BMW: Brennstoffzelle hat Potenzial, weitere Säule im Antriebsportfolio zu werden

BMW: Brennstoffzelle hat Potenzial, weitere Säule im Antriebsportfolio zu werden

Copyright Abbildung(en): BMW AG

Erst vor kurzem hat sich Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, über die Strategie, Autos mit verschiedenen Antriebsarten von einem Band laufen zu lassen und darum, wie es bei BMW mit der Brennstoffzelle weitergeht ein wenig ausgelassen. Das Ganze hat BMW erneut aufgegriffen und wir von Elektroauto-News.net wollen es ebenfalls vertiefen. Dabei wird schnell ersichtlich, dass BMW die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie im PKW nicht abgeschrieben hat. Im Gegenteil.

Auch an der Brennstoffzelle arbeiten die Münchner weiter, so Zipse: „Je nachdem, wie sich die Rahmenbedingungen entwickeln, kann die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie zu einer weiteren Säule im Antriebsportfolio der BMW Group werden“, erklärt der Manager. Das nächste Fahrzeug sei bereits in Arbeit: Ab 2022 will BMW die zweite Generation seines Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebs in einer Kleinserie des BMW X5-basierten BMW i Hydrogen NEXT vorstellen. Denn die Entwicklung alternativer, CO2-freier Antriebsformen hat für die BMW Group oberste Priorität.

Brennstoffzellen sollen das „Spektrum an Antrieben für die Zukunft erweitern“, betonte BMWs Brennstoffzellen-Vize Jürgen Guldner, in einem Gespräch mit dem britischen Telegraph. BMW sehe die Technologie „nicht als Konkurrenz für das Batterie-Elektrofahrzeug, sondern als weiteres Angebot für unsere Kunden.“ BMW führt dies wie folgt aus: “Der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb kann künftig insbesondere für Kunden eine attraktive Alternative zu batterieelektrischen Fahrzeugen sein, die keinen eigenen Zugang zu elektrischer Ladeinfrastruktur haben und häufig Langstrecken fahren.”

“Die Politik hat die Bedeutung des grünen Wasserstoffs für das Energiesystem der Zukunft erkannt. Wir begrüßen die verschiedenen Initiativen ausdrücklich. Für den Straßenverkehr ist jetzt vor allem ein Ausbau der Tankinfrastruktur erforderlich, der sowohl die Bedürfnisse der Nutzfahrzeuge als auch die von Pkw berücksichtigt.” – Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender der BMW AG

Zipse gibt des weiteren zu verstehen, dass je nachdem, wie sich die Rahmenbedingungen entwickeln, die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie das Potenzial hat, eine weitere Säule im Antriebsportfolio der BMW Group zu werden. Basierend auf einem Produkt-Entwicklungs-Kooperations-Vertrag arbeiten Toyota und BMW gemeinsam an Brennstoffzellen-Antriebssystemen sowie an skalierbaren, modularen Komponenten für Wasserstoff-Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Beim BMW i Hydrogen NEXT kommen bereits Brennstoffzellen aus der Kooperation mit Toyota zum Einsatz. Des Weiteren ist die BMW Group ein Engagement im Forschungsprojekt BRYSON (BauRaumeffiziente HYdrogenSpeicher Optimierter Nutzbarkeit) eingegangen. Projektziel ist die Entwicklung von Tankbehältern in Flachbauweise.

“Die marktfähige Umsetzung der Wasserstoff-Technologien liegt aber bei den Unternehmen. Und ich bin daher sehr froh, dass es in Deutschland viele Betriebe wie BMW gibt, die die Vision, den Mut und die Innovationskraft haben, diese Technologie zu einem Markterfolg zu machen.” – Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Auch abseits der Antriebs-Entwicklung hat die BMW Group Erfahrung mit dem Einsatz von Wasserstoff. Das Unternehmen verfolgt seit jeher den Ansatz einer ressourcenschonenden Produktion. Seit 2013 hat das BMW Group Werk Leipzig wasserstoffbetriebene Flurförderzeuge im Betrieb. Der Einsatz von innovativer Wasserstoff-Technologie bietet für den Standort langfristig die Chance, die Dekarbonisierung weiter voranzutreiben. Auch die Europäische Union hat mit dem Green Deal und der Next Generation EU die Wasserstoff-Technologie in den Fokus genommen.

Quelle: BMW AG – Pressemitteilung vom 24. Juli 2020

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44 Antworten

  1. sie werden es irgendwann auch noch kapieren das Wasserstoff im Pkw keine Zukunft hat. Nach Mercedes hat jetzt auch GM das Aus der Brennstofzelle im PKW bekanntgegeben und werden wohl nur noch im LKW bereich weiter am Wasserstoffantrieb weiterforschen

  2. Jetzt weiß ich warum ich bisher noch einen BMW gekauft habe 1. Sie sind viel zu teuer 2 . Die Garantie ist lächerlich 2 Jahre 3 . Wasserstoff rentiert sich nur für Schiffe und LKW .
    Also somit scheidet BMW für mich aus .

  3. Was sind das für einfältige Kommentare! Die Intellektuellen sollten sich mal mit der Technik beschäftigen, sonst verschläft Europa das Ziel!

    1. Welches Ziel? Milliarden Steuergelder als Subventionen in eine Technik von 1900 zu versenken?
      Teuere Wasserstofftankstellen, die kaum einer benutzt?

      Und dann einen Energieverbrauch und Wasserverbrauch der exorbitant ist?

