
            Sie haben recht, der EQS und der Polestar 2 sind noch nicht auf den Strassen, werden aber den iX3 weit hinter sich lassen.

            Tesla kennen Sie scheinbar nicht ! Also ich muss schon sagen “bestaufgestellte Premiumhersteller im BEV-Sektor” ist meiner Meinung nach nur ein Wunschtraum. Sicher man bewegt sich im Rahmen aller übriger “elektrifizierter” BEV’s, aber sicher nichts was mit als Tesla Roadster 2.5 und Tesla Model 3 Fahrer auf dem Absatz kehrt machen und mit leuchtenden Augen einen iX3 oder einen eMini ansteuern würde. Das wohlverstanden der heutige Stand.

            Nun eben, die ganz zentralen Dinge in Sachen BEV sind die Batterie, Reichweite, die Energieeffizienz, der Antriebsstrang, die Lader im Fahrzeug, das möglichst schlichte futuristische Design im Innenraum, das Software Updates on the fly mit WLan, der Autopilot ( später für Robotaxi ), die aktuelle Ladeinfrastruktur, Online Buchung von Maintenance via Smartphone App ( Telefonkontakt etc. ist was aus ferner Vergangenheit für mich ) und vieles technisches mehr. Hat das BMW schon irgendwo im Einsatz ?

            BMW wird eher zum Gemischtwaren Laden mutieren, wo von Benzin, Diesel, Hybride aller Art, elektrifiziert Autos, ( FCEV, Wasserstoff sicher in Zukunft ) Alles so ein wenig hergestellt wird. True BEV vielleicht, möglicherweise aber zu 99% nie hergestellt wird. Damit also für Tesla nie eine Konkurenz sein wird.

            VW schaft es noch vor BMW mit dem ID.3 der auf einer richtigen BEV-Platform gebaut wird. Schaun wir mal aber ich drücke VW ganz fest die Daumen, auch dass sie einen Kombi-BEV rausbringen.

          3. Ich bin mir nicht so sicher ob der i3 bald ausläuft. Er hat ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt. Die Technik im Mini ist die gleiche. D.h. es gibt Mengeneffekte.
            Ausserdem sehe ich keinen Ersatz im Produktportfolio. Der i3 ist ein vanartiges Auto, während alle Neuentwicklungen SUVs sind.

          4. Ganz vergessen: der i3 hat als einziges elektrisches Fahrzeug bei BMW seine Entwicklungskosten wieder eingespielt, d.h. damit wird Gewinn gemacht.

  1. Tesla ist the Best. Keiner baut mehr rein elektrische Fahrzeuge. Dazu sind sie noch haushoch überlegen. Dazu die Ladeinfrastruktur. Und die besten Akkus. Deutsche bauen noch keine Zellen. Sie müssen die Akkus teuer bei den Asiaten einkaufen, und bekommen so Lieferengpässe. Siehe Audi E-Tron.

    1. Sorry, aber habe ich in einem anderen Artikel hier nicht gerade gelesen, dass Tesla seine Batterien von Panasonic und demnächst in Shanghai von CATL bekommt?

      1. …ja hast du sicher gelesen.
        Aber das mit Panasonic ist ein Joint Venture, und das “in house”. Das ist sicher günstiger und nebenbei sind es die effizientesten Zellen.
        Vermutlich konnte Tesla aber auch mit CATL gute Verträge schließen. Allein “verlässliche” Mengen für eine eingeführtes Produkt (Model 3) sind hier wahrscheinlich von Vorteil.

      2. Die Zellenproduktion in den USA ist eine Kooperation.
        Tesla baut aber im Moment eine Pilotanlage für die komplett eigene Zellenfertigung. Dafür wurde letztes Jahr der Batteriehersteller Maxwell und ein Hersteller für Batteriefertigung gekauft.

  2. „Der Kunde muss die Wahl haben und sich ohne Kompromisse für E-Mobilität entscheiden zu können, wie Zipse der Berliner Morgenpost zu verstehen gibt.“
    Ohne Kompromisse . . So so. . Ich fahre einen nagelneuen X5 Hybrid. Als ich das Auto bestellt hatte gab es noch keine Preisliste. Dumm nur dass ich darauf vertraut habe dass bmw seinen Job macht. Das Auto fährt leichtfüßig und hat ein super Händling. Der über 20KW große Akku benötigt 10std an der 220v Dose und ca 7Std an einer Ladestationen weil er nur mit Max 3,7KW laden kann. Herr Zipse, das war vor 5 Jahren mal Hipp, Sie haben vergessen dass wir das Jahr 2020 schreiben und na klar, wenn die bmw Fahrzeuge die Ladestationen blockieren weil sie so lange zum Laden benötigen, dass es dann Engpässe mit der lade Infrastruktur gibt u ihre Kunden verärgert sind.

