Beliebte Plug-In-Hybride deutlich umweltschädlicher als behauptet

Beliebte Plug-In-Hybride deutlich umweltschädlicher als behauptet

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Der Verkauf von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen (PHEV) nimmt in Europa explosionsartig zu. Tests mit den neuesten Modellen bestätigen jedoch, dass sie das Klima weitaus stärker belasten, als die Automobilhersteller behaupten – selbst bei Fahrtantritt mit voller Batterie. Alle drei der in 2020 beliebtesten Plug-In-Hybride emittierten bei den Tests unter realen Nutzungsbedingungen mehr CO2 als in der Werbung suggeriert.

Damit bestätigen sich die Ergebnisse von Forschungsstudien bei älteren PHEV. Der Umweltdachverband Transport & Environment (T&E), der die Tests in Auftrag gegeben hatte, ist überzeugt, dass staatliche Umweltboni und großzügige Steuervorteile für Plug-In-Hybride eingestellt werden sollten. Diese Anreize bergen die Gefahr eines neuen Dieselskandals.

Der BMW X5, der Volvo XC60 und der Mitsubishi Outlander emittierten T&E zufolge zwischen 28 und 89 Prozent mehr CO2 im Vergleich zu den offiziellen Angaben der Autohersteller, als sie von Emissions Analytics mit einer vollgeladenen Batterie unter optimalen Bedingungen getestet wurden. Bei einer leeren Batterie emittierten sie sogar drei bis acht Mal mehr als offiziell angegeben. Im Charge-Modus lag der CO2-Ausstoß der Plug-in-Hybride sogar um das Drei- bis Zwölffache über dem offiziellen Wert. Dieser Modus, bei dem die Batterie während der Fahrt vom Verbrenner geladen wird, könnte in Zukunft durchaus an Beliebtheit gewinnen, da viele Fahrer ihr Fahrzeug gezielt aufladen, bevor sie eine Umweltzone befahren.

„Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge werden nicht für einen sauberen Betrieb im Straßenverkehr sondern zur Ausschöpfung der staatlichen Förderung und Erreichung der europäischen Flottengrenzwerte gebaut. Derzeit verschwendet Deutschland mehr als 500 Millionen Euro an Subventionen für diese Fake-E-Fahrzeuge. Kein anderes Land in Europa gibt mehr Steuergelder für die Subventionierung von PHEVs aus.” – Stef Cornelis, Direktor Deutschland bei T&E

Sobald die Batterie leer ist, reichen 11 bis 23 km im Verbrennerbetrieb, bis die Plug-In-Hybride ihre offiziellen CO2-Emissionswerte pro km überschreiten, schätzt T&E. Dies widerspricht den irreführenden Behauptungen der Automobilhersteller, dass die derzeit erhältlichen PHEVs für lange Fahrten geeignet sind. Tatsächlich müssen sie viel häufiger geladen werden als batterieelektrische Fahrzeuge, die mit einer einzigen Ladung rund 300 km fahren können.

Während die Automobilhersteller den Kunden die Schuld dafür geben, dass sie zu oft mit dem Verbrennungsmotor fahren, fehlt es den derzeit erhältlichen PHEV-Modellen oft an der erforderlichen Elektro-Leistung, Reichweite oder Ladegeschwindigkeit. Denn zwei der drei getesteten Fahrzeuge, der BMW X5 und der Volvo XC60, sind beispielsweise nicht schnellladetauglich. Und selbst im Handbuch des Outlander wird angegeben, dass der Verbrennungsmotor unaufgefordert anspringen kann, wenn das PHEV-System zu heiß oder zu kalt ist, wenn schnell beschleunigt wird oder die Klimaanlage in Betrieb ist.

Plug-in-Hybrid-BMW-X5-Volvo-XC60-Mitsubishi-Outlander-Realverbrauch

Plug-in-Hybride seien „nichts anderes als eine Zwischenlösung, die keine Subventionen erhalten sollten“, so Stef Cornelis weiter. Das Ergebnis des Autogipfels von vergangener Woche habe gezeigt, „dass die Bundesregierung diesen Punkt immer noch nicht verstanden hat. Die Regierung sollte die Autohersteller beim Umstieg auf die batterie-elektrischen Autos unterstützen, um Wolfsburg, Stuttgart und München zu den führenden globalen Standorten in Elektromobilität zu verhelfen.”

Der Verkauf von Plug-In-Hybriden erleichtert es den Automobilherstellern, die europäischen CO2-Flottengrenzwerte einzuhalten, da für PHEVs derzeit zusätzliche Credits gewährt werden. T&E ist der Meinung, dass die EU im kommenden Jahr bei der Überprüfung ihrer Ziele für 2025 und 2030 diese Sonderbehandlung abschaffen sollte.

Quelle: Transport & Environment – Pressemitteilung vom 23.11.2020

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

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Transport und Environment, ach was seid ihr den für Heinis, Das wurde schon vor 8 Jahren geraten, diesen Herstellern die Falschangaben von 1,5 l / Km zu verbieten.Sobald die PHEV s 35 er Akkus drin haben ist dieser Verbrauch in der Praxis aber möglich. Sollen aufhören solchen Quatsch zu verbreiten. Alle Hybrids helfen bei der Erdöl Einsparung mit. Mit Strom bleibt die Wertschöpfung im Land und geht nicht zu den Scheichs hinunter. Wettert doch endlich gegen die Richtigen und das sind die reinen Verbrenner PKW s.Wer von Technik nichts versteht sollte den Schnabel halten. Das gilt vor allem der Transport und Environment.

Transport und Environment, […] Wettert doch endlich gegen die Richtigen und das sind die reinen Verbrenner PKWs

Nö, die Verbrenner (zu Recht auch „Stinker“ genannt!), disqualifizieren sich eh schon von selbst …

Sobald die PHEVs 35er Akkus drin haben […]

Das wird solange nicht passieren, wie die aktuell mit Steuergeschenk per »Dienstwagenprivileg« gekauft und versteuert werden können, den reinen BEVs Fördergelder und Ladeplätze entziehen UND dennoch die Umwelt verpesten.

Ihr Zitat: „Alle Hybrids helfen bei der Erdöl Einsparung mit„.

Das ist falsch. Alle Hybride sorgen nur dafür, dass das bereits schon geförderte Öl und das daraus in der Rafinerie gewonnene(r) Benzin / Diesel einfach etwas später verbrannt wird. Nochmals ein Trugschluss mit dem die Hybrid Kunden betrogen werden, und das praktiziert Toyota schon seit Jahrzehnten. Irgendwie fast noch schlimmer als der Dieselskandal.