      1. Was soll das mit der “Technik von 1900”? Wann wurden denn der Elektromotor und die galvanische Zelle erfunden?
        Im Moment suchen wir alle noch nach einer guten umweltverträglichen Lösung und sowieso bezahlt der Steuerzahler diese Suche. Nicht nur mit massiven Subventionen pro Fahrzeug, sondern zusätzlich zahlen die Elektromobile nichts an die Strassen. Trotzdem rentieren die allermeisten Elektrofahrzeuge nicht und selbst der erste Jahresgewinn von Tesla ist homöopathisch im Vergleich zu den Fördergeldern die an Tesla-Käufe gingen.
        Wir haben also allen Grund, weiter zu suchen und ergebnisoffen zu bleiben.

  4. Für mich ist BMW der cleverste Autobauer von allen, keiner ist weltweit so breit aufgestellt und bietet für jeden Bereich ein Produkt an. Der Hersteller ist mit 3 Jahren Gewährleistung (was schon eher einer Garantie entspricht) und der erweiterten Kulanz ein ziemlich Kundenfreundlicher Konzern. Dazu noch die Garantie für den Hochvoltspeicher von 8 Jahren oder 160000 Kilometern. BMW war auch der erste, welcher für die Elektromobilität die Modulare Instandsetzung der Antriebsbatterie flächendeckend umgesetzt hat. Der i3, welcher seit 2013 gebaut und immer wieder aktualisiert wird, gehört immer noch zu den meist verkauften Elektrofahrzeuge weltweit (ca. 160000 Einheiten).
    Die Asiatischen Hersteller setzen eher auf Wasserstoff, aufgrund der mangelnden Infrastruktur in vielen Gebieten für die Elektromobilität. Darum wäre es sehr fahrlässig nicht an dieser Technologie weiter zu arbeiten.

    1. Echt? Wer nach allen Seiten offen ist, hat aber auch sehr viele Baustellen…da tun sich Millardensubventionsgräber auf…Steuermittel!

      Der i3 krankt an einer Baustelle, die heißt: Kosten. Die Carbonteile, die nicht nötig wären, sind extrem teuer.
      Genau die sind auch bei Unfällen immer wieder ein Kostentreiber.

      Wer meint dann für 40.000 einen H2-Pkw zu bekommen: nicht in 30 Jahren…..und für 25.000 nicht in 50 Jahren

      Und das ist das Problem: wir müssen CO2-Neutral werden..in 15-20 Jahren. Wenn wir überhaupt noch soviel Zeit haben…

      1. also ich fahre einen BMW und das Auto fährt sich auch echt gut. Gebraucht war der 3er auch nicht wesentlich teurer als ein Golf vor 7 Jahren.
        Nun habe ich aber eine Familie und genau hier fehlt das Angebot bei BMW. Ich brauche nun Platz im Auto, vor allem im Kofferraum und am besten 7 Sitze. Die große Version des 2er ist ein Witz. Die großen SUV sauteuer und dennoch recht klein innen. Bliebe noch der 5er der aber für die Größe einen auch recht kleinen Kofferraum hat…
        Egal ob BEV oder Verbrenner, ich werde wohl bei einer anderen Marke landen.

    2. @ Markus: wenn man keine Fahrzeuge der anderen Hersteller gefahren ist, dann kann man vielleicht so denken.
      BMW bietet eher exoten, für die, die kein Innenraum haben müssen, die kaum darauf ausgerichtet sind, maximal viel (Mensche oder Ware) möglichst effizient von A nach B zu transportieren.
      Trotz allem, war der i3 damals recht gut, aber eben alles andere als typisch BMW…

    3. @ Markus:
      Bezüglich der Zahlen von verkauften Elektrofahrzeuge: wenn man Tesla oder auch Renault betrachtet, dann kommen die 160 000 Einheiten für 7 Jahre nicht sonderlich viel vor…

      Und auch die asiatischen Hersteller merken langsam (z.B. Toyota), dass die Ausrede “Wasserstoff” (um eben nicht auf die E-Mobilität umzusteigen) nicht mehr wirkt, und fahren diese Vision runter. Bin gespannt, welche Hersteller es in 10 Jahren noch gibt, bzw. wer sie übernehmen wird…

  5. Man sollte aus dem Desaster der Elektromobilität doch gelernt haben. Ohne entsprechende Infrastruktur lohnt es sich für die Hersteller auch nicht, mit einer notwendigen Modellvielfalt in den Markt zu gehen. Man hat doch an Tesla gesehen wie man einen Markt erzeugt, der vorher nicht da war.
    Wenn kein Anbieter das Risiko eingehen will, muss der Staat die Funktion übernehmen, sonst braucht man erst gar nicht mehr über die Mobilitätswende reden. Am Anfang war die Ökobilanz der Elektromobilität auch auch sehr schlecht und inzwischen ist man in den meisten Feldern inzwischen ziemlich gut geworden.

  6. Der i3 war 2013 einfach seiner Zeit weit voraus und man hat versucht durch Leichtbauweise neue Wege zu gehen. Manchmal merkt man dann das die Entwicklung in einer anderen Richtung geht. Deshalb werden schon seit Jahren kaum noch Carbon Teile bei BMW verwendet. Trotzdem liegen die Reparaturkosten des i3 nicht über den anderer Elektro- Fahrzeugen.

    Die Elektromobilität wird grundsätzlich noch lange ein stark subventionierter Bereich bleiben, wenn man eine schnelle Marktdurchdringung erhalten will. Da wird die Wasserstofftechnologie kaum ins Gewicht fallen. Weil man alleine von den Produktionskosten und der Forschung ohne Untersützung kaum finanziell attraktive Modelle auf dem Markt bringen könnte.

    Die Wasserstofftechnologie wird bestimmt nicht in den nächsten 10 Jahren etwas für den Massenmarkt sein, aber man braucht Alternativen für Regionen die keine Infrastruktur zur Elektromobilität bereitstellen können.

    Deshalb ist es einfach zu kurz gegriffen, alleine nur auf die reine Elektromobilität zu setzen.

