BASF hält daran fest “Kunden im Jahr 2022 Batteriematerialien aus Europa bereitzustellen”

BASF hält daran fest "Kunden im Jahr 2022 Batteriematerialien aus Europa bereitzustellen"

Copyright Abbildung(en): BASF

Ludwigshafen, Deutschland und Harjavalta, Finnland: Fortum, BASF und Nornickel haben eine Absichtserklärung zur Planung eines Batterie-Recycling-Clusters in Harjavalta, Finnland, unterzeichnet, das den Elektroautomarkt bedienen soll – so eine Meldung des Unternehmens Mitte März 2020. Doch dann kam der Coronavirus. Eine zeitliche Verschiebung des mehrstufigen Investitionsprojekts stehe allerdings nicht zur Debatte. Die BASF bleibe im Zeitplan für die Inbetriebnahme im Jahr 2022.

Nach dem Gießen des Fundaments für ihre Anlage für Vorprodukte für Kathodenmaterialien (CAM) hat BASF nun offiziell mit dem Bau in Harjavalta/Finnland, begonnen. Darüber hinaus hat BASF die Baugenehmigung für den Bau der neuen CAM-Anlage in Schwarzheide/Deutschland erhalten. Die Anlage in Schwarzheide wird Vorprodukte aus der bereits angekündigten BASF-Anlage in Harjavalta/Finnland verwenden. Das Unternehmen plant, die beiden Anlagen im Jahr 2022 in Betrieb zu nehmen.

BASF will zum führenden Anbieter mit einer zuverlässigen, nachhaltigen und europabasierten Lieferkette werden, die Basismetalle, insbesondere Nickel und Kobalt, die Produktion von Vorprodukten und Kathodenmaterialien innerhalb einer Region umfasst. Die anfänglichen Produktionskapazitäten ermöglichen die Ausstattung von rund 400.000 vollelektrischen Fahrzeugen pro Jahr mit BASF-Batteriematerialien.

“Wir sind stolz darauf, unsere globale Präsenz mit unseren Investitionen in Europa für unsere Kunden weiter zu stärken und auszubauen. Wir sind entschlossen, innovative Hochleistungsprodukte mit einem reduzierten CO2-Fußabdruck entlang der Batteriewertschöpfungskette anzubieten. Durch die regionale Produktion kombiniert mit erneuerbaren Energiequellen sowie durch den Einsatz energieeffizienter und firmeneigener Verfahrenstechnologien können wir den CO2-Fußabdruck erheblich reduzieren: um etwa 30% im Vergleich zum herkömmlichen Industriestandard auf dem Markt.” – Dr. Peter Schuhmacher, Präsident, Unternehmensbereich Catalysts bei BASF

Dr. Daniel Schönfelder, Vice President Battery Materials Europe bei BASF, ergänzte: “Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und Baupartner haben für uns oberste Priorität. Mein Dank gilt allen Teams, die sicher und gewissenhaft arbeiten, um die Bauarbeiten termingerecht abzuschließen und unseren Kunden im Jahr 2022 Batteriematerialien aus Europa bereitzustellen.”

Quelle: BASF – Pressemitteilung vom 15. Juni 2020

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