Ausserdem zögern wir den Zeitpunkt bis der letzte Tropfen Öl gefördert wird nur weiter in die Zukunft hinaus und damit auch unsere Energieabhängigkeit von Staaten im Middle-East, der Golf Region und nicht zu vergessen Venezuela. Alles Staaten, die unserem Verständniss von Demokratie und Pluralismus weiter nicht entfern sein könnten.
Mit Hybriden, werden wir das umso länger in die Zukunft bleiben. Und die herkömmlichen Hersteller werden weiter damit Geschäfte machen, solange bis die lebenslangen Berufspolitiker entgültig den Riegel schieben. Die Politik wird unter dem Druck der Leute solange die Hybride subventionieren, bis keine Arbeitsplätze mehr gefärdet sind, weil sie dann ganz sicher keiner mehr haben will. Erst dann kann sich ein(e) Kanzler/Kanzlerin sicher sein, dass sie auch nach der 4. oder 5. Wahlperiode wieder gewählt wird.

… und die Masse des Stroms kommt natürlich aus den Sonnenstrahlen und ein E-Auto schickt uns der Mann vom Mond, die Batterien kommen als emmissionsfreies Geschenk vom Marsmännchen. Ein Wohl der Naivität des Selbstbetrügers.

Wohl ein paar lichte Momente gehabt – die Sonne schickt soviel Energie und so billig, dass man sich wundern muss warum immer noch so wenig Solaranlagen vorhanden sind.

Der Mann vom Mond ist es nicht, aber der Mann ist auch im Bereich Raumfahrt tätig.

Batterien sind nach ca. 30.000 km emissionsfrei, wenn für die Herstellung Ökostrom verwendet wird.

Ein Wohl auf die Intelligenz der Selberdenker.

Ups ich wußte gar nicht das ein Stromkabel vom Mond kommt
Wo wohnst Du denn

Achso Strom ist genug vorhanden Wind , Wasser , Sonne und denn Strom kann man sogar speicher
Tolle Sache

Die meisten Plugin-Hybride sind Verbrenner-Hybride also Verbrennerfahrzeuge die hybridisiert worden sind. Daneben gibt es auch Battery-Hybride also Batterieelektrische Fahrzeuge, die einen zusätzlichen kleinen Verbrenner haben um die Reichweite weiter zu steigern.
Ein Beispiel ist der in Deutschland nicht verkaufte BMW i3 Rex mit 120Ah.

Oder eben der Mitsubishi Outlander PHEV, der zu den Elektromotoren von 130kW nur einen Verbrenner mit 99kW hat – das ist also auch eindeutig der Schwerpunkt auf dem Elektroantrieb.

99 kW sind etwa 135 PS und das ist ein vollwertiger Verbrenner und kein „falls mal die Batterie leer ist“-Helfer, dafür hätten auch 37 kW (50 PS) gereicht.

Diese Erkenntis kommt jetzt aber irgendwie nicht überraschend. Auch nicht die Erkenntnis, dass gewisse Hersteller statt auf Innovation zu setzen viel lieber Betrügen oder Gesetzeslücken ausnutzen. So holt man den Rückstand leider nie auf.

Erstaunlich – es brauchte eine Studie, um zu erkennen, dass große und schwere Autos mit gleich 2 verschiedenen Motoren nicht sparsamer und umweltfreundlicher sein können als der Kleinste Kleinwagen.

Gut, dass mit einer Studie untermauert wurde was viele Bürger durch ihr ungutes Bauchgefühl schon längst vermuteten. Jetzt können sie gegenüber den PHEV-Befürwortern mit der Studie argumentieren.

Der Outlander PHEV lässt den Verbrennungsmotor übrigens auch laufen, wenn innerhalb von 4 Monaten nicht mindestens 15 Liter verbraucht und nachgefüllt werden. Angeblich ist das eine Sicherheitsfunktion, damit der Kraftstoff nicht schlecht wird. Das hat mein Vater schon zweimal bei seinem Outlander erlebt. Der Durchschnittsverbrauch ist allerdings weiterhin unter der Herstellerangabe nach ca. 25.000 km liegt der Wert bei 1 l pro 100 km.

Tatsächlich nur 1 Liter? Dazu kommt natürlich noch der Strom, aber insgesamt doch ein gutes Ergebnis.
Dann wundert mich dieser Artikel.
Ich überlege den Tucson 2021 als Plug in zu kaufen.

Diese Verbrauchswerte sind natürlich nur möglich, wenn man einen hohen Kurzstreckenanteil hat und regelmäßig lädt.
Das Problem ist, dass fast jeder Dienstwagenfahrer eine Tankkarte des Arbeitgebers hat und es somit bequemer und für den Fahrer teilweise günstiger ist, wenn der Wagen zu 100% mit Benzin fährt. Auch im reinen Benzinbetrieb braucht ein Hybrid etwas weniger, aber natürlich sind Werte von ca. 1 bis 2 Liter auf 100 km so nicht möglich.
Mein Vater hätte sich aufgrund des hohen Kurzstreckenanteils auch gerne ein reines Elektroauto gekauft, allerdings müssen wir ca. 10 mal im Jahr einen 1300 kg Pferdeanhänger ziehen. Zum Zeitpunkt der Bestellung des Fahrzeugs gab es elektrisch nur das Tesla Model X als Alternative, für damals mindestens 100.000 Euro und das war etwas viel Aufpreis gegenüber dem Outlander für 40.000 Euro.

Mein bester Freund hatte einen Motorschaden bei seinem Plug-in Suv.
Das traurige dabei war das sich der Hersteller aus der Nähe von Stuttgart nichts davon annimmt.

Dann muss sich der Hersteller aus der Nähe von Stuttgart nicht wundern, wenn immer mehr Kunden zu asiatischen Herstellern wechseln, wenn dort Garantien von 5 bis 8 Jahren üblich sind und die Fahrzeuge auch noch die Hälfte kosten. Material und Verarbeitungsqualität sind mittlerweile auch deutlich angenähert und das reine Prestige der Marke reicht nicht ewig aus, damit Kunden von der Abwanderung abgehalten werden.

Ah, ja. Die Klimareligion und der ausgemachte Betrug.
Das PHEV ist das Übel aller Übel.

Nein, moderne Verbrennermotoren verpesten die Luft nicht mehr, als Batterieelektrische Vehikel. Wer glaubt, dass er die Welt rettet, indem er ein BEV fährt, belügt sich selbst und die Welt.

Und nein, das PHEV verbrauch nicht mehr als andere Autos. Und wenn nur 50% elektrisch gefahren wird, verbrennt man damit weniger als jeder andere Hybrid. Und wenn eFuels zur Verfügung stehen, hat das BEV kein Argument mehr.