  7. “Desaster der Elektromobilität” – Desaster für wen?
    Für die, die an Verbrennern festhalten und keine attraktive E-Autos entwickeln und keine produzieren? So stimmts.
    Der Markt war immer da, nur Tesla Motors war und ist motiviert genug, die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen (bzw. war und ist der Erste).

    1. Abgesehen von ein paar exotischen Profilneurotikern, die bereit sind, für ein knapp brauchbares Vehikel 100’000.- zu bezahlen, wenn sie dafür tüchtig Sozialprestige als Umweltschützer erhalten, ist der Markt eben NICHT da. Alle sind noch auf der Suche, wie ein massentaugliches BEV rentabel produziert werden könnte. Im Moment finanzieren die Steuerzahler und Verbrenner-Benutzer einen künstlichen ‘Markt’ von Elektromobilen mit Beiträgen von über 10’000.- pro Fahrzeug (Gratis-Strassenbenutzung inbegriffen). Ein paar agile BEV-Anbieter greifen sich diese Subventionen ab und können damit gerade so knapp überleben; der Gewinn pro BEV ist garantiert nicht einmal ein Drittel der Förderung pro BEV.
      Ich finde es richtig, das seriöse, langfristig ausgerichtete Automobilhersteller die BEVs zuerst soweit weiter entwickeln, dass sie einigermassen rentabel werden, bevor sie beginnen, grosse Stückzahlen zu produzieren.

      1. Preise in der Schweiz OHNE Subventionen durch den Staat:
        Renault ZOE = 27k
        Hyundai Kona electric = 35k
        Tesla Model 3 LR = 52k

        Alles höchst brauchbare Elektroautos. Kosteneinsparungen beim Strom gegenüber Diesel/Benzin pro Jahr ca. 2k.

        Wie lange hatte BMW Zeit, um Geld zu sparen und wie lange hatten Hyunday und Tesla Zeit ?
        Wieviel bekommen die Deutschen Hersteller wenn sie bei der Kanzlerin vorsprechen ?

        Es geht um das Klima und da sollte uns Allen klar sein, dass das nicht gratis geht.
        Aber es ist bequemer nichts zu tun wie beim Mikado, wer sich zuerst bewegt …

        1. Ich bin auch für den Wechsel auf eine vollständig CO2-neutrale Wirtschaft, bin für entsprechende politische Steuerung und bin auch bereit, als Steuerzahler etwas dafür zu bezahlen. Mein Punkt ist nur, dass das im Moment bei allen verfügbaren Technologien ohne finanzielle Unterstützung noch nicht geht und darum die eine Technologie die andere nicht in die Pfanne hauen sollte, nur weil wir noch längere Zeit Übergangsprobleme haben.
          Auch in der Schweiz werden BEV gefördert, wenn auch nicht so massiv wie in D oder einigen anderen Ländern. Hier in FR zahle ich z.B. ein paar Jahre keine MFZ-Steuer. Zudem benutze ich die Strassen gratis (da wird bei den Brennstoffen tüchtig zugelangt, sonst wären diese blödsinnig billig).
          Zu den ‘verfügbaren’ Fahrzeugen: Ich habe eine PV-Anlage auf dem Dach und habe gerade eben wieder versucht (nebst meinem Euro-6d-temp-Campervan) ein ‘günstiges’ aber brauchbares (200 km, Breite < 1.8m) Kleinfahrzeug für den Nahverkehr zu kaufen. Habe jetzt einige Zeit auf allen Kanälen gesucht; neue und Occasionen. In der Realität kriegen sie nichts, bei dem mich der Kilometer nicht das Dreifache eines kleinen Verbrennerlis kosten wird. Erhältlich sind 2-5jährige BMW i3, ZOE, VW eUP und Geschwister. Die kosten dann ab 16'000.-, fahren 100 bis max. 200 km weit und wie lange der Akku noch hält, ist ungewiss. Für mich in Frage kommende Neu-BEVs kosten ab 35'000.-, sind aber v.a. nicht wirklich erhältlich – nächsten Sommer, ohne Garantie. Brauchbare Neu-BEVs ab 25'000.- gibt es nur 'auf dem Papier', bestellen kann man sie vorläufig nicht. Ein Tesla kommt für mich vom Design her nicht in Frage, aber auch den kriegen Sie in der Schweiz real nicht für 52'000.- und einer bestimmten Lieferfrist.

          1. Ich fahre ein Model 3 und weiss, was ich für das Long Ranke NEU bezahlt habe.
            Soeben war ich auf deren Webseite und da ist das Stardart Range = CHAF 45k, das Long Range = CHF 55k. Klar wenn Ihnen die Form nicht gefällt, dann wird das eben nicht passen.

            Den Hyundai Kona electric habe ich heute Morgen für ca. CHF 35k gesehen. Meines Erachtens eines der besten Elektro-Fahrzeuge neben dem Model 3.

            Klar, die Auswahl ist noch zu klein, gebe ich Ihnen recht. Blättern wir mal 100 Jahre zurück. Wie gross war da die Auswahl von Ford, BMW, Daimler etc. ?
            i3 ist ja kein BEV, nur ein Range Extender.
            BMW elektrifiziert nur nach eigenen Angaben Ihre vorhandenen Modelle in Zukunft.

            Elektromobilität ist noch verhältnissmässig jung. Ich hoffe auch sehr, dass in naher Zukunft mehr und vor Allem kleiner Modelle auf den Markt kommen mögen.

          2. M.D.: Sie glauben zu viel.
            Sie kriegen in der Schweiz keinen Tesla Model 3 für 45’000. Das ist reines Lockvogel-Marketing. Ich würde wetten, dass noch gar nie eine solche Konfiguration produziert wurde. Generell kriegen Sie bei Tesla nicht einmal einen Liefertermin, bevor Sie definitiv bestellen. Unglaublich (dass es Leute gibt, die sowas akzeptieren).
            Der Hyundai Kona electric ist vernünftig. Fragen Sie mal einen Händler nach der Lieferfrist (eines einfachen Modells).
            VW ist wenigstens ehrlich und sagt, dass man ihre BEV dieses Jahr gar nicht mehr bestellen kann.