    1. Klar reichen 1-phasig 10A/230V=2.3kW ( ca. 9h ) oder 16A/230V=3.7kW ( ca. 6h ) auch zum Laden über Nacht zu Hause oder im Office. BMW benutzt ja aber eine 3-phasigen Typ2 Stecker am on board lader, der 11kW laden könnte, womit die Ladezeit auf ca. 2h reduziert werden könnte, gut bei Restaurants, Einkaufszentren, Garagen etc. Aber nein, man muss am on board lader ein paar 100 Euro sparen und das Kunde darf ja nicht zu schnell laden können, damit er sich möglichst nerven soll. Und der Akku soll ja auch möglichst klein sein, da vielleicht 2-3 Tausend Euro bei einer 80,000 Euro Kiste ja dermassen schwer ins Gewicht fallen.

      BMW hält den CO2 Level gerade noch ein. Es soll möglichst wenig Anreiz geschaffen werden, um rein elektrisch zu fahren. Dass dann die tatsächliche CO2 Limite nicht eingahlten wird interessiert doch BMW nicht. Der Kunde soll auch möglichst dauernd damit beschäftigt sein eine öffentliche Ladestation aufsuchen zu müssen. Das nervt auch wieder.

      Da kann ich Sie Herr Rivers sehr gut verstehen, wenn Sie frustriert sind.

  3. Man muss hoffen, dass die EU Komission ihre Pläne nicht wahrmacht. In aktuellen Neuwagen und auch in zukünftigen muss Messtechnik verbaut sein, mit der der echte Verbrauch gemessen und gespeichert wird. Es könnte also eventuell sehr schnell auffallen, dass bei Plugin Hybriden der Verbrauch etwas von den Katalogangaben abweicht, wenn die Batterie nicht am Stromnetz geladen wird.

  4. @KaiGo: Tesla habe ich nicht ignoriert. Dieser gehört nicht zu den alteingesessenen Premium-ICE-Herstellern, um die es hier geht. Natürlich bauen sie ebenfalls ein BEV-SUV (bald sogar zwei), jedoch haben sie nicht die Elektrifizierung zur Aufgabe – logischerweise.
    Zu anderen Kommentatoren:
    Ja, der i3 läuft aus. Auch aus diesem Grund nannte ich ihn außer Konkurrenz und nein, weder Mercedes EQC noch Audi e-tron sind elektrifizierte Verbrenner. Beides sind Neuentwicklungen rein als BEV konstruiert, ohne Verbrenner-Pendant. Dieser Umstand trifft lediglich auf den iX3 zu. Alle weiteren Ausführungen zu ID.3 etc sind nicht nennenswert bei dem Thema, zu dem der BMW CEO befragt wurde und zu dem ich kommentiert habe. Es ging nur um direkte Konkurrenten und Konkurrenzprodukten der traditionellen Premium Hersteller. Die Japaner und Asiaten haben im Premium-Segment noch gar nichts vergleichbares auf dem Markt (Lexus, Acura, Infinity, Genesis). Ich glaube hier fehlt es etwas am Überblick und Interesse der jeweiligen (alteingesessenen) Automarken und der jeweiligen Premium-Ableger. Denn sowohl die Südkoreaner als auch die Japaner haben extra als Konkurrenz zu Audi, BMW und Mercedes eigene premiummarken erschaffen, die hier die direkte Konkurrenz sind (neben einiger anderen bspw Jaguar) und auf die sich der BMW CEO bezieht. BMW ist in den Segment klar führend im E-Segment

    1. Lediglich den chinesischen Geely Konzern habe ich hier vergessen, da zu diesem Volvo gehört. Mit viel wohlgemut zähle ich also Polestar hinzu, auch wenn es eine noch jüngere Premium Marke als die asiatischen Genesis, Acura usw. Ableger ist. Aber auch die sind nicht viel weiter. Bringen jetzt ja ebenfalls einen direkten Konkurrenten auf den Markt. Volvo/Polestar haben jedoch vielleicht durch Geely einen technologischen Vorsprung ggü den deutschen Premiummarken. Das wird sich zeigen.