Laaaaange Ladezeiten, kaputte oder besetzte oder blockierte Ladesäulen, wie ich gerade gestern wieder erleben durfte, gehen dem PHEV- Fahrer am A… vorbei, der BEV-Fahrer wird nervös. Es wiegt viel weniger und braucht deswegen allein schon weniger Energie, weil es nur eine kleine Batterie mit sich herum schleppt. Die Reichweite liegt weit über der von jedem BEV.

Allereinzigstes legitimes Argument gegen PHEV ist der größere Wartungsaufwand für eine faszinierende Technik.

Nicht die Entwickler betrügen den Staat, der Zuschüsse gewährt, sondern der Nutzer. Wenn ich mit meinem PHEV in den Ortschaften elektrisch fahre, dann aus dem Motiv, dass die Anwohner weniger Lärm und weniger Abgas zu ertragen brauchen. Wenn ich auf Fernstrecke hybridisch fahre, und das tu ich auch mit „leerer“ Batterie, verbrenne ich gerade mal 4,2 L/100km. Damit bin ich so gut wie ein moderner Diesel. Und diese stoßen die Luft hinten sauberer aus als sie vorne einsaugen.

Alles hat seine Fürs und Widers. Das BEV ist noch nicht die Rettung der Welt. Ganz gewiss nicht! Das verpricht allein des Schusters Rappen.

Lieber Herr Droste,
Wie Arnold Schwarzenegger in Kalifornien schon einmal richtig angemerkt hat wäre ein ganz einfaches Experiment doch einmal in die eine Garage ein Modell X und in die Garage daneben einmal Sie mit ihrem Plugin einzuschließen. Dann machen wir beide Garagentore zu und schauen mal, wer zuerst raus gerannt kommt- das heißt- falls sSie an der angeblich so sauberen Luft Ihres Fahrzeuges nicht vorher doch gestorben sind.

Wie war das doch gleich mit dem Gas-/ Kohlekraftwerk im Wohnzimmer?
Ach ja und die spielenden Kinder in der Kobaltgruben?

Na das ist mal eine Ansage. Beim modernen Diesel kommt die Luft hinten sauberer raus als vorne rein. Was für eine Entschuldigung „saudumme“ Aussage echt jetzt. Dann setzen sie ihren sauberen Diesel doch mal ins Wohnzimmer sie neunmalkluger Scherzbold und „reinigen“ sie dort ihre Atemluft. Das ist echt bescheuert solche Sprüche. Der Rest ihres Posrs übrigens auch.

Es kommt vor allem darauf an mit welchem Anteil elektrisch gefahren wird. Ich selbst fahre als Dienstwagen den 225XE mit einem durchschnittlichen Benzin Verbrauch von 2,7l, den Rest elektrisch.
Für mich und meine Firma war das der Einstieg in die Elektromobil. Ja, vielleicht nicht so mutig und radikal wie möglich. Aber es ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.
Die steuerliche Förderung ist ja nicht völlig verkehrt. Was fehlt ist ein Nachweis, dass Lade- und Abrechnungsmöglichkeiten vorhanden sind.
Als negativ Beispiel: ein Freund von mir fährt einen PHEV Dienstwagen kategorisch (!) ohne elektrisches laden. Das macht natürlich keinen Sinn.

Na , also auf den Einsatz kommt es an ! Da kann das Auto nichts dafür. Diese Technik ist genau so ausgereift wie die der reinen E s. Selbst dies nur als Uebergangslösung zu bezeichen, ist schon fragwürdig. Wer E Bick fährt, geht hernach auch nicht zu einem Motorrad über. Diese Technik kann nichts dafür dass heute kaum jeder zu Hause laden kann, und geschweige dem PV auf dem Dach hat. Die Tesla-Fahrer können hier gar nicht mitreden, obwohl diese Firma die E Mobilität gepuscht hat , aber noch lange nicht für alle. Dafür haben nicht alle Fahrer das Fahrprofil, und schon gar nicht das Kleingeld. Nebst einigen anderen Firmen wird vor allem der Pioneer Toyota , und das beweisen die Verkaufszahlen, weiterhin ein grosses Stück vom Kuchen abschneiden . Was Tesla nicht kann. Da brauchts nicht mal Kaufvergünstigungen wie sie in Deutschland (noch) üblich sind. Sagt dies nicht alles ? Die Verkaufszahlen lügen nicht.

Ich halte das Plug-in System für richtig wenn man zwischendurch mal weiter fährt. Für den Betrieb mit Anhänger halt ohne und beim pendeln zur Arbeit mit E Antrieb.
So ist das optimal.
Das ist eine vernünftige Sache.
Ich verstehe nicht, dass man bei den Tests vom unsinnigen Einsatz ausgeht und dann das veröffentlicht.
Das ist Schwachsinn.

Sorry aber ich fahre bald einen Kia XCeed PHEV habe 8km in die Arbeit und kann zu Hause laden! Fahre also die ganze Woche rein Elektrisch und auch in der Stadt. Weiß jetzt nicht, was da falsch dran sein sollte!? Meiner Meinung nach Völliger Blödsinn dieser Test! Vor allem mit den Dicksten SUVs. Die über zwei Tonnen schwer sind. Die dürften auch gar nicht als Plug In verkauft werden! Deshalb darf man jetzt aber nicht alle Hybriden Verteufeln und alle Fahrer über einen Kamm scheren! Gruß Olli

Dann sei die Frage erlaubt: wieso fahren Sie dann nicht ein rein Elektrisches Auto? Bei 8km Abeitsweg und der Möglichkeit Zuhause zu laden? Oder benutzen das Fahrrad gerne auch elektrisch? Dazu brauchen Sie doch keinen Hybrid.

Es wird immer nur gesagt was „angeblich“ schlecht läuft. Dann muss man sich eben mal zusammen setzen und etwas konstruktives ausarbeiten. Etwas was nachhaltig ist! Zum Beispiel alle staatlichen Vergünstigungen einstellen, und dieses Geld sinnvoll nutzen für Ladestationen und den Ausbau für Wasserstofftankstellen massiv voranbringen. Fahrzeuge könnten von jetzt auf gleich verkauft werden. Es kauft die nur keiner, weil es nicht die Möglichkeit gibt H2 zu tanken. Liebe Politik, Macht doch bitte erst mal einen Schritt nach dem Anderen und macht endlich mal Druck auf die Autolobby, das dort grüne Technologie verbaut wird, ohne Gejammer und ohne staatliche Hilfen!