          3. Herr Mark Müller, ich bin seit September 2011 Kunde bei Tesla mit meinem Tesla Roadster ( 2016 in 80 Tagen um die Welt ) und seit Mitte Februar mit meinem Tesla Model 3. Ich habe ein persönliches Login mit dem ich zu meinen beiden Fahrzeugen komme und weitere Fahrzeuge konfigurieren kann, darunter :
            Tesla Model 3 mit Hinterradantrieb, 409km Reichweite, und einem Preis von CHF 45’980.– vor Ersparnis Benzinkosten und von CHF 35’180.– nach Einsparungen über 100’000km oder 5 Jahren, inkl. MwSt. von CHF 3’300.– .
            Voraussichtlicher Auslieferungstermin=Sept. mit der Möglichkeit in den Fahrzeugbestand zu haben, ob es eine schnellere Auslieferung gibt.

            Ich weiss aber gar nicht wieso dass Sie das überhaupt interessiert, da Sie ja eh das Design nicht mögen, C’est la vie 🙂 und nicht mein Problem. Ich würde vom Design her Teslas stets allen Deutschen Modellen vorziehen, inkl. Porsche. Aber das ist auch wieder meine Meinung.

            Habe übrigens kurz bei Tesla angerufen und mir den Preis bestätigen lassen. Tja, Tesla’s werden eben nur von Tesla verkauft, zum guten Glück, und nicht auch von Gemischwarenhändlern, die Ihnen Alles andrehen.

            Nun was in aller Welt spielt das für eine Rolle, ob ich jetzt mein Model 3 Anfangs, Mitte oder Ende September bekomme, oder vielleicht schon im August oder doch erst im Oktober ? What’s the issue here ? Tesla ist im Vergleich ein sehr junges Unternehmer ( von einem Unternehmer geführt der Verantwortung hat und nicht nur von Managern wie VW, BMW oder Mercedes. Die tragen nämlich nur für sich selbst Verantwortung und sonst für nichts und niemanden ). Tesla hatte noch nicht die Möglichkeit sich auf jedem Kontinent breit zu machen weshalb die Autos in Europa immer noch per Schiff in Holand ankommen. Autos für die EU werden im Vertriebszentrum EU in Tilburg für die jeweiligen Länder konfiguriert und dann von dort aus verschickt. Die Fahrzeuge für die Schweiz werden direkt von Rotterdam oder Amsterdam in die Schweiz gebracht.

            Herr Mark Müller, ich habe mich für mein Model 3 im Januar registriert und konnte im Dezember 2018 konfigurieren und habe es als fast Erster Mitte Februar bekommen. Was in Aller Welt regen Sie sich so über diesen Prozess auf ? Ich kaufe ja nicht nur einfach einen e-tron oder ein ID.3 sondern ein Auto vom aktuellen Marktleader ! Kann sich auch mal ändern. Auch nicht jeder gewinnt während 20 Jahren jedes Jahr den Grand-Slam.

            Aber was erzähle ich da, da Sie ja eh nicht an Tesla interessiert sind. Ich hoffe, Sie bekommen möglichst Bald Ihr Traumauto.

            Je schneller desto besser für das Klima. Ich meine, wenn Sie noch 10 -20 Jahre darauf warten müssten, dann fahren Sie ja noch solange mit einem ich weiss nicht Diesel, Benziner oder einem irgenwie gelagerten Hybrid Zwitter. Damit tun Sie dem Klima keinen Gefallen. Müssen Sie entscheidem und geht mich auch gar nichts an.

            Zu Ihrer Art vorsichtige zu sein ( hat auch manchmal sein Gutes ), haben Sie den Film “Conspiracy Theory” mit Mel Gibson une Julia Roberts in den Hauptrollen gesehen ? Da schliesst nächlich Mel Gibson als Taxi Fahrer sogar seine Milk Shakes mit einem Vorhängeschlosse im Kühlschrank ein. Und sein Eingang in seine Wohnung ist eine Dachlucke mit 3-fachem Vorhängeschloss. War nur so ein Gedankenspiel zu Ihrer Aussage ” Sie glauben zu viel”.

            Nur noch ein Letztes : mein Model 3 hat sich in den vergangenen 18 Monaten schon 12 mal erneuert. Und meine Model 3 hat sogar eine Vegane Innenausstattung, was ich finde, sollte eigentlich jedes Neue Auto haben. Pelzmäntel sind schon lange out. Aber auch das wird Sie sicherlich auch nicht sonderlich beeindrucken.

            Schöne Ferien mit Ihrem Caravan und bleiben Sie wo auch immer Sie sind gesund.

      2. Es gibt den Markt, vielleicht sehen Sie ihn nur nicht. Das Klima ist wirklich Grund genug jetzt umzustellen.

        “Alle sind noch auf der Suche …”. Nein nicht Alle.
        Nach was suchen Sie noch und wie lange wollen Sie noch suchen ? Es gibt Firmen die seit 10-15 Jahren die Suche hinter sich gelassen haben und sich auf die Zukunft konzentrieren.

        Eher ist es so, dass die etablierten Firmen so oft wie möglich im Kanzleramt antanzen und dann bekommt die Regierung wieder kalte Füsse und dasselbe Spiel beginnt wie seit Jahrzehnten wieder von vorne, dejà vue.

