„Besser als das Model Y“: Fords Europachef glaubt an Mustang Mach-E und den Erfolg von Elektroautos

Ford Mustang Mach-E RWD Standard Range

Copyright Abbildung(en): Ford Motors

Ford gilt mit seiner Elektrostrategie bislang als Nachzügler. Zumal sich Fords Deutschlandchef erst vor wenigen Wochen als E-Auto-Skeptiker geoutet hat. Von Fords Europachef Stuart Rowley kommen nun deutlich positiv gestimmtere Töne: Demnach glaubt Ford Europa an einen Erfolg seiner Elektrostrategie. „Die Signale sind ziemlich eindeutig: E-Autos legen kräftig zu, und das nicht nur wegen staatlicher Subventionen“, sagte Fords Europachef im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Rowley ist sehr optimistisch, was Leistung und Qualität von Fords Elektroautos betrifft: „Ich glaube, dass das Auto besser ist als der Tesla Y, definitiv“, sagte Rowley über den Elektro-Crossover Mustang Mach-E, der ab 2021 in Deutschland erstmals ausgeliefert werden soll. „Es wird viele neue Elektroautos im nächsten Jahr geben. Aber wir haben einen Mustang und werden uns damit abheben können“, meint Rowley. Er geht sogar davon aus, dass sich der rein elektrische Mustang in Europa deutlich besser verkaufen werde als die herkömmlich angetriebenen Benziner-Modelle, von denen Ford gut 10.000 pro Jahr absetzen kann. In Unternehmenskreisen hoffe man auf eine mittelgroße fünfstellige Zahl, so das Handelsblatt.

Das nach dem Mustang Mach-E zweite Elektroauto von Ford soll 2023 debütieren und ein, zwei Segmente tiefer angesetzt sein als der obere Mittelklasse Crossover. Wie bereits bekannt wird dieses Modell auf VWs Elektroauto-Baukasten MEB aufsitzen. Ford und VW haben dafür bereits im vergangenen Jahr eine Vereinbarung über die Lieferung von zunächst 600.000 MEB-Plattformen getroffen. Das Auto soll aber, so Rowley, „kein VW“ sein und sich „deutlich abheben“ von den Wolfsburger Stromern. Es soll das typische Ford-Design bekommen und auch bei der Fahrdynamik anders ausgelegt sein als Volkswagens MEB-Elektroautos.

Das Fahrzeug befinde sich im Moment in seiner letzten Designphase. Wo das neue Elektroauto produziert werden soll, sei noch nicht entschieden. Die besten Karten habe aktuell das Stammwerk in Köln, wo 2023 die Produktion des Fiesta auslaufen soll. Nach Fords erstem MEB-Stromer sei auch ein zweites Modell auf dem VW-Baukasten denkbar, womöglich schon für das Jahr 2024 so Rowley: „Unsere Vereinbarung mit Volkswagen lässt zu, dass wir möglicherweise auch ein weiteres reines Elektroauto produzieren können“, so Fords Europachef. Dies sei auch „aus produktionstechnischer Sicht“ sinnvoll, um „eine Fabrik ausreichend auslasten zu können“.

Über weitere Elektrofahrzeuge, ob rein elektrisch oder als Plug-in-Hybrid, werde aktuell intern diskutiert. Fest stehe aber, dass in den kommenden Jahren die Elektrifizierung von Fords Fahrzeugflotte deutlich zunehmen soll.

Quelle: Handelsblatt – „Besser als der Tesla Y“: Ford setzt bei der Elektrostrategie auf den E-Mustang

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