Wobei ich mich ja schon frage ob die fehlende Schnellladefähigkeit wirklich so oft genutzt würde, die hier ja kritisiert wird, wenn es sie gäbe. Einige haben es ja, die können ja DC dann mit etwas über 30kW laden und dort werden sich dann reine E-Auto Fahrer aufregen. Außerdem werden die PlugIn Fahrer doch auch rechnen können. Ich fahre einen PlugIn Ioniq. Wenn der Akku leer ist verbraucht der ca. 4,5l / 100km, bei vollem Akku hat man durchaus 0 Liter Sprit dafür dann ca. 16kWh / 100km. Ich weiß zwar nicht ob es bei anderen PlugIns ähnlich ist, aber ich vermute mal dass das Verhältnis ähnlich ist, da muss man ja nur kurz rechnen, lade ich zu Hause (für aktuell 27,27 Cent) so kosten 100km 4,36€. Aktuell habe ich den Hyundai Tarif von EnBW also 5 Jahre keine Grundgebühr dafür dann halt 29 Cent / AC und 39 Cent / DC (wobei der Wagen nur AC kann), ohne diesen Hyundai Tarif für es entweder 5€ / Monat kosten oder halt jeweils 10 Cent mehr.

Wenn ich jetzt die kosten für eine Benzinfahrten anschaue (4,5l/100km) dann sieht es so aus
1,10€/l = 4,95€ /100km
1,20€/l = 5,40€ /100km
1,30€/l = 5,85€ /100km
1,40€/l = 6,30€ /100km
1,50€/l = 6,75€ /100km
1,60€/l = 7,20€ /100km

Im Vergleich dazu dann halt der Preis bei Strom (16kWh / 100km)
29 Cent / kWh = 4,64€ / 100km (Preis AC im EnBW Hyundaitarif)
39 Cent / kWh = 6,24€ / 100km (Preis AC im EnBW Standard Tarif ohne Grundgebühr, Preis DC im EnBW Hyundaitarif))
49 Cent / kWh = 7,84€ / 100km (Preis DC im Hyundai Standardtarif)

27,27 Cent / kWh = 4,36€ / 100km (etwas außer Konkurrenz der Preis den ich hier aktuell für Haushaltsstrom zahle, da hat vermutlich jeder einen eigenen Preis)

Wenn ich das so nachrechne und ausschließlich auf die Wirtschaftlichkeit schaue ja dann macht es Sinn zu Hause zu laden und auch mit dem Hyundai EnBW Tarif macht AC Sinn. Wenn der Tarif dann irgendwann Grundgebühr kostet bzw. 10 Cent mehr dann wird es bei 39 Cent / kWh AC schon kritisch, so lange man den Liter E10 noch für unter 1,39€ bekommt. Der Theoretische Wert von 49 Cent /kWh DC ohne Grundgebühr ist dann aber so hoch, da müsste der Liter E10 über 1,74€ liegen, da wird wohl kaum ein PlugIn Fahrer ernsthaft zugreifen, wenn der Wagen denn DC beherrscht. Das die Situation sich evtl. bei bestimmten Plätzen ändern kann wenn man sich wenn man lädt die Parkgebühr sparen kann ist ein anderer Punkt ebenso wie gratis Nachladen auf einem Supermarkt, wobei man sich bei den gesparten Parkgebühren vermutlich darüber freut dass der Wagen nur langsam lädt und beim gratis Laden auf dem Supermarkt dann wohl eher ärgert.
Nachladen bei längeren Fahrten ja kann zumindest bei dem Wagen bei AC durchaus Sinn machen, aber da lädt man halt sehr langsam so im bereich 22-24km Reichweite pro Stunde.
Klar man kann sich jetzt gerne fragen ob der Strom zu teuer oder der Sprit zu günstig ist, aber das der Fahrer sich vermutlich das günstigste aussucht das dürfte einen jetzt eher weniger wundern

Das ich aktuell insgesamt einen Mix von ca. 0,8l + 14kWh pro 100km habe, da weiß ich nicht ob dies jetzt gut oder schlecht ist, damit bin ich was Strom angeht über den WLTP angaben was Sprit angeht darunter und ja eigentlich hat der bisher selten eine öffentliche Ladesäule gesehen dafür dann halt zu Hause in der Garage immer die Steckdose.

Das Dinge wie der Chargemodus natürlich problematisch sind dürfte jedem klar sein, insgesamt emmitiert man viel mehr Schadstoffe fährt dann aber dafür im Gegensatz dazu in bestimmten Gebieten ohne Schadstoffausstoß, wobei es mich wundert, dass dies wirklich viele nutzen.

Bravo Robin so geht das,
Dass das Gefühl was hier ersichtlich ist, jedem zur Energiewende führt, ist schon mal. positiv. Nur das Wie für jeden am Schnellsten gemacht wird, kann nicht mit nur per Bauchgefühl entschieden werden. Da muss der Kopf eingesetzt werden. Es gibt nicht nur weiss oder schwarz. Auch dazwischen muss über technisch raffinierte Lösungen für jeden etwas gebaut werden, was brauchbar ist zum Spritsparen. Natürlich ist es Quatsch,( sorry für den Ton aber anders kann man es nicht wirksam auszudrücken,) den Akku im urbanen Gebiet per Sprit zu laden um dann in der Stadt elektrisch fahren zu können. Mit 30 er Akkus im PHEV ist die gelöst. Die sind nicht schwerer und grösser als solche von kleinen reinen E Autos. Zoe hat dies bewiesen. Die tragen im gleichen Gehäuse heute anstelle von 21 KWh jetzt über 40………..

Ich fahre selbst einen Skoda Superb iV und bin soweit zufrieden damit. Ich fahre meist rein elektrisch, auch wenn es gerade in der Winterzeit ziemlich nervig ist, da der Akku zu schnell in die Knie geht.

Klar ist jedenfalls, dass aktuelle Hybride eine Mogelpackung sind. Die versprochene Reichweite kommt um Längen nicht hin, der Verbrenner springt gerade im Winter automatisch an, wenn das Batteriesystem zu kalt ist.

Elektrisch fahren macht richtig Spaß und es nervt schon fast, wenn der Verbrenner an geht. Leider kommt man auf längeren Strecken nicht drum Rum, da die elektronische Reichweite viel zu kurz ist und die Ladedauer viel zu lange.

3,7 kW ist einfach zu wenig, selbst für den 11kWh (netto) Akku. Im Prinzip habe ich nichts gegen Hybride, aber aus meiner Sicht sollte die Reichweite so bemessen sein, dass man im Winter inkl. Heizung und realistischer Fahrweise auf mind. 50km kommt. Das wären dann laut WLTP etwa 100 km.

Warum man 2 Motoren und Getriebe braucht, versteh ich bis heute nicht. Selbst ein reiner Range extender der den Elektromotor befeuert ist effizienter als die aktuellen Systeme.