        Die CO2 Werte werden nur deshalb no so hoch gehalten, damit die etablierten Hersteller immer noch Verbrenner produzieren können. Vielleicht wäre es einmal an der Zeit so wie bei den Kernkraftwerken ein Ablaufdatum, z.B. auf Ende 2025 für Verbrenner und Hybride zu fordern und gleichzeitig einen Ersatz für sagen wir einmal BEV und/oder FCEV bereit zu stellen. Wenn das Gesetz würde, was meinen Sie wie schnell die etablierten Hersteller rennen würden um den Selbsterhaltungstrieb sicher stellen zu können. Ist auch manchmal eine Frage des Drucks. Auch wenn ab diesem Zeitpunkt niemand mehr Kolbenfahrzeuge jeglicher Art produzieren dürfte, haben wir diese dann noch bis ca. 2040 immer noch auf den Strassen.

        Agil ist das richtige Stichwort was sich die etablierten Hersteller zu Herzen nehmen sollten.

  8. @ Mark Müller:
    U.a. das (“ergebnisoffen zu bleiben”), wird immer mehr zum Problem für die alten OEM´s.

    Ein Elektrofahrzeug ist anders zu konzipieren, als ein Diesel, Benziner, oder H2-Energievernichtungsmaschine. Die physikalischen und auch z.T. technischen Rahmenbedingungen sind nicht verhandelbar, ein H2-PKW wird immer Nachteile gegenüber reinem Elektroauto haben.
    Das ist eigentlich für alle bekannt, die in Physik aufgepasst haben, und sich darüber informiert haben.

    Jetzt mal ganz konkret: welche Vorteile erhoffst Du von einer anderen Technik für individuellen Verkehr außer reinem Elektrofahrzeug? Nachteile für z.B. H2 gibt es sehr viele (extrem teuere Infrastruktur, sehr uneffizient, z.Z. alles andere als nachhaltig (H2 z.Z. aus Erdgas), FZG teuerer, sehr viel mehr Platzbedarf im FZG, usw.
    Und jetzt Vorteile der H2-Technik, außer dass die kompliziert ist?

    PS: ich dachte Physik wäre ein Pflichfach in Schulen in Deutschland…

    1. Zuerst – rein der Vollständigkeit halber – zu den Vorteilen der H2-Technik gegenüber (riesigen) Akkus:
      – ist massiv leichter;
      – hat massiv kleineren CO2-Fussabdruck nach Produktion;
      – kann viel schneller nachgeladen werden;
      – Energie kann gespeichert werden, bzw. Strom muss nicht genau zum Zeitpunkt des Ladens bereitgestellt werden.

      Dann ein paar Bemerkungen, welche die Nachteile relativieren:
      – Im Winter, wenn das Fahrzeug geheizt werden muss, steigt der Wirkungsgrad deutlich (bzw. verliert BEV diesen vergleichsweise).
      – Ihr habt die Sache mit der Sektoren-Koppelung nicht verstanden, die immer ein wichtiger Teil dieser Wasserstoff-Strategien ist. Bezogen auf unsere Fragestellung heisst das, dass die Photosynthese für Wasserstoff-Produktion isoliert betrachtet einen schlechten Wirkungsgrad hat, dass eine Volkswirtschaft insgesamt aber sehr viel Energie für Wärme (Heizung, Prozesswärme) braucht und dass der Wirkungsgrad der Photosynthese sehr gut ist, wenn die Abwärme (z.B. für Fernheizung, Fabriken) benutzt wird. Das ist bei richtiger Konfiguration auch problemlos möglich – einfach nicht von heute auf morgen. Man kann das nur immer wieder sagen, trotzdem wird es bei den Vergleichen immer wieder kommentarlos weggelassen. Ist wahrscheinlich für viele zu kompliziert.
      Ihr ‘Nur-Batterie-Freaks’ könntet Euch ja mal fragen, ob all die Chinesen, Japaner und westlichen Autofirmen-Strategen wirklich so viel dümmer als ihr seid. Wie gross ist diese Wahrscheinlichkeit? Also redet man vielleicht aneinander vorbei oder hat selber etwas nicht begriffen. Scheint mir wahrscheinlicher.
      Heute wird in Deutschland auch ein Akku meist mit dem üblichen Strommix, teilweise aus (Kohle-)Verbrennung geladen. Trotzdem ist die Technik sinnvoll, weil diese Zwischenstufe den Übergang zur rein elektrischen Energieversorgung ermöglicht. Genau gleich ist das mit der geplanten Wasserstoff-Strategie. Wenn die mal komplett implementiert ist, wird man die ganze dazu nötige Energie CO2-frei erzeugen können, der Wirkungsgrad wird dank Sektorenkoppelung ziemlich gut sein, auch Langstrecken-Transport, Stahl- und Zementproduktion sind CO2-frei möglich und man hat den Vorteil, dass man eine grosse Menge von Energie über die Zeit puffern kann.
      Ich bin ziemlich sicher, dass ich in 12 Jahren meine Traumkonfiguration fahren werde, nämlich einen BEV-Campervan mit einer Batterie für 150-200 km und einem H2-Brennstoffzellen-Range-Extender mit ca. 4 kg H2. Der ist nicht zu schwer und ich geh hier mit Batteriestrom in den Bergen campen, fahre mit 3 Tankstopps nach Portugal und habe auch im Atlasgebirge in Nordafrika immer genügend Strom für die Kaffeemaschine. Was will man mehr!

        1. Fribourg ist schon ein bisschen näher.
          Aber so oder so stehe ich mit dem Campingbus lieber an einem See als an einer Autobahntankstelle.
          … und bis Portugal steht man mit heutigen e-Vans sehr oft an einer Autobahntankstelle – ich beginne lieber gar nicht zu zählen.
          Aber im Ernst: Camper, Campervan oder Campingbus rein elektrisch geht (heute) wirklich nicht. Auch in Zukunft dürfte das einfach ein Problem geben mit der Grösse der Batterie (und dann dem Gewicht -> 3500 kg!). Dann kommt noch das Problem der Heizung. Ich denke, in dieser Beziehung sind Camper eher wie LKWs und mittelgrosse Batterie mit H2-Range-Extender macht schnell einmal Sinn.