  5. @Markus Doessegger: du schmeißt alles durcheinander, ungeachtet Kategorie und Konzern/Mitbewerber. Oliver Zipse bezog sich auf konkrete Themen, die im Artikel aufgegriffen wurden und die ich kommentierte. Was soll dann diese komplette E-Auto Diskussion? Klar kenne ich Tesla. Hier geht es aber um das Thema, dass die etablierten Premium Hersteller die Palette und Fertigung zukunftsfähig machen durch Elektrifizierung. Warum sollte man da Tesla heranziehen? Natürlich sind das die, an denen sich alle orientieren müssen. Jedoch haben die Premium Hersteller Historie und eine große Käufergruppe, da die Marke an sich hohe Begehrlichkeit hervorruft. Das ist deren Glück.

    Zumal sich etliche Fehler in deinem Kommentar befinden.
    U.a. nein, den i3 gibt’s nicht als Hybrid, gab es auch nie. Es gab ihn als BEV mit Range Extender. Diese Autos werden aber nicht Hybrid genannt und BMW hat diese Variante schon vor langer Zeit eingestellt.
    Dann die Behauptung, der Jaguar I-Pace wäre ein Hybrid wie der i8 – auch falsch. Das ist ein reines BEV die fast im serienzustand sogar im Rahmen der Formel E eine Rennserie fahren! Soviel zu lahme Ente. Der Kommentar ist voll von Falschaussagen.
    Als Autor eines E-Auto Blogs würde ich mehr Fachkenntnis erwarten. Ich informiere mich eigentlich nur nebenbei über Autos. Jedoch schon mein ganzes Leben lang und auch in der Verbrennerwelt!
    Vielleicht kennst du nur E-Autos und es ist gar kein grundsätzliches Auto-Interesse vorhanden. Einfach mal die Tesla-Scheuklappen abnehmen…

  6. 500.000 elektrifizierte Fahrzeuge sind aber keine 500.000 E-Autos.
    Soweit ich weiß ist der i3 das einzige reine E-Auto das BMW am Markt hat. Davon wurden bis Ende 2019 165.000 Stück verkauft.
    Gut, das ist mehr als der e-Golf sind aber keine 500.000 wie bei Tesla.
    Mich stört, dass bei der Kommunikation die Plug-Ins oder sogar Mildhybrids immer für den Laien meist – und das ganz bewusst so gedacht – als E-Autos ankommt.
    Auch wenn ich Plug-Ins für die Übergangszeit für sinnvoll erachte, sind es eigentlich Verbrennerautos mit E-Hilfsmotor.
    Das kann man auch so provokant ausdrücken, da bei keinem Plug-In der E-Motor mehr Leistung hat als der Verbrenner, also E-Hilfsmotor.
    Wenn man sich nicht mit der E-Auto-Materie und Zahlen beschäftigt so wie wir hier, gewinnt man leicht den Eindruck BMW verkauft mehr E-Autos wie Tesla ist sowie besser im E-Auto-Bereich wie alle anderen. VW behauptet übrigens das gleiche und von Daimler hab ich das auch schon gelesen.
    4.000 Ladepunkte. Ja, aber nur bei den BMW-Händlern. Natürlich hat jeder von uns einen BMW-Händler in der direkten Nachbarschaft, dass der da zum Laden hinfahren kann. Bzw. sind ja in direkter Umgebung der BMW-Händler alle interessanten Einkaufs möglichkeiten.
    Das ist doch auch nur Augenwischerei.
    Bis 2030 werden die Hälfte der Fahrzeuge die verkauft werden elektrifiziert sein. Das könnte auch heißen, das alle Fahrzeuge die Verkauft werden immer noch einen Verbrennungsmotor haben. Denn es wird nur davon gesprochen, das bis 2023 25 elektrifizierte Fahrzeugen angeboten werden und davon mehr als die Hälfte – also 13 – rein elektrisch sein werden. Da wird nicht davon gesprochen, dass man bis 2030 x rein elektrische Fahrzeuge mehr anbieten will. Könnte auch heißen vielleicht dann gar keine mehr nur noch Hybrid, da man – dann mit 100km elektrischer Reichweite 0 CO2 verrechnen kann und damit seinen Flottenausstoß schön runterrechnen kann.

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