Warum habe ich mir so ein Fahrzeug zugelegt? Geringer geldwerter Vorteil als Firmenfahrzeug und subventionierte Anschaffungskosten. Der wichtigste Punkt jedoch ist die Tatsache, dass es derzeit kein Elektroauto gibt, welches entsprechend Platz und Reichweite bietet um mit der Familie in Urlaub zu fahren (falls das Mal wieder möglich sein wird). Das erste Auto was diese Kriterien erfüllt ist der VW Aero B ( Kombi mit etwa 700 km Reichweite) Alles darunter ist einfach nicht brauchbar

Tja nicht auf schmutzige Plug in setzten mit fossilen Brennstoffen wie Benzin oder Diesel sondern auf klimaneutrale Kraftstoffe wie BioCNG. In Entwicklung ist es schon
https://www.cng-mobility.ch/beitrag/die-zukunft-der-gas-autos/

also bitte umsetzen. Damit wir eine klimaneutrale Zukunft schaffen.

Die Förderung der PHEV war vom ersten Tag an ein schmutziger Trick, Verbrenner noch möglichst lange auf der Straße zu halten und der deutschen Autoindustrie etwas Luft zu verschaffen.

Last edited 4 Monate zuvor by Markus Wolter

Wie in schon so vielen Berichten zuvor angemerkt ist PHEV nur so effektiv, wie es im Alltag umgesetzt wird. Fahre seit März 2020 den Outlander und liege bei 1,4l/100km (bislang ca. 10k km gefahren). Es war eine Urlaubstour nach Brandenburg dabei, da Corona mehr nicht ermöglichte. Wenn andere sich aufschwingen zu urteilen, dass man die falsche oder nicht mutige Entscheidung getroffen hat ist das zu einfach. Hätte gerne einen reinen Elektrowagen genommen. Leider nicht für mich bezahlbar. Für mich funktioniert der PHEV und er wird sicherlich als Übergangslösung für die nächsten 10 Jahre weiter laufen, bis Wasserstoff umsetzbar ist. Bitte nicht die Mühe machen wie viel Benzin das im Laufe von 10 Jahren und CO2 es bedeutet. Es ist immer noch besser als mein alter Diesel zuvor. Wenn es Ihre Meinung nach nicht ausreicht gebe ich gerne meine Kontonummer durch, damit ich auf ein rein elektrisches Auto umsteigen kann.

Selten soviel Schwachsinn gelesen, aber anscheinend sollen die Plug-in-Hybride systematisch madig gemacht werden. Es sind aber keinesfalls die Autos, denn die sind super, oder deren Fahrer, denn die meisten davon wollen ja soviel wie möglich elektrisch fahren, sondern die völlig falsche bzw. fehlende Ladeinfrastruktur und das Drumherum: Hier in Österreich wird man beim öffentlichen Laden schamlos von den paar Monopolisten abgezockt: 2,90€ pro Stunde(!) – bei Roaming sogar unfassbare 8€(!) pro Stunde(!) – es wird hier nämlich nicht in kWh verrechnet sondern nach Zeit (laut EVUs ist daran natürlich nur die pöse EU in Brüssel schuld!), obwohl die kleine Batterie meines Mitsubishi Outlander PHEV bei AC nur maximal 3,7kW aufnehmen kann (im Winter weniger). Wenn ich da den (in Österreich momentan niedrigen) Benzinpreis von ca. 1€/L hernehme, müsste ich ja mein eigener Feind sein, wenn ich freiwillig mit den zwei- bis vierfachen Kosten rein elektrisch fahren würde, obwohl ich praktisch zu 100% rein elektrisch fahren könnte – noch dazu bei einem zu über 70% CO2-freiem Strommix in Felix Austria. Eine hundsordinäre Haushaltssteckdose am Stellplatz in der Garage meines Eigentumseohnhauses ist leider nicht durchsetzbar (obwohl ich sie selbst bezahlen würde); leider habe ich auch kein Landhaus mit PV-Anlage am Dach, daher werde ich auch weiterhin die Wiener Luft mit würzigen Benzinabgasen bereichern, aber bei uns sind ja die GrünInnen (mit) am Ruder, da passt das dann eh schon…

Tja, ihr Hybrid- Schlechtmacher hoffentlich kapiert ihr jetzt die Gründe weshalb der kombinierte Antrieb noch eine Zeitlang selbst im PKW Bereich existent bleibt. Immer mehr kristalisiert sich auch heraus woher diese kommen. Frustrierte Nur-Verbrenner-Fahrer, solche die noch nie ein reines E Auto gefahren haben.Geschweige den mal einen Hybrid im Eigentum hatten. Und Tesla die glauben die 30 % Anteil würden sie nächstens auch noch kriegen. Zu den Letzteren, täuscht euch da blos nicht. Heute gibts schon bessere E Autos die mit praxisnaherer Innenausstattung, besserer Verarbeitung und viel ausgewogenem Fahrverhalten wo jetzt die Vorsprünge der alt eingesessen Firmen sichtbar werden.
Ein Beispiel um die Vorteile eines PHEV auch im hügeligen Gelände zu demonstrieren. Strecke:
Zürich nach St. Moritz und wieder zurück.

  1. Mit einem preisgünstigen reinen E mit ca 450 Km Reichweite. Ist möglich, ohne Aufzuladen unterwegs, muss aber vorsichtig im Ecomodus gefahren werden, sonst braucht er auf dem Albulapass Hospitz noch einen Schubser damit er dann wieder Power genug hat das Engadin herab.In St. Moritz wird er wieder aufgeladen. War bis jetzt schnell kaum möglich. Also besser gratis über Nach(Hotel) und dann reichts andern Tags wieder zurück an die PV Anlage in Zürich.
  2. Der PHEV kann dank der kleineren Batterie auch unterwegs mal geladen werden, und wieder kurz am Zielort St. Moritz.(muss aber nicht,sorglos schnelle Fahrt ist möglich) So ist die Heimfahrt ohne Probleme noch am gleichen Tag möglich. Der Strom reich bis auf den Julierpass, und bei der Talfahrt ladet er den Akku wiederum franko voll, damit es ebenfalls, fast rein elektrisch mit nur wenig Benzin, bis nach Zürich an die heimische PV anlage reicht.
  3. Diese Vorzüge muss kein Laie versuchen uns zu widerlegen. Aber man muss die Technik kennen, und ein solches Auto auch entsprechend fahren können.

Sehr geehrter Herr Strauss,

Da muss ich wirklich schon schmunzeln, wenn Sie beschreiben, wie man mit einem BEV meine Lieblingsstrecke fährt. Sie haben wohl keine Ahnung wieviel Energie Sie von der Julierpasshöhe aus nach Thusis durch Regenerated Breaking in den Akku (52kWh) eines Tesla Roadsters reinkriegen. Wesentlich mehr als bei so einem Mikrohybrid Akku. Ein Glas das bereits mit Wasser voll ist können Sie nicht noch weiter füllen. Und Sie wollen kein Laie sein?