          1. Ich geniesse mit meinem Model 3 auch lieber die Landschaft und lade nur zur Ausnahme an einem SuC.
            Aber gerade an einem See gibt es doch Campingplätze und da gibt es meines Wissens immer Ladeboxen. ( habe mit meinem Tesla Roadster in USA immer die RV-Parks benutzt um zu laden )
            Camper sind im Moment halt noch nicht das übliche Elektroauto-Verkehrsmittel. Wünsche Ihnen aber für die nahe Zukunft Ihre Traumkonfiguration.

            Ich bin mir ganz sicher dass noch vor Ablauf dieses Jahrzehnts dass ich mit einem BEV nicht einmal 1 Ladestopp auf meinen Reisen machen muss. Da werden alle Campingplätze, Restaurants, Hotels usw. usf. mit Ladeplätzen ausgebaut sein, dass ich mit einem 10 Sekunden Ladestopp auskommen werde. Auch im Office und einfach überall wo ich hinkomme werden ich laden können.
            Jedes Haus ist eine potenzielle Ladestation.

            Ausserdem werden dann die Batterien nur noch max. 1/3 so viel Kosten wie heute und nicht mehr als 100kg. Dann hat sich die Sache so oder so erledigt.

            Aber ich wünschte mir, dass jeder seine Traumkonfiguration in naher Zukunft haben wird. Auch Ihnen und jetzt schöne Ferien und bleiben Sie gesund, Sie wissen was ich meine.

      1. Wasserstoff ist in Ordnung für ganz viele Anwendungen. Der PKW gehört definitiv nicht in diese Kategorie. Viel nützlicher ist er bei Prozessen in denen auch die Verluste in der Form von Abwärme genutzt werden kann wie Sie richtig schlussfolgern. Im PKW ist diese Abwärme kaum sinnvoll zu nutzen. Erstens nur im Winter um den Akku und die Fahrgastzelle zu heizen. Da wird aber nur ein sehr kleiner Teil benötigt. Im Sommer gar nichts.
        Geht man jedoch von industriellen Prozessen aus sieht das vollkommen anders aus. Hier kann bei sinnvollem ingeniering praktisch alles genutzt werden. Das Märchen vom Überschuss an grüner Energie ist eben genau das: ein Märchen. Zumindest Stand heute, aber vermutlich auch in Zukunft. Das grüner Strom nicht zeitgleich mit dem Verbrauch anfällt ist ein alter Hut, der von den H2 Enthusiasten gerne immer wieder betont wird. Dem kann aber gerade ein BEV entgegenwirken. Das ganze muss lediglich intelligent gesteuert werden. Da braucht es keine Wasserstoffproduktion die sowieso niemals in genügender Menge für PKWs mit sog. Überschüssen von grüner Energie produziert werden könnte. Die CO2 Bilanz von Wasserstoff ist im PKW geradezu Katastrophal wenn man diesen aus Erdgas gewinnt. So lösen wir keinesfalls unsere Energieprobleme. Es gäbe unbestritten Stand heute Vorteile von Wasserstoff. Das verhältnismässig schnelle Laden zum Beispiel. Aber das relativiert sich sehr schnell weil das beim BEV im Alltag absolut irrelevant ist da jederzeit praktisch überall geladen werden kann wenn das Fahrzeug steht. Eine gewöhnliche Schuko Steckdose reicht vollkommen. Sogar auf Langstrecke ist es mit den entsprechenden Fahrzeugen schon heute kein riesiger Nachteil mehr. Ausser vielleicht für so kriminelle Typen die 1000km am Stück fahren.

        1. 1. Irgendwo besteht da eine Verwirrung. Selbstverständlich kann die Abwärme der Elektrolyse auch dann genutzt werden, wenn der Wasserstoff nachher im PKW verwendet wird. Da ist dann der Wirkungsgrad schon mal viel besser, als immer wieder behauptet wird.

          2. Schon im 2019 hat Deutschland 5 TWh (Terra-Watt-Stunden) Energie abgeregelt. Für die üblicherweise genannten Energiewandel-Ziele müssen wir in Mitteleuropa die Photovoltaik- und/oder Windenergie mindestens noch um das 5-fache steigern. Es gibt sehr gute Szenarien, wie (gigantisch) viel Strom dann gepuffert werden muss, wenn man ihn nicht verlieren will. U.a. darum ist die Energiespeicherung die absolute Knacknuss für die De-Karbonisierung, und darum kommen die weitsichtigen Studien immer wieder auf den Wasserstoff.

          3. Die Batterie-Speicherung geht immer von einem sehr hohen Wirkungsgrad von 95% und mehr aus. Wenn man berücksichtigt, dass man bei der Gesamtbetrachtung auch den Kosten-, Energie-, bzw. CO2-Fussabdruck der Batterie mit berücksichtigen muss, dann sinkt der Wirkungsgrad der Batterie-Speicherung deutlich. Vor allem grosse (und daher wenig gebrauchte) Batterien kommen dann auf der Kosten- und Umweltschutzseite schlecht weg. Grob gesagt sagt man, dass man mit einem BEV über 100’000 km fahren muss, damit nur schon der grössere CO2-Fussabdruck bei der Produktion der Batterie kompensiert ist. Man kann es aber rein kostenmässig auch ganz einfach selbst berechnen. Wenn ich eine grosse Batterie für z.B. 12’000.- Euro auf 200’000 km amortisieren muss, dann Fallen 6 Euro pro 100 km nur schon für die Amortisation der Batterie an!

          Ich weiss, dass das ein bisschen kompliziert ist, aber es ist halt so. Einstein sagte, man soll alles so einfach wie möglich machen – aber nicht einfacher.

          1. Ich halte mich wie immer an das Strategiepapier aus dem Oktober 2019 von Univ.-Prof. Dr.-Ing- Martin Doppelbauer : http://www.eti.kit.edu/img/content/Strategiepapier%20Elektroautos%20Stand%202019-10%20V1.5.pdf
            Danach sind die Zahlen von Ihnen schon sehr sehr grob bezüglich Fussabdruck der Batterie. Eine gesamtheitlich faire Betrachtung gegenüber Verbrenner und FCEV anzustellen lohnt sich.

            Schon heute beweisen Deutsche Tesla Fahrer ( die ich persönlich kenne ), welche ihre Batterien auf Herz und Nieren testen, dass 200’000 km eine eher kleine Distanz für eine Batterie im mittleren Kapazitätsbereich (75kWh) sind, geschweige im 2nd Live Betrieb. In naher Zukunft werden da noch rechte Sprünge nach oben erwartet. Das heisst Ihre Amortisationsrechnung basiert auf Pi mal Handgelenk Werten.

            Ich bin absolut der Ansicht, dass Wasserstoff in Zukunft eine wichtige Rolle in der Industrie, Schifffahrt ( vor allem im Cargo Bereich ist das von Bedeutung ) haben wird und hoffe dabei, dass diejenigen Gelder, die von der EU bezüglich Wasserstoff genau und ausschliesslich in diese Sektoren fliessen. Alles Andere wäre für mich entäuschend. Von der Cargo Schifffahrt hört man in diesem Zusammenhang sehr wenig. Wieso ? Ich bin aber auch sehr davon überzeugt, dass wir in Zukunft unsere ganze Mobilität auf eine ganz andere sehr energieeffizientere Ebene stellen müssen. Wichtig und absolut Zentral wäre für mich, dass das Energiekonzept auf grossmehrheitlich nachhaltiger Energieerzeugung ( Sonne, Wind, Wasserkraft, Geotermie, Biomasse etc. ) beruht und auch ganz wichtig für mich, dass die Enerigeunabhängigkeit Europas gewährleistet wird. Ich weiss dass Ihnen diese Dinge ganz und gar nicht gefallen. In einer Demokratie ist es aber fundamental wichtig, dass jeder sich Äussern darf.

          2. Wieso soll mir die europäische Energie-Selbständigkeit nicht gefallen? Genau darum habe ich auch meine PV-Anlage auf dem Dach und habe schon mehrere andere PV-Anlagen mit verursacht.
            Da müsste man sich dann eher fragen, was an der Tesla-Batterie europäisch ist. Im Moment ist die ganze Batterie-Produktion total von asiatischen Herstellern abhängig (auch wenn Tesla immer wieder so tut, als ob sie ihre Batterien selbst produzieren würden), was recht problematisch ist.

          3. Herr Mark Müller, Sie wissen schon ganz genau was ich mit “Enerigeunabhängigkeit Europas” gemeint habe (Stichwort Afrika).
            Ich würde auch meinen Anteil an einer PV Anlage leisten, wenn mir nicht die Eigentümergemeinschaft dies verweigern würde.

            Ich frage mich schon die längste Zeit, was Sie auch nur für ein Tesla Trauma haben. Pausenlos wird geziehlt gehezt. Muss ich ja vielleicht auch nicht verstehen können, egal. Ich hoffe Sie haben trotzdem stets einen tiefen Schlaf. Für mich sitzen alle Firmen, die sich für die nachhaltigen E-Mobilität committen in einem Boot mit der Aufgabe Alles zu tun, dass uns das Klima nicht schon in wenigen Jahrzehnten um die Ohren fliegt. Und da brauchen wir Alle Start-Ups UND die etablierten Hersteller. Tesla ist im Moment doch ein Zugpferd, vielleicht ändert sich das mal, so dass aus dem Ein- ein Mehrspänner wird ( inkl. Tesla ), wäre doch toll oder ?

  9. Autos können gar nicht teuer genug sein; denn es gibt viel zu viele davon. Also: Verbrenner verbieten und nur noch BEV’s und FCEV’s je nach Einsatz zulassen. Norwegen macht es vor!

  10. Ach ja, die Fahrer von Fahrzeugen aus dem gehobenen Segment haben es auch immer schwerer, sich vom einfachen Volk abzugrenzen: Waren es ehedem die Anzahl der Zylinder, Hubraum und PS, kommen sie heute mit einem Wasserstoff-Antrieb daher und können damit protzen, für die gleiche Leistung eines rein batterieelektrischen Fahrzeugs die mindestens dreifache Primärenergie einzusetzen – bei ca. doppelten Anschaffungskosten und vermutlich deutlich häufigeren Werkstattaufenthalten (wg. der komplexen, wartungsanfälligen Brennstoffzellen-Technologie). Man kann sich’s halt leisten.
    Im Ernst: wo soll all der grüne Wasserstoff herkommen, damit wir uns einen derart verschwenderischen Umgang damit leisten können? Wo doch Herr Altmeier die Erneuerbaren ausbremst wo er nur kann.

  11. Das Klima wird uns Menschen das Tempo vorgeben und nicht andersrum.

    Falls und nur falls wir uns da einig sind haben wir für die Mobilität Optionen, die wir entweder oder, oder aber beide zusammen side-by-side auch im Namen der Technologieoffenheit angehen MÜSSEN. Das ist dann nicht irgendwie ein “wir schauen mal wie schlimm es ist”.

    Falls nicht, dann gehts als weiter so wie bisher.

    Ich bin dafür, dass wir die Dinge schnells möglichst anpacken. Wir haben schon zu viel Zeit einfach vergeben. Die beiden Optionen sind von mir aus gesehen Wasserstoff und rein Akku mit nachhaltiger Stromerzeugung. Es hilft nichts nur auf Politiker zu schimpfen. Sie werden sich nur sehr selten als Anwälte des Klimas aufspielen. Sie aber sehr genau hinhören, wo der Wind im Volk her weht und da hat das Klima NOCH LEIDER keine Mehrheit. Das ist so und deshalb muss sich das Klima vermutlich leider Gottes noch viel stärker bemerkbar machen um uns noch mehr in Zugzwang zu bringen.