Sehen Sie, wir vom Tesla Club haben sich schon vor 10 Jahren mit 12 Roadstern auf diese Tour begeben. Bei Sonnenschein ein Mittagessen und danach einen Spaziergang am wunderschönen See geniessen, während die 12 Roadster 2-3h via 4 Splitter gratis an 4x32A CEE Dosen, also je 7.5kW futtern, ist schon ein tolles Erlebnis. Also ich bin jeweils mit fast 80 Restkilometern bei 100km/h – 110km/h auf den Autobahnen wieder bei mir in Bülach angekommen. Für die ganz ausgebufften waren schon 5 Restkilometer eine Schande.

Sie versuchen hier ein idealistisches Bild von den Plug-Ins zu zeichnen, dass so bei min. 90% der Plug-In Fahrer gar keine Rolle spielt, und denen ein paar Frankli völlig egal sind. Und das sind die leider Gottes immer noch so zahlreichen Vertreter in Kravatte und den Nadelstreifenanzügen.

Nochmals, ich habe grosse Hochachtung für all diejenigen, die einen Plug-In wiklich zu 99% rein elektrisch fahren.

Und bitte schön, was soll das jetzt mit den Verkaufsaussichten von Tesla zu tun haben. Das ist doch nur Polemik.

Wenn der Tesla-Club mit 12 Roadstern am Wochenende in Kolonne stundenlang über die Pässe fährt, dann wird das so richtig oekologisch.
In der Schweiz bezahlt der Steuerzahler wenigstens nur einen kleineren Teil dieses Spasses. In Deutschland wird das Vergnügen noch vom 08/15-Steuerzahler, der sich selbst ein so edles Gerät nicht leisten kann und darum mit einem kleinen Diesel-Skoda zur Arbeit fährt, mit 20’000 Euro pro Spassvogel unterstützt.
Ist das jetzt die Energiewende?

Sie tun mir einfach nur leid. Mit solchen kommentaren blamieren Sie sich sich nur selber. Mit Verlaub, bei solchem Müll den Sie plabbern, ist mir die Zeit zu schade, um das noch weiter zu kommentieren. Bleiben Sie irgendwie gesund trotz chronisch krankhafter Missgunst gegen Alles was mit Tesla zu tun hat.

Hat man das jetzt auch endlich mitbekommen
Schön wäre wenn da die stadtliche Förderung wegfällt
Dann würde die Kisten keiner mehr kaufen , noch nicht mal im Gebrautwagensegment bekommst du die dann los

Hier wird etwas als NEWS verkauft, was längst die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass nämlich PHEVs die Fortsetzung des lukrativen Kundenbetruges sind, den wir seit jeher von der von Seiten der Politik gepäppelten Autoindustrie kennen. Sie dienen einzig dem Zweck, die durch nichts zu rechtfertigende staatliche Förderung mitzunehmen und den Verbrenner so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Ebenso sollte es mittlerweile zum Allgemeinwissen gehören, das BEV am effizientesten mit der elektronischen Energie umgehen. Grüner Wasserstoff muss daher in Punkto Mobilität den Bereichen vorbehalten bleiben, die bislang nicht sinnvoll auf rein batterieelektrischen Betrieb umzustellen sind. Mein Vorschlag: Wenn schon ein PHEV (um die Reichweitenskeptiker ebenfalls zu erreichen), dann eines, das im Wesentlichen elektrisch fährt mit einem Mini-Verbrennungsmotörchen für max.30-50 km, um die nächste Ladesäule zu erreichen. Zudem sollte die Elektronik dafür sorgen, dass der Verbrenner erst bei leerer Batterie aktiviert werden kann!

Na, Norbert, Du gehörst halt auch zu den Laien mit wenig technischem Verständis. Ist aber keine Schande nicht zu wissen, dass BMW deine Idee mit dem Motörchen wieder einstellen musste.
Die Zukunft geht in etwa dahin , ähnliche Technik des Polestar 1 ,aber vereinfacht in kleinerer Klasse wie es der Chevi Volt hatte. Und alles viel preisgünstiger. Um einen 2. Generator kommt man nicht herum , weil die normale E Maschine nicht gleichzeitig antreiben und laden kann. Aber zwei E Motoren an der Hinterachse sind nicht erforderlich.Da wird künftig alles in den Antriebstrang der für die Mittelklasse vorne liegt , vereinfacht ausgedrückt, auf einer Welle liegend eingebaut. Solche Einheiten sind schon bereit bei ZF und anderen.

Ich mag meinen PHEV, seit der Anschaffung vor 8 Wochen habe ich den genau ein mal getankt (bei Übergabe). Ich fahre praktisch alle meine täglichen Strecken rein elektrisch und lade zu Hause in der Garage. Ich will keinen BEV mit der aktuellen Akkutechnologie. Ich möchte kein Auto mit einem Verschleißteil, dass mehr als 10.000€ kostet. Hat man nach Ablauf der Garantie einen Defekt kann man das Auto nur noch verschrotten. Zudem sind die Bedingungen nach denen ein Akku als Defekt gilt in der Regel lächerlich. Nein, wenn ein Akku nach 2 Jahren noch 80% hat ist das, bei der ohnehin lächerlichen Reichweite, nicht in Ordnung. Außerdem ist mir das ständige Nachladen auf den 5-6 Langstrecken im Jahr zu doof. Ich habe bislang 4 mal versucht an eine öffentlich Ladesäule zu fahren (aus Neugier): 2 mal besetzt, 1 mal Defekt und ein mal konnte ich tatsächlich Laden.
Wird der PHEV kaputt geredet und die Vorteile fallen weg, dann wird der Nächste halt wieder ein Verbrenner. Ich bin da emotionslos, für mich zählt nur was am Ende der Haltedauer unter dem Strich steht.

oha…

wenn ein Akku nach 2 Jahren noch 80% hat

wie oft passiert das denn? Ich fahren meinen IONIQ Elektro bereits seit 3 Jahren und spüre die Reichweitenverringerung nicht mal….

Ich möchte kein Auto mit einem Verschleißteil, dass mehr als 10.000€ kostet

zum Glück gibt es Hersteller die bis 8 Jahre Garantie geben auf dieses „Verschleißteil“

Wird der PHEV kaputt geredet und die Vorteile fallen weg, dann wird der Nächste halt wieder ein Verbrenner

Da kann man ja nur Hoffen dass bald die Verbrenner ne fette Strafgebühr oben drauf bekommen dass es gleich 2 mal wehtut sowas zu kaufen 😉

„Das Trotzköpfle Michael“: also wo ist die nächste Betonwand, aber mit 300m Anlauf voll abgezogen. Dann bin ich endlich diesen verfluchten Akku los.