    Ich habe bei den Optionen auch meine klaren Präferenzen aber ich möchte Andere nicht Ihre Präferenzen ebenfalls leben lassen.

    Je mehr wir nachdenken und nach der absolut 100% optimalsen Lösung für die nächsten 1000 Jahre suchen, je kritischer wird die Situation und deshalb bin ich dafür, dass wir die Kräfte bündeln und einen pragmatischen Ansatz wählen. Aber das ist nur meine Meinung. Eine unter Vielen.

    Und noch etwas, das Klima wird nicht auf uns warten, bis wir unsere Sozialen Probleme gelöst haben. Auch deshalb schon bin ich der Ansicht, das wir so schnell wie möglich handeln sollten. Und da braucht es ALLE in unserer Gesellschaft, egal ob Arm oder Reich und egal woher wir kommen.

      1. Das dumme ist nur, dass wir jetzt Millionen in die sog. Technologieoffenheit verschleudern wo schon heute klar ist das Wasserstoff im PKW reine Verschwendung ist. Das muss man jetzt nicht auch noch immer und immer wieder beweisen.

        1. Technologieoffenheit wird ihren Preis haben. In der Schweiz haben wir zum Glück ein Veto ( Dank an die direkte Demokratie ) mit einer/einem Initiative/Referendum gegen die Regierung einlegen. In Deutschland gibt es ja mehre Autohersteller.

          Ich betrachte H2-Autos für das Klima, falls sie mit nachhaltig erzeugtem Strom gepowert werden immer noch sehr viel besser als alles Andere das mit Kolben fährt. Vermutlich wird es in 1-2 Dekaden eine Nebeneinander mit BEV’s geben. Ich bin da nicht so eng gestrickt.

          In vielen Gesprächen mit heute Verbrenner Fahrern musste ich aber feststellen, dass allein die Tatsachen, dass fast jeder ein H2-Auto einem BEV vorziehen würde.

          Der Mensch ist wie ein Quala Bär ein masslos bequemes Geschöpf und hasst Veränderungen wie die Pest. Ich meine damit der überwiegende Teil von uns.
          Nun wenn mich also einer diese Verbrenner Fahrer fragt, wie lange ich zum Laden, selbst an einer Schnellladestation habe und ich ihm sagen muss um meine Model 3 an einen SuC von 10% auf 80% zu laden ca. 30-35 Minuten brauche, dann muss ich meistens schon gar nicht mehr weiter reden und das unverschämt intelektuelle Individuum schaltet ohne sich weitere Argumente anzuhören sofort auf stur und will ein H2-Auto auch wenn es sogar 10-20 mal soviel Energie brauchen würde, um 100km zu fahren. Das interessiert die Masse einen Dreck. Hauptsache er kann an seine heissgelibte Tankstelle fahren und ist fast in änlicher Zeit wieder zu 100% mit Energie versorgt. Das Klima ist zumindest jetzt noch völlig egal. Hauptsache, das Leben geht seinen ganz gewohnten Gang.
          Und das macht mir natürlich Angst. Es wird eine Herkulesaufgabe sein den Leuten alle Argumente vorzubringen, bevor sie sich für die eine oder andere Alternative entscheiden.

          Wenn ich dann einwende, dass ihr Traum mit dem H2-Auto vielleicht erst 2030 wahr werden wird kommt stets prompt die Antwort: “Kein Problem, es wird bis dahin immer noch BMW, Mercedes, VW oder Ford geben, die mir eine 3 Tönner 500PS Karre liefern werden.” Im Hinblick auf das Klima, eine katastrophale Aussage.

          Technologieoffenheit fördert Vielfalt ja, aber der Preis den man dafür bezahlt ist sehr hoch. Ich als CH Bürger habe da kein Stimmrecht. Was ich nur tun kann ist das E-Auto zu kaufen um diese Technologie zu untgerstützen, die sich für mich gesellschaftspolitisch am Besten auf die Zukunft auswirkt. Sie wissen, was ich meine. Aber ich verteufle niemanden, der halt anders denkt.

  12. Es gibt die Theorie, dass alles was falsch gemacht werden kann, auch falsch gemacht wird. Zum Thema Wasserstoffstrategie der Bundesregierung:
    drei Säulen- was sinnvoller elektriefiziert werden kann soll elektrifiziert werden, z.B. Mobilität, Wärmepumpen. Was besser mit H2 ersetzt werden kann soll vorranging mit Wasserstoff ersetzt werden, z.B. Roheisen- Stahlerzeugung, Prozesswärme, ggf. Nutzfahrzeuge und Schiffe, zusammen viele Anwendungsmöglichkeiten, die viel H2 benötigen. (Woher diese Menge kommen soll ist noch unklar)
    Wenn ein Hersteller meint die Bundesregierung hat auch PKW gemeint, dann soll er halt probieren. (Theorie falsch gemacht- oder falsch verstanden)
    Aktuell ist es Hyundai der alle Antriebstechnologien anbietet, aber besonders gute BEV Modelle anbietet.
    Zum Thema hohe CO2 Belastung bei BEV durch Vorketten im Vegleich zu H2. Hier kommt es darauf an ob auch bei H2 die Vorketten mitgerechnet werden. Beim Akku mit welcher CO2 Intensität gerechnet wird. Je nach Hersteller gibt es große Unterschiede. Im besten Fall sicher nicht schlechter als H2. Im Übrigen haben sich viele Hersteller zum Ziel gesetzt, allgemein bei Produktion klimaneutral zu werden. (mit EE-Strom oder EE-Wasserstoff)

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