Das Klima ist auch emotionslos. Sie stehen dann sicher ganz stramm in der 1. Reihe wie bei der ARD, ein Platz an der Sonne

Genau, ich schleppe lieber Verschleissteile wie Kolben mit mir rum. Da weiss ich noch, dass etwas lärm macht, explodiert, stinkt und raucht. Wie in alten Zeiten.

Uh, im Internetzeitalter is es halt schon verdamt schwierig eine App zu finden, die einem die freien und nicht defekten Ladestationen anzeigt. Klar, das kann nicht jeder. Ich will auch keine Hilfe, ist mir Alles zu dumm. Hauptsache das Bier vor dem TV ist kühl gestellt, wenn die Bundesliga spielt. So nach dem Moto: Mein Name ist Hase ich weiss von nichts.

Der Beitrag von PHEVs zur Energieeinsparung und Umweltschonung steht und fällt mit dem Anteil elektrischen Fahrens, dessen Strombedarf aus erneuerbaren Energien geladen wird. Wird der PHEV nicht geladen, ist es eben ein Verbrenner (vielleicht mit Hybridhilfe). Der vorgestellte Test ist da allerdings durch die Testbedingungen recht tendenziös. Vorn vornherein wird eine Fahrstrecke gewählt, die nicht mit der Batterie allein bewältigt werden kann. Es wird aber regelmäßig berichtet, dass die durchschnittliche Fahrstrecke nur ca. 40 km beträgt, ein Wert der von den meisten PHEV zumindest im Sommer erreicht wird. Entsprechend sind meine Erfahrungen mit einem Outlander PHEV. In Berlin fahre ich zu mehr als 90% elektrisch. Nur außerhalb ist der Betrieb des Motors notwenig. In Coronazeiten fallen da aber nur sehr wenige Fahrten an. Dort verbraucht der Wagen soviel wie andere Benziner seiner Größe auch, vielleicht ein bisschen weniger. Aber diese Fahrten machen bei den meisten (nicht bei allen) Fahrern nur einen geringen Teil der Fahrten aus. Dafür kann die Batterie klein gehalten werden und hat damit auch einen kleineren CO2-Rucksack der Herrstellung. Mich wundert bei dem Test eigentlich, dass nicht die Unterschiede von Outlander zu den anderen Fahrzeugen hervorgehoben wurden. Der Outlander ist nämlich das einzige Modell, das schnellladefähig (Chademo 50kw – sehr schön bei Lidl und IKEA) ist und er hat auch die geringsten Differenzen zwischen Normwert und den in diesem Test festgestellten Werten. Außerdem ist er kein ergänzter Verbrenner, sondern wird durch zwei Elektromotoren angetrieben. Der Verbrennungsmotor ist für die Stromherstellung optimiert und wird erst bei höheren Geschwindigkeiten mit dem Antrieb mechanisch verbunden.
Wer beklagt, dass die Normwerte so stark von der Realität abweichen, der sollte sich überlegen, was ihm als Verbraucher wichtiger erscheint: Eine Norm mit dem ich Fahrzeuge immerhin nach dieser Norm gut vergleichen kann (alle versuchen gleichermaßen normoptimiert zu sein) oder ein Wust von unzähligen Fahrprofilen unzähliger Tester wo nur wieder mein Fahrprofil immer noch nicht dabei ist.Und zu den Steuern: Es sollten die Tankkartenvorteile deutlich besteuert (oder verboten) werden. Viele Arbeitgeber gewähren auch Tankkarten (mit oder ohne Limit), die gar nicht besteuert werden. Da ist es für den Fahrer finanziell unklug den Strom, den er privat bezahlen muss zu laden, wenn er den Tank auf Kosten des Arbeitgebers füllen kann und nicht mal Steuern dafür bezahlen muss.

Hybride werden sich mit der Zeit von selbst erledigen weil das Konzept keine Zukunft hat.

dem stimme ich einfach mal zu

Tja, Markus, es gibt aber auch Teslafahrer die Hybridtechnik kennen. Ein PHEV ist kein HEV da gibt es auch Unterschiede. Der besprochene beim Vergleich, mit einem PHEV hat künftig einen so grossen Akku um für gegen 150 Km Reichweite wie dies Postar l, MB, und BMW bereits haben, zu Grunde gelegt..
Mildhybrids sind HEV s die nur kleine Akkus haben und nicht aufladbar sind. Im urbanen Einsatz
vor allem in der Stadt bei laufendem Abbremsen erreichen die aber spielend 20 % Spriteinsparung. Ein Beispiel ist der Grand Scenic von Renault der so mit kleinerem Motor zusätzlich auch noch die bessere Steuereinstufung erhält. Und gerade in dieser Autoklasse mit viel Platz gibt es z.Zt. noch wenig Brauchbares vollelektrisch.Wir schätzen Deine Berichte mit den langen Reisen voll elektrisch auch im Ausland. Es schimmert aber auch durch , dass nichts nur Vorteile hat.
Deinen Raumbedarf von Kabeln und Uebergansstecker im Kofferraum was bei spontanem Laden im Ausland mit viel Planung und Suchen einer Ansteckverbindung abläuft, gehören halt in Gottes Namen auch dazu. Dies geht für Rentner, aber zum Termine einzuhalten ist jede Art von Hybrid für manchen Aussendienstmann besser.Zumindest wenn die Kunden nicht an einer Autobahn liegen.Und nicht zu vergessen, wenn er dann nicht einmal zu Hause aufladen kann.
Ueber dieses Thema muss klarer Wein eingeschenkt werden.

Je mehr Daumen nach unten zeigt wie die Bevölkerung immer noch mangelhaft richtig informiert ist.

Ein guter Freund von mir hatte eine Lexus 200h HEV und war sehr zufrieden damit. Konnte auch einmal mit ihm fahren. Er ist aber auch nur max. 10km pro Fahrt unterwegs. Er hat jetzt Tesla Model X ( tut mir sehr leid Herr Mark Müller, dass ich das Wort Tesla erwähnen muss ). Tesla Fahrer sind nicht nur einseitig. Etliche haben auch einen Zoe. Wenn wir einen Event organisieren, laden wir meist auch Elektroautos von anderen Herstellern, so z.B. Audi, VW, Hyundai usw. ein. Auch haben wir schon Events mit Wasserstoffauts organisiert, es waren aber immer nur Mirai’s und wir mussten einen Ort erkunden, wo diese dann auch hinkommen und auch Probefahrten machen konnten. Meistens immer etwas schwieriger mit den Leuten in Kontakt zu kommen. Sie wollten sich immer so absondern von uns normalen 08:15 Tesla Fahrern. Aber trotzdem, 2 Events konnten wir organisieren mit den H2 Leuten. Ich würde auch gerne mal andere H2 Autos an so einem Event sehen.

Meine Auslandfahrten sind auch nicht dazu gedacht, dass sie bequem sein sollen, sondern um Schwachstellen aufzuzeigen. So z.B. die noch viel zu unterschiedlichen Steckertypen. Zu Zeiten, wo ich nach Schottland (2012) gefahren bin, habe ich meist auch privat an HPC’s (High Power Connector) geladen. Von Zürich aus in Karlsruhe, dann in Hückelhoven und das nöchste Mal in Ashford. Da gab es sonst fast noch nichts.

Beim Tesla Roadster 1-ph max. 70A/16kW ist das schon so eine Sache. Kein Stecker passt. So rund um die Welt mit dem Roadster fahren ist nicht nur eine Herausforderung mit dem Platz, sondern eben auch mit den Steckertypen. Europa=CEE und Type2, USA=NEMA14-50 und Type1, China=CEE, Type2 und open-wiring. Kazakhstan,Russland,Ukraine=CEE, Type2, Type1 und open-wiring. Durchschnittlich=7.4kW day and night. Mir wurde drastisch vor Augen geführt, dass die Infrastruktur für BEV’s eigentlich schon besteht (jedes Gebäude), dass wir diese jedoch ausbauen und inteligent nutzen sollten.

Nun zu den PHEV’s, ich meine die meisten Dinge wurden bereits schon erwähnt. Für mich ist halt ganz zentral, dass wir die Öl Abhängigkeit so schnell wie möglich beenden sowie die H2 Abhängigkeit von Ausserhalb der EU schon gar nicht anfangen. Den nötigen nachhaltigen Strom für BEV’s und FCEV’s ebenfalls in der EU herstellen.

Deshalb, falls ich keine andere Wahl hätte als ein PHEV, dann würde ich als erstes denjenigen mit dem grössten Akku kaufen, z.B. 80km. Dann würde ich mir den Tank plombieren lassen, so dass ich ja nie die Möglichkeit in Betracht ziehen könnte, den Benziner anzuwerfen. Die Unanehmlichkeiten müsste ich in Kauf nehmen.

Für mich wäre das idealste PHEV, eines mit einem Akku von ca. 65kWh und einem Tank von max. 2Liter.
Diesen würde ich in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen, und zwar dann und nur dann, wenn es aus Not nicht mehr an eine nächste Ladestation reichen würde.

Das was sie in meinem Roadster wohl gesehen haben war eine 15m Verlängerung und dann einen DPC (Drei-Phasen Konverter) von 3x16A auf 1x32A als 7.5kW. Wurde speziell für Fahrzeuge entwickelt, die eben auch nur 1-phasig laden können, dafür aber bis 32A. 16A 3-phasig ist sehr viel mehr verbreitet als 32A 3-phasig.

Vor 10 Jahren habe ich mir selber eine Ladesation gebaut, bestehend aus 2x16A / 400V und einem Trenntrafo mit Ausgang 1x32A 230V also 7.4kW. Auch wenn verückt klingt, diese Dinge haben mir schon mehrmals aus der Patsche geholfen.

Na also, Markus sagt ich s doch. Ein 30 KWh Akku reiht künftig für die PHEV s um 150 Km rein elektrisch zu fahren. So kommt man in der Praxis auf den schon lange gewollten gemischten Strom/Benzin Verbrauch von 1,5 l/100 KM.
Dein 2 l Tank ist schon etwas zu unterdimensioniert. Um auch 130 er Tempis in jeder Situation egal dem E Motor beizubehalten ist ein kleiner 4 Zylinder Benzin-Verbrennermotor ( im Arkinson System laufend) im entsprechend günstigem geforderten tiefen Drehzahbereich erforderlich.Pool star l hat einen mit 200 PS. Chevi Volt machte es mit dem Corsamotor ein 1200 er 4 Zylinder.
So resultiert auch Gewichtseinsparung zu einem reinen E der um diese Leistung zu haben, dazu einen 70 er Akku bräuchte.( Reichweite vorausgestzt) Soviel wie solche Batterien schwerer sind, könnten 2 Verbrennermotoren samt Auspuffanlage eingebaut werden.
Die gelesenen Komm. beweisen, dass auch diese Technik bereits bestens bewährt ist. Auch bezüglich Haltbarkeit können diese mit den reinen E s spielend mithalten. Durch die geringere Belastung dank des komb. Antriebes schont dies den Verbrenner- und den E Motor einschliesslich des Akkus, welcher zusätzlich auch preisgünstier ist.
Mit dieser Darstellung möchte ich keinem von einem reinen E abraten. Aber zeigen, dass es so auch oekologischer und nicht teurer geht, als mit einem normalen Verbrenner.

Wir drehen uns im Kreis, vielleicht haben Sie das noch nicht bemerkt.
„… den schon lange gewollten gemischten … von 1.5L/100km.“ Von mir ist dieser Verbrauch ganz sicher nicht gewollt.

Vielleicht muss ich Ihnen das mit dem 2L Tank nochmals erläutern:
Ich fahre nur rein elektrisch. Sollte es aus irgendwelchen Gründen so sein, dass ich während der Fahrt doch einmal stehen bleiben würde und nicht an die nächstgelegene Ladestation kommen sollte, dann und NUR DANN würde ich Gebrauch von den 2Litern Benzin machen. Und dabei werde ich ganz sicher nie mit 130km/h fahren, sondern möglichst sparsam an die nächstgelegene Ladestation oder Haus fahren. Das wäre dann so irgenwie ein abgespeckter Rex.
Mir ist das in den vergangenen 10 Jahren aber Gott sei Dank noch nie passiert, nicht einmal auf meiner Reise um die Welt.

Ich habe gesagt, dass falls es heute noch keine BEV’s geben würde, jedoch Plug-In Hybrids, dann würde ich den Benzintank beim PHEV „plombieren“. Es würde mir also nie im Traum einfallen, das PHEV mit nur einem einzigen Tropfen Benzin/Diesel zu füttern. Dann müsste ich halt die daraus resultierenden Konsequenzen tragen und halt öfter laden.

Nur damit wir uns richtig verstehen, Benzin/Diesel soll immer der absolute Notfall sein. Ich kenne einen einzigen Kollegen, der das so einhält. Der fährt aber mittlerweilen auch einen Tesla ( sorry Herr Müller, nicht gleich wieder aufregen, wenn dieses Wort gefallen ist ).

Wir müssen endlich von diesen Kolben Fahrzeugen wegkommen und das konsequent. Alle Gründe wurden hier schon genannt.

Die Batterien mit 30kWh bringen einen schon an Ort und Stelle. Dafür brauche ich keinen PHEV, jedes BEV erfüllt das heute schon vollumfänglich. Und wenn ich 1 x pro Jahr in die Schweizer Berge fahren sollte, dann nehme ich halt eben den Zug oder miete mir ein BEV für 1 Woche. Es geht Alles, wenn man will.

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